Vor dem Frost

Gänse warten auf Fallobst

Gänse warten auf Fallobst

Vor 2 Tagen, als wir abends die Tiere ins Bett brachten, machte ich wie ferngesteuert einen Abstecher zu den Wildtomaten und verlor mich dort. Ich erntete soviele reife und halbreife Tomaten wie in meine Schüssel passten während Vater & Tochter sich um Enten und Gänse kümmerten.
Am nächsten Morgen, als ich früh meine Runde drehte war klar, dass es wieder funktioniert hatte: instinktsicher ernte ich eigentlich immer am Abend vor dem ersten Frost meine Tomaten ab, das war 2009 schon so, als dieses Blog entstand, ich noch in Tschechien gärtnerte und ein Gewächshaus hatte und es bleibt so.
Rauhreif* überzog die Gräser, eine frische kalte Herbstluft stand klar in den Senken und ich beschloss nun langsam die Exoten zu versorgen bevor sie Schaden nehmen.
‚Vor dem Frost‘ meint also nicht den gleichnamigen Thriller von Henning Mankell (den man jetzt zur dunkleren Jahreszeit mal wieder lesen könnte), sondern die Arbeiten, die ich schnell eingeschoben habe für den Fall, dass es bald den ersten ernstzunehmenden Frost gibt.
Schön, wenn man sich weitestgehend auf das Gefühl verlassen kann.

img_4938Um die Apfelbäume herum war die Koppel breit getreten, offensichtlich hatten die hungrigen Gänse sich schon das ein oder andere Kilo Fallobst einverleibt und warteten jetzt auf mehr. Und ich fragte mich seit Tagen, warum ich kein Fallobst mehr für die Kaninchen finde …
Die Kaninchen haben sich einvernehmlich in den alten Mini-Stall zurückgezogen, sogar der kleine Muckelmann taucht nun wieder häufiger bei seiner Sippe auf. Ich vermute, er hat sein ‚Rumspringa‚ hinter sich und stellt fest, dass es bei den eigenen Leuten doch auch ganz OK ist.

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Wie herrlich ist es, mit Doppelsocken in den Gummistiefeln und Erntekörben in der Hand morgens um 9 durch den Garten zu streifen und sich einfach die Arbeiten vorzunehmen, die als nächstes erledigt werden müssen. Für mich ist dieses Leben so heilsam, ich kann mir nicht mehr vorstellen, einer Arbeit nachzugehen, die weniger Sinn-voll und folgerichtig ist.

Ananasrenette mit Blüte und Frucht

Ananasrenette mit Blüte und Frucht

'Dr. Pepper' heisst eigentlich Dr. Seeligs Orange-Pepping

‚Dr. Pepper‘ heisst eigentlich Dr. Seeligs Orange-Pepping

Ingrid-Marie

Ingrid-Marie

Martini-Apfel

Martini-Apfel

Während ich also die duftenden Äpfel erntete, marschierten die Gänse um mich herum und warteten auf die unweigerlich beim Ernten herabfallenden Äpfel auf die sich die ganze Sippe dann mit lautem Geschnatter stürzte. Eine der Gänse war neulich sehr krank und konnte nicht mehr laufen, sah struppig aus und war kurz davor, von uns erlöst zu werden.
Eine Nacht trug der Gatte sie in den Stall, in der nächsten liess ich sie mit einer Extraportion Futter draussen zurück. Am nächsten Morgen war sie weg und wir sicher, dass der Fuchs sie geholt hatte. Tage später tauchte sie wieder auf, sichtlich gesundet. Sie hatte sich anscheinend ins dichte Gestrüpp zurückgezogen bis sie wieder in der Lage war, mit den anderen zu laufen.
Sie ist kleiner, schlanker und schwächer als die anderen und sie merkt es nicht so schnell, wenn die anderen die Richtung wechseln. So blieb sie immer noch etwas länger mit großem Hunger an dem Fallobst während die anderen schon wieder abdrehten, um mir aus dem Wege zu gehen.
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Holsteiner Cox

Holsteiner Cox

Streuobstwiese

Streuobstwiese

Letzte Brombeeren mit Kanadagans

Letzte Brombeeren mit Kanadagans

Weißdorn, dieses Jahr will ich ihn verwerten - sofern die Vögel nicht wieder schneller sind.

Weißdorn, dieses Jahr will ich ihn verwerten – sofern die Vögel nicht wieder schneller sind.

Nachdem die Apfelbäume abgeerntet waren, kamen noch die Kürbisse, die an den auf dem Boden sich schlängelnden Ranken wuchsen dran und endlich der letzte Mais. Die Zitronenverbene wurde ausgebuddelt, Rosmarin, Aloe und andere Exoten in den Windfang geräumt und schon stauten sich wiedermal die Eimer mit der Ernte des Tages vor der Tür.

Stau im Windfang, so schmutzig und mit Plastikeimern gilt das auch als Schandfleck oder? #honest_gardening

Stau im Windfang, so schmutzig und mit Plastikeimern gilt das auch als Schandfleck oder?
#honest_gardening

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Welch ein Reichtum! Hoffentlich können wir die Ernte bis weit in den Winter retten. Langsam wird mir klar, dass das neben dem erfolgreichen Anbau von Obst und Gemüse der eigentliche Knackpunkt ist. Da wir keinen Keller haben, es im Schuppen durch die Luftfeuchtigkeit vermutlich zu nass ist und auf dem Dachboden die Temperaturen schwanken, werden wir uns mehr mit kleinen Erdkellern auseinandersetzen und nochmal genau auf die Technik der Vorfahren gucken.

Vor dem ersten richtigen Frost, der dann auch die Kulturen in den Hochbeeten zugrunderichten würde, müssen noch jede Menge Butternuts geerntet werden, Paprika, späte Radieschen und hoffentlich die Herbstrüben und Winterrettiche – sofern die bis dahin fertig sind.
Welche Kulturen habt ihr noch draussen und habt ihr bei euch schon Frost?

 

*Ich weiss, dass man ‚rauh‘ heute ohne h schreibt, aber ich weigere mich beharrlich, da mitzumachen.

56 Gedanken zu „Vor dem Frost

  1. Doris

    Nein, es sieht nicht nach Schmuddelecke im Flur aus. Sondern nach viel Arbeit. Muß ja alles verstaut und verarbeitet werden.
    Heute habe ich auch wieder Ernte eingefahren. Die ersten Eßkastanien sind da, die vermutlich letzten Haselnüsse auch. Pilze immer noch nicht.. Äpfel gibt es immer noch im Park aber zu hoch oben. Es war recht frisch unterwegs, ein langärmeliges Shirt und Jacke sind schon zu wenig.

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    1. Oli@Landidylle Autor

      Oh Esskastanien, klasse! Die findet man hier wohl eher nicht, noch nie gesehen. Bekannte haben einen riesigen Baum davon, vielleicht bekomme ich welche ab.
      Haselnüsse kann man vergessen, entweder tragen die Bäume nicht oder die Eichhörnchen ernten eher und besser. 🙂 Ausser ein paar angebohrten war das nichts. Vielleicht wird es besser, wenn die beiden neu gepflanzten Büsche grösser sind.
      Also insofern hast du eine wirklich gute Ernte, zumal das Wildsammlungen sind. Ich finde das richtig gut.
      Hier ist es heute bedeckt und stürmisch, sah den ganzen Tag nach Regen aus. Ich habe morgens nur schnell ein wenig Holz gemacht, die Öfen befeuert und mache einen freien Tag. 🙂 Herrlich.
      Vielleicht raffe ich mich später nochmal auf, um von meinem Sammelspaziergang vorgestern zu berichten und den Gedanken dazu.

