Schlagwort-Archive: Lagerobst

Traditionelles Apfelmus mit Zitronenschale

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Nachdem ich vor einiger Zeit ja ein Apfelmus ohne Zuckerzusatz mit Apfel-Birnensaft gekocht habe und feststellte, dass es trotzdem recht süß geriet, habe ich mich nun an eine Variante ohne Zuhilfenahme von Saft gemacht so wie es zum Beispiel auch Tring macht, wie sie in einem Kommentar erzählt. Ich bereitete Apfelmus komplett ohne andere Zutaten bislang nur frisch zu, nie als Konserve. Und als ich liebevoll den letzten Tropfen Saft aus einer Zitrone quetschte, um diesen beim Kochen den zerkleinerten Äpfeln zuzugeben dachte ich mir, dass es doch sicher eine leckere und die Haltbarkeit fördernde Variante wäre, die Zitronenschale gleich mitzukochen. Kerngehäuse, Schale und Kerne der Äpfel werden ja ohnehin mit der Flotten Lotte vom Mus getrennt, da fallen ein paar Zitronenschalen nicht ins Gewicht. Weiterlesen

Traditionelles Apfel-Birnenmus ohne Zucker konserviert

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Neulich sprachen wir mit Bekannten bei einem Apfelkuchen über traditionelles Haltbarmachen. Wir meinten uns zu erinnern, dass entweder Honig zum Süssen und Konservieren benutzt wurde, oder die Früchte auf dem Herd solange gerührt wurden, bis sie eindickten und durch Verlust an Flüssigmasse süsser wurden. Wir brauchen es alle nicht so schrecklich süss, aber beim Konservieren ist Zucker (neben Salz, Säure und Flüssigkeitsentzug) eben auch ein Garant für Haltbarkeit.  Weiterlesen

Kiwi-Marmelade und andere Mißtöne

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Verzeihung, natürlich heisst es heutzutage Konfitüre.
Wie auch immer, der Tauschhandel floriert. Der Bekannte mit reichhaltiger schleswig-holsteiner Kiwi-Ernte hat uns so einige Eierpappen voll Kiwis überlassen und bekam im Gegenzug ein paar unserer (noch) wenigen Eier. Ich mag Kiwis an sich manchmal ganz gerne, wäre aber nie auf die Idee gekommen welche zu kaufen. Der Nachwuchs hingegen scheint zeitweise regelrecht besessen von Kiwis zu sein und obwohl sie sehr lange lagerfähig sind, kommt (je nach Lagerung) jetzt die Zeit wo sie langsam verarbeitet werden müssen. Weiterlesen

Himmel un Eer

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Gestern gab es zum ersten Mal in diesem Hause ‚Himmel un Ääd‚ oder um es auf Plattdeutsch zu sagen ‚Himmel un Eer‚. Anscheinend hat dieses Gericht in Norddeutschland keine Tradition, zumindest nicht hier oben oder keine uns bekannte – und das, obwohl deftiges Arme-Leute-Essen und vor allem die Kombination aus süß und salzig sehr weit verbreitet ist. Und wenn man sich die Zutaten ansieht, eignet es sich auch prima als Winteressen aus Lagervorräten, Äpfel, Kartoffeln und geräucherte Wurst hat man im Winter ja noch recht lange vorrätig.

Den Anstoß gab die wunderbare Wili beziehungsweise ihre Idee, dieses Gericht mit dem hier veröffentlichten Karamell-Apfelmus zu probieren. Mein Beitrag war, auch die Zwiebeln zu karamellisieren und so legten wir los. Weiterlesen

Äpfel in pikantem Apfelsirup

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Dieses Rezept stammt wieder aus dem neulich schon erwähnten Buch ‚Gartenfrische Vorräte durchs ganze Jahr‘ von Nora Carey. Wer dieses Buch oder die Frau nicht ernst nimmt, weil haltbar machen einen angestaubten Eindruck macht, dem sei gesagt, dass es überwiegend tatsächlich um die Kombination haltbar machen & veredeln geht und Frau Carey die Pariser Kochschule ‚La Varenne‘ (mit)geleitet hat. Das dürfte ihre Reputation sicher etwas verbessern.
Auf diese Art eingelegte Äpfel eignen sich sehr gut als Beilage zu Schinken oder Braten schreibt die Autorin, ich kann mir das sehr gut vorstellen und plane demnächst einen gepökelten Schweinebraten mit diesen Äpfeln zu servieren. Vielleicht auch einen Wildschweinbraten; uns lief neulich eine auf einer Ansitzjagd erlegte Bache zu. Von exzellenter Fleischqualität kann also ausgegangen werden. Weiterlesen

