Holundermarmelade mit Pflaumen

Holunder und Pflaume

Da ich auf der Suche nach Inspirationen für die Verwertung der reifen Wildfrüchte ohnehin gerade viele meiner Kochbücher durchgeblättert habe, nahm ich auch mal wieder das hier bereits erwähnte ältere Buch mit dem etwas kitschig anmutenden Titel ‚Die gute alte Zeit – Alte Rezepte neu entdeckt‘ zur Hand. Da der Autor auch aus Norddeutschland stammt, viele Erinnerungen an altes Gebrauchswissen hat und vor allem auch schildert, was in seiner Kindheit durch die Jahreszeiten gegessen wurde, ist es für mich interessant. Wer sich für norddeutsche Alltagsgeschichte und ehrliche Rezepte aus einfachen Haushalten nicht interessiert, wird Bücher wie dieses furchtbar finden. Nichts exotisches mit dem man imponieren kann, sondern wilde Früchte aus dem nächsten Knick, nichts veganes, dafür vegetarisch satt, kein um die ganze Welt gereistes Superfood, sondern Brotsuppe mit Backpflaumen oder Brennnessel-Hafer-Suppe.
Natürlich sind Brennnesseln und Hafer auch Superfood und gerade wieder in Mode, aber vergesst auch die Holunderbeeren nicht. In dem Buch gibt es also neben allerlei anderen Rezepten mit Wildpflanzen auch eine Holundermarmelade mit Pflaumen.

Holunderbeersaft oder wie man richtig norddeutsch sagt: Fliederbeersaft kennt man als ziemlich wirksames Mittel bei Erkältungen, also kann es auch nicht sooo verkehrt sein, die Fliederbeeren in Form einer Marmelade oder Fruchtsauce zu verzehren. Und als Fruchtsauce für Grießflammeri, Joghurt, Quarkspeise, Haferbrei oder Sago kann man etwas dünnere Marmelade gut nehmen.
Holunderbeer-Pflaumen-Marmelade

Ich habe das Rezept etwas angepasst, unter anderem deswegen weil ich eingefrorene Pflaumen aus der kürzlichen Ernte nahm. Da die Fliederbeeren ohnehin über Nacht im Zucker ziehen sollen, passt es gut, zeitgleich die Pflaumen aus dem Tiefkühler zu nehmen.
Man benötigt für 4 Gläser à 250ml folgende Zutaten:

  • 750g Holunderbeeren
  • 250g Pflaumen
  • 500g Zucker

Die Holunderbeeren werden verlesen, entstielt, gewaschen und trocken getupft und bei meiner Variante mit dem Zucker verrührt. Die Masse stellt man kühl und abgedeckt und lässt sie über Nacht ziehen. Hat man frische Pflaumen, werden diese auch gewaschen, entkernt, geviertelt und mit den Fliederbeeren vermischt gezuckert.

Am nächsten Tag die aufgetauten Pflaumen abtropfen lassen (aus dem Sud kann man eine leckere Sauce für Grießpudding machen), zu den gezuckerten Fliederbeeren geben und aufkochen. Für etwa 30 Minuten weiter köcheln lassen, ab und an testen, ob die Masse bereits zäh genug zum Abfüllen ist. Benutzt man frische Pflaumen, wird es vielleicht etwas länger dauern.

Die Marmelade in ausgekochte Twist-off-Gläser füllen oder 5 Minuten bei 90°C in Weck-Gläsern einkochen. Das Ergebnis ist eine vollmundige, etwas herbe Marmelade von schöner Farbe und vermutlich mit gesundheitlichem Nutzen. Und die Zutaten gibt es oftmals kostengünstig, regional und saisonal im nächsten Knick.

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44 Gedanken zu „Holundermarmelade mit Pflaumen

  1. ichkoche- Jacktels Rohkost

    Hi Oli,
    zuerst einmal die von Dir erwähnten Kochbücher sind wahre Goldschätze. Ich behaupte mal so salopp aber auch erfahrungsgemäß, die Weltküche gäbe es nicht ohne diese Basics.Eines kann ich Dir versichern, die Spitzenköche habe alle solche Bücher und schöpfen ständig Ideen daraus. Ich schätze Holunderbeeren , ich schätze Pflaumen und obwohl ich diese Kombi noch nicht ausprobiert habe , kann ich diesen Synergie Effekt nachempfinden. Tolle Sache. LG, Jacob