      Antwort
      1. Doris

        Die Eßkastanienbäume im Wald haben riesige Früchte, richtig riesig, so große habe ich noch nie gesehen
        Sie sind noch nicht richtig reif, vermutlich nächste Woche sind sie soweit . Die Bäume im Park haben nur kleine Früchte produziert, dort ist die Umgebung trockener.
        Haselnüsse habe ich etwa 8 kg gesammelt, aber ist schon geschmolzen. Jeden Tag eine Handvoll zum knabbern. Auf der Halde, wo echt sehr viel Haselnussbüsche stehen , da fand ich höchstens 10 Nüsse. Keine Ahnung warum das so verteilt ist. Da oben ist es natürlich auch sehr trocken.
        Ja, erzähl mal wie das sammeln neulich war.

        Edit von Oli: ich habe die Verlinkung der Bilder angepasst, so ist das kleine direkt sichtbar und ausserdem anklickbar. Hoffe, das war OK?

      2. Oli@Landidylle Autor

        Wahnsinn. Echt. Zu schade, dass es hier sowas nicht gibt. Höchstens in aufgelassenen alten Gärten, aber das halte ich für recht unwahrscheinlich, sowas zu finden.
        Dein Kommentar zu den Haselnüssen hat dazu geführt, dass ich vorhin die Speisekammer durchforstet habe nach Nüssen. Da waren nur ein paar gekaufte, die schmeckten schon nicht mehr so gut.
        Ich frage mich wirklich, warum ich hier kaum jemals eine einzige Nuss finde?!
        8Kg sind beachtlich und besser die Vorräte schmelzen früh, als dass es nicht gegessen wird. So rum ist’s besser finde ich. 🙂
        Du kannst dich glaube ich wirklich glücklich schätzen, dass bei dir soviel wild zu finden ist.
        *Ich schreib morgen was zu meiner Sammelei (wenn nichts dazwischen kommt!) ich hab‘ ja schon ein paar Mal gesagt, dass ich die Umgebung besser kennenlernen muss. Zu verschiedenen Jahreszeiten die gegenden abklappern und wachsam gucken. Ich werde besser, soviel ist sicher, aber ich muss bislang immer ein Stück weit rausfahren.
        *Mein Internet war weg, deswegen habe ich den Kommentar zwischengespeichert und kann ihn erst jetzt veröffentlichen, morgen wäre heute. Nur so zur Info.

      3. Doris

        Ich fühl mich schon fast als Haselnussexperte 😉 Die Nusstragenden Zweige sind an den Astspitzen, direkt an den Sträucher lagen immer nur wenige Nüsse. Junge Haselnusssträucher haben auch nur wenige Nüsse. Die meisten Nusssträucher mit Nüssen stehen hier in der Nähe des Handbaches. Also etwas feucht , da sind auch viele Erlen und Birken. Diese Nüsse sind allerdings fast alle sehr klein .
        Ja, der Geschmack der frischen Nüsse ist mit den gekauften nicht zu vergleichen. Die gekauften schmecken oft schon ranzig und ich denke, die liegen schon längere Zeit im Lager ehe sie auf den Markt kommen.
        Natürlich sind auch bei mir ein paar Nüsse dabei die nicht gut schmecken, die lagen sicher schon zu lange auf dem Boden. Nüsse müssen schnell ins Trockene.
        Baumhasel hatte ich immer links liegen gelassen, aber sie sind auch sehr gut, haben aber eine schwer zu knackende Schale und der Kern ist sehr klein, sie schmecken mir fast noch besser als die gewöhnliche Haselnuss.
        Die Kleinen Kastanien habe ich kaum Lust aufzuschneiden, das ist manchmal nicht einfach , man braucht ein scharfes Messer, bei diesen kleinen lohnt sich das kaum. Die Schalen der unreifen Kastanien sind über Nacht nachgedunkelt. Nachher gehe ich hin und schau ob an den Bäumen neue liegen.
        Ich habe nur ein paar hundert Meter und dann bin ich schon mitten im Wald. Am Rand des Ruhrgebietes lebt man nicht schlecht, man ist überall schnell mittendrin, ob Einkaufszentrum oder in der Natur.

    1. Oli@Landidylle Autor

      Ich danke dir 🙂 und stimme dir zu, Ingrid-Marie ist auch einer meiner liebsten Äpfel und ausgerechnet der Baum trug dieses Jahr so toll. Schön fest, irre saftig, viel Geschmack – herrlich, so ein Apfel war heute mein erstes Frühstück.

      Antwort
  2. Doris

    Da du so viele Kürbisse hast, werden die auch süßsauer eingekocht ? In diesem Jahr habe ich mir das vorgenommen, aber da braucht man wohl einen Gartenkürbis, oder sogenannten Halloween Kürbis.?
    Ich liebe Hokaido, der ist so schön mehlig und passt immer als Beilage. Einige Gläser habe ich davon als Gemüse eingekocht. Bei mir kann ich vermutlich auch nicht gut lagern, solange es nicht friert liegen einige Hokaido draußen auf der Fensterbank.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Nein, Kürbis süß-sauer mögen wir nicht und schmackhafte Rezepte zum Einkochen habe ich noch nicht getestet/gefunden.
      Dieses Jahr sind es kaum Hokkaidos bei mir, dafür Butternuts, die kleinen ‚Jack be little‘ (gestern getestet und für naja befunden) und eben ausgereifte Patissons. Bei uns halten sich die Kürbisse im Eingangsflur ja sehr lange, also musste ich bislang nicht nach Einkochrezepten gucken, wobei … Abwechslung ist immer gut.
      Mein Mann mag Kürbis eh nicht so gerne, die Kürbissuppe liebt er, ansonsten ist er da mäkelig.
      Zucchinis koche ich süß-sauer mit Kurkuma ein, das schmeckt super als Beilage zu Bratkartoffeln und so, das sollte auch gut mit anderen festen Kürbissen gehen, die nicht zerkochen. Mit Patissons wohl auch.

      Antwort
  3. Doris

    Wie diese anderen Kürbisse sind weiß ich nicht so, habe mal eine Bischhofsmütze gekauft, Spagettikürbis, aber ich bleibe bei Hokaido. Der schmeckt auch gut in Scheiben geschnitten, etwas Honig und Öl drüber, mit Gewürzen bestreut und im Backofen gebacken. Ich mache oft was im Backofen ,besonders Fleisch, da brauche ich mich nicht weiter drum kümmern und im Winter ist mehr Wärme in der Küche.
    Gleich geh ich schon zu Bett, bin Hundemüde. Ich bin heute sehr weit gelaufen, war 5 Stunden weg, natürlich gehe ich nicht schnell, halte überall Ausschau, keine Pilze gefunden, dafür nochmal Haselnüsse und ein paar Maronen. Heute waren sehr viele Leute unterwegs, zuviele für mich, aber ich war spät dran. Diese Richtung lohnt sich nicht für mich, zuviel Schotter auf den Wegen was meinem Fuß nicht guttut.
    Zucchinis wie Gurken eingekocht mag ich auch .Ich glaube , ich nahm Curry. Oder wars auch Kurkuma ?
    Ich muß mal wieder zum Markt.
    .

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Wir waren heute wieder bei den Bekannten mit der Apfelplantage. Der ganze Kofferraum des Autos ist voll mit Äpfeln: Boskop, Finkenwerder Herbstprinz, Seestermüher Zitronenapfel, Holsteiner Cox und Gloster. Das gibt einiges zu tun und ich werde versuchen, einige einzulagern in dem neuen Erdlager.
      Während wir dort waren, kam noch andere Leute vorbei und brachten Quitten, davon haben wir auch einen großen Beutel bekommen. Außerdem waren noch ein großer Römertopf und Einmachgläser übrig. 🙂
      Zuviele Leute unterwegs wären auch nichts für mich.
      Nächstes Wochenende wollen wir wieder nach Pilzen gucken, letztes Wochenende waren ja noch nicht viele da, ausserdem die falschen und die Wildschweine hatten den ganzen Wald umgewühlt weil der Mais von den Äckern runter war und sie Nahrung suchten.
      Hokkaido mache ich auch gerne im Ofen mit etwas Öl und Ahornsirup, aber da mein Mann es nicht mag, kommt es nicht so häufig vor.

