Warum die Gössel sich immer panisch in einer Ecke verstecken, wenn ich komme, kann ich nicht genau sagen. Vermutlich ist es die pure und unverfälschte Dankbarkeit für’s ständige Futter und Wasser nachfüllen, vielleicht aber auch kam zwischendurch doch mal ein Hund in den Stall und steckte seinen vorwitzigen Schädel in die Box. Man weiss es nicht. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Tiere
Gänseküken-Wachstum wie im Zeitraffer
Wahnsinn, wie schnell die Gössel gewachsen sind! Es kommt mir vor wie ein Zeitraffer, grad noch kamen sie nass und verklebt aus dem Ei gekrochen und im nächsten Augenblick sind sie gross, stabil und unausstehlich. Etwas über 2 Wochen sind die Gössel nun alt und es wird Zeit, dass sie ausziehen und frisches, grünes Gras kennenlernen. Sie schaffen es innerhalb von 15 Minuten ihren Wassernapf leerzuspielen, -trinken und -baden, der Futternapf wird umgekippt, der Inhalt vollgekackt und mit den breiten Latschen in das durchnässte Stroh getreten, alles zusammen riecht dumpf, süsslich, aufdringlich, unangenehm.
Heute sind die Gössel in den Kükenkäfig im grossen Stall umgezogen. In ein paar Tagen dürfen sie dann den grossen Auslauf benutzen und weiden.
Lockstoff für Fledermauskästen
Laut Öko-Forum.ch können Fledermäuse nicht aktiv im Garten angesiedelt werden. Wir haben glücklicherweise schon Fledermäuse wobei ich leider nicht sagen kann, um welche Art es sich handelt und wo genau die Quartiere sind. Unter dem Dach vom Haupthaus wurden in jedem Fall welche gesichtet und voraussichtlich wohnen weitere in dem verlassenen Haus mit offen stehendem – weil defektem – Reetdach gegenüber.
Vermutlich sind die vorhandenen Quartiere wesentlich besser als die Fledermauskästen die wir bieten können, aber wer weiss, vielleicht möchte jemand aus Fledermausenhausen eine Wochenstube einrichten oder hat sonstwie Bedarf. Weiterlesen
Kunstbrut bei den Gänsen
Tja, so sehen sie aus, die frisch geschlüpften Gänseküken. Nachdem wir wochenlang mehr oder weniger sorgfältig die Temperatur im Brüter kontrolliert, pedantisch alle 8 Stunden die Eier gewendet und immer schön angefeuchtet haben, sind wir nun stolze Geburtshelfer von 3 Gänseküken geworden, die hier schön im Schoße ihrer Mutter ihres Brüters die ersten Stunden ihres Lebens verbringen …
Ein jammervoller Anblick wie ich finde. Vielleicht bin ich zu sentimental oder die anderen zu roh, aber wir sind Hobby-Gänsehalter und erfreuen uns an den wenigen Tieren, die wir halten und ein paar Braten pro Jahr, wir sind zum Glück nicht darauf angewiesen, möglichst viele Gänse zu produzieren. Und selbst wenn wäre dies nicht mein Weg. Weiterlesen
Das Kükengehege
Da die Luftwaffe in Form von Elstern und Krähen derzeit sehr aktiv ist und sich mittlerweile anscheinend ausschliesslich von unseren Enteneiern ernährt, brauchen die frisch geschlüpften Entenküken samt Mutter ein ausreichend grosses Gehege, um die ersten Wochen zu überleben. Denn es stünde sicher zu befürchten, dass Elsbeth nicht alle 13 Küken auf einmal beschützen und unter ihre Fittiche nehmen kann. Ausserdem könnten die Gänse Rache an den kleinen Enten nehmen dafür, dass sie sich gegen grosse Enten nicht zur Wehr setzen (können). Weiterlesen
Neues von der Vogelfutterstation
Meisen und Spatzen gab es hier massenhaft, ebenso Amseln – das Standardrepertoire eines gewöhnlichen Gartens. Auf der Koppel hatten wir letztes Jahr Bachstelzen, etliche Schwalben wohnen hier auch und hinter dem Grundstück kreisten die Rotmilane. Der Fischreiher ist unser treuester Gast, er kommt täglich und wir können dürfen nichts gegen ihn unternehmen. Weiterlesen
Die Küken sind da
Die Enten hatten ja, wie bereits erwähnt, kurz nach der Gans Mitte Februar angefangen zu legen. Tiffy machte keine Anstalten länger als zum Legen notwendig im Nest zu bleiben und rächte sich damit vermutlich für die ihr genommene Freiheit. Elke hat die Begattungen von Ernstl knapp überlebt und war hinreichend mit ihrer Rekonvaleszenz beschäftigt, sodass sie bis gestern eine wohlverdiente Legepause einlegte. Weiterlesen
Die Lüsternheit des Erpels
Was Matthias zu diesem Artikel bereits kommentierte ist eingetreten. Ernstl, der tretgeile Erpel mit entsprechender Familiengeschichte, (zur Erinnerung: “Sein Vater soll übrigens recht wahllos gewesen sein, auch eine fusskranke Gans, die nicht schnell genug flüchten konnte, wurde von ihm beglückt.”) nimmt seine Rolle als Begatter ausgesprochen ernst. Weiterlesen
