Archiv für den Monat September 2026

Gutes Wasser :: meine Gedanken, Erfahrungen & Recherchen dazu und für welchen Wasserfilter ich mich entschieden habe

Ein Glas mit Wasser steht auf einem Holztisch, umgeben von unscharfen skulpturalen Elementen und einer grünen Hintergrundlandschaft.

Nachdem ich in den letzten Beiträgen jeweils erwähnt habe, dass wir nun gefiltertes Wasser benutzen, will ich darüber jetzt etwas ausführlicher berichten.

Wasser war bei mir ja schon seit langem ein Thema. Aufgewachsen im größten Baumschulgebiet der Welt und demnach wahrscheinlich von klein auf an mit katastrophalen Pflanzenschutzmitteln verseucht, wohnte ich später in einem Haus im Wald mit Wasserversorgung aus Brunnen im Garten.
Fiel die Wasserpumpe mal wieder aus, gab es kein Wasser. War der Verbrauch zu hoch, kam das Wasser spärlich und roch und schmeckte noch süßlicher als ohnehin schon.
Einlagern und filtern wäre dringend angeraten gewesen.
Später dann im jetzigen Dorf, angeschlossen an ein klitzekleines Wasserwerk, was nur 2 Handvoll Häuser versorgt, wurde das Wasser regelmässig genau dann abgestellt, wenn ich es am wenigsten gebrauchen konnte und ja, es waren auch mal Grenzwerte überschritten.
Lange dauerte es, aber irgendwann lagerte ich Trinkwasser ein.

Was aber immer ein mindestens genauso großes Thema wie die Verfügbarkeit war, war der Geschmack des Trinkwassers.
Gefühlt hatte ich ständig Durst auf reines, klares Wasser. Der war nur leider nicht zu stillen weil das Leitungswasser – egal wo ich gerade wohnte – immer irgendeinen seltsamen Geschmack hatte.
Und das fühlte ich instinktiv: da sollte eigentlich kein Geschmack sein. Neutral, klar und rein sollte das Trinkwasser sein.

Obenansicht von fünf Glasbehältern mit staubigen Deckeln.
So sehen meine Gläser nach dem Einkochen aus

Mal abgesehen davon, dass es tatsächlich zu Schadstoffbelastungen im Leitungswasser kommen kann und Grenzwerte willkürlich sind ist es ja auch so, dass man nur das findet, was man auch sucht.
Von geschätzten 8000 Substanzen, die im Leitungswasser vorkommen können, sind alleine 2000 bekannte unnatürliche, menschengemachte Rückstände nachgewiesen las ich.
Routinemässig getestet werden etwa 70. Ob wir von allen Stoffen auch immer genau wissen, was sie tun?
Mal abgesehen von Nitrat, Pestiziden, Schwermetallen die man sicher schon lange auf dem Schirm hat, kam man irgendwann mal drauf, dass die ausgeschiedenen Arzneimittelrückstände natürlich auch weiterwirken, wenn wir sie über’s Trinkwasser wieder aufnehmen, dass der Abrieb von Plastikklamotten als Mikroplastik wieder im Leitungswasser auftaucht und zuletzt kam dann das Thema PFAS groß raus.
Ich würde wetten, dass das noch lange nicht das Ende ist.

Eine weiße Spüle mit zwei Becken, einem Wasserhahn und einem Gelben Schwamm. Ein Kürbis liegt auf der linken Seite.

Angekommen am Hausanschluß kommt das Wasser dann aus dem fein geputzten Wasserhahn … Dazwischen liegen die Hauswasserrohre, die niemand testet und die man sich meist erst anschaut, wenn sie verstopft sind oder brechen. Auch wenn man keine mit Schwermetall belasteten alten Rohre verbaut hat: habt ihr euch mal die Ablagerungen angesehen, die sich in Wasserrohren ansammeln? Das gleiche Zeug trinken wir mit unserem Wasser. Das kann man nicht ungesehen machen.

Wasser aus diesem Rohr haben Menschen getrunken.
Wer weiß schon, wie die eigenen Wasserrohre von innen aussehen?