      Antwort
  4. Doris

    Toll so viele Äpfel . Boskop und Cox sind doch Lageräpfel ?Nach meiner Apfelernte habe ich Äpfel mit dem Gurkenschneider gehobelt, das ging zwar nicht gut, aber ich wollte es ausprobieren. Die dünnen Scheiben kamen in den Backofen und waren echt sehr schnell trocken ,kaum eine Stunde im Ofen. Habe die natürlich sofort aufgefuttert ,waren sehr lecker.
    Im Park hängen hoch oben immer noch Äpfel an den Bäumen. Für nächstes Jahr brauche ich unbedingt einen Obstpflücker, Dann sind die Früchte nicht angedatscht . Pflaumen ,halb getrocknet hängen auch noch. Die Quitten an der Halde sind schon lange weg, die Leute gehen mit Gewalt daran, einen dicken Ast sah ich abgebrochen am Boden, mich ekelt sowas an.
    Wildschweinspuren sah ich gestern auch, ich war ja weiter weg,im Hiesfelder Wald. Spuren von Wildschweinen habe ich hier in der Nähe nie gesehen. Bis zum Frost ist es immer möglich Pilze zu finden. Parasole habe ich sogar noch im Dezember gesehen, ein guter Pilz. Aber hier ist es trocken, bleibt auch so erstmal.
    Schlehen brauche ich noch und Hagebutten, dann hat die Sammelei ein Ende.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Einige Äpfel will ich auf jeden Fall versuchen einzulagern, das wirklich, wirklich blöde ist, dass ich dafür Holzstiegen brauche, die ich in die eingebuddelte Auflagenbox staplen kann. Und jetzt rate mal, was ich mit den Holzstiegen gemacht habe, die hier so rumstanden? Genau, verbrannt. ich Hornochse! Ich will zwar mal rigoros ausmisten aber das ist schon wieder ein Argument dafür, alles aufzubewahren …
      Heute Nacht habe ich gegooglet und festgestellt, dass diese Stiegen echt teuer sind. Eine Bekannte arbeitet in einer Käserei, die haben auch so Stiegen, aber die sind vermutlich zu schwach – mal sehen, irgendwas muss ich mir einfallen lassen, jeder Tag zählt.
      Trocknen im Backofen werde ich auch, draussen im Solartrockner geht es an wirklich sonnigen, warmen Tagen zwar noch, aber jetzt ist gerade wieder die Sonne rausgekommen nach regnerischen tagen, da verlasse ich mich nicht drauf.
      Einen Obstpflücker solltest du wirklich haben bei der Konkurrenz, wirklich schade, dass viele Menschen nur an sich selbst und die diesjährige Ernte denken und Bäume kaputt machen, das würde mich auch fertig machen zu sehen.
      Hagebutten will ich auch unbedingt wieder sammeln, leider ist das hier ja nicht so einfach wegen den gespritzten Feldern und Hauptstrassen wo die wachsen, aber ich guck mal auf den Gezeitenkalender und fahr an die See wenn ich soweit durch bin mit Verarbeiten hier.

      Schlehen hab‘ ich eine gute Quelle, aber noch nie verarbeitet, was machst du daraus?

      Antwort
  5. Doris

    Aus Schlehen mache ich einfach nur Mus. Die sind ja sehr vitaminreich. Man kann auch Likör von Schlehen machen. Bei uns gibt es dieses Jahr sehr viele Schlehen, sie fallen inzwischen schon herunter, also, bald muß ich ran.
    Haben Markthändler keine Stiegen übrig ? Manchmal sah ich nach Markttagen das die in den Müllwagen kommen. Wie der Zustand dieser Stiegen ist weiß ich nicht, ich sitze da gerade im Bus. Wie sind denn die Stiegen aus stabiler Pappe, die könnte man eventuell in Supermärkten bekommen. Mmh, alles aus Holz wird teuer sein, hast ein Luxusfeuerchen gehabt. Wie haben unsere Vorfahren Obst aufbewahrt ? Einen Keller wird nicht jeder gehabt haben.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Soweit ich weiss, hatten die diese Horden mit Regalbrettern drin, die nicht massiv waren, sondern mit dünneren Leisten beschlagen. Sowas kann man prima im Gewölbekeller oder Erdkeller unterbringen. Ohne Keller halten sich die Äpfel wohl eh nicht so schrecklich lange, hier auf der Mitte der Seite ganz rechts (evtl horizontal scrollen) gibt es eine Grafik, da wurden die Äpfel wohl einfach in einer ungeheizten Wohnstube gelagert. http://www.bund-lemgo.de/lagerung-von-aepfeln.html

      Auf dem Markt gibt es die bestimmt auch abzustauben und eben bei den Großhändlern. da kamen unsere her …
      Mein Mann hat zwischendurch von der Arbeit aus 12 Holzstiegen organisiert und die kann ich gleich direkt abholen, bevor es zum Kinderturnen geht. Ist sogar fast auf dem Weg, es fügt sich mal wieder. 🙂

      Und bez. Luxusfeuerchen … wir haben schon soviele Abschnitte von Bauholz etc verfeuert, da hätte man Kleintierställe ohne Ende draus bauen können. Aber wo das alles lagern bis man es braucht? Es ist furchtbar, an sich braucht man wirklich alte Stallungen oder einen gut zugänglichen Boden für sowas – oder einen leeren schuppen, unsere sind voll, randvoll. Oh Mann.

      Antwort
  6. Doris

    Auf der Seite Bund Lemgo war ich auch schon wegen den Kisten. Die Erdkeller sehen süß auf, wie Hobbithäuser. Dann hat also die Vorsehung bei den Stiegen geholfen.
    Auch wenn ich selbst dieses Wissen nicht brauche, sowas aus alten Zeiten lese ich immer gerne.
    Ich hatte gelesen das Haselnüsse 3-4 Wochen trocknen sollen, tja, meine hängen zum Teil in einem Korb über der Heizung und andere sind in einem flachen Korb im Badezimmer auf der Fußbodenheizung. Vermutlich sind die alle schon trocken. Ob ich die jetzt schon in Stoffbeutel füllen kann ?
    Ich habe ja nicht nur Haselnüsse, sondern auch Naturmaterialien gesammelt zum basteln. Also richtig viel fürs Heim. Mir ist das langsam alles im Weg.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Ich schätze schon, dass du die Nüsse umfüllen kannst, in Stoffbeuteln sind sie ja zusätzlich luftig.
      Das normale Trocknen bezieht sich ja vermutlich auf Aussentemperaturen, in Schuppen oder Sommerküchen.

      Ich habe auch ein paar Dinge zum Basteln gesammelt, aber wie du schon sagst: es ist langsam alles im Wege. Heute habe ich so lange gewühlt, erst im Garten, dann im Haus, dass ich nur noch wie eine uralte Hexe laufen konnte und trotzdem müsste ich jeden Tag für 2 Wochen soviel tun, damit hier mal einigermassen Grund reinkommt.

      Der ewige Zwiespalt zwischen dem Wunsch es ordentlich zu haben und der Einstellung, dass es Schietegal ist, wo gehobelt wird fallen Späne.
      Der Zwiespalt zwischen wegschmeissen und aufheben. Naja, was soll’s, einen Mittelweg zu finden wäre für mich schon gut. Ich lese jetzt deine verlinkten Seiten bis mir das Notebook aus der Hand fällt. Das klingt wirklich gut.

