Wir alle wissen:
„The grass is always greener on the other side of the fence.“
Und wie sehr das stimmt! Das neu angelegte Kaninchengehege sieht nach wenigen Tagen aus, als würden dort zwei Mini-Schweine wohnen. Es ist kaum noch Gras zu sehen, was nicht vom Regen durchweicht und von den Riesenpfoten runtergetrampelt wurde, liegt unter einer Erdschicht verborgen. Die Karnickel haben ihre Karnickel-Gene entdeckt und einen Gang gebaut. Vielleicht sogar schon eine Höhle. Oder zwei. Möglicherweise ein Gangsystem. Wahrscheinlich aber noch keinen zweiten Ausgang auf der anderen Seite des Zauns – da wo das Gras wirklich noch grün ist. Weiterlesen
Archiv für den Monat Oktober 2015
Der erste ernstzunehmende Frost 2015
… wird von mir hiermit (für unsere Region) auf den 12 Oktober festgelegt.
Obwohl ich einen relativ frühen, stärkeren Frost vorgesagt habe, war ich schlecht vorbereitet. Die Paprikas waren allesamt noch auf dem Beet und hofften darauf, dass die letzte Sonne ihnen zu roten Bäckchen verhelfen würde. Den Winterrettich und die gelbe Bete hatte ich gerade erst angefangen zu ernten, die Karotten waren noch auf dem Beet und der Chicorée auch. Weiterlesen
Reptilienhaut-Rettich
So heisst er natürlich nicht wirklich. Wobei: warum eigentlich nicht? Der Gärtner im Allgemeinen und der Gemüsegärtner im Besonderen gibt seinen Züchtungen doch gerne Namen, die an die Tierwelt angelehnt sind, bevorzugt von denen mit Attributen, deren Assoziation er bei seiner Pflanze gerne verstärken möchte: Ochsenherz-Tomate, Krötenhaut-Melone, Schlangengurke, Rattenschwanzrettich … Weiterlesen
Wie lagerfähig sind ausgereifte Zucchini? Ein Versuch
Wenn man mit der eigenen Ernte über das Jahr kommen will, kann man ja auf die verschiedensten Methoden zurückgreifen. Vom Einkochen, Dörren oder Einfrieren bis zum konsequenten saisonalen Verzehr von Obst und Gemüse, was gerade zur Verfügung steht. Je nachdem, wie gut man sich mit ergänzenden Wildkräutern auskennt und diversen äusseren Faktoren kommt man damit schon recht weit. Ich persönlich finde die Lagergemüse aber besonders toll. Ich mag es einfach, auf einem ganzen Haufen Vorräten zu sitzen, die nicht weichgekocht oder energiezehrend eingefroren sind. Lagergemüse kann man einmieten oder bei entsprechender Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit liegen lassen, ohne dass sie verderben. Weiterlesen
Feigen-Aubergine-Feta-Crème
Bestimmt kennt ihr die wahnwitzig leckere Feigencrème vom Orientalen auf dem Markt?
Würzig, süsslich und irgendwie bekommt man nie so ganz heraus, was die geheimen Ingredienzen sind. Dieses Zeug hat definitiv einen eingebauten Suchtfaktor. Um es ganz dekadent im großen Stil als alleinigen Sattmacher zu einem frischen Fladenbrot zu essen, ist es aber recht teuer. Ein weiterer guter Grund, die Feigen-Auberginen-Crème selber herzustellen. Wir bauen (noch) keine Feigen an, in meinem alten Garten hatte ich einen Feigenbaum und der trug satt. Überbordend viel. Aber ich gebe zu, dass ich damals nicht so genau wusste, was ich aus den Feigen machen soll und somit sind die meisten dann verkommen. Was für ein Verlust! Weiterlesen
Fladenbrot (noch nicht perfekt)
Kürzlich benötigte ich als Brotbeilage dringend ein Fladenbrot und machte mich auf die Suche nach einem Rezept, was originale Schmackhaftigkeit und Konsistenz verspricht. Einige wenige konnte ich finden, ich habe auch exakt das verlangte Mehl benutzt, den Hefeteig entgegen meiner Gewohnheiten warm geführt, den Teig immer und immer wieder gefaltet und zweimal gehen lassen, im Ofen geschwadet. Trotzdem ist das Ergebnis eher ein flaches Weißbrot teutonischer Art als ein typisch türkisches oder griechisches Fladenbrot, so wie wir es schätzen. Weich und fluffig aber trotzdem zäh zu zerreissen mit großen Luftlöchern. Weiterlesen
Apfeltage Mittelholstein 2015
Auch dieses Jahr fanden in der Obstbaumschule Schwerdtfeger in Warringholz bei Wacken wieder die ‚Apfeltage Mittelholstein‘ statt. Bei allerschönstem Herbstwetter und in entspannter Atmosphäre flanierten sowohl Auswärtige, als auch Eingeborene durch die Anlagen und begutachteten das diesjährige Angebot.
In der Apfelausstellung wurden wieder keine Mühen gescheut, um möglichst viele Apfelsorten zu nur einem Erntezeitpunkt präsentieren zu können, Und wieder einmal ist der Duft in der Halle beeindruckend gewesen. Die vielen verschiedenen Geruchsnuancen lassen sich kaum beschreiben, sie sind fast noch vielfältiger als die abwechslungsreiche Optik der Exponate. Weiterlesen






