Olis Pizza-Teig :: notiert für den Gatten und wen es sonst noch interessiert

Wenn Muttern mal den angestammten Platz vor dem Herd verlässt, die Mischpoke aber trotzdem wie gewohnt verköstigt werden will, dann werden hektisch Rezepte und Vorgehensweisen angefordert.
Im Hause Landidylle ist der Gatte üblicherweise für Suppen und Gänsebraten zuständig und bis vor kurzem auch für arme Ritter. Da unser jüngster Sproß mich aber kürzlich zum besten arme-Ritter-Bäcker-und-Apfelmus-Macher erkoren hat, könnte es sein, dass dieser Bereich gerade die Zuständigkeit gewechselt hat.
Ich wäre im Gegenzug bereit, den Bereich Pizzateig abzugeben.

Und nein, wir kommunizieren nicht standardmässig über das Internet, aber die Erfahrung lehrt, dass auf der Suche nach einem Rezept diese Webseite als erstes angesteuert wird. Der Ordner mit meinen Rezepten ist ja aber auch nicht so schön zu durchsuchen …

Rezept für Olis Pizzateig

  • 1 TL Zucker in 1/2 Glas warmen Wasser auflösen und 1 Pkg Trockenhefe darin aktivieren und vermehren lassen
  • wenn es schäumt, zusammen mit 1 TL Salz und 1 EL Olivenöl in 400g Mehl rühren und gut durchkneten bis der Teig nicht mehr an den Händen klebt
  • die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und für etwa 30 Minuten auf den warmen Grundofen (oder lauwarmen Backofen) stellen
  • in 500ml Tomatensauce 1TL Oregano und 1 TL Rosmarin rühren und das ganze ziehen lassen
  • nach 30 Minuten den Pizzateig einmal durchkneten und dann auf genug aber nicht zuviel Mehl ausrollen und mit der Tomatensauce bestreichen

Extra Anmerkung für den Gatten: übersteigt die Dicke des Belags die Höhe des Teigs um mehr das vierfache, ist damit zu rechnen, dass letzterer durchweicht und die Pizza mit einem Löffel verzehrt werden muss.

4 Gedanken zu „Olis Pizza-Teig :: notiert für den Gatten und wen es sonst noch interessiert

  1. Alex

    Ja, lustig das mit der Belagshöhe, Oli… Ich hab erst spät verstanden, daß eine „mager“ belegte Pizza einen wesentlich besseren Geschmack macht 🙂
    LG Alex

    Antwort
    1. Oli Autor

      Ja, es braucht manchmal eine Entwicklung … oftmals ist die gepaart mit der Erkenntnis, dass eine echte Pizza eine dünne Basis hat und mitnichten Käseränder oder sowas. Das war hier im Hause zum Glück nie Thema aber ich erinnere mich immer noch lebhaft an eine Feier mit internationalen Gästen bei meinem Onkel, der pizzamässig eher amerikanisch geprägt war und an die Diskussion über die Dicke von Pizza, die dort aufkam.

      Bis sich ein Stimmchen von einer sehr zarten Dame erhob, die offenbarte Italienerin zu sein und den Sachverhalt aufklärte. Ja, eine Pizza gehört original dünn. Einige waren dann erstaunt und die lebhafte Diskussion beendet. 🙂

      LG Oli

      Antwort
  2. Anne

    ich musste so lachen über die extra Anmerkung! Ein „Fehler“, der auch im Hause Südost immer wieder stattfindet. Mit dem Unterschied, das „der Gatte“ sich nie und nimmer an einen Pizzateig wagen würde ^^

    Antwort
    1. Oli Autor

      Hier kam es so zustande: ER schlug bei der Diskussion um das abendliche Essen manchmal vor „Mach doch *schnell* eine Pizza“, wollte aber seine immer mit allem belegt haben, was man so auf Pizzen stapeln kann, sodass alleine das Schnippeln schon eine Stunde dauerte.
      ICH habe mehrfach darauf hingewiesen, dass eine Pizza eigentlich gar nicht so *schnell* geht wie es aussieht wenn man nur den letzten Arbeitsschritt kennt und dass ich nicht gut finde, eine schöne Pizza mit soviel Belag zu versehen, dass sie nicht mehr schmeckt und durchmatscht. Daraufhin habe ich ewig keine Pizza mehr gemacht.

      Als er das nächste Mal vorsichtig fragte, ob wir mal wieder Pizza essen können, versprach er auch gleich da keine Türme von Zutaten draufzutun UND zu helfen.

      Tjoar, das hat ja schonmal ganz gut geklappt, der Belag ist zwar immer noch grenzwertig, aber er sieht *jedes Mal* ein, dass es zuviel war. 😀

      Antwort

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