      Antwort
  7. Doris

    Für die Nüsse könnte ich die Einkaufsbeutel nehmen, davon habe ich mehr als ich brauchen kann.
    Diese Seiten habe ich gefunden indem ich : Obst lagern, alte Methoden , eingegeben habe. Diese 2 habe ich gleich auf der ersten Seite gefunden und ich denke, ähnliche gibt es noch viel mehr.
    Bei uns ist es inzwischen schattig geworden und ich habe mich etwas an mein Strickkleid rangemacht. Heute morgen wurde die erste Vorderteilseite fertig, jetzt noch eine, Seitenverkehrt. Nachher muß ich allerdings zur Arbeit. Hoffentlich wird das Kleid passen. Bevor nicht die Teile zusammen sind weiß ich das nicht genau, ich habe zwar gemessen und gerechnet, aber sonst mache ich pi mal Daumen. Sonst aufribbeln und neu machen. Übrigends brauche ich keinen Vormittag für ein Teil, es geht viel schneller wenn ich dranbleibe. Das zweite Rückenteil war in 1-2 Stunden fertig. Ich habe selbst gestaunt.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Klasse, dass es so gut voran geht, ich bin gespannt. Ein Strickkleid kann man auch gut gebrauchen bei der Witterung jetzt denke ich mal.
      Ich kann mich heute nicht aufraffen, es regnet und ist kalt. Geniessen kann ich die Gammelei trotzdem nicht, die Arbeit wartet. 😦
      Immerhin habe ich eine Haselnuss gekauft ‚Fertile de Nottingham‘, wilde Befruchter haben wir ja ringsrum genug. Und zusammen mit beiden anderen Kultursorten sollte es ja irgendwann mal möglich sein, ausreichend Nüsse zu ernten.

      Antwort
  8. Doris

    Hier ist es trocken und heute Mittag war 8 Grad. Vermutlich muß ich das Rückenteil nochmal trennen. Ich habe meine 3 Teile zusammengesteckt und gesehen das es doch arg eng ist. (übern Kleid probiert ) Aber ein Hoch auf die Maschine die so schnell stricken kann.
    Hier ist meine Inspiration : http://omakoppa.blogspot.de/2013/03/dipattu-tunika.html Vornweg, mein Kleid wird auf keinen Fall so aussehen. Ich habe einen Haufen dunkelgrüner Wolle, das Kleid im Link ist gehäkelt und diese Wollreste habe ich nicht, kann auch keine kaufen. Ich überlege ob ich schwarz anhäkel oder buntes Sockengarn, oder beides. Übrigends werde ich ein Unterkleid unter dem Strickkleid anziehen, ich habe mehrere.

    Je mehr Haselnussbüsche ,umso besser. Bleibt einem mehr wenn man Konkurrenz hat. Kann man nicht auch Zweige abschneiden und in die Erde stecken zum bewurzeln ? Oder, wie heißt das , Absenker ?

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Das Kleid dort gefällt mir richtig gut! Bunt anhäkeln sieht bestimmt witzig aus, kommt halt auf das dunkelgrün an aber wenn man sich an der coolen Vorlage da orientiert …
      Hier war es dann nachmittags nochmal trocken und ich bin rausgestürmt und habe gebuddelt. Dieses Rumgammeln bei Antriebslosigkeit oder schlechtem Wetter bekommt mir gar nicht, ich habe noch ein paar Schubkarren voll nasser, schwerer Erde ins Hochbeet gehievt und dann die alte Auflagenbox angefangen zu füllen mit Äpfeln in Stiegen. Lässt sich ganz gut an, ich gucke schon bei ebay-Kleinanzeigen nach weiteren ollen Boxen 😉 aber erstmal sollte ich vernünftigerweise den Winter abwarten und sehen wie das klappt.

      Hasel kann man sicher auch per Steckholz, Steckling oder Absenker vermehren, aber die Kultursorten, die ich habe, machen sich alle nicht so toll bislang, dass ich da mehr von brauche. Etwas enttäuschend, die stehen zwar recht feucht, aber das tun die wilden rings ums Grundstück ja teilweise auch. :-/

      Antwort
  9. Doris

    Mir fällt noch gerade spontan etwas ein. Das habe ich vor zig Jahren in einer Zeitschrift gelesen und ich war fasziniert. Da wurden ausrangierte Waschmaschinentrommeln als Lager genommen. Tief in die Erde eingegraben ,die Öffnung nach oben. Die Öffnung wurde nicht zu sehr bedeckt, auch erstmal Fichtenreiser drüber. Die Vorräte liegen da drin Mäusesicher.

    Wem gehören die wilden Haselnüsse ? Hier werden diese Büsche an allen Wegen und in Parks alle paar Jahre bis auf den Stock abgesägt, nach kurzer Zeit sind die wieder 3 m hoch. Wenn man die absägt, würde sich das vielleicht nachhaltig gegen die Käfer auswirken. Die geraden Stecken kann man für allerhand Basteleien gebrauchen. Bohnenstangen und Flechtwände .

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      2 Waschmaschinentrommeln habe ich auch 🙂 eine ist schon eingebuddelt, ich zeige das demnächst mal.
      Die Knicks stehen immer auf der Grenze und gehören (soweit ich weiß) beiden Anrainern. Normalerweise einigt man sich über Rückschnitt und Nutzung (überwiegend des Holzes) ganz entspannt. Wir haben mit den Nachbarn die Vereinbarung, dass wir nicht knicken, sondern nur rausnehmen oder abschneiden was uns nötig erscheint. Eine Megafette Hasel steht bei uns am Teich, ich mach gleich mal ein Foto. Also runtersägen wäre hier wohl kein Problem, im Zweifelsfalle würde man dem Nachbarn der Form halber einmal kurz Bescheid sagen. Die Ruten könnte ich gebrauchen, ja. Ich schnack‘ da nachher mal mit meinem Mann drüber.

      Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Nee, wir haben einen Rundgang gemacht und ich habe zum ersten Mal wirklich bewusst auf die Hasel geachtet, Anzahl, Größe … das sind Bäume, die sind richtig hoch und dick, die will ich nicht massakrieren. Zurückschneiden vielleicht, aber auf den Stock setzen eher nicht.
      Ach, ich weiss auch nicht, solche Entscheidungen finde ich manchmal sehr schwierig. Ich entscheide ganz viel aus dem Bauch und überrumple mein Umfeld mit täglich neuen Ideen und Baustellen, aber so Kleinigkeiten finde ich manchmal wirklich schwierig.

      Ich habe ganz viele Fotos gemacht heute Mittag, und dann den ganzen Tag draussen gearbeitet, mein Mann war drin. Vielleicht halten wir morgen mal Kriegsrat. Er ist ja – wie viele Männer – immer gerne für sägen zu haben, aber darum, unsere neu angepflanzte Erlenhecke mal auf den Stock zu setzen eiern wir auch schon seit bestimmt 3 Jahren rum. 🙂

      Dabei könnte ich ein paar Äste sehr gut gebrauchen, ich habe ja Schnitzmesser gekauft und will Schöpfkellen und Löffel bauen. Sonnabend treffen wir uns wieder mit dem Waldmenschen und seiner Frau zum Pilze suchen, Lagerfeuerchen und schnitzen. Vielleicht macht mich das entschlussfreudiger.

      Antwort
  10. Doris

    Komisch das es kaum Haselnüsse gibt bei so großen Büschen. Aber auf der Halde gab es ja auch keine Nüsse. .
    Holz muß aber eine Weile trocknen und bei den Bushcraftern werden auch immer fleißig Löffel und Messergriffe geschnitzt. Manchmal richtig schöne.
    Bei uns habe ich neulich die ersten Perlpilze gesehen und das trotz Trockenheit, sehr gute Pilze, die erkenne ich zwar ,aber ich habe trotzdem Angst vor dem Doppelgänger der sehr giftig ist.
    Heute brauche ich nicht arbeiten und so gehe ich gleich in den Wald zu den Kastanien, gestern abend war es recht stürmisch und ehe da wieder andere vor mir sind muß ich früh los.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Ich habe die fotografierten Knickgehölze und Hasel jetzt hochgeladen und was dazu geschrieben: https://landidylle.com/anbauplanung-nutzgarten/knick-hasel/

      Vielleicht erkennst du als Haselexpertin ja irgendeinen Grund, warum die nicht/nur spärlich tragen. Die ganzen Gehölze am Zaun zum Nutzgarten (Staketenzaun) kümmern, die Himbeeren, die auf der anderen Seite des Zauns stehen, wachsen ziemlich verrückt.

