Schlagwort-Archive: Freilandhaltung

Neues vom wild lebenden Kaninchen

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… regelmässigen Lesern auch bekannt als ‚Muckelmann‘. Der bislang einzige Nachfahre einer unserer beiden Zippen und des zugezogenen Bocks dürfte nun etwa 6 Monate alt sein. Sicher ist, dass er/sie/es in den letzten Wochen nochmals einen Wachstumsschub hingelegt hat, von dem ich nicht dachte, dass ihn Kaninchen in dem Alter noch haben.
Nachdem der Muckelmann aus dem elterlichen Gehege auszog, noch bevor er trocken hinter den Ohren war, liess er sich im Alter von etwa 2 Monaten wieder öfter dort blicken, blieb aber nie länger als 2 Tage. Vornehmlich ging es bei den Besuchen wohl darum, bei einsetzendem Winter leichter an eine hochkalorische Ration Futter zu kommen – und vielleicht auch beim Kuscheln etwas Nestwärme zu ergattern. Es gibt Zeiten, da kann ich es wunderbar nachvollziehen, alle Verantwortung, Eigenständigkeit und sich-selbst-versorgen fahren zu lassen und sich einfach an den gedeckten Tisch setzen zu können. Weiterlesen

Überraschung im Kaninchengehege

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Heute haben wir gemeinsam als Sippe die Tiere ‚ins Bett gebracht‘ damit der Gatte zeitnah zur Jagd verschwinden kann während ich weiter ungestört meinen hausfraulichen Pflichten nachkommen kann. Die Nachwüchsige übte sich im Fährtenlesen (Indianerphase), der Gatte trieb die Gänse und Enten und ich hatte gerade die hungrigen Hühnermäuler gestopft und schnitt noch etwas Futter für die Kaninchen, als plötzlich ganz selbstverständlich ein Kaninchenbaby aus dem Stall gehoppelt kam!
Mir war zwar der vermehrte Appetit der Damen in den letzten Wochen aufgefallen und ich fand auch, dass sie etwas dicke Bäuche bekommen hatten, aber die schlankesten waren sie noch nie und mein Verdacht war vage. Ausserdem befanden sich alle 3 immer ausserhalb des Stalls wenn ich in dem Bereich werkelte und ich hätte gedacht, dass eine säugende Zippe öfter inhäusig ist. Weiterlesen

Herrenbesuch bei den Karnickeldamen

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Tjaja, es ist entschieden. Der Bock ist drin.
Sonntag Mittag kam unser neuester und aktivster Viecher-Bekannter vorbei, um uns Gössel vom Geflügelmarkt mitzubringen. Man trank Kaffee, schnackte über die verschiedensten Tiere und wiedermal bot er uns an, einen Karnickelbock mitzubringen, auf dass die Produktion auch da laufe. Auch Masthähne habe er noch abzugeben. Ja und ja, Masthähne können wir gut gebrauchen, die Vorwerkhähne in der Truhe neigen sich langsam dem Ende und die Neuzugänge *hust* sind noch nicht soweit. Verzeihung übrigens, das ist eine der Neuigkeiten, die ich unterschlagen habe und dabei weiss ich doch, wie gerne ihr alle Fotos von klitzekleinen Hühnerküken, kleinen Federbällen sehen wollt. Vermutlich. Weiterlesen

Rabbit on the run

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Dass die Kaninchen ihr Freilauf-Gehege durchlöchern, hatte ich ja bereits erwähnt. Bislang gab es wohl aber noch keine Ausgänge nach draussen – oder haben sie diese nur genutzt, wenn der Mensch weg war? – oder sind sie immer schnell wieder aufgetaucht, wenn der Mensch zur Fütterung am Gehege stand? Wirklich auffällig wäre es nicht gewesen, denn wenn sie plötzlich aus einem der Gänge auftauchen weiss man ja nicht, ob sie aus dem gehege-internen Höhlensystem kommen oder von weiter her. Nun war es aber gestern so, dass wir ein Kaninchen im Garten trafen. Ganz entspannt. Weiterlesen

Vorsicht Einsturzgefahr!

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Natürlich, selbstverständlich – ist doch klar, dass die Karnickel ihre Erdarbeiten genau dort ausführen müssen, wo ein Pfeiler in einer Einschlaghülse befestigt ist!
Das Gehege sieht mittlerweile aus wie ein Schweizer Käse und ich traue mich kaum noch den Boden zu betreten um auszumisten. Neulich habe ich es tun müssen und siehe da: diese Gänge sind – obwohl sie so ziemlich direkt unter der Erdoberfläche verlaufen – irgendwie gut statisch abgesichert. Die kleine Erdschicht hält mein Fliegengewicht aus obwohl es kein gewachsener Boden ist, sondern Aushub von dem ersten Bauvorhaben. Weiterlesen

Freilaufende Raptoren

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Wie ich in dem Beitrag über den Hühnerstall und anderswo bereits berichtet habe, sollen die Hühner ja ausserhalb der dauernass-kalten Jahreszeit relativ frei laufen, zumindest sollten sie ein großes Freilaufgehege bekommen. Nun begab es sich, dass die Nachbarshühner unsere Seite vom Zaun grüner fanden und sich hier bei uns unter die Enten und Gänse mischten.
Vielleicht ist unsere Seite vom Zaun tatsächlich grüner und bei ihnen zuhause haben die Schafe die Grasnarbe eingekürzt – Tatsache ist jedenfalls: wenn unsere Koppel für Nachbarshühner ausreichend Käfer, Würmer& Gras bereithält, dann wird es wohl auch für die eigenen reichen und es gab keinen Grund mehr, die Hühnerschar in der Voliere zu halten. Weiterlesen

Die andere Seite des Zauns …

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Wir alle wissen:
„The grass is always greener on the other side of the fence.“
Und wie sehr das stimmt! Das neu angelegte Kaninchengehege sieht nach wenigen Tagen aus, als würden dort zwei Mini-Schweine wohnen. Es ist kaum noch Gras zu sehen, was nicht vom Regen durchweicht und von den Riesenpfoten runtergetrampelt wurde, liegt unter einer Erdschicht verborgen. Die Karnickel haben ihre Karnickel-Gene entdeckt und einen Gang gebaut. Vielleicht sogar schon eine Höhle. Oder zwei. Möglicherweise ein Gangsystem. Wahrscheinlich aber noch keinen zweiten Ausgang auf der anderen Seite des Zauns – da wo das Gras wirklich noch grün ist. Weiterlesen