Schon früher einmal machte ich mir Gedanken über eine Umkehr-Osmose-Anlage. Allerdings nicht, um sauberes Trinkwasser für mich zu erzeugen, sondern weil die Fische im Aquarium das Leitungswasser nicht so gut vertrugen. Irre, oder?

Irgendwann im Jahr 2021 gab es dann gefühlt überall Wasserveranstaltungen und jeder im Bekanntenkreis schaffte sich irgendeine Art von Wasserfilter an. Meistens kleine Umkehrosmoseanlagen, die unter dem Spültisch in der Küche verbaut wurden. Einige kosteten nur eine hundert Euro, andere Tausende. Im Wesentlichen meistens das gleiche Prinzip, einige mit mehr Filterstufen, andere mit weniger. Einige mit einem Tank aus Plastik (!), bei nur einer war der Tank mit einer Kautschukblase ausgekleidet.

Wir tranken jedes dieser Wasser und alle waren gut. Osmosewasser fühlt sich für mich allerdings irgendwie scharf an, so als würde es mir noch Flüssigkeit aus dem Mundraum entziehen und ich kann gar nicht aufhören zu trinken.
Von den Vertretern der Geräte wird das damit erklärt, dass nun endlich, endlich einmal das jahrzehntelange Defizit aufgefüllt wird und der Körper sich endlich so viel Wasser nimmt, wie er schon früher täglich gebraucht hätte. Kann sein, dass das stimmt.

Klar ist wohl, dass der Körper weniger belastet wird, wenn er weniger neue Giftstoffe aufnimmt und somit auch besser die bereits vorhandenen Giftstoffe ausschwemmen kann.
Und von schädlichen Substanzen sind wir heutzutage vermutlich zu genüge umgeben, davon welche auszuschliessen und auszufiltern kann nur sinnvoll und hilfreich sein.

Welches saubere Wasser soll es sein?

Nun könnte man auf die Idee kommen, auf Flaschenwasser zum Trinken auszuweichen, aber abgesehen davon, dass da zum Teil die gleiche Trinkwasserverordnung greift oder im Falle von Quellwasser eventuell vorhandene unerwünschte Stoffe nicht ausgefiltert werden dürfen, können sich in Glasflaschen Rückstände der chemischen Reinigung befinden und Plastikflaschen wiederum unerwünschte Stoffe abgeben.
Abgesehen davon ist das ständige Schleppen von Kisten schwer, der Transport ist ein Faktor und auf die Dauer gerechnet wird es teurer als jeder Filter.
Den Filter hat man vor Ort und kann das günstige Leitungswasser aufbereiten nach Kriterien, die man sich selber aussucht. (Und einlagern kann und sollte man es ja dennoch!)

Welcher Wasserfilter ist sinnvoll?

Hat man sich nun dafür entschieden, das vorhandene Leitungswasser mittels eines Wasserfilters gesünder, reiner, klarer zu machen, stellt sich die Frage, welcher Filter es werden soll.
Wir haben – wie gesagt – alle möglichen gefilterten Wasser von unseren Freunden und Bekannten getrunken und uns lange den Kopf zerbrochen.
Solange, dass wir monatelang jede Woche 3 5l-Flaschen gutes Wasser von Freunden mitgebracht haben. Das hat natürlich längst nicht gereicht, damit wir 4 alle eine Woche lang gutes Wasser trinken können. UND: hat man sich erst einmal daran gewöhnt, bekommt man anderes Wasser wirklich schwer runter und möchte auch nicht mehr damit backen und kochen.
Wie es meine Art ist, habe ich wochenlang recherchiert, vergleichen und gegrübelt für Vorteile und Nachteile von Umkehrosmosefiltern oder anderen Filtersystemen.

Ein hölzernes Fass, aus dem Wasser fließt, mit bunten Blumen im Vordergrund und grünem Hintergrund.
Wasser-Ernte

Einige sagen, dass das reine Umkehrosmosewasser, was ja von fast allen Schadstoffen aber auch Mineralien befreit ist, das natürlichste Wasser sei weil der Mensch in seiner Geschichte überwiegend Regenwasser als Trinkwasser genutzt hat – was ja in seinem Urzustand ebenfalls weich und frei von Mineralien und Salzen ist. Remineralisieren kann man das entmineralisierte Wasser dann später ja bei Bedarf nach Belieben.

