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Willkommen August. Erntezeit und ein kleines bisschen Herbststimmung.

Willkommen August! Ein reicher Monat mit großer Ernte, Freude im Herzen beim Einbringen, Verarbeiten und Konservieren – und einer Menge notwendigem Geschick beim Zeitmanagement.
Johann Wolfgang von Goethe sagte, säen sei nicht so beschwerlich als ernten – rein technisch gesehen gebe ich ihm recht, aber wer voller Stolz und Freude die Früchte der monatelangen Arbeit erntet, der zieht diese schwerere Arbeit doch der anderen vor.
Für mich bedeutet jedes Erntegut, welches ich auftischen, verarbeiten und einlagern kann ein Stück Glück und Zufriedenheit.
Was kann es befriedigenderes geben, als auf eine basale Art und Weise für sich selber sorgen zu können?
Der August hält viele dieser zutiefst nährenden Tätigkeiten und Gefühle für den Hobbygärtner und Selbstversorger bereit, wohl dem, der für ausreichende Zeitfenster sorgen kann, um jeden Aspekt davon zu geniessen. Hilfreich ist es dabei ganz praktisch gesehen, bewährte Werkzeuge und Rezepte greifbar zu haben.

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Willkommen Juli & einige Gedanken zur Zeit, zur Zukunft von Landidylle sowie eine Erklärung zur Sendepause

The light at the end of the tunnel has been turned off until further notice. NOT.

Es ist nun ziemlich genau mittlerweile über einen Monat her, seitdem ich den letzten Beitrag veröffentlicht habe. Zwar habe ich in der jüngsten Vergangenheit öfter über die rasende Zeit geklagt und bin zuletzt immer etwas spät dran gewesen mit meinen Monatsrückblicken, die derzeitige Sendepause hatte allerdings andere Gründe.
Wenn ich mir in den vergangenen Wochen Gedanken über die Zeit gemacht habe, dann über die Zeit in der wir leben. Dass die gemessene Zeit offenbar tatsächlich abartig schnell dahinrast ist vermutlich eine Nebenerscheinung der Zeit – im Sinne von Epoche – in der wir leben, denn meine natürlich höchst empirischen Privatforschungen zu dem Thema haben ergeben, dass sowohl junge als auch alte, medial abgeschirmte wie auch in der Wischphone-Matrix lebende Menschen dies so wahrnehmen.

Während ich selbst also in den vergangenen Wochen ein krasses Wechselbad der Gefühle nahm, aus der die landidyllische Lebensweise im wesentlichen als die wohltuende, die echte, die ehrliche und die durch alle Zeiten getragene hervorging, möchte ich für die Webseite Landidylle.com und für euch eben dieses Wechselbad nicht.
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Willkommen Juno, willkommen Sonnenwende

Die wahrscheinlich schönste Zeit des Jahres ist da denn derzeit spielt sich ein Großteil des Lebens draussen ab. Die Temperaturen hier bei uns im echten Norden sind beständig hoch wie seit Jahren nicht mehr und es gibt wenige Gründe, das Haus aufzusuchen.
Auch Touristen aus ganz Deutschland wissen die schleswig-holsteinische Lebensart, die Meere, das Klima und die vom blühenden Raps gelben Landschaften offenbar noch mehr als sonst zu schätzen. Dazu trägt vermutlich auch die bis dato bombenarme Stimmung hier oben bei. Wo hat man das noch?

Der Juni bringt uns lange, lange helle Tage und kurze Nächte, für viele Eltern tägliche Erklärungen, warum es trotzdem schon nachts und damit irgendwann einmal Zeit zum Schlafen ist und er bringt uns die Sommersonnenwende. Dieses hohe Fest erinnert uns wieder einmal daran, dass wir jeden schönen Moment auskosten sollten denn das Rad der Zeit dreht sich schneller und schneller, die Tage werden wieder kürzer und ich bedaure es sagen zu müssen, aber gefühlt schon bald wird die derzeit überbordende Natur vom Werden ins Vergehen übergehen und die dunkle Jahreszeit Einzug halten. Noch nie raste der Jahreslauf so schnell und selten überstürzten sich internationale und andere Ereignisse so sehr, dass viele schon abgestumpft resignieren und auf medialen Einfluß und Informationen verzichten. Weiterlesen

Holzkohle aus dem Pyrolyseofen

Holzkohle im Pyrolyseofen selbst gemacht

Vor dem Daten- und Backupverlust gab es einen beliebten Beitrag über Pflanzenkohle aus dem Pyrolyseofen. Ich erwähnte es gelegentlich. Das ist nun einige Jahre her und im Verlauf kamen immer noch Besucher über die Google-Bildersuche. Ich hatte nie Lust, einen vergleichbaren Beitrag nochmals zu verfassen und die gewohnt tiefschürfenden Informationen wieder zusammenzutragen. Diesen wichtigen Aspekt im Selbstversorgergarten und in der Outdoorküche zu unterschlagen missfällt mir aber auch gewaltig. Ich zeige also einfach die alten Fotos, erzähle ein wenig und empfehle zum tieferen Einstieg in die Themen echte Pyrolyse und Pflanzenkohle im Garten (und zur angeblichen Rettung der Welt mittels CO2-Fixierung) ein Buch. Guter Kompromiss an einem heißen Sommertag wie ich finde. Weiterlesen

Willkommen Mai, Zeit der Fruchtbarkeit & des Wachstums

Bevor es peinlich und/oder obsolet wird, reiche ich meinen Monatsrückblick für den April nach und heiße den Mai willkommen.
Mai, der Weidemonat! Das Licht verändert sich im Mai nochmals, die Sonne bekommt nun wirklich Kraft und die Natur entfaltet sich mit aller Gewalt. Die Zeit der Fruchtbarkeit ist voll da und passend zu dem vielfältigen Nachwuchs bei den Weidetieren, wächst das Gras so schnell, dass sie mit dem fressen kaum nachkommen. Die Bauern haben auch hier den ersten Schnitt bereits gemacht, Wildkräuter gibt es im Überfluss aber im Garten gibt es noch wenig zu ernten. Weiterlesen

Dezentrale Erdkeller in Hochbeeten zur Einlagerung von Obst & Gemüse

Verschiedene Apfelsorten im Erdkeller aka Auflagenbox..

