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Gutes Wasser :: meine Gedanken, Erfahrungen & Recherchen dazu und für welchen Wasserfilter ich mich entschieden habe

Ein Glas mit Wasser steht auf einem Holztisch, umgeben von unscharfen skulpturalen Elementen und einer grünen Hintergrundlandschaft.

Nachdem ich in den letzten Beiträgen jeweils erwähnt habe, dass wir nun gefiltertes Wasser benutzen, will ich darüber jetzt etwas ausführlicher berichten.

Wasser war bei mir ja schon seit langem ein Thema. Aufgewachsen im größten Baumschulgebiet der Welt und demnach wahrscheinlich von klein auf an mit katastrophalen Pflanzenschutzmitteln verseucht, wohnte ich später in einem Haus im Wald mit Wasserversorgung aus Brunnen im Garten.
Fiel die Wasserpumpe mal wieder aus, gab es kein Wasser. War der Verbrauch zu hoch, kam das Wasser spärlich und roch und schmeckte noch süßlicher als ohnehin schon.
Einlagern und filtern wäre dringend angeraten gewesen.
Später dann im jetzigen Dorf, angeschlossen an ein klitzekleines Wasserwerk, was nur 2 Handvoll Häuser versorgt, wurde das Wasser regelmässig genau dann abgestellt, wenn ich es am wenigsten gebrauchen konnte und ja, es waren auch mal Grenzwerte überschritten.
Lange dauerte es, aber irgendwann lagerte ich Trinkwasser ein.

Was aber immer ein mindestens genauso großes Thema wie die Verfügbarkeit war, war der Geschmack des Trinkwassers.
Gefühlt hatte ich ständig Durst auf reines, klares Wasser. Der war nur leider nicht zu stillen weil das Leitungswasser – egal wo ich gerade wohnte – immer irgendeinen seltsamen Geschmack hatte.
Und das fühlte ich instinktiv: da sollte eigentlich kein Geschmack sein. Neutral, klar und rein sollte das Trinkwasser sein.

Obenansicht von fünf Glasbehältern mit staubigen Deckeln.
So sehen meine Gläser nach dem Einkochen aus

Mal abgesehen davon, dass es tatsächlich zu Schadstoffbelastungen im Leitungswasser kommen kann und Grenzwerte willkürlich sind ist es ja auch so, dass man nur das findet, was man auch sucht.
Von geschätzten 8000 Substanzen, die im Leitungswasser vorkommen können, sind alleine 2000 bekannte unnatürliche, menschengemachte Rückstände nachgewiesen las ich.
Routinemässig getestet werden etwa 70. Ob wir von allen Stoffen auch immer genau wissen, was sie tun?
Mal abgesehen von Nitrat, Pestiziden, Schwermetallen die man sicher schon lange auf dem Schirm hat, kam man irgendwann mal drauf, dass die ausgeschiedenen Arzneimittelrückstände natürlich auch weiterwirken, wenn wir sie über’s Trinkwasser wieder aufnehmen, dass der Abrieb von Plastikklamotten als Mikroplastik wieder im Leitungswasser auftaucht und zuletzt kam dann das Thema PFAS groß raus.
Ich würde wetten, dass das noch lange nicht das Ende ist.

Eine weiße Spüle mit zwei Becken, einem Wasserhahn und einem Gelben Schwamm. Ein Kürbis liegt auf der linken Seite.

Angekommen am Hausanschluß kommt das Wasser dann aus dem fein geputzten Wasserhahn … Dazwischen liegen die Hauswasserrohre, die niemand testet und die man sich meist erst anschaut, wenn sie verstopft sind oder brechen. Auch wenn man keine mit Schwermetall belasteten alten Rohre verbaut hat: habt ihr euch mal die Ablagerungen angesehen, die sich in Wasserrohren ansammeln? Das gleiche Zeug trinken wir mit unserem Wasser. Das kann man nicht ungesehen machen.

Wasser aus diesem Rohr haben Menschen getrunken.
Wer weiß schon, wie die eigenen Wasserrohre von innen aussehen?

Schon früher einmal machte ich mir Gedanken über eine Umkehr-Osmose-Anlage. Allerdings nicht, um sauberes Trinkwasser für mich zu erzeugen, sondern weil die Fische im Aquarium das Leitungswasser nicht so gut vertrugen. Irre, oder?

Irgendwann im Jahr 2021 gab es dann gefühlt überall Wasserveranstaltungen und jeder im Bekanntenkreis schaffte sich irgendeine Art von Wasserfilter an. Meistens kleine Umkehrosmoseanlagen, die unter dem Spültisch in der Küche verbaut wurden. Einige kosteten nur eine hundert Euro, andere Tausende. Im Wesentlichen meistens das gleiche Prinzip, einige mit mehr Filterstufen, andere mit weniger. Einige mit einem Tank aus Plastik (!), bei nur einer war der Tank mit einer Kautschukblase ausgekleidet.