      Kastanien wollte ich auch noch sammeln, die meisten stehen leider auf Privatgrund und schmeissen höchstens die Früchte auf die öffentlichen Strassen. Bei anderen habe ich den Standort vergessen … ich versuch mir über’s Jahr immer soviele Wildrosen, Kastanien und sonstwas zu merken, schlimm ist das mit meinem Hirn manchmal.

      Antwort
      1. Doris

        Der erste Hasel hat ein paar kahle Zweige. Vermutlich wäre es besser wenn der Strauch verjüngt wird. Wie ist das, der Garten stand im Winter sehr viel unter Wasser, das bekommt nicht allen Pflanzen über längere Zeit. Die jungen Sträucher würde ich von dem wuchernden Zeug rundherum befreien , dann bekommen sie Luft.
        Die meisten der Standorte die ich kenne habe ich bei Mundraub eingestellt, das sind jetzt über 110 , natürlich kenne ich noch viel mehr wo ich ernten kann. Da brauche ich mein Gehirnkasten nicht mehr anstrengen wie ich am Besten gehe um möglichst viel abzugrasen. Bei den meisten Wildgewächsten kümmert sich keine Sau darum wo etwas steht. Es gibt kaum jemand der sammelt, also habe ich alles für mich. Die selternen Fundorte behalte ich für mich Sicherheitshalber. Die Haselnüsse am Bach gebe ich bestimmt nicht weiter 😉 Auch nicht die Kastanienbäume in der Nähe, ja, ich bin gemein, habe der alten Frau nicht dieses Geheimnis verraten. Aber, diese Bäume tragen auch nicht,. nicht dieses Jahr.

      2. Oli@Landidylle Autor

        Vielen Dank für deine Einschätzung! Die kleinen, neuen Sträucher stehen feucht (und kümmern ja merklich, dachte wirklich immer, dass Hasel das ganz gut abkönnen), die alten in den Knicks nicht. Durch die ganzen großen Bäume und Büsche wird da soviel Wasser weggetrunken – da ist der Boden ganz ausgeglichen. Aber mir fällt gerade ein: am Entengehege haben wir auch einen neuen Hasel, an der Stelle ist es eher trocken und der wächst prima (in seinem Gitterkäfig, die Gänse fressen den sonst auf).
        Ich finde dein Vorgehen sehr sozial, man muss ja nun wirklich nicht alles und jedem erzählen und dass du überhaupt soviele Fundorte eingetragen hast und teilst, ist schon ein sehr, sehr netter und sozialer Zug.
        Wir werden es wohl testen, den einen Hasel zurück zu nehmen und wenn es dem gut bekommt, müssten wir gucken wie wir mit den anderen verfahren. Ich will keinesfalls die Knicks ganz runternehmen so wie man es normalerweise alle paar Jahre macht. Der ganze Windschutz wäre dahin und ehrlich gesagt muss ich auch nicht unbedingt freien Ausblick auf die Nachbargrundstücke haben (und andersrum). Nach hinten raus ist es OK, da testen wir, zur Büffelweide wäre es auch noch OK aber zur Windseite/bewohnten Seite nicht. Den Hasel der jetzt noch neu geliefert wird, setze ich an eine eher trockene Stelle und einzeln. Bin gespannt.

      3. Doris

        Ich habe noch eine Seite mit Quittenrezepte: http://www.natur-forum.de/forum/viewtopic.php?f=3&t=887 Ich habe nicht kontrolliert ob das die gleiche Rezepte sind wie oben.
        Meine Quitten sind auf keinen Fall sauer, komisch.
        Mein altes Kochbuch hat nichts hergegeben was Pektin herstellen betrifft. Die vertrauten auf sehr viel Zucker oder Essig, oder beides und langes kochen.
        Ich habe da allerdings die Herstellung von Apfelwein gefunden, im Fass. Ist für den Anfang sicher viel. Im Forum wird auch Wein hergestellt.
        Früher hat es im Spessart Apfelwein gegeben. Den konnte man ohne süßen Sprudel absolut nicht trinken. Aber die Mischung war sehr lecker. Süß gespritzter hieß das .

      4. Oli@Landidylle Autor

        Nee, sind andere. Die gebratenen Quitten nach Art der Gräfin klingen gut und die Bratäpfel mit Quittenmus auch, ich würde trotzdem noch Marzipan zufügen. Könnte jetzt direkt in die Küche gehen und weitermachen. 🙂
        Herzlichen Dank Doris! Was du immer findest!

  11. Doris

    Also ne Stunde später war ich dann unterwegs, erst wollte ich zu den Kastanien und anschließend einkaufen. Entsprechend war ich angezogen, also nix mit alter zerschlissender Hose und so. Kaum sammelte ich 10 Minuten, da kam eine alte Frau und wollte auch sammeln Vor 3 Tagen hatte ich sie dort schon gesehen , bin aber weiter gegangen. Ich sammel nicht wo andere sind. Naja, am Ende habe ich ihr noch geholfen das Eimerchen zu füllen. Haha, sie glaubte, mein Einkaufswagen wäre schon voll mit Kastanien, sie sah ganz bekümmert aus. Die Verständigung war nicht gut, sie sprach nicht gut deutsch und mich hat sie wohl auch nicht gut verstanden. Ich wollte ihr noch beschreiben wo weitere Bäume stehen, weiter weg , im Park. Den kannte sie nicht und wollte das ich sie hinführe. Ich brachte sie dann bis zur Strasse und sagte das sie die Strasse rauflaufen müßte . Weiter mitlaufen wollte ich nicht , ich mußte ja entgegengesetzt zum einkaufen.
    Mich wundert nur das fremde Menschen einem immer was vorklagen, die Nachbarn stehlen ihr den Strom, der Mann ist tot und der Schwiegersohn gehängt worden (Oh mein Gott) . Sie wäre arm ( hat eine Eigentumswohnung).
    Wie schon geschrieben, zum einkaufen gehen ziehe ich bessere Kleidung an. Wozu habe ich die sonst auch? Deshalb sieht man es mir nicht an das ich zur Zeit auch „arm“ bin.

    Im REWE Markt habe ich Haselnüsse, für 8,90 € gesehen, auch die Walnüsse sind so.

    Antwort
    1. baumfrau

      Moin, Doris!
      Hier war es dieses Jahr auch sehr mau mit Haselnüssen. Wenn ich was kaufen (muss) umgehe ich ja gerne die Zwischenhändler und beziehe die Produkte direkt beim Hersteller, möglichst aus der Region. In der Region hier gibt es allerdings keinen, der Haselnüsse hat und deshalb habe ich jetzt schon das zweite Mail bei einem Familienbetrieb gekauft in Süddeutschland gekauft – bin sehr zufrieden damit und die frischen Nüsse schmecken einfach genial! Und günstiger als im Supermarkt ist es auch noch -:))
      https://gambio.haselnuss24.de/

      Antwort
      1. Doris

        Hi, Baumfrau, I

        Hihi 😉 , ich hatte selbst eine sehr gute Ernte, so an die 8 kg Haselnüsse. Damit komme ich, glaube ich ,eine Weile aus. . Ein paar Walnüsse sind auch dabei. Alles gesammelt in der Gegend, Ruhrgebiet.
        Meine allgemeine Beute dieses Jahr war sehr gut, mein Vorratsschrank ist gefüllt obwohl ich keinen Garten habe und ich bin sehr zufreiden mit mir und allem.

