Selbst gemachtes Suppenpulver aus ‚Küchenabfällen‘

Alle möglichen Abschnitte, Überschüsse und Reste von Suppengemüse zu trocknen und als Suppenpulver zu verwenden ist zwar mitnichten etwas Neues, doch es schadet wohl nicht, noch einmal darauf hinzuweisen, dass es extrem leicht & schnell gemacht und super praktisch ist.
Und sei es als Memo an mich selbst.
Denn seit bei uns keine Kaninchen mehr wohnen (können) fällt so einiges Grünzeug an, über das ich mir früher keine Gedanken machen musste. Die Hühner fressen längst nicht alles zumal sie sich aus dem reichen Sortiment des Gartens frei bedienen können und somit müssen wir unsere Reste selber vertilgen.

Und das ist auch gut so. denn obwohl ich erst kürzlich zum ersten Mal Suppenpulver selber gemacht und es entsprechend erst einige Male verwendet habe, möchte ich es nicht mehr missen!
So schnell kann es gehen, eine neue Art der Resteverwertung in den Küchenalltag zu integrieren.

Ich habe in diesem Falle die Schalen von Knollensellerie (der natürlich sehr gut mit der Gemüsebürste unter fliessendem Wasser gereinigt wurde) und die harten, grünen Blattenden von Porree gedörrt und 4:1 mit Steinsalz versetzt in der Moulinette geschreddert.

Mein inniger Dank gilt an dieser Stelle Isolde, der ich einmal mein Leid über moderne Küchenmaschinen in Bezug auf Leistung und Halbwertszeit klagte und erzählte, wie heiß begehrt alte Moulinetten in meinem Dunstkreis sind.

Wenig später wechselte eine einwandfreie Moulinette aus dem Haushalt eines Junggesellen in meine Küche und erfreut sich seitdem einiger Zuneigung. Möge sie mir noch viele Jahre treu zur Seite stehen, so wie sie es bereits in früheren Wirkungskreisen getan hat. Bevor sie vernachlässigt im Junggesellenhaushalt landete natürlich.

Das Salz habe ich zur Konservierung zugefügt nachdem ich mir aus verschiedenen Quellen die niedrigstmögliche Konzentration zusammengereimt hatte.
Ich gehe aber davon aus, dass man den Salzanteil noch weiter herunterschrauben kann, ohne dass das Gemüse muffig wird.

Bei der Zusammensetzung des Suppenpulvers ist man selbstverständlich völlig flexibel: Karotten, Petersilienwurzel, Zwiebel oder Kräuter – alles kann rascheltrocken mit geschreddert werden.

Schnell, einfach, günstig und man weiß, was drin ist. Vorbei die Zeiten, wo kostbare Reste von mühselig angebautem Gemüse entsorgt wurden, weil sie unschön, zäh oder ‚haarig‘ waren wenn sie doch voller Aroma stecken.

3 Gedanken zu „Selbst gemachtes Suppenpulver aus ‚Küchenabfällen‘

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