Willkommen November, ich habe dich nicht vergessen

Doppelter Regenboden über unserem HofNein, November, du graues Elend, ich habe dich nicht vergessen. Du Bindeglied zwischen (optimalerweise) herrlich warmen Oktobertagen mit buntem Laub und zunehmend kühler, klarer Luft – die wohl jeder Norddeutsche liebt – und der gemütlichen Adventszeit und dem Ausklang des Jahres mit Weihnachtsfest und Silvester im Dezember.
Der Selbstversorger und Hobbygärtner hat nun schon weniger zu tun, je nach persönlichen Gegebenheiten und dem Status des Gartens wäre selbiger jetzt noch winterfest zu machen und wir haben die beste Pflanzzeit solange der Boden noch offen ist. Die Öfen laufen, Obst wird gedörrt, Kuchen gebacken und manch einer ist schon im Endspurt und will die letzten Arbeitstage des Jahres herumbringen, bevor das Rennen von Neuem beginnt.
Ansonsten kann ich dem November in Norddeutschland wenig Schönes abgewinnen. Ein grauer Himmel trifft auf graue Landschaften, es gibt wahlweise Nieselregen, Herbststurm mit peitschendem Regen oder Nebel der ebenfalls so nass ist, dass man an sich Ölzeug bräuchte.

Apfelmus-Torten

Apfeltage bei Schwerdtfegers

Apfeltage bei Schwerdtfegers

Den Oktober hatte ich mir gülden gewünscht, zu der Witterung hatte ich mich leider nicht geäussert – was ich bekam war im Wesentlichen Dauerregen. Zunächst startete der Oktober wettermässig aber noch so schön, wie der September aufhörte, familiär mit einem Geburtstag und regional mit den Apfeltagen Mittelholstein bei Schwerdtfegers, die wir wie jedes Jahr besuchten, auch wenn ich es nicht immer erwähnte.

Diese Sortenbeschreibung und das Foto führten dazu, dass meine Tante den Apfel der am Golfplatz wächst und von dem sie schwärmte, als 'Roten Herbstcalvill' identifizieren konnte.

Diese Sortenbeschreibung und das Foto führten dazu, dass meine Tante den Apfel der am Golfplatz wächst und von dem sie schwärmte, als ‚Roten Herbstcalvill‘ identifizieren konnte.

Rottendes Obst, morbider Charme

Fallobst, was daraus entsteht und welches Leben sich dort tummelt, faszinierte mich schon immer und auch auf diesem Blog schrieb ich schon vor 6 Jahren darüber. Puhh

Ebenfalls faszinierend ist, was aus Kartoffeln wird. Nicht, dass ich dazu schon viele Fotos gesammelt und nie veröffentlicht hätte und nicht, dass wir erst im Oktober das alte Kartoffellager ausgeräumt hätten. Niedliche, kleine, neue Kartöffelchen sind also aus den alten gewachsen, das funktioniert übrigens auch an Strängen und in ansehnlicher Größe. Ich habe mich nie informiert und ich habe es auch im Selbstversuch nicht getestet, ob man diese Abkömmlinge essen kann oder ob das in Hinblick auf Solanin eine weniger gute Idee wäre.img_4717

Ein paar schöne Nachmittage haben wir genutzt, um zu sammeln (und zu jagen), einige verwilderte/wilde Äpfel, wenige Hagebutten und die Erkenntnis, dass die schleswig-holsteinische Kulturlandschaft hier oben nur vergleichsweise karge Ausbeute zulässt, konnten wir am Nord-Ostsee-Kanal finden. Pilze, Knochen und Seelenfrieden fanden wir im Wald.