        Mein blog zeigt ein wenig von meinen Sachen.

    2. Oli@Landidylle Autor

      Bei manchen ist es wohl so, dass sie Fremden gegenüber leichter ihr Herz ausschütten können. Oder du machst einen besonders warmherzigen und verständnisvollen Eindruck?
      Einerseits gut, andererseits muss man schon gut aufpassen, dass man nicht zum Abladeplatz wird, wo sich die Horrorgeschichten dann (im Gedächtnis) sammeln und rechtzeitig Grenzen wahren. Habe ich festgestellt.
      Das klagen über empfundene Armut bei augenscheinlichem Wohlstand kann eine Alterserscheinung sein oder Lebenseinstellung. Ich kenne genug Leute, die ihr Leben damit verbringen zu klagen und zu hadern und sich damit das Elend selbst erschaffen oder vergrößern. Aber das Rüstzeug trotz erlebter Kacke munter weiter zu machen hat nicht jeder und kann sich nicht jeder erwerben – und manchmal ist es wohl auch einfach zuviel. Naja …
      Zu den Klamotten und Rückschlüssen: Ich kenne es mitunter so, dass die Leute, die in besonders abgetragenen Sachen gehen und jeden Cent dreimal umdrehen, insgeheim reich sind. :-))
      Nüsse sind wirklich teuer derzeit, ich stand heute auch wieder staunend vor dem Regal.
      Wir hatten heute Besuch, einmal war der Stiegen-Mann da und hat noch einen ganzen Schwung gebracht und zum anderen die beiden mit der Apfelplantage. Eine große Kiste weiterer Äpfel.
      Nun muss ich vielleicht doch noch los und die gebrauchte Auflagenbox holen, die ich gefunden habe – oder ich gebe die Äpfel weiter.

      Antwort
      1. Doris

        Man sagt uns Deutschen ja nach das sie nur jammern. Vermutlich stimmt das auch. Ich mag lieber Menschen die anpacken und schaffen und darüber erzählen. Das ist etwas positives für mich und spornt mich selbst an. Tja, die Frau ist vermutlich 10 Jahre älter als ich, ich kann so schlecht schätzen. Ich sehe ja wesentlich jünger aus, alle wundern sich wenn sie mein Alter wissen. Kommt wohl daher das ich mich nie um jemand Sorgen machen mußte und nie krank war .Nichtraucher und kein Sonnenanbeter. Ein rundliches Gesicht hat auch weniger Falten 😉 .Auf Menschen zugehen fällt mir schwer, das liegt mir nicht, Trotzdem, gerade alte Menschen mag ich. Da habe ich weniger Hemmungen.
        Die Neureichs, wie wir sie im Laden nannten, die waren am meisten mit Klunker behangen haha und immer mit viieel Schminke, iiiiiiiih.

        Eigentlich möchte ich noch mehr Kastanien haben, ich wollte die doch einkochen. Diese Frau meint es werden nicht mehr viele runter kommen. Keine Ahnung, die die unten liegen sind noch nicht richtig reif, sie haben weiße Stellen. Dann kenne ich es auch so das Kastanien mit manchmal viel Lärm herunterprasseln. So ist es bisher nicht. Aber es stimmt auch das die Bäume recht kahl aussehen. Mensch, die Bäume sind hoch, sehr hoch, man kann nicht in die Kronen sehen. Das nächste Mal werde ich gleich nach der Dämmerung zu den Bäumen gehen hihi, dann bin ich hoffentlich alleine.
        Wenn es zuviele Äpfel sind, mach doch Saft, den kann man immer trinken. Saft ist schnell gemacht. Die überzähligen Stiegen nicht wieder verbrennen ;))

      2. Oli@Landidylle Autor

        Ich sehe Parallelen zwischen uns. 🙂
        Ich meine Rosskastanien, wollte ich zum Waschen sammeln, die Esskastanien sind hier ja fast nicht zu finden. An sich nur in Privatgärten und da auch sehr selten.
        Wir waren Sonnabend ja wieder mit den bekannten im Wald und haben Pilze gesucht. Ich sehe und finde auf diesen Wanderungen immer interessante Dinge und merke, dass ich das stundenlange herumstromern in Feld und Flur etwas vermisse, seit ich in Haus und Hof (und Kind!) so eingespannt bin.
        Es wäre gut, wenn wir mit der Renovierung und dem Anlegen der Strukturen im Garten mal fertig werden würden. Die normalen Betriebsarbeiten würden zwar schon genug Zeit in Anspruch nehmen, aber es wäre sicher trotzdem mehr Gelegenheit, sich in der ‚Natur‘ umzusehen.
        Deine Gegend klingt wirklich traumhaft, ich muss dringend mal wieder auf deinem Blog gucken. Heute Nacht kann ich eh nicht schlafen, also …

      3. Doris

        Ach Rosskastanien, hier gibt es viele Bäume. Diese Kastanien habe ich massenhaft fürs Heim gesammelt, damit und anderen Naturmaterialien wollen wir basteln. Die glänzen so schön wenn sie frisch sind was sich beim trocknen leider verliert. Fürs waschen wollte ich auch probieren, bin aber unschlüssig. Man soll sie fürs Haare waschen nehmen können was für mich wegen der Allergie gut wäre, aber meine Haare sind sehr lang, bis zur Taille. Da trau ich mich nicht. Faul bin ich auch.
        Der Garten ist riesig groß, das der viel Arbeit macht glaube ich sofort. Um das überwuchern zu dämmen hilft nur mit einem Gerät ein bis zweimal im Jahr damit das gröbste wegkommt. Mit den Händen alleine ist das nicht zu schaffen. Man kann da nur Fleckchenweise Grund kriegen.
        Kann man keinen Graben schaffen zum abfließen ,damit das Winterwasser nicht den Boden versauert ? Wie die Beschaffenheit wirklich ist kann ich natürlich nicht wissen.
        Wenn es sowas noch nicht gibt würde ich ein Skizze vom Grundstück machen, bereits fertiges eintragen, wo oft das Wasser stehen bleibt und überlegen was ich mir wünsche und was ich mir vorstelle . Bäume verdunsten das Wasser. Weiden können im feuchten stehen und man kann damit flechten, ich weiß auch das es verschiedene Weidensorten gibt.
        Mit Kind kann man sicherlich auch die Natur genießen. Nächstes Jahr kann sie schon weiter laufen. Man muß sie mitunter überlisten mit irgendwas, da die schöne Blume, oder hier die Pfütze und so. Im Winter war ich endlos damit beschäftigt während es regnete Rinnsale in die Wege zu ritzen damit das Wasser abläuft. Das war sehr entspannend.
        Vor kurzem habe ich eine Seite mit vielen verschiedenen Auberginen Sorten gefunden. Außerdem den Tipp gelesen das man für nordisches Klima nach russischen Sorten schauen sollte. http://www.deaflora.de/Shop/Auberginen/

