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Gebackener Auberginensalat mit scharfer Minz-Salsa und Butter-Couscous

Neulich habe ich neben Ratatouille eine weitere, sehr leckere Möglichkeit gefunden, große Mengen an Paprika, Auberginen und Tomaten zu verwerten. Dazu frische Schalotten und jede Menge Knoblauch offen gebacken im Ofen – herrlich!
Das Rezept stammt von Cooketteria, einem Kochblog, das ich ohnehin ans Herz legen kann weil dort schön viel experimentiert wird, nicht jede Welle mitgeritten und es – zumindest für mich – jede Menge zu stöbern gibt. Und wegen eines Experiments war ich auch dort, als ich den Auberginensalat fand. Bei der Gelegenheit fiel mir wieder auf, dass ich viel zu selten meine ausserhalb des WordPress-Universums abonnierten Blogs besuche. WP in Zusammenhang mit Gravatar macht es einem einfach, aufgrund der Features und Einstellungen schnell und bequem alles zu erledigen, was es innerhalb der WP-Gemeinschaft zu tun gibt und allzu schnell geraten Blogs von anderen Plattformen ins Hintertreffen.
Und das ist schade drum. Dieser Auberginensalat ist ein gutes Beispiel dafür. Weiterlesen

Mehr Sommerrezepte: Ratatouille aus dem eigenen Sommergemüse

Dank Gewächshaus ist für uns hier oben in Norddeutschland nun auch die Zeit gekommen, in der wir mitten im Sommer aus dem vollen schöpfen können, was Sommergemüse angeht. Mag sich witzig anhören, ist es aber nur bedingt wenn man es gewohnt ist, die Tomaten dank Braunfäule gar nicht zu ernten, die Paprikas erst mit dem ersten Frost und Auberginen sowieso schonmal gar nicht. Bleiben Zucchini. Na, Zucchinischwemme kann jawohl wirklich jeder, dazu braucht man kein privilegiertes Klima.

Versetzt man sich also ernsthaft in unsere bisherige Lage, kann man sich vielleicht ansatzweise die Freude vorstellen, die uns täglich überkommt, wenn wir einen Gang durch den Folientunnel machen und übervolle Auberginenpflanzen sehen, leckerste Tomaten der verschiedensten Sorten und Paprikapflanzen, die unter der Last der Früchte sich biegen. Und die Früchte sind nicht nur Spitzpaprika! Nein nein, die meisten sind besonders wärmeliebende Blockpaprika und auch diese verfärben sich gelb bzw. rot. Herrlich!

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Bratreis mit Sommergemüse: Roter Meier, Karotte, Zuckerschote, Speise-Chrysantheme und Stauden-Buchweizen

Eine wesentliche Lehre, die ich in den vergangenen Jahren im Garten gelernt habe ist die, dass es meist mehr zu ernten gibt, als man zunächst denkt. Ein paar Blätter hier, 2 Wurzeln dort, einige Kräuter und dazu ein wenig Reis, Nudeln oder Kartoffeln, vielleicht noch etwas Speck oder Ei und schon hat man ein vollwertiges, frisches und leckeres Mahl beisammen. Jedes Mal ein wenig anders und immer fast noch lebendig auf den Teller. Für diesen echten Luxus muss sich das Gemüse nicht erst für einen langsamen Tod ins Flugzeug setzen, echter Luxus ist quicklebendig und wächst vor der Haustür. Weiterlesen

Brennnessel-Käse-Nocken mit Tomaten-Salbeiblüten-Sauce (aus dem Dutch Oven)


Dieses Gericht ist eine Abwandlung der Ricotta-Gnocchi mit Salbei-Sugo vom letzten Jahr und basiert auf einem Rezept von Herrn Del Principe.
Ich würde nicht soweit gehen zu behaupten, dass ich das Rezept verbessert habe, verändert vielleicht, angepasst – oder ein wenig bunter gemacht. Und durch die reichliche Zugabe von Speck entvegetarisiert. Eigentlich schon verbessert.
Der Salbei blüht in reicher Fülle und sondert dank wochenlangem heißen, trockenen Wetter so viele ätherische Öle ab, dass Blätter und Blüten nach dem Ernten an den Händen kleben bleiben. Die Blütenblätter sind also aromatisch genug, um einer Tomatensauce markanten Salbeigeschmack zu geben, aber luftig genug, um einem aromatechnisch nicht gleich mit der Keule den Schädel einzuschlagen. Die Brennnesseln wuchern direkt neben dem Salbei und geben den Käsegnocchi einen herzhaften grünen Geschmack.