Der treue Leser weiss, dass ich seit einigen Monaten kleine, dezentrale Erdkeller teste, die ich in Hochbeete eingegraben habe. Zum einen handelt es sich um Waschmaschinentrommeln von Top-Loadern und zum anderen um eine Auflagenbox.

Natürlich hätten wir auch gerne einen chicen, begehbaren Erdkeller aus Vollziegeln und gestampften Lehmboden. Was wir stattdessen besitzen ist ein abgerissener Stall in Form von Bauschutt auf dem höchsten Punkt des Grundstücks. Dort wäre es trocken. Das restliche Gelände ist mehr oder weniger nass, eher mehr.

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Willkommen April, mach‘ doch, was du willst!

Mir wurde zugetragen, dass die werte Leserschaft eine (von mir verursachte) Erwartungshaltung bezüglich neuer, amüsanter und interessanter Artikel und Berichte aus dem landidyllischen Leben hat. Das freut mich und das soll auch so sein, denn mir macht der Austausch und das Schreiben sicher ebenso viel Spaß, wie vielen ebender Austausch und das Lesen auf der anderen Seite. Nur zu gerne würde ich euch ungefähr täglich an meinen Aktivitäten in Küche & Garten sowie an meinen Experimenten gespeist aus meiner kindlichen Neugierde und an den Beobachtungen den normalen Wahnsinn betreffend teilhaben lassen aber derzeit ist mein Leben im ‚fast forward-Modus‘. Eine Woche vergeht wie ein Tag, völlig überraschend türmen sich urplötzlich 10 Maschinen Wäsche vor mir auf, das Saatgut musste gestern ausgesät werden, schon wieder den zweiwöchentlichen Abholtermin der Mülltonne verschwitzt, die Steuer ist auch schon wieder fällig, die hungrige Meute will erschreckenderweise abends was essen und irgendjemand erzählte mir, dass demnächst Ostern sei … Weiterlesen

Willkommen März, willkommen Frühling

Nun wird es wirklich hohe Zeit, den März zu begrüßen. Der Frühling ist da, die Natur erwacht zu neuem Leben und entwickelt sich mal wieder so explosionsartig, wie man es sich im Winterhalbjahr nicht träumen lässt, nach alter Tradition rasseln die Waffen um dem Kriegsgott Mars zu huldigen, im Selbstversorgergarten ackert das Schlachtross und die Tag-und-Nacht-Gleiche steht vor der Tür. Im Gegensatz dazu lief der Februar fast noch in Zeitlupe ab, ungeliebt ist er von den meisten, denn so langsam hat man den Winter über, will nicht mehr frieren und zumindest hier oben im Norden auch mal wieder das Sonnenlicht sehen. Weiterlesen

Grandiose Wiederentdeckung: Sturm-Wäscheklammern aus Holz

Antike Wäscheklammern aus Holz

Stofftaschentücher FTW! Sind supergut zur Nase, sparsam und wozu überhaupt Bäume für Zellstoff-Taschentücher fällen, nur weil man seinen Schnodder loswerden will?

Nachdem ich letztes Jahr nun endlich eine vernünftige und ästhetische Wäscheleine samt schwedischer Pfosten auf dem Hof stehen habe, trockne ich meine Wäsche – wann immer es geht – draussen an der frischen Luft. Das ist hier im echten Norden leider nicht gerade häufig. Trotzdem. Seitdem experimentiere ich mit verschiedenen Wäscheklammern. Am Anfang hatte ich eine Charge Plastik-Wäscheklammern unbestimmter Herkunft. Das Problem mit Plastik ist ja nicht nur die Umweltschweinerei, die es mit sich bringt sondern (meiner Meinung nach) auch die Kurzlebigkeit. Die Propagandamaschinerie aka Werbung hat es zwar irgendwie geschafft uns glauben zu machen, dass Plastik total widerstandsfähig und robust sei, ich konnte davon bislang allerdings wenig merken. Ständig splittert und bricht es, lässt sich nicht reparieren und ist ein Fall für die Tonne. Worauf der Kreislauf von Konsum und Entsorgung von vorne beginnt. Ad infinitum. Aber nicht mit mir. Weiterlesen

Willkommen Februar, willkommen Midlife Crisis (sofern ich dafür Zeit finde)

Verfall

Februar. Der letzte Monat des Winters. Ich kann den Frühling bereits riechen, die Vögel ganz offenkundig auch, denn kaum ist der Zensus der Vogelschar aka Stunde der Gartenvögel vorüber (bei der sich kaum nennenswert Vögel in unserem Garten gefunden haben), zwitschert und tiriliert es aus ungefähr jedem Baum und Strauch. Zwar ist der Februar meistens noch einmal gut für spontane und echte Wintereinbrüche, aber es lässt sich nicht mehr leugnen, dass die dunkle Jahreszeit nun wirklich bald vorbei ist und die Natur schon bald zu neuem Leben erwachen wird. Das Bauernjahr beginnt und im alten Brauchtum wird das Licht in die Welt getragen. Apropos Licht und Welt: ein weiteres denkwürdiges Ereignis im Februar ist seit einigen Jahrzehnten mein Geburtstag. Weiterlesen