Schlagwort-Archive: Flugenten

Die aktuelle Kükenschar

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Diese Flugente mit ihren 6 Küken kam letztes Wochenende zu uns und zog in eine frisch gezimmerte Mutter-Kind-Einheit, die Schutz vor den allgegenwärtigen Krähen bietet. Sie stammt von einem Bauernhof mit Schweinen, Fleischrindern, Schafen, Hühnern und Enten vielerlei Couleur. Wir haben im Rahmen des ständigen Geflügeltausches, Bruteier von Bresse-Hühnern (Gauloises Blanches) einer dort wohnenden Glucke untergelegt und wenn man schon Geflügelhalter besucht, geht es natürlich fast nie ohne Geschacher und Getausche.
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Buntes Entenfrikassee

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Hier im Hause herrscht klare Aufgabenteilung und dazu gehört auch, dass der Gatte für Hühnerfrikassee zuständig ist. Seit ziemlich langer Zeit ging er schon mit dem Gedanken schwanger, eine unserer freilaufenden, glücklichen Flugenten zu einem Entenfrikassee zu verarbeiten. Ich war geringfügig skeptisch.
Nun war es soweit, eine Flugente die ohnehin etwas pielig war (was bei dunklem Federkleid natürlich dem Konsumenten nicht unbedingt das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt), wurde verarbeitet. Da die Haut nicht benötigt wird, interessiert es auch niemanden, dass sie pielig war und schmecken tun sie alle – bei dieser Haltungsform. Weiterlesen

Die Ernte geht weiter: nochmals Schlachttag. Enten & Gänse & eine Tausch-Pute

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Wie immer zeige ich die Fotos der Schlachtkörper nach dem Klick, der die bewusste Entscheidung, sich tierische Nahrungsmittel anzusehen, unterstreicht. Für alle anderen ein Foto unseres ungefährlichen und trotzdem vom Kleinkind arg strapazierten Adventskranzes sowie gute Wünsche für eine leckere vegetarische oder vegane Vorweihnachtszeit und allzeit eine ausgewogene Nährstoffversorgung.
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XXL Eierkartons gesucht

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Es ist ein lauwarmer Winter und die Flugenten legen bereits seit einigen Wochen wieder Eier. Ende Dezember hätten sie theoretisch dann ein Gelege beisammen und Ende Januar bis Anfang Februar würden die Küken schlüpfen. Viel zu früh.
Ich sammle also zumindest die Eier, die im Stall gelegt werden ein und benutze sie für Kuchen. Gelagert werden müssen sie aber bis dahin auch und da kommt nun das Problem. In den Eierpappen für Hühnereier ist bei Weitem nicht genug Platz für Enteneier und man bekommt den Deckel nicht richtig zu. Fangen noch mehr Enten an zu legen, muss ich die Eierkartons stapeln und mit nicht richtig geschlossenen Deckeln gibt das Stürze und Spiegelei. Weiterlesen

Es war Schlachttag

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Aus Respekt vor hier mitlesenden Menschen, die (derzeit) eine andere Ernährungsform als die omnivore bevorzugen und sich dem Zeitgeist gemäß keine Fotos von toten Tieren ansehen möchten, eingangs ein Bild von quietschfidelen Flugenten, die ein artgerechtes Leben führen dürfen. Wer an hochwertigen, tierischen Lebensmitteln interessiert ist, kann ja weiterklicken. Weiterlesen

Lieblingsente

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OK, ich habe hochoffiziell eine Lieblingsente. Normalerweise interessieren mich bei den Flugenten eher Eigenschaften wie Brutwillen, Geschicklichkeit beim Überleben, Führen der Küken, Vererbung von Masse und die Aufnahme von verschiedenem Futter bzw. die eigenständige Suche danach. Ich habe es gerne wenn die Enten grasen und sie sollen einen schönen Schlachtkörper haben, genug Gewicht ansetzen, aber nicht fett sondern muskulös und beweglich sein. Diese Eigenschaften haben wir bei unseren Enten zufriedenstellend vertreten.

Im Gegensatz zu vielen anderen, vor allem Kunden von Flugenten, mag ich die Enten auch in weiß nicht so gerne. Etwaige dunkle Schattierungen auf dem Schlachtkörper stören mich nicht, aber der Konsument von heute möchte eher keine Anzeichen von Pigmentierung. Bei dem Schlupf von Elsbeths Tochter waren 2 Küken dabei, die mir sofort ins Auge stachen, sie hatten nämlich blaue Schnäbel und sowas hatte ich bislang noch nicht gesehen. Weiterlesen

Unnatürliche Selektion

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‚Eine von den weißen‘ hatte beharrlich unter einem Holzstoß gebrütet. In Sichtweite des Entengeheges, aber ganz für sich und alleine mit den Ratten, die des Nachts Eier klauten, saß sie unter einer Euro-Palette, über ihr sicher eine Tonne Gewicht und brütete. Ob das jetzt todesmutig oder dumm war, wage ich nicht zu beurteilen, aber es ging ja gut und ein Holzstoß 2 Hausnummern weiter fiel in sich zusammen. Weiterlesen

Naturbrut bei den Flugenten

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Es begab sich, dass große Plagen über das Land kamen. Durch die Zwiebeln wuchs die Quecke, den Pflaumenbäumen brachen die Äste ab vor lauter Fruchtbehang, es gab eine große Dürre und danach sintflutartige Regenfälle. Die Krähen labten sich an den Enteneiern und die restlichen Gelege waren taub. Das ging landauf und landab so, die Menschen wollten aber auf ihre Weihnachtsbraten nicht verzichten und bettelten also bei den professionellen Geflügelhändlern nach Küken. Weiterlesen

Entenidylle

zugekauft

Dieses Jahr hatten viele Enten- und Gänsehalter Pech mit dem Nachwuchs. Die Eier waren taub, die Gelege blieben tot. Da wir als Omnivoren auf unsere Weihnachts- und Winterbraten aus vernünftiger Haltung genauso wenig verzichten wollen wie Verwandte und Bekannte, blieb uns nichts übrig ausser einige Küken zuzukaufen. Dachten wir*. Weiterlesen