Fähre auf dem NOK

Hin und Her. Stich für Stich näht die Fähre den Riß zusammen. Nicht nach dem Ziel fragen. Stillstehen ist nicht das Gegenteil von Fortschritt. Sisyphos und Ikarus erinnern an Faustens Blindheit. Nur Gedanken überwinden senkrecht waagerecht lagernde Bedenken. Her und Hin. Rückkehr ist gespiegelter Abschied. Der Hybris der über die Brücke Eilenden zusehen. Wo ist der Horizont. Schnelligkeit gebiert Langsamkeit. Hin erfordert Her. Jeder Horizont will seine Überwindung vertikal. Das Metronom schlägt unentwegt. Her und Hin. Leise plätschernde Wellen bleiben im Gedächtnis. Mehr und schneller – langsam. Hin und Her. Leben ist nicht die Sehnsucht woanders hinzugelangen, sondern das hier sein zu spüren. Senkrecht stehen mitten auf der Fähre. Der Horizont. Her und Hin.

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Geschenkt wurden uns jede Menge Äpfel und Quitten sowie schöne Stunden mit neuen und alten Bekannten. Ein reger Austausch über Lebensweise, Weltanschauung, Werte und Ziele sowie Austausch von Waren und Dienstleistungen Überschüssen sowie Wissen & Können ist ein ganz hohes Gut. Ich weiß, dass einige meiner Leserinnen derzeit nicht das Glück haben, auf derartige Netzwerke zurückgreifen zu können und wünschte mir, wir könnten – jeder für sich in seiner Landidylle – in einem gemeinsamen Dorf leben und diese Art von Subsistenzwirtschaft betreiben. Das wäre schön. Andererseits aber ist es wichtiger und richtiger, wenn wir alle verstreut leben, an uns selber glauben, beharrlich den Weg gehen und andere inspirieren. Austausch und Rückversicherung, dass der Weg der richtige und der heilsame ist, können und sollten wir uns trotzdem geben – auf persönlichen Treffen, per Email, Telefon oder eben über Internetplattformen wie Foren oder dieses Blog. Unbedingt.

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Und weil ich nach wie vor und immer mehr überzeugt bin, dass dieser Weg der richtige für mich persönlich ist – und auch für meine Familie – freue ich mich immer zu erfahren, dass es viele kleine Hoffnungsschimmer gibt. Glitter in nachhaltig. In einem Dorf nicht weit von hier wird an der Grundschule plattdeutsch gelehrt, die Kinder pflegen eine Streuobstwiese mit alten Sorten und wissen darüber viel zu berichten hörte ich. In dem selben Dorf wirtschaftet ein Demeter-Bauer in solidarischer Landwirtschaft. Einmal kurz über den Kanal in einem netten, kleinen Dorf gibt es eine Grundschule, die ein menschenfreundliches Konzept verfolgt und einen bezaubernden Schulgarten hat. Auf diese Schule gingen die Kinder von Freunden & Bekannten und aktuell einige ehemalige Kindergartenkinder, ich werde sie im Auge behalten. Die Schule, die Kinder und die Entwicklung.

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Wer sparsam lebt und das bewusst tut kennt vermutlich die Situation, dass man sich zum einen sehr genau überlegt, was man wirklich braucht und wie man es in bestmöglicher Qualität möglichst günstig bekommen kann. Oftmals kommen die Dinge von selber zu einem, wenn man sie braucht oder den Bedarf ausgesprochen hat stellen wir fest. Kann man etwas nicht tauschen, selber herstellen, auf dem Flohmarkt oder sonstwo günstig ergattern, wird nach und nach etwas von der Liste ganz normal eingekauft. Recht viel sogar, leider. Im Oktober waren es Petroleumlampen von Feuerhand. Feuerhand produziert die altbewährten Laternen hier um die Ecke, wenige Dörfer entfernt, sie sind robust, einfach, günstig, langlebig, plastikfrei verpackt und erfüllen damit an sich alle Kriterien, die ein gutes, nachhaltiges Produkt haben sollte. Sie beleuchten nun den Weg  durch den Garten hinunter zur Feuerstelle wenn dort gefeiert wird und bei Stromausfall oder Anfällen von Romantik natürlich auch das Haus.