      4. Oli@Landidylle Autor

        Vater und Tochter haben hier dieses Jahr schon ganz tolle Sachen aus Kastanien gebastelt, ich bin richtig ein bisschen stolz auf die beiden. Was das Waschen damit angeht, gehen die Meinungen ja auseinander. Eine Bekannte erzählte kürzlich, dass das bei ihr super funktioniert, nach der Wäsche trocknet sie die und benutzt sie einige Male wieder. Für meine Haare habe ich eh noch nicht das richtige gefunden, eine einheimische, kostenfreie Lösung käme mir sehr zupass. Die Haarwaschseifen sind ja nicht gerade günstig und ich fange mit einem kleinen Kind im Haus jetzt auch nicht an, selber Seifen zu sieden.
        Wegen dem Wasser im Garten: Mein Mann hat letztes oder vorletztes Jahr einen kleinen Graben gebuddelt und das funktionierte schon gut. Davon müssten wir mehrere machen und das Hangwasser ableiten. Unser Teich hat ja einen Überlauf und speist den Dorfbach … Rinnsal. Unsere Motorsende hole ich morgen aus der Werkstatt, die war dauerkaputt und nun haben wir erfahren, dass das ein bekanntes Problem ist bei dem Modell. Erstmal will mein Mann damit rund um den Teich wieder klar Schiff machen und dann kann ich auch den Hasel zurechtschneiden. ich mache soviel mit meinen beiden Händen im Garten, ich denke immer wieder, dass ich es schon schaffen könnte WENN das Wetter mitspielen würde, ich kein kleines Kind hätte und auch ansonsten keine Baustellen wären. Andererseits weiss ich auch, dass ich gerade auf Kosten meiner Gesundheit arbeite, auf die Dauer kann und will ich so nicht weitermachen, es muss einfacher werden.
        Die Auberginen von Deaflora habe ich auch schon im Blick, jetzt wo die Granitmauer fertig ist, haben wir ja wieder potentiell heiße Ecken wo die Wärme zurückstrahlt. ich werde wirklich froh sein, wenn hier soweit alles fertig ist! Ich hasse es mich einzumüllen und nicht vor und nicht zurück zu können und den Eindruck habe ich mitunter.

      5. Doris

        Ich habe 10 Olivenölseifen gekauft, leider nicht die aus Aleppo, Gibs die überhaupt noch ? Sondern aus Griechenland. Ich wollte diesem Kerl in Syrien keine Steuern gönnen.
        Man kann die Seifen praktisch für alles verwenden , für Körper, Wäsche und putzen. Auch für Haarewaschen, aber man soll hinterher mit Essig spülen.
        Man muß darauf achten wieviel Olivenöl drin ist und es gibt auch Olivenseife mit Lorbeerblätter. Die werde ich das nächste Mal nehmen, weil Lorbeer wohl gut für die Haut ist.
        Die Seifen hier sind für mich nicht möglich, da sind DINGE drin die für mich nicht sein dürfen. Ich darf weder Parfüm, noch Benzoate und eine Reihe anderer Sachen, natürlich sind da nie genaue Angaben ,Palmöl kommt nicht in Frage. Dann die kleine Schrift, die kann ich kaum lesen und andauernd verschlimmbessern die die Rezeptur.

        Schon erstaunlich wie ich mich in den Garten hineinversetzen kann, alles was ich vorschlage ist schon in Arbeit oder man denkt daran. Haha.

      6. Oli@Landidylle Autor

        In meiner Apotheke gibt es schon keine Alepposeife mehr aber ein Syrer ein paar Kilometer entfernt vertreibt die Seifen via ebay. Da gibt es recht viele Höker, also einen echten Engpass sehe ich nicht. Aber ich will langfristig auch nicht Seife aus X tausend Kilometer Entfernung kaufen.
        Ich begreife eh nicht, warum man die alten Rezepturen nicht einfach belassen konnte. Was soll das ganze Zeugs in unseren Produkten die es früher nicht brauchte, die nichts besser machen und vielen Menschen (sowie der Umwelt) schaden.
        Die Haarwaschseifen habe ich sonst von Savion direkt, da ist an sich kein Murks drin.

      7. Doris

        Heute war ich ganz früh schon unterwegs Richtung Kastanienbäume. Es war noch nicht richtig hell. Heute habe ich einige mehr gefunden, ich denke aber das wars dieses Jahr. Jetzt kommen auch die ersten Pilze..
        Diese Woche erstand ich 2 Kürbisse und heute habe ich sie süßsauer eingekocht. Mir schmeckt das. Dann hatte ich von Rewe Quitten , Kilo 1,49 € fand ich sehr günstig, die wurden auch eingekocht, aber ich glaube, das lasse ich sein, brauche ich nicht. Die schmecken mir nicht besonders. Wenn man da nicht genügend Würze dabei hat sind die etwas fad. Ich hatte ein Rezept mit Apfelsaft ,Zimt und Vanille, etwas Orangenschale. Den Apfelsaft machte ich zuvor noch selbst.
        Schafsmilchseife , klingt gut, aber da ist dieses Palmöl drin, kommt nicht in Frage. Sowas nennt sich BIO.

      8. Oli@Landidylle Autor

        Oh, wie schade, dass du fade Quitten bekommen hast. Ich habe hier hoch aromatische (vom Geschmack, nicht unbedingt Geruch) Birnenquitten und 2 Sorten Apfelquitten die duften so herrlich!
        Heute habe ich Quittenmark mit Honig gemacht, das schmeckt so phantastisch, ich bekomme mich gar nicht wieder ein. Sogar meinem Mann schmeckte das und der mag normalerweise keine Quitten. Die Kleine hat sich das auch gleich weggelöffelt. Und ich habe soviele von den Quitten, ich könnte dir reichlich abgeben, wie schade. Ob die gut verpackt einen Versand überstehen würden? Die sind so duftig-blumig vom Aroma, wirklich toll.
        Wir bekommen bald ein paar Esskastanien-Bäume. Sämlinge von Bekannten, die wachsen Luftlinie 500m von hier etwa, also wenn da einer von anwächst bin ich froh und wenn der in absehbarer Zeit trägt, glücklich.
        Süß-saure Kürbisse fand ich früher schrecklich, aber das ist locker 30 Jahre her, vielleicht mag ich sie jetzt, der Geschmack ändert sich ja doch. Vielleicht teste ich das nächstes Jahr mal.

      9. Doris

        Vor vielen Jahren hatte ich mal Quittenmarmelade gemacht, die hat mir auch nicht besonders gut geschmeckt. Wenn einem etwas nicht schmeckt, kann man es mit einem anderem Rezept nochmal probieren. Kann ja immer sein das eine andere Zubereitung besser ist. Liebe Olli, mein Vorratsschrank ist total voll geworden, einiges habe ich schon in Kartons gepackt und steht im Schlafzimmer ,im Nebenraum und unter der Arbeitsplatte. Viel mehr kann ich nicht unterbringen. Es ist toll wenn man so viel hat, beruhigt ja sehr. Es gibt noch japanische Zierquitten zu holen (ich weiß allerdings nicht was ich damit machen könnte, Gelees habe ich mehr als genug , ich muß Rezepte suchen ), Schlehen habe ich immer noch nicht und Hagebutten brauche ich.
        Bevor ich Kürbis zum einkochen kaufte hatte ich ein Glas mit Kürbis geholt. Ich wollte wissen ob mir das schmeckt bevor ich mir die Arbeit mache. Ja, auch Kürbis süßsauer hatte ich vor zig Jahren mal eingekocht. Da hatte ich allerdings noch keinerlei Ahnung von sowas. Im Rezept stand mit Sternanis. Toll dekoratives Gewürz. Davon habe ich reichlich in die Gläser getan, das schmeckte fürchterlich. 😉 😉 Deshalb habe ich immer einen großen Bogen um Kürbis gemacht.

        Gestern sah ich unter den Kastanienbäumen ein großes Loch. Ob sich da jemand ein Bäumchen geholt hat ? Dürfen darf man das nicht. Ans ausbuddeln habe ich allerdings auch schon gedacht. Ich weiß nicht was das für eine Sorte Kastanienbäume ist, diese Bäume sind enorm hoch, so wie die Buchen, aber ganz schlank. Dieser Wuchs kann auch wegen Platzmangel sein. Die Bäume im Park dagegen sind kurz und gedrungen. Da gibt es leider keine Sämlinge.
        Keine Probleme gäbe es mit Walnus, die Eichhörnchen verbuddeln die Nüsse in meine Töpfe und ich muß die Keimlinge wegtun. Einen habe ich in den Wald gebracht, wächst auch schön und einer steht bei mir in einem Kübel und ist fast 2 m hoch. Länger kann ich den nicht drinlassen, der hat dieses Jahr schon alle Blätter weg. Ich weiß nur nicht wohin mit dem Baum. Umpflanzen könnte man den gut. Sämlinge hätten kleine Nüsse habe ich gelesen. Überall in der Nachbarschaft stehen große Walnußbäume und die Nüsse werden von Eichhörnchen überall verteilt. Finde ich sehr schön.