    Antwort
  2. Oli@Landidylle Autor

    Danke Jacob! Ich kombiniere gerade so einige Sachen, die hier verfügbar sind und bislang haben mich die Ergebnisse wirklich überzeugt. Zu den einfachen, funktionierenden Basis-Kochbüchern gibt es demnächst auch nochmal was – sowie noch viel mehr Rezepte ‚aus dem Wildobst-Knick‘
    LG Oli

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Bin ich vorher auch nicht, aber die ergänzen sich sehr gut. Von meinem Pflaumen-Ketchup bin ich allerdings enttäuscht bislang. Allerdings war ich heute morgen auch gestresst und mit den Nerven zu Fuß. Vielleicht schmeckt er mir ja, wenn meine Welt wieder idyllisch ist. ich werde berichten.

      Antwort
      1. Oli@Landidylle Autor

        Danke, danke 🙂 dieses Jahr ist es noch hart und dadurch, dass das Kind ein Wildfang ist und meine Nerven derzeit etwas schlecht, geht es manchmal an die Grenze. Nächstes Jahr wird’s sicher schon besser.

        Pflaumenketchup will ich für Wild haben, also Ketchup hört sich in dem Zusammenhang ja etwas gewöhnlich an, aber vom Ding her ist es meiner Meinung nach ein Ketchup. Wildschwein z.B. kann ich mir gut mit Pflaumensauce vorstellen.

  3. Doris

    Pflaumenchutney wäre vielleicht auch passend für Wild.
    Hier bei uns gibt sehr viel Holunder, der ist aber noch nicht reif. Den werde ich auch nicht ernten, aus irgend einem Grund mag ich Holunder nicht. Es tut mir sogar leid darum , diese appetitlich aussehenden Früchte bleiben hängen.
    ———————-
    Heute war ich auf der Halde und habe Ebereschen und Äpfel, vermutlich wildwachsende , geerntet. Die Äpfel muß ich noch aufkochen und in Gläser füllen, das andere mach ich morgen. Die roten Äpfel habe ich auch, seltsamerweise sind die sehr klein, so habe ich die nicht in Erinnerung. Birnen und noch mehr Äpfel habe ich aus dem Park. Ich hatte richtig was zu schleppen.
    Die Birnen werde ich mit den Ebereschen kochen.
    Habt ihr da im Knick auch Ebereschen ? Auf der Halde sind die ja angepflanzt und deshalb nicht so bitter wie wildwachsend.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Wir selber haben keine wild wachsenden Ebereschen, ich habe gerade 2 angeplanzt, die aber vermutlich auch nicht auf geringe Bitterkeit selektiert sind. Ich kann mich erinnern, dass ich vor über 20 Jahren mal irgendeine Mischfrucht-Marmelade mit Ebereschen gemacht habe und die hat furchtbar geschmeckt. Ich war so enttäuscht!
      Was ich beobachtet habe ist, dass die Ebereschen hier in der Umgebung so überreich tragen, das soll ja ein Indiz für einen langen Winter sein. Aber kann man dem noch glauben?

      Pflaumenchutney habe ich auch noch auf dem Zettel, ein Rezept hatte ich glaube ich sogar mal hier veröffentlicht.

      Um die Holunderbeeren ist es einerseits schade, andererseits mästen sich dann halt die Tiere dran. Wenn sie dir nicht schmecken, wird das schon seinen Grund haben. Wahrscheinlich würden sie dir nicht bekommen oder dein Körper braucht die Inhaltsstoffe nicht, sondern andere aus anderen Pflanzen. 🙂

      Unsere Äpfel sind dieses Jahr mitunter auch recht klein und die von Bekannten mit einer Apfelplantage wo wir gestern waren, auch. Dort haben wir 20l Klaräpfel mitgenommen, die schmecken richtig gut! Vermutlich gibt es verschiedene Klaräpfel und ich weiss das nicht, ich hatte im alten Garten auch welche und die schmeckten mir gar nicht. Unsere Birnen sind auch bald soweit, die Bäumen hängen extrem voll, heute war Sturm, also nordischer Sturm, (ich hatte Angst, dass ich im Wald von Ästen erschlagen werde) und der Boden liegt nun voller Birnen. Trotzdem wird die Ernte heftig, am besten ich überlege schonmal, wer da alles Interesse dran haben könnte.
      Schade, dass man die Sachen nicht durchs Internet beamen kann, ich hätte auch noch einige Kilos Mirabellen abzugeben. 🙂