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Das Haus. Ach ja. Ich erwähnte bereits kurz, dass wieder gebaut wird. Aus meinem ehemaligen Büro wird ein Kinderzimmer. Eine Türzarge hat der Gatte materialschonend entfernt, die Türöffnung zugemauert und verputzt. Feiner Staub ü-b-e-r-a-l-l. Die neuen alten Eichendielen wurden bereits einige Wochen vorher entfernt, gesägt und gespalten und wärmen uns nun den Hintern. Fragt bloß nicht warum, es ging leider nicht anders, man konnte sie nicht mehr aufarbeiten.
Neue alte Dielen hat der Gatte gegen Handwerkskunst eingetauscht. Die Latten für die Unterkonstruktion sowie die Dämmung bezahle ich mit Eiern. Ein tolles, antikes Messingbett besitze ich seit ich denken kann, mal war es Bett, mal Sofa. Nun wird es wieder Bett und sofern es die Behandlung durch Fräulein Spezialfall übersteht, soll es danach wieder Sofa werden – und zwar auf der (dann natürlich schon gebauten und überdachten) Terrasse.
Die wenigen benötigten Möbel wurden von meiner Tante ausrangiert und dürfen sich hier nun mal so richtig bewähren. Einzig der Ofensetzer, der sich die räumliche Situation vor ziemlich exakt 10,5 Monaten ansah und einen tollen Grundofen mit Befeuerung vom Flur her sowie Zügen durch die ganze Wand planen wollte, kommt mit den Plänen nicht um die Ecke. Da die internen Verhandlungen über den weiteren Verlauf noch nicht abgeschlossen sind, spare ich mir weitere Ausführungen an dieser Stelle erstmal.

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Leben auf der Baustelle fordert übrigens viele Opfer. Eines davon ist das Stillleben mit Wildtafel, welches durch den Wanddurchbruch zu sehen ist. Es stand einmal unterhalb eines Fensters an die Wand gelehnt. Vorübergehend. Eines schönen Tages fanden die Hunde einen guten Grund anzuschlagen und wollten natürlich aus dem Fenster sehen. Also sprangen sie aufgeregt und wild kläffend an der Wand dem Bild hoch und schlugen ihre furchterregenden Krallen in die Leinwand.

Überlebt hat hingegen die künstlerisch nicht sehr wertvolle Landschaft mit See. Ich fand das Bild auf dem Dachboden und weil es eines der wenigen Dinge war, die ich hier überhaupt fand und die mir nicht während meiner Abwesenheit in der Bauphase gestohlen wurden, habe ich es professionell restaurieren lassen. Es wurde dadurch etwas ansehnlicher, hatte eine Weile einen nostalgischen Wert und wurde nun berechtigterweise abgelöst von dem extravaganten Stich, der auf obigem Foto mitten auf der Baustelle im Baustaub von jemandem lax an die Wand gelehnt wurde. Herrje, wieviele Leute wollten dieses Bild haben und boten mir – nachdem ich, die rechtzeitig ihr Gebot abgab und dank einer der vielen technischen Pannen von ebay den Zuschlag bekam weil in den Stunden vor Auktionsende niemand anders mehr bieten konnte – sehr viel mehr Geld, als ich ausgeben musste. Ich liebe dieses Werk, es passt so gut zu mir, ich weiss nur noch nicht warum.
Das Landschaftsbild bespaßt derzeit die Kürbisse und macht sich ganz gut dabei.

