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Kefirbrot aus dem Lehmbackofen

Nach ewig langen Zeiten wage ich mich nun doch einmal an den neuen WordPress-Editor heran, um Euch von einem unheimlich tollen Brot zu berichten, welches ich nun soweit perfektioniert habe, dass ich das Rezept ruhigen Gewissens weitergeben kann.
(Sollte jemand von euch Trick17 gefunden haben, sodass man wie in den guten alten Zeiten in WordPress mit einem vernünftigen Editor arbeiten kann, wäre ich für sachdienliche Hinweise unendlich dankbar!)

Zurück zum Brot.
Ich backe für gewöhnlich einmal die Woche die verbesserte Variante meines allseits beliebten Schwarzbrots. Seit geraumer Zeit ist nun noch ein helleres Mischbrot dazugekommen, was allein schon rein optisch die Kinder mehr anspricht – aber natürlich einfach auch für andere Einsatzzwecke taugt.

Als vages Ziel habe ich dabei das Kefirbrot eines Bäckers aus dem Nachbarort gehabt, sehr fluffig und saftig, irre schwer und richtig gut.
Weizen und Dinkel verbacke ich quasi nur noch mit Lievito Madre, einem selbst gezogenen italienischen Weizensauerteig. Wie man den ansetzen kann, erfahrt ihr zum Beispiel hier.
Nach einigen Wochen backen, kosten, verändern habe ich nun ein sehr leckeres, mild saures, saftiges und schweres Brot entworfen, was sich mindestens 1 Woche frisch hält und eine schöne krosse Kruste hat.
Ziel erreicht, die Rezeptur und Vorgehensweise kann nun erst einmal so bleiben.
Viel Spaß beim Nacjbacken und guten Appetit! Lasst mich sehr gerne wissen, ob es euch gefällt!

Für 2 mittelgroße Kastenbrote benötige ich folgende Zutaten, die Mengen variieren natürlich je nach der Größe eurer Formen usw., meine sind innen beispielsweise 27 x 12,5 x 9 cm groß

Zutaten für 2 mittelgroße Kefirbrote

  • Brühstück aus 120g fein geschrotetem Roggen und 240ml gefiltertem Wasser
  • 600g Purpurweizenschrot
  • 300g Dinkelmehl 630
  • 100g Haferkleie
  • 75g Leinsamen
  • 75g ERS (Proteinpulver aus Erbse, Reis, Sonnenblume)
  • 750g Milchkefir
  • 300ml gefiltertes Wasser
  • 3TL Salz
  • 2 EL Honig
  • 1TL Chiasamen
  • 1TL Flohsamenschalen
  • etwa 50g Lievito Madre
  • Haferflocken, 2 Handvoll

Das Getreide schroten und bereitstellen. Das Brühstück zubereiten und abkühlen lassen.
Ich bevorzuge den Teig ohne Lievito Madre am Vortag des Backtages vorzubereiten und schon einmal quellen und autolysieren zu lassen, die Lievito Madre füge ich dann nach etwa 12 Stunden dazu, dehne und falte noch 1-2 Mal, bugsiere den Teig in mit Bio-Backpapier ausgeschlagene gusseiserne Brotbackformen und bestreue die Oberfläche mit Haferflocken.

Je nach Raumtemperatur kann man den Sauerteig auch bereits im ersten Schritt untermischen, allerdings treibt Lievito Madre wie verrückt und verzehrt entsprechend schnell, wenn es zu warm ist. Also alles ist wie immer bei mir abhängig von tausend Faktoren und braucht etwas Fingerspitzengefühl. 🙂

Die Brote werden dann mit einem feuchten Tuch abgedeckt, bis sie in den Ofen geschoben werden.
Bei wieviel Grad ich sie backe ist eine gute Frage, wir besitzen bewusst kein Thermometer für den Lehmbackofen, sondern arbeiten nach Gefühl.

Nach der Pizza aber vor den Schwarzbroten wäre meine Empfehlung, also nicht mehr 400°C, aber auch noch mehr als 150-170°C.
Und auch die Backdauer ist bei so einem Lehmbackofen immer ein wenig abhängig von der erreichten Temperatur, dem abkühlenden Wind, der Außentemperatur …

Vollwertiger Schokoladenkuchen

Vollwertiger Schokoladenkuchen

… der beim Weihnachtsbüffett übrig bleibt.

Diesen vollwertigen und voll leckeren Schokoladenkuchen habe ich in der letzten Zeit recht häufig gemacht, ein wenig mit den Zutaten gespielt und er hat mich überzeugt.
Obwohl backen nicht mein allererstes Steckenpferd ist und ich ohne Rezeptzettel daneben versage, bin ich zuversichtlich, dass dies der Kuchen werden könnte, den ich irgendwann aus dem Ärmel schüttle – so wie meine Mutter früher ihren Marmorkuchen frei nach Schnauze zusammengerührt hat, der immer gut war. Weiterlesen

Körnerbatzen – Dinkelbrot mit ganzen Körnern

dinkelvollkornbrot

An sich wollte ich das Dinkelbrot der Dame mit dem grünen Daumen backen, aber es fehlten Zutaten. Nicht, dass die Speisekammer schlecht ausgestattet wäre, aber wenn ich jedes ab und an benötigte Mehl vorhalte, wird es doch leicht ranzig. In diesem Falle fehlte Dinkelauszugsmehl. Bei Broten bin ich allerdings gerne zu Experimenten bereit, an sich kommt immer etwas leckeres dabei heraus, wirklich misslingen wird ein Brot kaum und so fütterte ich einen Sauerteig mit Dinkelvollkorn und Roggenmehl. Ausserdem weichte ich Dinkelkörner für 2 Tage ein – genau genommen ist das auch schon eine kurze Fermentation. Weiterlesen

Dinkel-Vollkornbrot mit Chia

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An sich wollte ich etwas ganz anderes backen. Anscheinend ist meine Vorratshaltung noch sehr verbesserungswürdig, denn das Weizenmehl war mal wieder alle. Also gab es ein Dinkelbrot. Dinkel ist ohnehin lecker, wollte ich sowieso viel öfter machen. Als kleine Beigabe waren Leinsamen geplant, aber diese waren unauffindbar oder auch alle. Alternativ bietet sich ja Chia an. Mein Mann hat neulich die Theorie aufgestellt, dass Leinsamen die einheimische, ökologisch korrekte Alternative zu den derzeit gehypten Chia-Samen ist und so ganz abwegig finde ich die Idee nicht. Da die Quellfähigkeit vom Chia erstaunlich ist und ich nicht das Risiko eingehen wollte, dass mir der Teig darunter leidet, habe ich die Samen (2 gehäufte EL) vorab in Wasser eingeweicht. Weiterlesen

Blaubeer-Zucchini-Flammkuchen

blaubeer-zucchini-flammkuchen

Bei dem Blaubeerhof, auf dem wir gepflückt haben, gab es (wie bereits berichtet) eine Menge Handzettel mit Rezepten zum Mitnehmen. Einige davon lesen sich wirklich lecker und nachahmenswert – oder zumindest Wert sie abzuwandeln, denn ich schaffe es ja ohnehin nicht, mich an ein Rezept zu halten. Den Flammkuchen mit Blaubeeren und Zucchini gab es gleich gestern. Saisonal und regional – so soll es sein. Weiterlesen