Wir tranken jedes dieser Wasser und alle waren gut. Osmosewasser fühlt sich für mich allerdings irgendwie scharf an, so als würde es mir noch Flüssigkeit aus dem Mundraum entziehen und ich kann gar nicht aufhören zu trinken.
Von den Vertretern der Geräte wird das damit erklärt, dass nun endlich, endlich einmal das jahrzehntelange Defizit aufgefüllt wird und der Körper sich endlich so viel Wasser nimmt, wie er schon früher täglich gebraucht hätte. Kann sein, dass das stimmt.

Klar ist wohl, dass der Körper weniger belastet wird, wenn er weniger neue Giftstoffe aufnimmt und somit auch besser die bereits vorhandenen Giftstoffe ausschwemmen kann.
Und von schädlichen Substanzen sind wir heutzutage vermutlich zu genüge umgeben, davon welche auszuschliessen und auszufiltern kann nur sinnvoll und hilfreich sein.

Welches saubere Wasser soll es sein?

Nun könnte man auf die Idee kommen, auf Flaschenwasser zum Trinken auszuweichen, aber abgesehen davon, dass da zum Teil die gleiche Trinkwasserverordnung greift oder im Falle von Quellwasser eventuell vorhandene unerwünschte Stoffe nicht ausgefiltert werden dürfen, können sich in Glasflaschen Rückstände der chemischen Reinigung befinden und Plastikflaschen wiederum unerwünschte Stoffe abgeben.
Abgesehen davon ist das ständige Schleppen von Kisten schwer, der Transport ist ein Faktor und auf die Dauer gerechnet wird es teurer als jeder Filter.
Den Filter hat man vor Ort und kann das günstige Leitungswasser aufbereiten nach Kriterien, die man sich selber aussucht. (Und einlagern kann und sollte man es ja dennoch!)

Welcher Wasserfilter ist sinnvoll?

Hat man sich nun dafür entschieden, das vorhandene Leitungswasser mittels eines Wasserfilters gesünder, reiner, klarer zu machen, stellt sich die Frage, welcher Filter es werden soll.
Wir haben – wie gesagt – alle möglichen gefilterten Wasser von unseren Freunden und Bekannten getrunken und uns lange den Kopf zerbrochen.
Solange, dass wir monatelang jede Woche 3 5l-Flaschen gutes Wasser von Freunden mitgebracht haben. Das hat natürlich längst nicht gereicht, damit wir 4 alle eine Woche lang gutes Wasser trinken können. UND: hat man sich erst einmal daran gewöhnt, bekommt man anderes Wasser wirklich schwer runter und möchte auch nicht mehr damit backen und kochen.
Wie es meine Art ist, habe ich wochenlang recherchiert, vergleichen und gegrübelt für Vorteile und Nachteile von Umkehrosmosefiltern oder anderen Filtersystemen.

Ein hölzernes Fass, aus dem Wasser fließt, mit bunten Blumen im Vordergrund und grünem Hintergrund.
Wasser-Ernte

Einige sagen, dass das reine Umkehrosmosewasser, was ja von fast allen Schadstoffen aber auch Mineralien befreit ist, das natürlichste Wasser sei weil der Mensch in seiner Geschichte überwiegend Regenwasser als Trinkwasser genutzt hat – was ja in seinem Urzustand ebenfalls weich und frei von Mineralien und Salzen ist. Remineralisieren kann man das entmineralisierte Wasser dann später ja bei Bedarf nach Belieben.

Anderem ist die Energie des Wassers wichtig. Der Gedanke ist nicht neu und – für mich- gut nachvollziehbar. Natürlich ist das aber offiziell noch als Pseudowissenschaft geframed.
Viktor Schauberger beispielsweise beschäftigte sich mit der Entwicklung von relativ aufwändigen Anlagen, mit denen lebendiges Wasser erzeugt werden kann. Es geht dabei nicht um die Reinheit, sondern die Struktur.
Er war der Meinung, dass nicht Regenwasser, sondern Quellwasser das natürlich ins Freie rinnt, das Beste für uns sei.
In Wasserrohren wird mit hohem Druck durch gerade Rohre aus unnatürlichen Materialien das Wasser in eine unnatürliche Bewegung gezwungen, die die natürliche Struktur zerstört.
Vertiefend dazu kann man sich, sofern noch nicht geschehen, die Versuche von Emoto ansehen (die wir so übrigens nicht reproduzieren konnten), die aber in dieser neuen, kalten Welt natürlich als Spökenkiekerei gelten.
Wobei der vierte Zustand des Wassers und die mit der Aufnahme dieses Wassers verbundene bessere Energetisierung der Zellen, herausgefunden von Dr. Pollack, meines Wissens anerkannte Tatsache ist, vielleicht haben die Framer auch diese Erkenntnisse noch nicht eingeordnet.