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Pinienkern-Salzkaramell-Tarte (sowie Fragen zur Überlegung, wie ich Pinienkerne in Norddeutschland ernten kann)

Beim Herstellen der Walnuß-Salzkaramell-Tarte blieb zuletzt immer etwas Teig übrig, mit dem ich experimentierte. Die Kinder-Kuchenform von etwa 15cm Durchmesser erwies sich im Praxistest als wirklich einsatzfähig, also denkt dran: allein schon aus Eigennutz was Vernünftiges kaufen! Pinienkerne hatte ich vom letzten Jahr noch liegen, da wurde es eh Zeit, die mal zu verwerten. Und schon stand der Plan. Diese Pinien-Karamell-Tarte ist noch mächtiger als das Original, ich zumindest konnte davon nur ein halbes Kinderstück essen. Dreijährige hingegen schaffen auch eine ganze Tarte wie ich feststellen musste. Sachen gibt’s. Weiterlesen

Tomate-Mozzarella-Bärlauch-Sauce mit Brennnesselsamen

tomaten-mozzarella-sauce

Eine schnelle und leckere Pastasauce mit Wildkräutern, die unheimlich lecker ist, die ich 2 oder 3 Tage in Folge kochen musste und wo der Gatte wiedermal ängstlich fragte, ob ich mich auch genau an das Rezept entsinnen könne. Klar doch! … oder? Kaum zu fassen, dass dieses Foto erst etwas über 2 Wochen alt ist, mir kommt es vor, als wären mindestens 2 Monate vergangen.
Solange ich also Zutaten und Vorgehensweise noch einigermassen zusammen bekomme, sollte ich beides schnell notieren. Nicht, dass es kompliziert wäre, aber …

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Jetzt geht’s ans Eingemachte: Blaubeer-Götterspeise nach alter Mütter Sitte aus Blaubeersaft

blaubeer-wackelpudding

Ganz schön retro und natürlich selbst gemacht: heute gab es einen Wackelpudding aus eingelagerten Zutaten. Kurz habe ich überlegt, ob ich eine süße Suppe aus der Flasche Blaubeersaft machen sollte, die ich für den baldigen Verzehr aus der Speisekammer entnommen hatte – aber Eltern von Kleinkindern werden verstehen, dass ich davon erst einmal Abstand nahm. Süße Suppen wie zum Beispiel Fliederbeersuppe mit Grießklößchen sind typisch norddeutsch und lassen sich sowohl frisch, als auch prima aus eingelagerten Zutaten herstellen.
Die Holzdielen in der Küche haben es mir also gedankt, dass es anstatt Blaubeersuppe eine Götterspeise aus Blaubeersaft gab. Angedickt wurde ganz klassisch mit Sago. Weiterlesen

Endlich mal: Eine beheizte Wintertränke im Hühnerstall

Wintertränke beheizt mit Kerze, ein Erd-Stövchen

An sich nicht der Rede wert, wäre es nicht so traurig, dass ich es jetzt erst geschafft habe, eine Wintertränke für die Hühner zu konstruieren zusammen zu pfuschen. Bislang schleppte ich je nach Temperatur zweimal am Tag warmes Wasser in die Voliere. Legehennen müssen zwingend immer ausreichend Wasser zur Verfügung haben, sie haben einen Hochleistungskreislauf der sie zwingt 70 bis über 90% Eier zu legen und nur wenn ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden kann, können Eier produziert werden. Ziemlich logisch. Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Problem von einfrierenden Hühnertränken zu lösen, ich habe mich für eine günstige low tech-Variante entschieden. Weiterlesen

Leinsamenbrot – einfach, schnell und herrlich nussig

Leinsamenbrot

Für dieses Brot mit einem echt hohen Anteil an Leinsamen braucht es an sich gar kein Rezept. Es ist so einfach und schnell gemacht, dass es mir schon fast peinlich ist zugeben zu müssen, dass ich immer noch ziemlich häufig Brot kaufe.
Durch die geschroteten Leinsamen wird das Brot sehr locker und enthält jede Menge gesunde Omega-3-Fettsäuren.  Weiterlesen

Kokosmakronen

Selbst gemachte Kokosmakronen

Nachdem ich vor einiger Zeit die Herstellung von Kokosmakronen für mich entdeckt und ein wenig mit den Zutaten experimentiert habe, notiere ich hier die für mich beste Zusammensetzung. Kokosmakronen liebte ich schon als Kind und ich kann mich erinnern, gemeinsam mit meiner Lieblingsoma den ein oder anderen Beutel Makronen vernichtet zu haben. Heute freue ich mich, auf diese Weise überschüssiges Eiklar verarbeiten zu können, welches man z.B. vielleicht bei der Herstellung einer Tarte übrig hat. Makronen sind sehr leicht und sehr schnell gemacht und halten sich eine ganze Weile frisch. Ganz schön praktisch. Nur schade, dass die Kokosraspel von weit her geschafft werden müssen. Ich denke nicht, dass mir ein Ersatz mit Mandelstiften, gehäckselten Haselnüssen oder ähnlichem gefallen würde. Weiterlesen