Die Enten hatten ja, wie bereits erwähnt, kurz nach der Gans Mitte Februar angefangen zu legen. Tiffy machte keine Anstalten länger als zum Legen notwendig im Nest zu bleiben und rächte sich damit vermutlich für die ihr genommene Freiheit. Elke hat die Begattungen von Ernstl knapp überlebt und war hinreichend mit ihrer Rekonvaleszenz beschäftigt, sodass sie bis gestern eine wohlverdiente Legepause einlegte. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Garten
Große Pilze
Auf dem gut gepflegten und abgelagerten Pferdemisthaufen wachsen große Pilze. Wirklich groß, wie ich finde. Bestimmt 15 cm im Durchmesser. Für mich sehen sie aus wie ‘weiße Anis-Champignons’, da wir aber nicht ausreichend Ahnung von Pilzen haben, um die Art sicher bestimmen zu können und uns beim Thema Pilze sofort an den trippenden Pfarrer aus “Detroit Rock City” (DAS … ist ein … ganz schön scharfer Pilz!) erinnern, haben wir diese Exemplare entsorgt. Eine kurze Recherche ergab, dass es sich fast ebenso gut um den giftigen Karbol-Champignon handeln könnte.
Die Lüsternheit des Erpels
Was Matthias zu diesem Artikel bereits kommentierte ist eingetreten. Ernstl, der tretgeile Erpel mit entsprechender Familiengeschichte, (zur Erinnerung: “Sein Vater soll übrigens recht wahllos gewesen sein, auch eine fusskranke Gans, die nicht schnell genug flüchten konnte, wurde von ihm beglückt.”) nimmt seine Rolle als Begatter ausgesprochen ernst. Weiterlesen
Streuobstwiese 2.0
Die Gelegenheit war günstig an ältere und grössere Obstbäume (Gelbrote Pflaume ‚Königin Viktoria‘ und Winterapfel ‚Roter Boskoop‘ z.B.) zu kommen und so haben wir ausserplanmässig mal wieder in die Zukunft investiert. Weitere 9 Obstbäume sind auf die Koppel gezogen, sollten unsere gesamten Obstbäume irgendwann mal im Vollertrag stehen, werden wir vermutlich mit einem Strassenstand nicht auskommen, sondern einen “Strassenverlaufsstand” installieren müssen. Aber erstmal überhaupt was ernten.
Rosenkohlernte
Nachdem es die ersten zaghaften Bodenfröste gegeben hat, wollten wir gerne mal unseren Rosenkohl testen. Die ersten, unteren, Röschen wurden also geerntet, bissfest gegart und in Butter geschwenkt. Sie waren schmackhaft, aber ich kann nicht sagen, ob sie mir besser gefallen haben als vergleichbare gekaufte Ware (Bio). Einige Röschen waren recht locker gewachsen und die Größe war, wie im echten Leben, sehr unterschiedlich. Vielleicht schmeckt die nächste Charge besser nachdem es ernstzunehmenden Frost gegeben hat?
Der Garten letzte Woche: 26 September
Alte Tomatensorten testen, kaufen und anbauen
Bei Tomaten-mit-Geschmack.de kann man zwar auch die fertigen Früchte kaufen und wenn man Glück hat und in der richtigen Region wohnt, diese sogar im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt bekommen – das wirklich gute ist allerdings, dass dort auch die Samen und sogar die Jungpflanzen angeboten werden.
Man kann also jetzt ganz entspannt alle Tomatensorten durchprobieren und weiss für das nächste Jahr, welche es für sich persönlich anzubauen lohnt. Insgesamt hat man die Wahl zwischen 120 verschiedenen Tomatensamen und etwas weniger Jungpflanzen, über die Webseite kann man von den Tomatenfrüchten anscheinend nur fertige Mischungen bestellen, im Supermarkt, wo ich über dieses Angebot gestolpert bin, waren die Sorten einzeln erhältlich und beschriftet. Weiterlesen
Kaulquappen
Es ist überliefert, dass die Vorbesitzer dieses Hofes Frösche, Katzen, Maulwürfe (und vermutlich alles andere, was für sie greifbar war) totgeschlagen haben.
Als Oma nicht mehr ohne Krücken laufen und demnach auch nicht mehr beherzt prügeln konnte, hat sie wohl Opa angefeuert den unmissverständlichen Befehl gegeben, sich des Problems anzunehmen.
Was auch immer die alten Leute dazu bewogen hat, so unentspannt zu sein: dieses Verhalten könnte die Erklärung dafür sein, dass die Froschpopulation rasant zunimmt, seit wir hier sind. Als der Teich einmal wieder Niedrigwasser hatte, war es möglich, die tiefergelegte Schwimmflügelzone des Froschnachwuchses ausgiebig zu betrachten und ein paar gewohnt schlechte Fotos zu machen.
Ernte der Chilis
Ich bekam im Frühjahr von meinem Schwager 7 wunderschöne, selbst gezogene Chilipflänzchen. Zwar warnte ich ihn, dass ich mit Chilis und Paprika (Capsicum) anscheinend kein Glück habe, aber er liess die Pflänzchen trotzdem in meiner Obhut. Ich gab ihnen Futter und Wasser sowie einen schneckensicheren Platz an der ungeschützten Süd-West-Seite. Sonnig, aber sehr windig also.
Die längste hier mögliche Sonnenscheindauer in diesem trüben, kalten, nassen Jahr reichte nun gerade so hin, dass der Großteil der Pflanzen knapp rechtzeitig zum ersten Frost reif war.
Für mich ist das Ergebnis eine Platzierung im Mittelfeld. Man darf nicht ausser Acht lassen, dass hier ein stetiger Wind geht und die Pflanzen es im norddeutschen Freiland dieses Jahr nicht so leicht hatten.
Sommerlicher Bauerngarten

Spätsommerliche Aspekte aus dem Bauerngarten des Arboretum Ellerhoop. In diesem Teil des Gartens werden alte Gemüsesorten angebaut und Kulturgut wie Anbautechniken bewahrt.
Spannend ist der Bauerngarten im Jahresverlauf: Herbstlicher Bauerngarten.


