Ein Lamm für eine Fülle von Wintergerichten

lamm

Unsere Lammversorgung steht wieder. Bei unseren Bekannten, die uns regelmässig mit Schweinen versorgen, laufen auf der Hauskoppel wunderschöne Fleischrinder verschiedener Rassen, Lämmer, Enten und Hühner. Ein schönes Bild, uns ist es ja wichtig, dass die Tiere, die wir essen ein gutes Leben hatten, bevor sie den letzten Gang antreten und das ist – so denken wir – hier in jedem Fall gewährleistet. Beim letzten Besuch erwähnten wir, mal wieder ein Lamm zu benötigen und so wurde zügig ein Termin beim Hausschlachter arrangiert.

Das Tier hing nur 2 Tage beim Schlachter ab, normalerweise bevorzugen wir nach alter Väter Sitte bei Lämmern 3 Tage, aber wir sind uns sicher, dass die Qualität trotzdem sehr gut sein wird. Die Fleischversorgung über Winter ist mehr als gewährleistet und wir freuen uns schon jetzt darauf, viele bewährte und vor allem auch neue Rezepte auszuprobieren. Wenn ich mich recht entsinne, hätten wir ohnehin noch eine Menge Lamm-, Reh- und Entenrezepte aus der ‚blogfreien‘ Zeit nachzureichen.

Für gute Rezeptideen sind wir ab sofort offen und hoffen auf gute Inspirationen. Von wo bekommt ihr euer Fleisch? Vom Schlachter des Vertrauens, dem Schäfer nebenan, dem knorrigen Rinderzüchter ein paar Kilometer vor der Stadt? Ich bin gespannt!

13 Gedanken zu „Ein Lamm für eine Fülle von Wintergerichten

  1. Wiltrud

    Als ich nach Hannover kam, kannte ich mich nicht aus. aber mittlerweile beziehe ich Lamm und Angusrindfleisch direkt vom Hof, Geflügel ebenfalls. Gallowayrindfleisch bringe ich mir aus dem Harz mit, das Wild schießt ein Freund. Nur Schweinefleisch lasse ich mir liefern, dabei vertraue ich darauf, dass Tierhaltung und Schlachtung so verlaufen, wie beschrieben. Die Fleischqualität ist jedenfalls gut. Ich friere es in kleine Portionen ein und komme gut damit zurecht.

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    1. Landidylle Autor

      Klingt super und läuft an sich so wie bei uns oder? Nur dass wir halt das Geflügel selber haben.
      Wir mussten hier auch erst einmal ein kleines Netzwerk aufbauen, als wir hier herzogen. Die Schweine & Lämmer kommen aus Hobbyhaltung von ehemaligen Landwirten und die Qualität ist wirklich gut.

      Antwort
      1. Wiltrud

        na, ich kaufe halt und kann nichts tauschen. aber ich kenne schon einen Teil der Tiere deren Fleisch ich dann später esse. Das finde ich nicht unangenhem. Eher habe ich das Gefühl, dass sich die Lebensqualität der Schlachttiere sehr positiv auf die Fleischqualität auswirkt. Es ist halt teurer und man muss sich diese Investition dann auch leisten können.

      2. Landidylle Autor

        Also ich habe sogar schon Studien gesehen, die belegen, dass sich die Lebensqualität und vor allem die Möglichkeit, sich selber frisches (Bei-)Futter zu suchen ganz erheblich auf die Fleischqualität und den Nährstoffgehalt auswirkt. Davon bin ich überzeugt. Bei mir ist es so, dass ich die Tiere, die ich kenne bewusster esse, dankbarer – aber auch mit besserem Gewissen.
        Wir tauschen in dem Sinne auch selten Fleisch, aber durch die paar Enten und Gänse, die wir verkaufen, kommt an sich wieder das Geld rein, was wir dann für Schwein und Lamm brauchen übers Jahr.

      3. Wili

        stimmt, bewusster esse ich die Lebensmittel auch, die ich quasi direkt vom Feld oder der Weide beziehe. ich verwerte auch so ziemlich alles. Und sei es auch nur, dass ich aus den „Resten“ Suppen und Brühen koche. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

  2. Alex

    Mein Rind-, Kalb- und Schweinefleisch kommt von einem Metzger, der. Auh Gastronomie beliefert. Ich kaufe von ihm Schwaebisch-Haellisches Schweinefleisch und Hohenlohisches Rind- und Kalbfleisch, aussedem Lamm, alles von kleinen Erzeugergemeinschaften. Das Geflügel kommt von einem Hof, der auch Bio-Qualität anbietet, die ich auch kaufe. Bio Eier sind sowieso seit Jahrzehnten der Standard.

    Antwort
    1. Landidylle Autor

      Ich finde es super, wenn man die genaue Rassenbezeichnung zu seinem Fleisch kennt! Bei Qualitätsfleisch gibt es ja irrsinnige Unterschiede und verschiedene Einsatzzwecke je nach Rasse. Wir hatten neulich Schinken vom Turopolje-Schwein (diese kroatischen Wasser- und Tauchschweine), der war auch sehr interessant, die haben halt eine dicke Fettschicht aber darunter schön von Fett durchzogenes Muskelfleisch.

      Antwort
      1. Alex

        Wir haben hier in Pforzheim einen Süpermarkt mit offensichtlich ungarischen Wurzeln, da gibt es mit Vorankündigung Mangalica-Schwein, offensichtlich mit deinem kroatischen Schwein verwandt, auch mit dicker Fettschicht. Auch ein sehr schmackhaftes Schwein, eine alte Rasse, die jetzt wieder gefördert wird.
        Einer meiner Follower, ein Koch in Hamburg namens Ivo sa Barros (Spanien) vergleicht das Fleisch mit dem des Duroc-Schweins, das ja auch bekannt ist.

      2. Landidylle Autor

        Mangalica werden auf einem Hof ein paar Dörfer weiter von hier gezüchtet. Das Fleisch war geschmacklich gut aber sehr fett, als ich gekostet habe. Ich werde es noch einmal aus einer anderen Quelle testen, vielleicht lag es an der Art der Verarbeitung (der besagte Hof ist mir ohnehin etwas unsympathisch 🙂 )

      3. Alex

        Also ich hatte einmal Bauch, der war superfett. Jetzt hab ich ein Kotelett gekauft, das hat mindestens 5 cm Schwarte. Aber ich muß die Schwarte ja nicht essen, ich will auch den Geschmack nochmal testen.

      4. Landidylle Autor

        Also ‚unsere‘ Schweine, die wir von unseren Bekannten kaufen, haben auch viel Schwarte, die wir bei Koteletts etc. nach dem Braten abschneiden. Für den Geschmack und die Saftigkeit ist das ja gut, aber bei der Mangalica-Wurst von dem benachbarten Hof hatten die anscheinend das komplette Fett mit verarbeitet – und das ist dann zu viel für meinen Geschmack. Ich werde die Rasse nochmal aus anderer Quelle probieren, von der Nutztierarche in der Nähe vielleicht.

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