Anderem ist die Energie des Wassers wichtig. Der Gedanke ist nicht neu und – für mich- gut nachvollziehbar. Natürlich ist das aber offiziell noch als Pseudowissenschaft geframed.
Viktor Schauberger beispielsweise beschäftigte sich mit der Entwicklung von relativ aufwändigen Anlagen, mit denen lebendiges Wasser erzeugt werden kann. Es geht dabei nicht um die Reinheit, sondern die Struktur.
Er war der Meinung, dass nicht Regenwasser, sondern Quellwasser das natürlich ins Freie rinnt, das Beste für uns sei.
In Wasserrohren wird mit hohem Druck durch gerade Rohre aus unnatürlichen Materialien das Wasser in eine unnatürliche Bewegung gezwungen, die die natürliche Struktur zerstört.
Vertiefend dazu kann man sich, sofern noch nicht geschehen, die Versuche von Emoto ansehen (die wir so übrigens nicht reproduzieren konnten), die aber in dieser neuen, kalten Welt natürlich als Spökenkiekerei gelten.
Wobei der vierte Zustand des Wassers und die mit der Aufnahme dieses Wassers verbundene bessere Energetisierung der Zellen, herausgefunden von Dr. Pollack, meines Wissens anerkannte Tatsache ist, vielleicht haben die Framer auch diese Erkenntnisse noch nicht eingeordnet.

Ein Wasserspender mit transparentem Behälter und Hahn, neben einer Wandlampe in einem Raum mit weißen Fliesen.

Besser nachvollziehbar sind dagegen vermutlich handfeste Argumente. Ich habe bewusst ein low-tech-Haus gebaut und mich dann 2023 auch für einen low-tech-Wasserfilter entschieden. Er ist transportabel und muss nicht fest installiert werden, er braucht daher weder Strom- noch Wasseranschluß und kostet weniger als viele Umkehrosmoseanlagen (wobei es auch diese mittlerweile sehr günstig gibt). Laufende Kosten fallen aber durch die Wechselintervalle der Filterstufen an, wobei diese natürlich davon abhängen, wieviel man filtert, wie hart oder sonstwie gesättigt mit Stoffen das Wasser ist usw.
Außerdem sind die Filter in Teilen modular, das heisst, man kann einen zusätzlichen Kalkfilter einbauen, wenn das Leitungswasser eher hart ist oder es lassen. Bei bekannter Belastung mit Nitrat, kann ein Nitrat-Pad zwischengeschaltet werden und möchte man das Wasser nach der Filtrierung remineralisieren, kann man Mineralsteine zufügen, die das Wasser mit lebenswichtigen Mineralien anreichern und es basisch machen.

Der Tank unseres Filters besteht aus mundgeblasenem Glas und das Wasser fliesst allein durch die Schwerkraft durch die 7 Filter und tröpfelt physikalisch und chemisch gereinigt in den Tank.
Als erstes kommt das eingefüllte Wasser mit dem Keramik-Vorfilter in Kontakt, danach folgt bei uns der Kalkfilter.
Weitere Schichten sind Aktivkohle, die eine sehr hohe Filterleistung hat und die meisten getesteten Stoffe fast vollständig entfernt. Zeolith filtert und bindet freie Radikale sehr effektiv auf molekularer Ebene. Die energetischen Eigenschaften werden durch Turmalin-Biokeramik verstärkt. EM-Keramik harmonisiert das Wasser und Quarzsand gibt dem Wasser seinen natürlichen Geschmack zurück, wie ein Bachlauf in der Natur.
Es gibt den Gravitationsfilter mit verschiedenen Kapazitäten, je nach Haushaltsgröße. Wir benutzen den ‚Smart‘ mit 8l Tankvolumen und lassen meist 2x am Tag neues Wasser durchlaufen.
Und falls wir noch größere Mengen auf einmal benötigen, haben wir immer noch die 5l-Flaschen, mit denen wir lange das gute Wasser unserer Freunde transportiert haben.