      Antwort
    2. Oli@Landidylle Autor

      Ach so: zu den bitterstoffarmen Vogelbeeren. Wie groß ist der Unterschied? Und wie schmecken die nicht-bitteren ungefähr? Ich habe nach meiner enttäuschenden Erfahrung damals NIE WIEDER welche probiert. 🙂

      Antwort
  4. Doris

    Oh, Mirabellen sind dieses Jahr hier nichts, aber das macht nichts, ich habe noch einige Flaschen und Gläser damit. Der Birnbaum im Park hängt auch voll Früchte, es sind diese kleinen ,die aber gut schmecken. Wenn mal mehr dort liegen werde ich Kompott davon machen. Heute waren es nicht so viel Birnen. Die Erntezeit fängt erst an.
    Man könnte auch Essigfrüchte einkochen, da bin ich mir nicht sicher ob ich das mag. Erdbeerchutney war ein Reinfall, deshalb bin ich skeptisch wegen dem Essig.
    Es heißt man soll Ebereschen eine Weile einfrieren das soll die Bitterkeit rausziehen. Die von der Halde sind zwar bitter ,aber so wie Orangenmarmelade etwas bitter ist. Vielleicht schmecke ich das auch nicht. Ich hatte mal einen Gallenröhrling, ich hab probiert und probiert, aber mir war der nicht bitter.
    Ich habe auch ein Rezept mit Ebereschen gefunden ,http://www.lecker.de/ebereschen-chutney-zu-wildmedaillons-33193.html. Das könnte ich versuchen, aber dann sammel ich nochmal welche.
    Aus den Felsenbirnen machte ich Amarena Felsenbirnen. Beim Früchte kochen rochen die schon wie Bittermandel. Ich hoffe, ich vergifte mich nicht,

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Hm, dachte, ich hätte gestern Nacht noch etwas hierzu geschrieben … also Orangenmarmelade mag ich, etwas bitter mag ich generell ganz gern. Bei Essigfrüchten bin ich auch nicht sicher, ob das dann gegessen wird. Ich weiss nicht mehr, ob ich die Ebereschen damals vorher eingefroren habe, vielleicht teste ich das nochmal.
      Wegen Bittermandel: das soll doch normal sein bei Felsenbirnen oder? Ich kenne mich damit ja noch nicht aus.

      Antwort
  5. Doris

    Tja, wildwachsende Ebereschen habe ich noch nie gesammelt, da kann ich nichts zu sagen. Die Bäume sind ja zu hoch , ich komme da nicht dran.
    Oder ich schick ein Glas 😉 von meinen.

    Antwort
  6. Doris

    Klar ,mache ich .
    Heute morgen habe ich festgestellt das die Birnen noch sehr hart sind. Dann schmecken sie noch nicht. Ich werde gleich die Ebereschen vorbereiten und dann gehe ich zu anderen Birnbäumen, ich habe noch 2 weitere in der Nähe. Diese Sorten kenne ich allerdings nicht. Sonst werde ich morgen Birnen kaufen. ( Oder guten Saft ? ) Bei Birnen bin ich sehr mäkelig weil mir die wenigsten schmecken. Meine roten Äpfelchen passen nicht zu den Ebereschen weil sie auch etwas bitter und herb sind.
    Schaun wir mal was ich finde 😉 . Ich komme vielleicht an einer wildwachsenden Eberesche vorbei die hat tiefhängende Zweige. Wenn man draußen herumläuft weiß man ja nie ob und was man findet.

    Antwort
  7. Doris

    Ich melde das ich fertig bin :).
    Der andere Birnbaum hat grüne Früchte, einige konnte ich aufsammeln, andere lagen unterm Gestrüpp. .Die Birnen sind nicht so klein, grün und schmecken säuerlich. Sind nah an der richtigen Reife. Ich werde noch öfters dem Baum einen Besuch abstatten.
    Zunächst habe ich die Birnen kleingeschnibbelt und zuerst gekocht. Dann die Ebereschen extra, Die Ebereschen habe ich in ein Sieb geschüttet und die Früchte zerdrückt. Dann habe ich den Saft mit den Birnen gemischt. Daraus habe ich erst mal Gelee gekocht. Die zerdrückten Ebereschen mischte ich mit dem Rest des Saftes, da sind auch Birnenstücke mit dabei..
    Also habe ich zweierlei , mal mehr ,mal weniger Früchte drin.
    Beides schmeckt bitter, aber nicht direkt schlimm.
    Ein paar Ebereschen habe ich noch, morgen muß ich einkaufen , dann kaufe ich ein paar Birnen dafür.
    Etwas anderes habe ich heute nicht gefunden, die Brombeeren sind überall schon gepflückt. Das ist wohl das einzigste Wildobst das begehrt ist. An den wilden Ebereschen war ich nicht, an der Stelle wurde wieder gearbeitet.
    Die ersten essbaren Pilze sah ich 🙂
    Wie macht man das mit der Adresse ?