Die große Kiwi, die chinesische Kiwi, die in Norddeutschland kultivierte Kiwi

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Vor einiger Zeit hatte ich hier einmal über Kiwis schwadroniert. Im wesentlichen ging es darum, ob und welche Kiwis hier im feucht-kühlen Norden kultiviert werden können und auch berichtet, dass ein Bekannter seit Jahren gute Erträge der großen, chinesischen Kiwi (Actinidia deliciosa) erwirtschaftet.
Nun haben wir einige dieser Exemplare von ihm bekommen. Sicher, sie haben nicht unbedingt Handelsgröße, aber das müssen sie ja auch nicht. Weiterlesen

Himbeer-Balsamico selbstgemacht

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Himbeer-Balsamico liebe ich von allen Frucht-Balsamicos eigentlich am meisten. Ausserdem bauen wir recht viele Himbeeren an, auch wenn wir Erwachsenen davon kaum etwas abbekommen. Einige Gläser Himbeeren hatte ich noch eingefroren, für den Fall, dass der Nachwuchs einen feinen Himbeerjoghurt oder ähnliches essen möchte. In einem Anfall von elterlichem Egoismus habe ich nun allerdings ein Glas Himbeeren abgezweigt und einen herrlichen, frisch-fruchtigen Balsamico hergestellt. Weiterlesen

Süsser Kürbisauflauf

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Noch immer lagern im Eingangsflur jede Menge Kürbisse der Sorte ‘Trombolina d’Albenga’ und warten auf Verarbeitung. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass es im deutschsprachigen Raum recht wenige Rezepte für diesen zucchiniähnlichen Kürbis gibt und leider habe ich im englischsprachigen Raum auch nicht die Fülle von schmackhaften Rezepten gefunden wie erhofft. Bei Kürbis-Company.de stiess ich zumindest auf eine „süsse Kürbispfanne“, die sich recht lecker anhörte und die ich nun ausprobierte, abgewandelt aber vom Originalrezept da unsere Hühner noch nicht genug Eier gelegt haben und ich keinen Fertig-Vanillepudding im Haus hatte. Weiterlesen

Winterlicher Obstsalat mit Lagerobst und Yacon

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Äpfel, Weintrauben und Yacon haben etwas gemeinsam: sie passen prima in einen winterlichen Obstsalat denn sie sind lange lagerfähig. Und auch wenn wir uns normalerweise weitestgehend regional ernähren haben einige Orangen, Mandarinen und Bananen den Weg in unsere Küche gefunden – immerhin haben erstere Saison. Weiterlesen

Yacon-Anbau in Norddeutschland

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Yacon ist eine Verwandte des Topinambur und kommt ebenfalls aus Südamerika und zwar aus den peruanischen Hochebenen der Anden. Dort wird sie seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel angebaut und wird, wie ich irgendwo aufgeschnappt habe, zum Durst löschen gegessen. Der Geschmack der Speicherwurzeln erinnert uns etwas an eine Mischung aus Nashi und Mango. Von der Nashi das birnige und von der Mango das harzige. Aber da liest man manchmal auch was anderes, mag daran liegen, dass Geschmäcker verschieden sind, meine gehässige Vermutung ist allerdings, dass viele Seiten nur voneinander abschreiben und kaum einer der Autoren Yacon selber probiert hat. Soweit ich informiert bin, ist der Obst-Gemüse-Exot in Europa nicht als Lebensmittel zugelassen weil er hier keine Tradition hat (nicht, weil es nicht gesund wäre). Gedünstet oder gebraten sollen die Wurzeln an Wasserkastanien erinnern. Weiterlesen