Möchte man einfach nur gutes Wasser trinken und zum Kochen, Backen, fermentieren Leitungswasser nutzen, benötigt also nur kleinste Mengen, so gibt es auch Wasserfilterkannen mit der gleichen Technik.

Mittlerweile gibt es sogar einen Outdoor-Wasserfilter der Firma und einen Duschfilter. Wer bislang noch kein gutes Wasser nutzt wird es vielleicht nicht glauben, aber hat man den Unterschied erst einmal verinnerlicht, so will manch einer das Leitungswasser mit einer Vielzahl unbekannter Medikamentenrückstände und anderen fragwürdigen Stoffen, auch nicht mehr auf der Haut haben.
Bekannte von uns haben einen State-of-the-Art-Umkehrosmosefilter mit Energetisierung und Strukturierung vor ihren eigentlichen Hausanschluß geschaltet, lassen diesen dauerhaft laufen und haben somit im Reservoir immer genug Wasser zum Duschen, waschen, für die Hunde, Pferde, Hühner.
Übrigens hat ein Experiment dort ergeben, dass die Hühner mehr Eier legen, wenn sie gutes Wasser zu trinken bekommen statt Leitungswasser.

Wie bei allem gibt es für jeden die passende Lösung. Was auch immer ihr tut, um möglichst viele schädliche Faktoren aus eurem Leben vor vornherein auszuschliessen, gutes Wasser sollte dringend dabei sein denke ich.
Dieser Artikel ist nicht gesponsert, sondern gibt nur relativ erschöpfend meine Gedanken und Recherchen, die ich damals angestellt habe zu dem Thema wider.
Den Schwerkraftfilter von Acala benutzen wir nun seit 3 Jahren täglich und uns hat er überzeugt.
Sollte sich jemand von euch aufgrund meiner Expertise und meines Beitrages dazu entschliessen, einen Wasserfilter oder ein anderes Produkt von Acala zu kaufen, so würde ich mich sehr freuen, wenn ihr das über meinen Link tut. In dem Fall würde ich eine Provision bekommen, die euch nichts kostet aber mir sehr hilft die Kosten des Blogs zu decken!

Das Foto von dem von Ablagerungen fast vollständig verstopften Wasserrohr durfte ich freundlicherweise bei Matthias Pfeiffer machen. Herzlichen Dank!

Ein ruhiger See mit Schilf und Seerosen, umgeben von Bäumen unter einem blauen Himmel.

Gartenkunst und bunte Basteleien

Sicher interessiert die eine oder den anderen nach meiner Sendepause, wie der Garten jetzt aussieht. Das kann ich gut verstehen, schaue ich mir doch auch zu gerne anderer Leute Gärten an und lasse mich inspirieren. Leider ist der Garten derzeit aber wenig vorzeigbar und ich mag ich so nicht fotografieren.

Stattdessen fange ich mal an, einige Schnappschüsse aus der letzten Zeit zu zeigen und beginne mit ‚Gartenkunst‘. Kunst ist vielleicht etwas hoch gegriffen, meine bunten Basteleien sind aber immer nette Hingucker und wenn man durch den Garten schlendert, entdeckt man überall etwas zu sehen.

Ist der Alltag auf Urlaub, habe ich immer kleine Bastelprojekte, sammle Ideen und Material und freue mich ein wenig kreativ zu werden (obwohl es soviel notwendigere Dinge zu tun gäbe) und Farbtupfer im Garten zu verteilen.

Olis alltagstaugliches Schwarzbrot, verfeinerte Version mit 50% Saaten & Kernen

Ein frisch gebackenes, gesundes Brot aus Haferflocken auf einem Holzbrett, mit einigen geschnittenen Scheiben und bunten Ostereiern im Hintergrund.

Es ist mittlerweile volle 10 Jahre her, dass ich mein Rezept, für das alltagstaugliche Schwarzbrot veröffentlicht habe, was mittlerweile von sooo vielen Menschen gebacken wird.
Nach wie vor ist es ein Standardrezept für ein leckeres, gesundes und einfaches Brot, was sich lange frisch hält.
Dennoch habe ich im Laufe der Jahre die Rezeptur verändert und das Brot ist jetzt kerniger, knackiger und verfügt über ein breites Spektrum an Mikronährstoffen. Und zwar massiv, denn ich backe es zu gleichen Teilen mit Saaten und Getreide!
Jetzt ist es an der Zeit, das Rezept mit euch zu teilen.

