Voilà: Les canards musqués

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Wie ich ja später erklärend berichtet habe, war dieses Jahr ein schwieriges Jahr für die Naturbrut bei Wassergeflügel. So kamen 12 französische, männliche Flugentenküken zu uns. Keine Mularden, nein, ganz gewöhnliche Warzenenten oder Moschusenten wie der Franzose sagt, hört sich ja auch gleich viel appetitlicher an als wenn man von Warzen, Pickeln und Geschwüren redet. 

Obwohl ich normalerweise kein Freund von Kunstbrut bin – unter anderem weil ich die Küken auffällig scheu finde – muss ich zugestehen, dass diese sich sehr schnell, sehr gut eingelebt haben. Sehr friedliche und zutrauliche Gesellen, so sehr, dass wir schon überlegen, einen der Herren als Zuchterpel zu behalten. Ernstl II wurde ja an einen anderen Züchter verkauft und auch Ernstl der Fuchsfighter hat das Revier nun doch gewechselt und einen neuen Harem bekommen. In der nächsten Generation dürfte sich endgültig zeigen, wie gut wir die Elterntiere selektiert haben und ob die wünschenswerten Eigenschaften so durchkommen wie erhofft.

Die Aufzuchtbox besteht, wie der kundige Betrachter sich denkt, aus Palettenaufsatzrahmen auf einer Euro-Palette. Eigentlich ideal: windgeschützt, stabil, luftig aber abgeschieden, günstig zu beschaffen, leicht auswechselbar, die Ferkellampe und andere Anbauteile können sicher arretiert werden. Hinsichtlich etwaiger Schadstoffe gibt es Listen, aus denen hervorgeht, für welche Bedeutung die Kürzel auf der Palette stehen. Zum Beispiel HT (Heat Treatment) für Hitzebehandlung oder MB für die Begasung mit Methylbromid. Letzteres möchte man vielleicht lieber nicht im Garten haben.

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