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Und weil er grad so einen schönen Lauf hatte, baute der Kerl im Hause mir dann auch gleich noch Regale in die zugemauerte Fensteröffnung in der Speisekammer. Endlich!
Er liess es sich nicht nehmen, die Kisten mit selbst gemachten Konserven, die sich hier überall stapelten auch direkt selber einzuräumen. Es ist ein gutes Gefühl, den Reichtum, den der Garten, die Natur, Tauschpartner und Schenker hervorgebracht haben und den ich in vielen Stunden am Herd konserviert habe, nochmals durch die Hände gehen zu lassen.
Das empfand auch der Herr der Konstruktion so und liess sich nicht davon abhalten, die ungefähr letzten Regale, die in der Speisekammer überhaupt noch Platz fanden, auch noch anzubringen. Nicht, dass ich jemals versuchen würde, ihn davon abzubringen. Nach all‘ der Zeit.
Nun müssen wir zwar bald im Krebsgang seitlich durch die Speisekammer gehen und der Transport von Kisten ist noch umständlicher geworden als vorher, aber eine mit Schwerlastregalen zugebaute Speisekammer ist alternativlos.
Und weil ich weiss, dass einige von euch furchtbar gerne in anderer Leute Speisekammern gucken (und es mir genauso geht), zeige ich demnächst nochmal Fotos wenn ich sortiert habe.
Weil es so gut passt und eine gefüllte Speisekammer auch ein wenig Kunst vertragen kann, habe ich ihr ein Aquarell mit Eichhörnchen spendiert. Man kann sich bei seiner Speisekammer ja auch mal erkenntlich zeigen.

Neue Regale in der Mauernische des zugemauerten Fensters

Neue Regale in der Mauernische des zugemauerten Fensters

img_5549Herbstzeit ist Bastelzeit. Ich hätte gerne das Windspiel aus Treibholz, Gehörn und Tonkugeln mit dem Töchterchen fertig gestellt, bin aber derzeit das rote Tuch für sie. Langzeitstillen, Familienbett, tragen, selber betreuen und eine superfeste Bindung und damit Urvertrauen und grundsolides Selbstbewusstsein beim Kind herstellen ist toll und der Weg, den ich immer wieder einschlagen würde, aber warum zum Gänsegeier sagt einem keiner, was für launische, gewalttätige, schmatzende, provokante kleine Nervensägen man sich damit heranzüchtet?
Reiht sich dann ein in die lange Liste von Dingen, die dir kein Schwein erzählt über Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft auf dass unsere tolle Spezies nicht aussterbe!

Glücklicherweise gibt es hier im Hause ja aber noch den anderen Elternteil. Und weil Papa Spaß daran hat und eh derzeit der Beste ist (sei es den beiden gegönnt!) haben die beiden abgefahrene kleine Wolpertinger aus Herbstfrüchten gebastelt.

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Im Garten reiften die letzten Himbeeren, ich habe die Paprika abgeerntet, Radieschen und die Butternut-Kürbisse. Von diesen bin ich etwas enttäuscht, viele bildeten nach wenigen Tagen im Lager weiche Stellen, an denen es kurz darauf schimmelte. Das Klima im Kürbislager ist optimal, meine Hokkaidos halten sich dort bis ins Frühjahr und auch die Anbauweise ist die gleiche wie sonst auch. Ich ärgere mich bereits jetzt, dass ich den guten Anbauplatz nicht den altbewährten Hokkaidos vorbehalten habe.

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Ich habe Saatgut verlesen, die restlichen Trockenbohnen gepult, getrocknet, gegen Schädlingsbefall eine Weile eingefroren, in Eintöpfen verkocht, bereits neues Saatgut und neue Sorten für mich entdeckt und mich des Lebens gefreut, dass die Trockenbohnenernte 2016 in Norddeutschland dank trockenem Sommerwetter optimal verlief.
Auch Kräuter habe ich nochmals geerntet und an sonnigen Tagen in sonnigen Stunden im Solardörrer trocknen können.img_5200 img_5690 img_5693

Die letzten großen, gelben Bete wurden den Kaninchen gefüttert und die roten Bete als Winterfutter in Sand eingeschlagen. Ich ärgere mich ein wenig, dass ich dieses Jahr keine Futterrüben angebaut habe und dass wir generell zu wenig fertige Anbaufläche haben.

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Gefreut habe ich mich über eine alte Zinkwanne, die ich aus dem Schrott gezogen habe. Neues Metallblech (optimal für Bedachungen von Vogelhäuschen etc.) und antike Selbsttränken musste ich dort lassen. Merke: Lasse dich nicht dazu verleiten, tagelang mit einem randvoll gefüllten Auto durch die Gegend zu fahren, du weisst nie, wann der nächste antike Schrank am Strassenrand steht, oder ein Kaninchenstall (für Wachteln?) oder eine Regentonne (als kleiner Erdkeller?) – zum Glück hatte die Zinkwanne auf dem Beifahrersitz Platz. Wer jetzt die Augen verdreht, kennt definitiv nicht das Glück des Jägers und Sammlers.