Eine Schüssel mit Sonnenblumen- und Leinsamen sowie einem Holzlöffel.

Ich backe jede Woche einige dieser körnigen Schwarzbrote mit anderen Mengen, habe für diesen Beitrag aber heruntergerechnet auf die Zutaten für 1 Brot oder eine Kastenform von etwa 27 x 12,5 x 9 cm Größe.

Zutaten für ein körniges Schwarzbrot mit 24 Stunden Teigführung

  • 270g Roggenschrot
  • 100g Kürbiskerne
  • 35g Sesam
  • 100g Leinsamen
  • 100g Sonnenblumenkerne
  • 1-2 EL Anstellgut
  • 1,5l gefiltertes Wasser

12 Stunden später

  • 1 EL Honig
  • 100g feinen Dinkelschrot oder Mehl
  • etwa 20g Traubenkernmehl (optional)
  • 1 TL Salz
  • 2 Handvoll Haferflocken zum Bestreuen
Eine Schüssel mit einer Mischung aus Samen und Körnern, in der ein Holzlöffel steckt.

Die Zutaten aus dem ersten Schritt liebevoll vermischen und nicht vergessen, den Sauerteig bei der Gelegenheit zu füttern. Meine Empfehlung ist noch immer, eine irdene Schüssel zu benutzen und diese mit einem feuchten Leintuch abzudecken, um den Teig vor dem Austrocknen bzw. Antrocknen zu schützen. Ich stelle den Teig zimmerwarm bzw. kalt, ‚meine‘ gezüchteten Mikroorganismen schaffen es den Teig gut zu säuern bei der langen Teigführung.

Nach 12 Stunden gebe ich die anderen Zutaten hinzu, sofern kein flüssiger Honig benutzt wird, muss dieser natürlich gewissenhaft verrührt werden, bis er sich gleichmässig auflöst. Gegebenenfalls muss in diesem Schritt noch etwas Wasser hinzugegeben werden.

Ich gebe gerne extra fein vermahlenes Traubenkernmehl dazu, damit die Nahrung noch etwas mehr Medizin wird. Traubenkernmehl aus deutschen Trauben besitzt einen hohen Gehalt an Polyphenolverbindungen (nämlich OPC). Das sind temperaturbeständige Antioxidantien mit langer Wirksamkeit, die insbesondere mit Gefäßgesundheit und positiver Wirkung auf den Blutdruck in Verbindung gebracht werden.

Zwei Laibe mit Haferflocken in Papierformen, neben einem Töpfergefäß und einem Holzlöffel auf einem rustikalen Tisch.

Ich backe die Brot für etwa 2 Stunden im Lehmbackofen, nachdem alle anderen Backwaren fertig sind und die Temperatur auf schätzungsweise 180°C gefallen ist – und natürlich im Verlauf weiter fällt. Genau kann ich es nicht sagen, da wir nicht maschinell messen.

Das Brot auf einem Gitterrost abkühlen lassen, es lässt sich am besten mit einem wirklich scharfen Messer mit geriffelter Schneide schneiden, welches die Kruste nicht zerreisst wie ein reines Brotmesser. Das Schwarzbrot ist sehr sättigend und besonders verträglich und passt – meiner Meinung nach – sowohl zu herzhaften, als auch zu süßen Auflagen.
Es hält sich bei mir in Bio-Backpapier und ein Tuch eingewickelt mindestens 7-10 Tage frisch und saftig, es lässt sich aber natürlich auch scheibenweise einfrieren und nach Bedarf entnehmen.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit! Ich hoffe, diese Variante meines bewährten Schwarzbrots findet mindestens genausoviele Liebhaber wie die klassische Version.

Ein Teller mit vier Scheiben Butterbrot, drei rote Radieschen, eine Schüssel mit Rührei und einer weiteren Schüssel mit gebratenem Gemüse.