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Die noch relativ festen, grünen etwas grösseren Birnen finde ich immer perfekt zum Einkochen. Da muss ich auch bald bei. Für Birnen, Bohnen & Speck sind die perfekt und sogar für Kuchen, die bleiben recht fest. Vielleicht verhalten sich deine ja ähnlich – wenn da nochmal was kommt.
      IRGENDWANN mache ich einen Pilzlehrgang, ist ein blödes Gefühl nicht zu wissen ob etwas essbar ist oder nicht oder sogar giftig find eich und ich kenne mich mit Pilzen ja leider überhaupt nicht aus.
      Adresse schick‘ ich dir. 🙂

      Antwort
  8. Doris

    Pilze habe ich Anfangs nur fotografiert und mit Büchern und Internet identifiziert. Aber ich sammel nur Röhrlinge, da gibt es zwar ungeniesbare, aber keine tödlichen. Also ich nehme nur Steinpilze, Maronen und die häufigen Rotfußröhrlinge mit. Hainbuchenrauhfußröhrling lass ich jetzt auch stehen, davon habe ich gereihert.. Der ist essbar, aber vielleicht war der zu lange mit unterwegs in der Stofftasche. Birkenpilze sind auch gut zu erkennen. Ich lasse alles stehen das ich nicht kenne.
    Sonst nur noch Pfifferlinge die wirklich leicht zu erkennen sind , die gibs aber nur im Urlaub und dann noch Parasol, diese mit dem Riesenschirm. Die Auswahl hier ist eingeschrängt, nicht zu vergleichen mit Urlaubsgebieten.
    Die Birnen werde ich auch sammeln zum einkochen. https://www.flickr.com/photos/brenhexe/28771401362/in/photostream
    Ich habe in den Büchern nach Essigfrüchten und Senffrüchten geschaut. Sehr viele Rezepte gibt es nicht, ich vermute, das diese Sachen nicht sehr beliebt sind.
    Kompott werde ich wohl noch machen, dieses Jahr gibt es überall sehr viel Äpfel und Birnen, wer weiß wie es nächstes Jahr ist.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Na, das sind ja Typen! 🙂 Und was für ein Pilzbestand, aber die haben in Ostholstein ja auch Wälder. Ich kannte da mal schöne Ecken, traumhaft.
      Gut, Stöckschwämmchen hätte ich jetzt gedacht erkennen zu können, aber gerade merke ich, dass ich Schwefelköpfe und Hallimasch sehr ähnlich finde – so oberflächlich zumindest. Es nützt nichts, ich brauche professionelle Anleitung.

      Antwort
  9. Doris

    Vielleicht ist hier etwas dabei :http://www.pilze-schleswig-holstein.de/termine.htm
    Stöckschwämmchen sehe ich auch hier, aber da habe ich doch Schiss vor. Es gibt einen sehr giftigen Doppelgänger.
    Videos über Pilze gibt sehr viele, da kann man auch lernen, zumindest möchte ich immer sofort drauf los laufen und sammeln. Nur gibt es hier nicht viel Pilze.
    Ich bin erst vorhin vom einkaufen zurück (vorher zur Arbeit ) und habe schöne Birnen mitgebracht. Heute ist es mir zu spät mit dem kochen anzufangen. Morgen und übermorgen habe ich frei, soll zwar regnen, aber ich geh trotzdem raus.

