Schlagwort-Archive: Backrezept

Ukrainischer warmer Apfelkuchen: Babka

Derzeit ist Apfelzeit und die Apfelbäume auf unseren ‚Streuobstwiesen‘, so klein diese auch sein mögen, haben reichlich getragen. Viele Sorten Apfelmus sind gemacht, einige sollen noch gekocht werden und wir haben warme Apfelkuchen bzw. Apfelauflauf für uns entdeckt. Der Teig ist jeweils schnell gemacht, das Ergebnis lecker und die Zutaten gehören zur arme-Leute-Küche, oft hat man alles im Haus. Diesmal gibt es die ukrainische Variante eines warmen Apfelkuchens. Eine Apfelbabka. Weiterlesen

Leinsamenbrot – einfach, schnell und herrlich nussig

Leinsamenbrot

Für dieses Brot mit einem echt hohen Anteil an Leinsamen braucht es an sich gar kein Rezept. Es ist so einfach und schnell gemacht, dass es mir schon fast peinlich ist zugeben zu müssen, dass ich immer noch ziemlich häufig Brot kaufe.
Durch die geschroteten Leinsamen wird das Brot sehr locker und enthält jede Menge gesunde Omega-3-Fettsäuren.  Weiterlesen

Körnerbatzen – Dinkelbrot mit ganzen Körnern

dinkelvollkornbrot

An sich wollte ich das Dinkelbrot der Dame mit dem grünen Daumen backen, aber es fehlten Zutaten. Nicht, dass die Speisekammer schlecht ausgestattet wäre, aber wenn ich jedes ab und an benötigte Mehl vorhalte, wird es doch leicht ranzig. In diesem Falle fehlte Dinkelauszugsmehl. Bei Broten bin ich allerdings gerne zu Experimenten bereit, an sich kommt immer etwas leckeres dabei heraus, wirklich misslingen wird ein Brot kaum und so fütterte ich einen Sauerteig mit Dinkelvollkorn und Roggenmehl. Ausserdem weichte ich Dinkelkörner für 2 Tage ein – genau genommen ist das auch schon eine kurze Fermentation. Weiterlesen

Alltagskompatibles Schwarzbrot

Schwarzbrot aus Roggen-Sauerteig

Seit einiger Zeit bestand hier im Hause der Wunsch, ein ‚richtiges‘ Schwarzbrot aus eigener Herstellung auf den Tisch zu bekommen. Wir haben zwar glücklicherweise im nächsten Ort einen traditionellen Bäcker, der ohne die heute üblichen Färbemittelchen Schwarzbrot backt, was dann eben nicht ganz so schwarz ist – aber etwas selber machen zu können ist ja auch irgendwie Lebenseinstellung. Immerhin kam von dem besagten Bäcker der Sauerteigansatz, nachdem ich meinen beim Versuch ihn durch Trocknung zu konservieren, zugrunde gerichtet habe.
Ich wollte ein Schwarzbrot, welches mit möglichst wenig Firlefanz auskommt und wo sich die Herstellung mal eben so schnell in den turbulenten Alltag einbinden lässt. Denn nur so wird es bei mir zur Routine. Weiterlesen

Rhabarber-Muffins (mit einem Hauch Ingwer & Orangenschale)

Rhabarber-Ingwer-Muffins

Nachdem der saftige Rhabarberkuchen von neulich mir ja etwas zu saftig und zu sauer war wollte ich nun einen Rührteig machen und darin Rhabarber versenken. Nach einiger Überlegung habe ich ein Rezept von Jamie Oliver für meine Zwecke abgewandelt. Und siehe da: die Muffins sind richtig gut angekommen, der Gatte behauptet, es seien die besten überhaupt, die ich bislang gebacken habe! Grund genug also, das Rezept aufzuschreiben bevor es im Baustellen-Chaos untergeht. (Ja, wir bauen wieder, mehr davon bald hier) Weiterlesen

Dinkel-Vollkornbrot mit Chia

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An sich wollte ich etwas ganz anderes backen. Anscheinend ist meine Vorratshaltung noch sehr verbesserungswürdig, denn das Weizenmehl war mal wieder alle. Also gab es ein Dinkelbrot. Dinkel ist ohnehin lecker, wollte ich sowieso viel öfter machen. Als kleine Beigabe waren Leinsamen geplant, aber diese waren unauffindbar oder auch alle. Alternativ bietet sich ja Chia an. Mein Mann hat neulich die Theorie aufgestellt, dass Leinsamen die einheimische, ökologisch korrekte Alternative zu den derzeit gehypten Chia-Samen ist und so ganz abwegig finde ich die Idee nicht. Da die Quellfähigkeit vom Chia erstaunlich ist und ich nicht das Risiko eingehen wollte, dass mir der Teig darunter leidet, habe ich die Samen (2 gehäufte EL) vorab in Wasser eingeweicht. Weiterlesen

Das Runenbrot

runenbrot

Aus aktuellem Anlass muss ich notfallmässig schnell das Brotrezept für ein ganz einfaches, aber sehr herzhaftes Brot zwischenschieben. Das Brot besteht überwiegend aus Ruchmehl, etwas Roggenmehl habe ich zugefügt sowie Gewürze.

Ruchmehl ist ein aus Weizen oder Dinkel produziertes Mehl. Weissmehl wird vorwiegend aus dem inneren Teil des Getreidekornes hergestellt. Das Ruchmehl wird jedoch nach dem Entzug eines Teils des Weissmehls gewonnen und enthält daher einen größeren Anteil der äusseren Schalenschicht. Es enthält mehr Eiweiss, Mineralstoffe und Vitamine aus der Randschicht des Korns. Ruchmehl ist deshalb in seinem biologischen Nährwert dem Weiss- und Halbweissmehl überlegen. Es verfügt über einen ausgeprägteren Geschmack als Weissmehl und eignet sich für dunkle Backwaren

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Stockbrot am Lagerfeuer

Ein schöner sonniger Herbsttag lädt dazu ein, im bunt gefärbten Wald spazieren zu gehen und dabei kleinere Äste zu sammeln.
Am frühen Abend, wenn es dunkel und kühl wird zu dieser Jahreszeit, versammelt man sich am wärmenden Lagerfeuer und backt über der offenen Flamme Stockbrote, die man dann direkt vom Ast isst.
Eine schöne Gelegenheit, um gesellig beisammen zu sitzen und Lagerfeuer und essen miteinander zu verbinden. Weiterlesen

Karotten-Nuss-Kuchen

karotten-nuss-kuchen3Ein saftiger und sehr aromatischer Kuchen, der schnell zubereitet ist. Diesen Kuchen, der möglicherweise eine Spielart des Rübli-Kuchens ist, kann man auch prima einen Tag zuvor vorbereiten. Das würzige Aroma gewinnt beim Durchziehen, nur die Frischkäse-Schicht würde antrocknen und dabei brüchig und unansehnlich werden. Daher sollte diese erst am Tag des Verzehrs aufgebracht werden.

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