Paprikapulver als Gulaschgewürz

Dieses selbst gemachte Paprikapulver habe ich schon einige Male erwähnt, aber es verdient an sich auch einen eigenen Beitrag. Ich habe den Tipp von Salmandra bekommen, für sehr gut befunden und es mir seitdem zur Gewohnheit gemacht, immer wenn ich Gemüsepaprika putze, die Scheidewände und Samen direkt vom Strunk (der kompostiert wird) zu separieren und schnell ins Dörrgerät zu werfen. So habe ich immer ein leckeres und intensives Gewürz für Gulasch zur Hand, was es so meines Wissens nicht zu kaufen gibt und welches ich nicht mehr missen möchte.

Abfall von Paprikas zu Gulaschgewürz

Sind diese Handgriffe erst einmal zur Gewohnheit geworden, kostet es so gut wie keine Zeit und man gewinnt unheimlich viel. Resteverwertung von guten Zutaten aus dem eigenen Garten ist wohl ohnehin fast jedem Hobbygärtner ein Anliegen – immerhin hat man sich mit Auswahl, Anzucht, Pflege und Ernte lange und oft beschäftigt und möchte möglichst viel aus seiner Ernte machen.

Ich lagere die getrockneten Paprika-‚Abfälle‘ entweder grob zerkleinert und fertig per Moulinette gemahlen in Gläsern mit Schraubverschluss. Je nach Klima im Hause und Häufigkeit der Verwendung kann es sinnvoll sein, einen Beutel Silicagel mit ins Glas zu geben, um zu Verhindern, dass das Gewürz Wasser zieht, verklumpt und pappig schmeckt. An sich ist dieser Schritt aber entbehrlich.

Paprikaernte Oktober

Bei den Mengen an Paprika, die man so aus einem durchschnittlichen Garten – vor allem Gewächshaus! – holen kann, ist man nicht nur selber gut mit Gulaschgewürz versorgt, sondern kann sich noch das ein oder andere Glas als Gastgeschenk abzweigen.

Probiert es unbedingt mal aus, es lohnt sich. Und ich stelle immer wieder fest, dass all‘ diese kleinen Handgriffe sich fast automatisch in den Alltag einfügen, wenn man sie sich erstmal zur Gewohnheit gemacht hat.

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8 Gedanken zu „Paprikapulver als Gulaschgewürz

    1. Oli@Landidylle Autor

      Ah prima, meinen Dörrapparat möchte ich nicht mehr missen und das Paprikagewürz ist für mich eines der sinnvollsten Sachen, die ich darin mache.
      Viel Spaß bei euren Versuchen mit dem Dörrapparat, bin gespannt.

      Antwort
  1. marliesgierls

    Schade, dass ich das noch nicht wußte, als ich auch eigene Paprika im Gewächshaus hatte. Da ich sie aber so liebe und sehr häufig kaufe und zudem meinen Dörrapparat viel zu wenig nutze, werde ich das gleich ausprobieren.
    Vielen Dank, Marlies

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Super, freut mich, dass der Tipp auch für dich nützlich ist! Ich danke Salmandra gedanklich jedes Mal dafür, wenn ich das Zeugs verwende. Ich hoffe, es gefällt dir ebenso gut wie mir.
      Liebe Grüße, Oli

      Antwort
  2. natuerlichjesus

    Hey Oli, verstehe ich das jetzt richtig: das von der Paprika, was normalerweise auf dem Kompost landet (Kerne, das weiße Innenleben,…) wird im Dörrgerät getrocknet und zu Pulver gemahlen?
    Sonst nichts?

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Genau. Die grünen Teile natürlich nicht, aber sonst der ganze ‚Abfall‘. Bei mir fallen meist noch ein paar kleine Schnitze vom Fruchtfleisch an, die ich mittrockne, das liegt wohl an der Art, wie ich Paprika putze. 🙂
      Wäre ich ohne Salmandras Tipp nie drauf gekommen und jetzt will ich nie wieder drauf verzichten.

      Antwort

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