Ein Wasserspender mit transparentem Behälter und Hahn, neben einer Wandlampe in einem Raum mit weißen Fliesen.

Besser nachvollziehbar sind dagegen vermutlich handfeste Argumente. Ich habe bewusst ein low-tech-Haus gebaut und mich dann 2023 auch für einen low-tech-Wasserfilter entschieden. Er ist transportabel und muss nicht fest installiert werden, er braucht daher weder Strom- noch Wasseranschluß und kostet weniger als viele Umkehrosmoseanlagen (wobei es auch diese mittlerweile sehr günstig gibt). Laufende Kosten fallen aber durch die Wechselintervalle der Filterstufen an, wobei diese natürlich davon abhängen, wieviel man filtert, wie hart oder sonstwie gesättigt mit Stoffen das Wasser ist usw.
Außerdem sind die Filter in Teilen modular, das heisst, man kann einen zusätzlichen Kalkfilter einbauen, wenn das Leitungswasser eher hart ist oder es lassen. Bei bekannter Belastung mit Nitrat, kann ein Nitrat-Pad zwischengeschaltet werden und möchte man das Wasser nach der Filtrierung remineralisieren, kann man Mineralsteine zufügen, die das Wasser mit lebenswichtigen Mineralien anreichern und es basisch machen.

Der Tank unseres Filters besteht aus mundgeblasenem Glas und das Wasser fliesst allein durch die Schwerkraft durch die 7 Filter und tröpfelt physikalisch und chemisch gereinigt in den Tank.
Als erstes kommt das eingefüllte Wasser mit dem Keramik-Vorfilter in Kontakt, danach folgt bei uns der Kalkfilter.
Weitere Schichten sind Aktivkohle, die eine sehr hohe Filterleistung hat und die meisten getesteten Stoffe fast vollständig entfernt. Zeolith filtert und bindet freie Radikale sehr effektiv auf molekularer Ebene. Die energetischen Eigenschaften werden durch Turmalin-Biokeramik verstärkt. EM-Keramik harmonisiert das Wasser und Quarzsand gibt dem Wasser seinen natürlichen Geschmack zurück, wie ein Bachlauf in der Natur.
Es gibt den Gravitationsfilter mit verschiedenen Kapazitäten, je nach Haushaltsgröße. Wir benutzen den ‚Smart‘ mit 8l Tankvolumen und lassen meist 2x am Tag neues Wasser durchlaufen.
Und falls wir noch größere Mengen auf einmal benötigen, haben wir immer noch die 5l-Flaschen, mit denen wir lange das gute Wasser unserer Freunde transportiert haben.

Möchte man einfach nur gutes Wasser trinken und zum Kochen, Backen, fermentieren Leitungswasser nutzen, benötigt also nur kleinste Mengen, so gibt es auch Wasserfilterkannen mit der gleichen Technik.

Mittlerweile gibt es sogar einen Outdoor-Wasserfilter der Firma und einen Duschfilter. Wer bislang noch kein gutes Wasser nutzt wird es vielleicht nicht glauben, aber hat man den Unterschied erst einmal verinnerlicht, so will manch einer das Leitungswasser mit einer Vielzahl unbekannter Medikamentenrückstände und anderen fragwürdigen Stoffen, auch nicht mehr auf der Haut haben.
Bekannte von uns haben einen State-of-the-Art-Umkehrosmosefilter mit Energetisierung und Strukturierung vor ihren eigentlichen Hausanschluß geschaltet, lassen diesen dauerhaft laufen und haben somit im Reservoir immer genug Wasser zum Duschen, waschen, für die Hunde, Pferde, Hühner.
Übrigens hat ein Experiment dort ergeben, dass die Hühner mehr Eier legen, wenn sie gutes Wasser zu trinken bekommen statt Leitungswasser.

Wie bei allem gibt es für jeden die passende Lösung. Was auch immer ihr tut, um möglichst viele schädliche Faktoren aus eurem Leben vor vornherein auszuschliessen, gutes Wasser sollte dringend dabei sein denke ich.
Dieser Artikel ist nicht gesponsert, sondern gibt nur relativ erschöpfend meine Gedanken und Recherchen, die ich damals angestellt habe zu dem Thema wider.
Den Schwerkraftfilter von Acala benutzen wir nun seit 3 Jahren täglich und uns hat er überzeugt.
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Das Foto von dem von Ablagerungen fast vollständig verstopften Wasserrohr durfte ich freundlicherweise bei Matthias Pfeiffer machen. Herzlichen Dank!

Ein ruhiger See mit Schilf und Seerosen, umgeben von Bäumen unter einem blauen Himmel.