    Antwort
  10. Doris

    So, ich habe jetzt einige Rezepte für Senfbirnen ,Gewürzbirnen und Birnen mit Ingwer. Ich werde alles versuchen
    Das Blöde ist, in den Rezepten zu den Senfbirnen wird Meerrettich verlangt, 40 gr. ja, ich war bei Edeka Frischemarkt die mit dem großen Sortiment. Ich habe nur Stangenweise Meerrettich bekommen für 2, 99 € . Getrocknet gibs den nicht und in den Gläsern sind noch andere Zusatzstoffe die ich nicht gebrauchen kann. Ich weiß nichtmal ob ich Rettich mag.
    Ich muß mal schauen ob ich den Meerrettich hinterher gut lagern kann.
    Rezepte fand ich bei http://www.chefkoch.de/rezepte/drucken/1513711256654893/2309481a/1/Senfbirnen.html.
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/koch-abc-der-burgerlichen-kuche-7767/19 hier fast bis ganz unten .

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Ich schlage Meerrettich immer in ein feuchtes Küchentuch ein und lagere ihn im Kühlschrank. Ein paar Wochen hält er durch, wenn er anfangen will zu schrumpeln oder schimmeln, kann man ihn reiben und mit Sahne zu gekochtem Schinken essen oder mit Sahne und ein paar Beeren dabei als Brotaufstrich.

      Ich habe auch nach Rezepten geguckt und dabei die Aussage gefunden, das sei nicht mehr zeitgemäß Obst so zu konservieren. :))) Das Buch ist aber auch schon bestimmt 50 Jahre auf dem Buckel. Sei’s drum, deine gefundenen Rezepte klingen gut! Danke für’s zeigen. Aber bei den Ingwer-Birnen meinen die es ernst mit Ingwer! Meine Herren 1/4 Pfund Ingwer auf den Liter Birnen. 🙂

      Antwort
  11. Doris

    So viele Birnen wie gedacht hatte ich nicht, es sind nur 3 kleine Gläser geworden. Einkochen werde ich noch richtig. Zunächst habe ich die Senfbirnen mit Meerrettich versucht. Ich klebe schon mit.
    Morgen muß ich arbeiten , übermorgen hoffe ich neue Birnen zu finden , dann mache ich die mit Ingwer.
    Den Meerrettich werde ich also in ein feuchtes Tuch wickeln. Danke für den Tipp.

    Antwort
  12. Pingback: Pflaumenverarbeitung – Ideen? – natuerlichjesus

  13. Doris

    Soo, ich kam mit schwerer Tasche nach Hause. Etwa 4 kg Birnen und dann noch viele Äpfel. Ich habe aus 2 kg Birnen Ingwer Birnen gemacht, allerdings noch ein anderes Rezept. Eins ohne Essig. Es kam viel Zucker rein, aber wenn ich vorher bedacht hätte , das der Saft hinterher über die Birnen gegossen wird und nach ein paar Tagen nochmal aufgekocht wird, dann wäre auch weinger Zucker gegangen. Das Obst blieb ja wegen dem Zucker haltbar. Über das Gefäss kam Papier. So arbeitet niemand mehr.
    Also frischer Ingwer, nicht zu wenig , ein wenig Kardamom und Zitronenschale zu den Birnen.
    Ein Birnenstück blieb übrig und das habe ich neugierig vertilgt. Es schmeckte schon jetzt sehr gut.
    Erst wollte ich aus den restlichen Birnen nur ganz einfache machen, es blieb aber Sud übrig und da kommen die restlichen Birnen rein. Ich werde ein wenig mit Wasser verdünnen damit es weniger süß wird..

    ,

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Das klingt klasse! Also die liegen eine Weile in dem sehr zuckrigen Sud, der wird (wie es früher ja oft gemacht wurde) nochmals aufgekocht, drübergekippt und dann? Zieht das dann nochmal durch oder wird der Sud dann schon entfernt + kommt direkt das Papier drüber?
      Die Birnen liegen dann also durch und durch gezuckert aber ‚trocken‘ im Glas?

      Ich bin total gespannt!

      Antwort
      1. Doris

        Früher hat man den Saft abgeschüttet , den Saft nochmal aufgekocht und wieder über das Einkochgut geschüttet. Das mit den Ingwer Birnen habe ich von Henriette Davidis. http://gutenberg.spiegel.de/buch/henriette-davidis-praktisches-kochbuch-inhaltsangabe-4461/1
        hier auch wieder bis fast nach unten gehen.
        Das Weck Einkochbuch das ich natürlich auch habe ,hat auch Senfbirnen und Birnen in Zucker Essig Lösung. Achtung, Es gibt mehrere Auflagen des Buches und da können die Rezepte schonmal unterschiedlich sein. Auf der Seite von Weck sind auch ein paar Rezepte.

