Schlagwort-Archive: Selbstversorgergarten

Yacon-Anbau in Norddeutschland

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Yacon ist eine Verwandte des Topinambur und kommt ebenfalls aus Südamerika und zwar aus den peruanischen Hochebenen der Anden. Dort wird sie seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel angebaut und wird, wie ich irgendwo aufgeschnappt habe, zum Durst löschen gegessen. Der Geschmack der Speicherwurzeln erinnert uns etwas an eine Mischung aus Nashi und Mango. Von der Nashi das birnige und von der Mango das harzige. Aber da liest man manchmal auch was anderes, mag daran liegen, dass Geschmäcker verschieden sind, meine gehässige Vermutung ist allerdings, dass viele Seiten nur voneinander abschreiben und kaum einer der Autoren Yacon selber probiert hat. Soweit ich informiert bin, ist der Obst-Gemüse-Exot in Europa nicht als Lebensmittel zugelassen weil er hier keine Tradition hat (nicht, weil es nicht gesund wäre). Gedünstet oder gebraten sollen die Wurzeln an Wasserkastanien erinnern. Weiterlesen

Riesige Herbsthimbeeren

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Große Freude herrscht, die erste der vielen Herbsthimbeeren, die ich im Frühjahr gepflanzt habe, trägt bereits wieder reife Früchte. Somit hatten wir nur eine ganz kurze Erntepause bei den Himbeeren, vielleicht 2 Wochen? Ich hatte bei der Baumschule Horstmann geschätzte 24 Pflanzen bestellt, Sommer- und Herbsthimbeeren, jeweils die resistentesten, aromatischsten. Nun sollen die sich bewähren, wer zu anfällig ist oder fade schmeckt, fliegt raus und wird durch Ableger einer besseren Sorte ersetzt. Jetzt im Herbst müssen wir dringend noch das geplante Spalier aus Schwachholzstangen aka Bohnenstangen errichten, was im Frühjahr wegen Arbeitsüberschuß aus der Liste gefallen ist.

Japanische Weinbeeren

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Anfang der Saison habe ich die 4 alten Himbeersträucher sowie etwa 24 neue in verschiedenen Sorten an ihren Ort der Bestimmung gepflanzt. Interessehalber kam auch eine japanische Weinbeere (rechts im Bild neben einer dunklen Himbeere) dazu. Diese wird auch Rotborstige Himbeere (Rubus phoenicolasius) genannt, ist aber keine Himbeere. Die Früchte sind ganz schön klein oder? Weiterlesen

Ernte der Hokkaidos

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Kürzlich hatte ich ja berichtet, dass aufgrund vieler sinnvoller Massnahmen, unsere Kürbispflanzen dieses Jahr sehr gut dastehen. 20 Früchte pro Pflanze hatte ich etwa stehenlassen, damit sie alle eine Chance haben auszureifen – dann kam die Fäule.

Kleine und mittlere Früchte wurden am Blütenansatz braun, dann insgesamt braun gesprenkelt und dann fielen sie ab. Mittlerweile denke ich, dass wir gut beraten sind mit einer Ausbeute von insgesamt 20 Hokkaidos zufrieden zu sein. 2 hatte ich schon geerntet, diese 15 kommen hinzu und an den Pflanzen hängen auch noch einige, die weiter ausreifen sollen. Weiterlesen

Streuobstwiese 2.0

Die Gelegenheit war günstig an ältere und grössere Obstbäume (Gelbrote Pflaume ‚Königin Viktoria‘ und Winterapfel ‚Roter Boskoop‘ z.B.) zu kommen und so haben wir ausserplanmässig mal wieder in die Zukunft investiert. Weitere 9 Obstbäume sind auf die Koppel gezogen, sollten unsere gesamten Obstbäume irgendwann mal im Vollertrag stehen, werden wir vermutlich mit einem Strassenstand nicht auskommen, sondern einen “Strassenverlaufsstand” installieren müssen. Aber erstmal überhaupt was ernten.