Hot Dog Buns

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Selbst gebackene Hot Dog-Brötchen sind absolut notwendig, wenn man einmal im Jahr einen Heißhunger auf Hot Dogs hat, wie wir festgestellt haben. Wahrscheinlich kennt jeder, der gutes Essen gewöhnt ist, diesen Zustand zwischen Magenschmerzen, Reue und Übelkeit nach dem ‚Genuss‘ von … Fraß. Muss ja nicht zwangsläufig Fast Food sein, auch die ein oder andere Einladung zu einer Grillparty brachte uns schon in die Bredouille. Was auch immer heutzutage in industriell hergestellte Lebensmittel gepanscht wird, der davon entwöhnte Körper rebelliert, wird er mit der Aufgabe überfordert, diese Nahrungsmittelzusätze zu sortieren und zu entsorgen. Trotzdem haben wir so alle 3 Monate Appetit auf Fast Food. Burger, die unmöglich unfallfrei zu essen sind, weil sie vor lauter gestapelten Zutaten und diversen Saucen eine Instabilität entwickeln wie ein Wolkenkratzer im Sturm, gelegentlich sogar Pommes Frites und eben Hot Dogs.

Leider sind wir noch nicht so weit fortgeschritten, dass wir selber wursten. Aber es liegen bereits Rezepte bereit, und der Herr des Hauses entwickelt derzeit einen Ehrgeiz, Wildschwein zu erbeuten. Höchstwahrscheinlich würden auch Wildschwein-Knacker prima in ein Hot Dog passen.

Genug des Geplänkels, wie man Würstchen herstellt, erfahren wir später, süß-saure Gurken gibt es hier, ein paar Ketchup-Rezepte gab es schon, die Remoulade ist gekaufte originale dänische mit Weißkohl – das pure Gift wenn man sich die Zusatzstoffe ansieht. Also definitiv eine Aufgabe für später, eine passende Rezeptur zu entwerfen – aber erstmal geht es um die Buns.

Zutaten für 8 normale Hot Dogs mit den kurzen Knackern

  • 500g Weizenmehl Type 550
  • 50g weiche Butter
  • 250 ml warme Milch
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • etwa 3 EL Milch extra

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Die Hefe und den Zucker in etwas warmer Milch auflösen, Mehl, Zucker und Salz zugeben. Langsam anfangen, die Mischung in einer Rührschüssel zu kneten und nach und nach die restliche warme Milch zugeben. Dann die warme Butter zugeben. Wenn man sehr lange knetet, entsteht ein geschmeidiger, ‚fetter‘ Teig, der trotzdem einen festen Klumpen bildet und sich gut von der Rührschüssel löst.

Dieser Klumpen wird nun abgedeckt und an einem warmen Ort 1 Stunde lang gehen gelassen. Dann hat er sein Volumen in etwa verdoppelt.

Den Teig nochmals kurz durcharbeiten und dann in 8 gleich grosse Portionen teilen. Die Portionen werden nun ausgerollt und auf die Länge gezogen, die das Würstchen hat. Nun werden die Teigfladen von beiden Seiten aufgerollt, geformt und für weitere 15 Minuten zum gehen auf ein abgedecktes Backblech gelegt.

Danach werden die Rohlinge 2x mitMilch eingepinselt und bei 170°C für etwa 20 Minuten in den Ofen geschoben. Die Hot Dog-Brötchen werden locker aber haben Substanz, nicht so wie die aufgeblasenen Luft-Buns aus dem Imbiss. Eine gute Basis für wirklich gute Hot Dogs.
‚Fast Food‘ ist allerdings eine Lüge, stellt man die Zutaten selber her, na gut, das Herunterschlingen geht schnell, das gebe ich zu.

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