      2. Oli@Landidylle Autor

        OK, klingt beides gut, aber irgendwie hänge ich gedanklich an den Ingwerbirnen mit massiv viel Ingwer. Ich will dieses Jahr ja möglichst unterschiedliche Rezepte in kleineren Mengen testen. Wenn unsere beiden uralten Bäume tragen haben wir mehr als wir einmachen und verschenken können, in den anderen Jahren ist es mau. Ich habe festgestellt, dass sinnvoll ist, sich auf 2 Jahre zu bevorraten, bei Mais, Bohnen, Birnen, Beten, Pflaumenmus und Marmeladen kommt das bei mir locker hin. Na, und bei den Birnen muss ich halt mal für Abwechslung sorgen, dass die nicht nur für Birnen, Bohnen und Speck weggehen. wenn man schon soviele eigene hat, sollte man sie ja auch bestmöglich verwerten.

      3. Doris

        Ja dieser Baum im Park ist auch sehr alt und sehr groß. Vor ein paar Jahren hatte der nachgelassen und dann war ich gar nicht mehr nachsehen. Dieses Jahr trägt er massig und ich werde auch soviel wie möglich einkochen , auch verschiedenes .. Wer weiß ob der Baum nächstes Jahr wieder trägt.

  14. Doris

    Noch was witziges, wie ich da unter dem Birnbaum die Früchte aufhob kam ein älterer Mann mit Schubkarre und darauf eine Leiter. Er verschwand im Gebüsch. Ich nehme an das er die Pflaumen pflücken wollte. Tja, eine Leiter kann ich nicht 3 km weit schleppen. 😉 😉
    Solche Parks müsste es überall geben.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Klasse!
      Hättest ja Kontakt aufnehmen können mit ihm und ein Tauschgeschäft anfangen. 🙂 Hohe Früchte gegen unbekannte Ecken oder so. … wenn man schonmal Gleichgesinnte beim wilden ernten trifft. 🙂

      Antwort
  15. Doris

    Ein paar Pflaumen im Tausch wären nicht schlecht, Pflaumenbäume gibt es nur wenige und dann sind sie so hoch oben. 3 Pflaumen habe ich aufgelesen und die waren matschig. Vor ein paar Wochen haben Kinder Brombeeren mit einer Trittleiter gepflückt.
    http://mundraub.org/fundort/birnb%C3%A4ume-49320
    Jetzt habe ich nochmal Ingwer Birnen probiert, die Schärfe bleibt eine Weile. Das wird im Winter schön wärmen.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Apropos Schärfe: Birnen mit Ingwer und einem Hauch Chili könnten auch schmecken.
      Wir haben heute Wirsing geschmort mit Kasseler und Kartoffeln gegessen und ich habe plötzlich die Idee gehabt, da auch mal Birnen mit hinein zu tun, mal sehen, ich werde dann ja berichten.

      Ich hab schon richtig Lust die Ingwerbirnen zu probieren. 🙂

      Antwort
  16. Doris

    Was ist denn mit diesem Gericht , Birnen Bohnen Speck ? Ob man da auch die Ingwer Birnen nehmen kann ? Das wollte ich ohnehin mal machen.
    Diese Birnen sind jedenfalls sehr gut, schmecken ähnlich wie Williams Christ.
    Morgen gehe ich in die andere Richtung und schau ob welche von den großen Birnen runter kamen.
    Von meinen Ingwer Birnen habe ich gepostet.

    Antwort
  17. Doris

    Aus Witz habe ich heute Pfefferbirnen in die Suche eingegeben und tatsächlich Rezepte gefunden 🙂 .Rezepte zur Weiterverwendung der fertigen Birnen gibs auch.
    Heute nachmittag war ich arbeiten ,habe aber heute morgen Birnen kleingeschnibbelt ,gekocht und in Gläser gefüllt. Morgen hole ich Nachschub.
    Was ist eigentlich mit den Ebereschen ? Bald müssen die bei dir geerntet werden und ich habe immer noch keine Adresse wo ich mein Pröbchen hinschicken kann.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Ich habe dir am 10 August auf die Email geantwortet und die Adresse geschickt!
      Aha Doris XYZ

      Tut mir leid, das ist mir nicht aufgefallen, dass deine Emailadresse mit dieser Mülleimer-Adresse ersetzt wurde. Ich schick die Mail direkt nochmal.