Kefirbrot aus dem Lehmbackofen

Nach ewig langen Zeiten wage ich mich nun doch einmal an den neuen WordPress-Editor heran, um Euch von einem unheimlich tollen Brot zu berichten, welches ich nun soweit perfektioniert habe, dass ich das Rezept ruhigen Gewissens weitergeben kann.
(Sollte jemand von euch Trick17 gefunden haben, sodass man wie in den guten alten Zeiten in WordPress mit einem vernünftigen Editor arbeiten kann, wäre ich für sachdienliche Hinweise unendlich dankbar!)

Zurück zum Brot.
Ich backe für gewöhnlich einmal die Woche die verbesserte Variante meines allseits beliebten Schwarzbrots. Seit geraumer Zeit ist nun noch ein helleres Mischbrot dazugekommen, was allein schon rein optisch die Kinder mehr anspricht – aber natürlich einfach auch für andere Einsatzzwecke taugt.

Als vages Ziel habe ich dabei das Kefirbrot eines Bäckers aus dem Nachbarort gehabt, sehr fluffig und saftig, irre schwer und richtig gut.
Weizen und Dinkel verbacke ich quasi nur noch mit Lievito Madre, einem selbst gezogenen italienischen Weizensauerteig. Wie man den ansetzen kann, erfahrt ihr zum Beispiel hier.
Nach einigen Wochen backen, kosten, verändern habe ich nun ein sehr leckeres, mild saures, saftiges und schweres Brot entworfen, was sich mindestens 1 Woche frisch hält und eine schöne krosse Kruste hat.
Ziel erreicht, die Rezeptur und Vorgehensweise kann nun erst einmal so bleiben.
Viel Spaß beim Nacjbacken und guten Appetit! Lasst mich sehr gerne wissen, ob es euch gefällt!

Für 2 mittelgroße Kastenbrote benötige ich folgende Zutaten, die Mengen variieren natürlich je nach der Größe eurer Formen usw., meine sind innen beispielsweise 27 x 12,5 x 9 cm groß

Zutaten für 2 mittelgroße Kefirbrote

  • Brühstück aus 120g fein geschrotetem Roggen und 240ml gefiltertem Wasser
  • 600g Purpurweizenschrot
  • 300g Dinkelmehl 630
  • 100g Haferkleie
  • 75g Leinsamen
  • 75g ERS (Proteinpulver aus Erbse, Reis, Sonnenblume)
  • 750g Milchkefir
  • 300ml gefiltertes Wasser
  • 3TL Salz
  • 2 EL Honig
  • 1TL Chiasamen
  • 1TL Flohsamenschalen
  • etwa 50g Lievito Madre
  • Haferflocken, 2 Handvoll

Das Getreide schroten und bereitstellen. Das Brühstück zubereiten und abkühlen lassen.
Ich bevorzuge den Teig ohne Lievito Madre am Vortag des Backtages vorzubereiten und schon einmal quellen und autolysieren zu lassen, die Lievito Madre füge ich dann nach etwa 12 Stunden dazu, dehne und falte noch 1-2 Mal, bugsiere den Teig in mit Bio-Backpapier ausgeschlagene gusseiserne Brotbackformen und bestreue die Oberfläche mit Haferflocken.

Je nach Raumtemperatur kann man den Sauerteig auch bereits im ersten Schritt untermischen, allerdings treibt Lievito Madre wie verrückt und verzehrt entsprechend schnell, wenn es zu warm ist. Also alles ist wie immer bei mir abhängig von tausend Faktoren und braucht etwas Fingerspitzengefühl. 🙂

Die Brote werden dann mit einem feuchten Tuch abgedeckt, bis sie in den Ofen geschoben werden.
Bei wieviel Grad ich sie backe ist eine gute Frage, wir besitzen bewusst kein Thermometer für den Lehmbackofen, sondern arbeiten nach Gefühl.

Nach der Pizza aber vor den Schwarzbroten wäre meine Empfehlung, also nicht mehr 400°C, aber auch noch mehr als 150-170°C.
Und auch die Backdauer ist bei so einem Lehmbackofen immer ein wenig abhängig von der erreichten Temperatur, dem abkühlenden Wind, der Außentemperatur …