Tempus fugit, vor allem immer

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Ich habe soviel zu berichten, es passiert unheimlich viel, aber irgendwie rennt die Zeit im Moment noch schneller als gewohnt. Die freien Minuten verbringe ich bei der Aussaat von vorzuziehendem Gemüse oder mittlerweile auch direkt draussen anstatt schnell einen Beitrag zu schreiben und nachts bin ich rechtschaffen müde und mag nicht mehr am Rechner sitzen.
Das wichtigste zuerst: Unter dem Menupunkt ‚Anbauplanung Nutzgarten‘ gibt es nun ein Untermenu, dort sind die Seiten gelistet, die ich zu den verschiedenen bei uns angebauten Sorten erstellt habe. Gegliedert habe ich das Ganze nach meiner Logik, ich hoffe es passt auch für interessierte Leser. Dauerkulturen wie Obstbäume und Beerensträucher haben jeweils eine eigene Seite und einjährig angebaute Kulturen werden jahrweise zusammengefasst. Z.B. 2016 diese.

Sicherlich habe ich noch das ein oder andere vergessen, werde Fotos einbauen oder – sollte ich jemals dazu kommen (was ich sehr hoffe) – die Verlinkungen zu den Erfahrungsberichten mit verschiedenen Sorten einfügen. Aber wer sich dafür interessiert, für welche Sorten wir uns entschieden haben, kann zumindest schon einmal nachschlagen.

Ansonsten ist zu berichten, dass die Fensterbänke im Haus mal wieder überquellen vor lauter Pflanzschalen mit vorgezogenem Gemüse. Mein Neid gilt Menschen, die in einem Klima wohnen und einen ausreichend großen, beikrautarmen Garten haben, wo man alles direkt säen kann. Traumhaft!
ich ziehe die allermeisten Kulturen im Haus vor, um 1. Platz im Beet zu sparen für die Zeit der Keimlingsphase 2. den Pflanzen einen kleinen Wachstums-Vorsprung in ausgeglichenem Klima zu geben.
Irgendwas ist jedes Jahr anders und so haben wir dieses Jahr zwar hübsche Salat-Keimlinge im Frühbeet, aber letztes Jahr konnten wir um diese Zeit bereits Kopfsalat aus dem Frühbeet ernten. Schade, aber immerhin gibt es hier soviele Baustellen gleichzeitig, dass man schonmal das Vorziehen von Salat verschwitzen kann, immerhin habe ich draussen im Frühbeetkasten an die Aussaat gedacht.
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Das Wetter ist mittlerweile traumhaft schön und warm und wir werden – wie so ungefähr jedes Jahr seit 30 Jahren – beim nächsten Familiengeburtstag Mitte April draussen schwitzen können. Die Kälteperiode kommt dann vermutlich später im Frühjahr.
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Den Rhabarber habe ich mit Argusaugen im Visier, meine Nachbarin hat mich gestern besucht und erzählt, dass sie von ihrem Rhabarber schon gegessen hat. Von ihrer Mutterpflanze stammen 4 ‚Ableger‘, die jeder für sich ungefähr4x größer sind als gekaufte Jungpflanzen und bereits ruhigen Gewissens im ersten Jahr beerntet werden konnten. Diese Frau hat wirklich einen grünen Daumen (und einen Johannisbeerstrauch, der ein Baum ist).
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Die Hühner, die ja seit einiger Zeit das komplette Grundstück nutzen dürfen, haben sichtlich Spaß. Und sie erinnern mich immer mehr an Raptoren; wenn sie mich erblicken, rennen sie wie kleine Saurier auf mich zu und schaffen die Distanz von äussersten, unteren Ende des Gartens bis hinauf zu mir extrem schnell. Kein Wunder bei den köstlichen Mahlzeiten, die ich ihnen vorsetze. Mittags sind die Hühner dann so müde, dass sie sich für ein Schläfchen unter den Stall auf den Huderplatz zurückziehen. Schlafende oder dösende Hühner sehen irgendwie seltsam aus, oder?
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6 Gedanken zu „Tempus fugit, vor allem immer

  1. ichkoche- Jacktels Rohkost

    Hi Oli, toller Bericht. Super Bilder und viele Informationen.Ich wünsche Dir bei allem was ansteht gutes gelingen. Beste Grüße Jacob

    Antwort
  2. Doris

    Bei uns ist der Frühling auch mit Macht da .
    Auf das du dieses Jahr mehr Glück mit dem Garten hast . Was machen die Wühlmäuse ?
    In dem Rasen hier ist ein großes Loch , soll ein Swimmingpool werden 😦 .
    Ich habe auch nicht viel Zeit zum schreiben .

    Antwort
    1. Landidylle Autor

      Ach Herrje! Die Wühlmäuse haben das Beet gewechselt. Ich habe gestern Steckzwiebeln und Schalotten gepflanzt und so einige neue Löcher entdeckt. Wenn es so weitergeht, kommen die Schlagfallen zum Einsatz. 😦

      Antwort
    1. Landidylle Autor

      Ich glaube das gelbe ist Huflattich ja. Er ist dieses Jahr spontan aufgetaucht und musste aus dem Gartenbeet weichen. Mal sehen wo ich ihn hinsetze, anscheinend kann er ja feucht und trocken gleichermassen vertragen.
      Und schlafende Hühner sehen wirklich tot aus, finde ich auch immer. Seit ich die tote Marianne in dem Legenest gefunden habe, finde ich den Anblick von Hühner-Augenlidern auch etwas … befremdlich.
      Hühnerauge

      Antwort

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