      10. Oli@Landidylle Autor

        Zum Schlehen und Hagebutten sammeln bin ich auch noch nicht gekommen und im Radio haben sie heute gesagt, dass die Wälder schon ziemlich leergefegt sind und kaum Kastanien zu holen sind. Man kann die irgendwo eintauschen gegen irgendwas. Hab’s leider nicht genau verstanden.
        Ich glaube da wo Walnüsse und Esskastanien etabliert sind, samen die sich auch wie blöd aus, das habe ich auch aus diesen Breiten schon gehört. Wild kenne ich aber wie gesagt keine Bestände.
        Auf einem Haufen Vorräte zu sitzen ist in der Tat ein sehr gutes Gefühl. Mein Mann hat gestern Abend (endlich) ein paar neue Regale in der Speisekammer angebracht und es sich nicht nehmen lassen, die auch gleich einzuräumen. 3 grosse Kisten stand hier herum mit fertig eingemachten Sachen, die ich nicht unterstellen konnte. Nun ist es nur noch eine. 🙂
        Und ich produziere weiter. Herzhafte Sachen fehlen noch ein wenig.
        Auf jeden Fall ist es ein rundum gutes Gefühl so viele wertvolle Nahrungsmittel zu haben, wieviel Mühe, Arbeit, Zeit & auch Geld da drin steckt.

      11. Doris

        Mir ist wegen den Quitten was eingefallen, sollte ich nochmal den Drang verspüren Quitten einzukochen, dann gehe ich in den Türkenladen, da gibt es auch Quitten. Die Türken sind anspruchsvoller und haben mehr Ahnung von diesen Früchten. Bei Rewe war ich nur überascht das die Quitten haben und ich bin da sehr spontan.

      12. Oli@Landidylle Autor

        Ja, kann sein, dass die besser sind. Anders sollen die ja auf jeden Fall sein. Mir ist nach allem Lesen immer noch nicht klar, ob die anderen QuittenARTEN haben, oder ob die dort nur besser/anders ausreifen. Man kann die ja angeblich auch roh essen dann. Ich will heute Quitten als mittelöstliche (ähhh, sagt man das so?) Beilage machen, ich bin sehr gespannt, ob das essbar wird oder ob man da auch ausserheimische für braucht.
        Mein Bio-Hofladen hatte heute auch Quitten. Apfelquitten zu 2,50.

      13. Doris

        2,50 € ist auch noch ein guter Preis. Vermutlich hatte ich Apfelquitten, die waren schön gelb und fast rund. Birnenquitten sollen besser sein. . Die ich an der Halde von der Erde aufgelesen hatte sind Zuhause noch nachgereift , einige sind schlecht geworden. Was ging habe ich alles verarbeitet. Die Abfälle mit Kernen habe ich zum Waldrand gebracht. Da am Handbach entlang ,wo auch die Haselnüsse stehen, ist ein schmaler Streifen mit wenig Vegetation und dann kommt die Friedhofsmauer. Also, da kommen wenig Leute hin, man muß ja den Bach überqueren.
        Ich denke, die Türken haben ausgereifters Obst und Gemüse, obwohl die sicher auch auf dem Großmarkt einkaufen. Es stehen auch 1 oder 2 Marktstände von Türken, sie haben krumme Paprikas, nicht die genormten ,dafür sehr billig.und wen jucken die krummen Gurken ?
        Schlehen habe ich vor kurzem noch im Park gesehen, da hatte ich leider keinen Behälter dabei und auf der Halde sind an allen Wegen Schlehenbüsche. Hagebutten auch. Morgen und Sonntag arbeite ich, Montag soll es regnen. Weiter kann ich nicht schauen.
        Meine Arbeitszeiten haben sich etwas erhöht, auch wenn ich vormittags Zeit hätte, dann gehe ich nicht unbedingt raus. Ich muß dermaßen viel laufen an den Arbeitstagen, das reicht mir.
        Radioprogramme kann man meistens nachlesen. Vielleicht steht auf der Seite des Senders etwas. Im allgemeinen findet man eher an Waldrändern oder an Wegrändern sammelwürdiges. Mitten im Wald nicht. Jedenfalls Hagebutten , Schlehen ,Haselnüsse und Ebereschen..

      14. Oli@Landidylle Autor

        Hach, vielen Dank. Das ist ja eine tolle Ausbeute. An Wein habe ich heute gerade wieder gedacht. Und zwar an Apfelwein, ein riesiger Karton Äpfel steht auch noch in der Schlange im Windfang.
        Dann hab‘ ich überlegt, ob ich sowas wie Apfelpektinfond mit Quitten mache. Bietet sich ja an, es gibt wohl nix was mehr Pektin intus hat und da viele Marmeladen mir eh zu süß sind …
        So gesehen ist die Idee, einen Met anzusetzen und mit Quittensaft aufzusäuern wirklich gut!
        Trotzdem habe ich noch sooooviel, wie schön wäre es, wenn mehr von uns Gleichgesinnten dichter beieinander wohnen würden, da könnte man seine Überschüsse leicht weitergeben oder gemeinsam einkochen.
        Na, wer weiss, wie sich alles noch entwickelt. Ich glaube ich veröffentliche direkt mal die Rezepte, die ich schon probiert habe bevor ich wieder was vergesse.

      15. Doris

        Die Rezepte scheinen eine Sammlung zu sein. Ich habe ja schon gesucht und nur vereinzelt etwas gefunden.
        An Wein machen traue ich mich überhaupt nicht, dazu braucht man auch einige Gerätschaften und Platz habe ich nicht zum aufbewahren. Das Haus ist nur teilweise unterkellert , von mir steht nichts unten. Ist sowieso muffig. Ein Haus könnte ich auch gebrauchen. Ich bin jemand die sich leicht ausbreitet.
        Quitten finde ich nicht gerade sauer , die Zierquitten, die nennt man nordische Zitronen weil sie sauer sind. Vielleicht findet sich etwas in den alten Kochbüchern.

      16. Oli@Landidylle Autor

        Die Quitten, die ich hier habe sind roh schon so sauer, dass sich unwillkürlich alles zusammenzieht. In den alten Büchern muss ich auch noch gucken, in den einschlägigen Einmachbüchern auch. Ich habe jetzt Quittenmus, Quittenmark, Quittengelee und (in Arbeit) Quittenbrot sowie heute zum Abendessen Ofengemüse mit Quitten. Machen will ich noch orientalische eingelegte Quitten sowie überhaupt Quitten in Sirup, Quittenmarmelade und eben wenn ich noch was in den anderen Quellen finde.

        Ein Haus ist irre praktisch, ja. Ich breite mich sowas von aus, dass es faktisch nicht gross genug sein kann. Allerdings eben nicht als Luxus, als Wohnfläche, sondern weil ich soviel ansammle, mache und tausend Baustellen habe. Alleine eine Werkstatt und ein Näh-/Bastelzimmer wo man nicht ständig wieder alles wegräumen muss wäre gigantisch, dann würde ich sicher auch da mehr machen. Naja, Träume …

  12. baumfrau

    Erstmal: Glückwunsch zur reichen Ernte!!

    Und Entschuldigung – da hab‘ ich wohl beim immer mal wieder reingucken was verwechselt…
    Wie unterschiedlich das mit den Haselnüssen ist, je nach Region

    Liebe Grüße
    Regina

    Antwort

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