Schlagwort-Archive: Küken

Willkommen Oktober, mögest du gülden sein.

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Willkommen Oktober, einer meiner liebsten Monate, der Abschluss der schönsten Jahreszeit, die für mich aus dem kühleren Teil des Spätsommers und dem schönen Teil des Herbstes besteht. Ein Oktober mit buntem Laub, frischer, kühler, würziger Luft, wärmenden Sonnenstrahlen, abendlichen Lagerfeuern, der Gewissheit, dass die Speisekammer gut gefüllt ist, kräftigen Eintöpfen aus dem Erntesegen und den ersten Ofenfeuern ist so schnell durch nichts zu toppen.
Nach diesem kalten, verregneten Sommer wäre es ein schönes Geschenk, einen trockenen, goldenen Oktober zu bekommen. Aber ich will nicht undankbar sein, der September war schon eine phantastische Entschädigung; das Wetter war wunderbar, die Ernte reich, der Fleiß groß und wir haben aus den 30 Tagen das beste herausgeholt. Weiterlesen

Gartenrundgang quer durch den September – mit Schandflecken

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Aus verschiedenen Gründen habe ich es diesen Monat nicht geschafft, einen Gartenrundgang an einem Tag zu fotografieren – also gibt es einen Rundgang quer durch den September.
Zusätzlich macht meine Kamera Probleme, sie fokussiert schlecht, viele Bilder waren unscharf und mussten aussortiert werden und es fehlen Fotos. Beim zoomen selber ‚weiss‘ sie oftmals schon nicht mehr, was sie fokussieren soll und ich überlege langsam wirklich, warum Kameras bei mir eine Halbwertszeit von 10 Monaten haben.

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Hühnerküken – Gauloises Blanche – weisse Bresse-Hühner

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Wie neulich im Nebensatz erwähnt, gibt es mal wieder einige Neuigkeiten, die ich unterschlagen habe. Unter anderem haben wir uns entschieden, eine neue Hühnerrasse zu testen. Die Vorwerk-Hühner sind toll, keine Frage, aber vielleicht haben andere Mütter ja auch schöne Söhne. Oder andere Rassen ihre Vorzüge. Abgesehen davon glaube ich, dass sich bei uns über kurz oder lang eine bunte Schar von Hühnern ansammeln wird weil wir uns immer wieder aufs Neue begeistern lassen und Vielfalt mögen. Dazu kommt noch der Eierfarben-Faktor: alleine schon deswegen müssen wir Bielefelder Kennhühner und Marans und Araucaner haben. Und alle kreuzen.
Aber zurück zum Thema ‚Gauloises Blanche‘. Weiterlesen

Die aktuelle Kükenschar

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Diese Flugente mit ihren 6 Küken kam letztes Wochenende zu uns und zog in eine frisch gezimmerte Mutter-Kind-Einheit, die Schutz vor den allgegenwärtigen Krähen bietet. Sie stammt von einem Bauernhof mit Schweinen, Fleischrindern, Schafen, Hühnern und Enten vielerlei Couleur. Wir haben im Rahmen des ständigen Geflügeltausches, Bruteier von Bresse-Hühnern (Gauloises Blanches) einer dort wohnenden Glucke untergelegt und wenn man schon Geflügelhalter besucht, geht es natürlich fast nie ohne Geschacher und Getausche.
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Lieblingsente

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OK, ich habe hochoffiziell eine Lieblingsente. Normalerweise interessieren mich bei den Flugenten eher Eigenschaften wie Brutwillen, Geschicklichkeit beim Überleben, Führen der Küken, Vererbung von Masse und die Aufnahme von verschiedenem Futter bzw. die eigenständige Suche danach. Ich habe es gerne wenn die Enten grasen und sie sollen einen schönen Schlachtkörper haben, genug Gewicht ansetzen, aber nicht fett sondern muskulös und beweglich sein. Diese Eigenschaften haben wir bei unseren Enten zufriedenstellend vertreten.

Im Gegensatz zu vielen anderen, vor allem Kunden von Flugenten, mag ich die Enten auch in weiß nicht so gerne. Etwaige dunkle Schattierungen auf dem Schlachtkörper stören mich nicht, aber der Konsument von heute möchte eher keine Anzeichen von Pigmentierung. Bei dem Schlupf von Elsbeths Tochter waren 2 Küken dabei, die mir sofort ins Auge stachen, sie hatten nämlich blaue Schnäbel und sowas hatte ich bislang noch nicht gesehen. Weiterlesen

Der Marder war wieder da

Ein weiteres Entenküken aus dem Schlupf von Elsbeths Tochter ist in die ewigen Jagdgründe übergewechselt. Neuer ‚Spielstand‘ gefangene Marder zu gefallenen Küken nun 6:3 wenn ich nicht irre. Eine weitere 180cm Lebendfalle wurde aufgestellt – samt Zwangspass natürlich und ich entwickle langsam Ehrgeiz, wie man einen Zwangspaß noch zwanghafter gestalten kann. Nächste Woche wird noch eine weitere Falle geliefert, leider hatte der Verkäufer eine Sicherung eingebaut, die Käufer davon abhält, mehr als 1 Produkt auf einmal zu erwerben. Wie auch immer, ich habe ihn dazu bewegen können zu liefern, die Fallen sind gut, dieses Modell ist auch fängig auf Hauskatzen und wird auch als Fuchsfalle verkauft. Meister Reinecke kommt hier aber nicht mehr, seit die erste Falle aufgestellt wurde. Der Marder allerdings schon. Er hat es nichtmal geschafft, den kopflosen Kadaver über den Zaun zu schleppen und sich damit begnügt, die Innereien zu fressen. Verschwendung von Leben, Verschwendung von Fleisch und ein Indiz dafür, dass er früher wiederkommt als gewohnt weil er hungrig blieb.

Die folgenden Bilder sind vielleicht nichts für empfindliche Menschen, die die Kreisläufe des Lebens als eklig empfinden, also nur weiterklicken, wenn ihr Marderbeute sehen wollt.

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Naturbrut bei den Flugenten

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Es begab sich, dass große Plagen über das Land kamen. Durch die Zwiebeln wuchs die Quecke, den Pflaumenbäumen brachen die Äste ab vor lauter Fruchtbehang, es gab eine große Dürre und danach sintflutartige Regenfälle. Die Krähen labten sich an den Enteneiern und die restlichen Gelege waren taub. Das ging landauf und landab so, die Menschen wollten aber auf ihre Weihnachtsbraten nicht verzichten und bettelten also bei den professionellen Geflügelhändlern nach Küken. Weiterlesen

Das Kükengehege

Da die Luftwaffe in Form von Elstern und Krähen derzeit sehr aktiv ist und sich mittlerweile anscheinend ausschliesslich von unseren Enteneiern ernährt, brauchen die frisch geschlüpften Entenküken samt Mutter ein ausreichend grosses Gehege, um die ersten Wochen zu überleben. Denn es stünde sicher zu befürchten, dass Elsbeth nicht alle 13 Küken auf einmal beschützen und unter ihre Fittiche nehmen kann. Ausserdem könnten die Gänse Rache an den kleinen Enten nehmen dafür, dass sie sich gegen grosse Enten nicht zur Wehr setzen (können). Weiterlesen