      Rezepte zur Weiterverwendung finde ich immer klasse, deswegen mag ich auch das eine Kochbuch so gerne. Da wollte ich eh nochmal wegen dem Birnenrezept gucken und dieses werde ich wohl auch abwandeln: https://agardenerstable.com/2016/08/15/from-the-new-joy-of-pickling-pickled-sliced-peaches/

      Vom Birnbaum I fallen die superleckeren, reifen Birnen bereits runter, die die man nicht einkochen kann sondern nur so essen. Pfefferbirnen, mhh, kann ich mir auch vorstellen.

      Antwort
  18. Doris

    Jetzt habe ich die Adresse, später melde ich mich .
    Englisch kann ich ja nicht, aber Google Übersetzung reicht für die Zutaten. Gewürze machen einfache Sachen interessanter.
    Pfefferbirnen kann man auch für sofort essen kochen. Die Rezepte sind sehr unterschiedlich, muß man schauen was passt.

    Antwort
  19. Doris

    Ich kam heute zum Park und das erste was ich sah, die haben die Wiese gemäht. Uuups. War aber nicht schlimm, Da lagen schon wieder neue Birnen und das reichlich. Dann kam noch ein Mann und der hatte tatsächlich einen Obstpflücker dabei. Er holte sich vom Apfelbaum welche, eigentlich kann man die Äpfel auch so pflücken, die Zweige hängen tief runter. Aber mir hat er von einem anderen Birnbaum Birnen heruntergeholt. das fand ich gut, denn diese Birnen werden schnell schlecht wenn sie auf dem Boden liegen. Sein Gerät kostete 55 € , oh je, soviel Geld könnte ich nicht ausgeben.
    Ich habe noch mehr Rezepte gefunden. Kostbare Safran Birnen, Gewürzbirnen, Vanille Birnen, Birnen mit Amaretto und Birnen mit Chili. Natürlich auch mit Wein gekochte.
    Wer die Wahl hat, hat die Qual 😉
    Der Mann hat mir erzählt, er hätte 12 Eimer von den wilden Mirabellen geholt. Also deshalb waren kaum welche dran.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Na Wahnsinn, da hat er den ganzen Baum leer gemacht … Also 55€ hört sich erstmal teuer an für den Pflücker, man bekommt den Preis ja wieder raus und ich würde da auch auf Qualität und leichtes Gewicht achten. Ich weiss leider nicht mehr, was wir bezahlt haben, morgen frage ich meinen Mann, was ich vergesse weiss er meist und umgekehrt.

      Ich habe heute ein paar Birnen in Kirschsaft gekocht. Im Prinzip das Rezept Beaujolais-Birnen mit Cassis-Sirup – nur habe ich statt Wein Kirschsaft genommen und statt Cassis-Essig Balsamico weil ich Beerenessig und Kirsche nicht mixen wollte. Man sehen, ich hab’s noch nicht probiert.
      An Birnbaum I fallen die reifen Birnen jetzt im Minutentakt, morgen pflücke ich noch welche und teste damit herum. Eigentlich sind sie jetzt so reif, dass man sie gut so essen kann und zum einlegen/einkochen eignen sie sich nicht sehr gut, aber mal sehen. Ansonsten rufe ich alle möglichen Leute an und bieten denen an, die zu pflücken.
      Safran-Birnen und Birnen mit Chili hören sich gut an.

      Antwort
    2. Oli@Landidylle Autor

      Nochmal zum Pflücker: Ich habe heute Freunde angerufen und denen Gurken und Birnen aufgeschwatzt. Unser Pflücker ist ja 3m lang, Alu, Teleskopstiel und ist eigentlich ein Werkzeug für Maler. Wir haben vorne einfach nur unseren Fiskars-Erntekorb angebaut und anstatt dem Original-Sack eine Einkaufstasche aus Stoff. Unser Bekannter hatte einen Ernter von Wolff (wenn ich das richtig gesehen habe) ganze 4m lang und damit noch praktischer, aber der bog sich auch ziemlich durch beim Hantieren. der kann zwar nicht kaputt gehen, aber durch die Biegung ist das Zielen auf 4m etwas schwierig. Keine Ahnung welche Variante günstiger ist, aber es lohnt sich sicher beides nachzufragen!

      Antwort

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