Agretti – ein ernüchterndes Resümee

agretti

Dieses Jahr habe ich zum ersten und wahrscheinlich letzten Mal Agretti, aka ‚Salsola soda‘ oder ‚Salzkraut‘ angebaut. Beim Kräuter-Dealer meines Vertrauens wird das Zeug als ‚Neues, knackiges Gemüse aus Italien‘ angepriesen. Ein Geheimtipp, der „in jüngster Zeit in guten italienischen Restaurants als Feinschmeckergemüse oder knackiger Salat serviert“ wird. Bemüht man die Google-Bildersuche kann man zähneknirschend gigantische Bündel von Agretti bestaunen. Hier bei mir nicht!

Das magere Elend oben im Bild ist die eine! Pflanze, die ich aus einer ganzen Packung Saatgut gezogen habe. Mittlerweile weiss ich zumindest, dass es nicht an mir liegt, sondern Salzkraut sich bei den meisten vielen so zickig verhält. Wobei die Kundenbewertungen im Shop widersprüchlicherweise durchgehend überschwänglich sind.

Im Verlauf des Sommers wuchs das Kraut langsam vor sich hin, zu langsam, als dass ich mich wirklich reinen Gewissens getraut hätte, ein gutes Stück zu probieren. Es blieb bei einem Mini-Happen. Laut Rühlemann sind die Pflanzen nach 60 Tagen erntereif, sollten dann auch verzehrt werden, weil sie später zäh werden. Tja, hätte ich das nur getan! Ich wollte die überlebende Pflanze hätscheln und pflegen und habe sie – als das Klima ekliger wurde – mit ins Haus genommen. Und nun geht sie ein. Ohne Ernte.

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