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Die Farben des diesjährigen Oktober waren für hiesige Verhältnisse mitunter spektakulär. Vor allem dort, wo ich nicht fotografieren konnte oder dann, wenn ich keine Kamera dabei hatte – klar. Aber ich hoffe, dass jeder von euch tolle, bunte Herbstfarben und klare, kühle, würzige Luft geniessen konnte.
Wir haben ein kleines Waldstück auf sammelwürdige Pflanzen untersucht, welches von hier aus sogar einigermassen fußläufig zu erreichen wäre – im Gegensatz zu den anderen Wäldchen, die wir so abklappern. Es ist sehr nett dort, vor allem im Herbst, die Vegetation ist komplett anders aber wir haben im Wesentlichen ’nur‘ Maronenröhrlinge gefunden.

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Wir haben in netter Gesellschaft am Lagerfeuer Halloween auf unsere Art gefeiert, bei der Gelegenheit am Feuer direkt eine alte gußeiserne Pfanne eingebrannt, Kürbissuppe aus dem Hexenkessel gespeist, ich habe Sämlinge einer uralten, ertragreichen Esskastanie bekommen sowie interessante Informationen über Quitten (und nochmals Quitten selbst).

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Ich habe eine alte Alabaster-Lampe unter Baustaub wiedergefunden, für die ich einmal aus einem alten, hochwertigen Herrenschal und Fransenborte einen Lampenschirm nähte. Das ist vermutlich gute 20 Jahre her und ich habe keinen Schimmer mehr, wie ich da vorging. Dafür erinnere ich mich gut an den Verkäufer – Ahmed. Bevor er selber Verkäufer wurde, tauchte Ahmed irgendwann an meinem Flohmarktstand auf, stellte sich ganz selbstverständlich und ohne, dass es Worte bedurfte mit hinter den Stand und half mir zu verkaufen. Mit Argusaugen behielt er die Interessenten im Blick und wies mich darauf hin, wer mich beklaute (die harmlos wirkende Rentnerin) und dass man hochwertige Sachen nicht einfach so offen auslegt weil es einer Einladung zum Diebstahl gleichkommt.
Zwar war er relativ frisch nach Deutschland geflüchtet und ich einheimisch und sozusagen auf Flohmärkten aufgewachsen, aber wo er recht hatte …
Im Laufe der Zeit erzählte er ein wenig – sehr wenig – von sich, der Flucht vor dem Krieg oder besser aus dem Krieg. Am Ende des Tages fragte ich ihn, was er von mir bekommen würde. Nichts, auf keinen Fall, gar nichts! Ahmed war wild entschlossen, in Deutschland heimisch zu werden mit allem, was dazu gehört und wenige Jahre später hatte er ein Entrümpelungsunternehmen. Auf den einschlägigen Antik- und Flohmärkten stachen seine Waren immer hervor, irgendwie schaffte er es, die besonderen Dinge zu finden. Da wäre ein wenig mehr Bargeld in der Tasche dann schon nett gewesen.

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Ansonsten hat die Nachwüchsige eines schönen Tages leider die Essensreste für die Hühner auf der Fußmatte zum Windfang kredenzt – was dazu führte, dass die Hühner 1. dem Kater Heinzi ein für alle Mal seine Position in der Hackordnung beigebracht haben „Du wohnst vielleicht hier im Windfang und eventuell bist du auch schon länger hier, aber wenn du unser Futter anguckst, kriegst du Schmerzen!“ und 2. nun in schöner Regelmässigkeit IN den Windfang hinein kommen.

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Dann habe ich noch einen Dackel mit Ball im Mund und Heiligenschein auf dem Kopf gebraten und mich etwas geärgert, dass es keine Madonna geworden ist, die ich für drolfzig Trilliarden Taler hätte verkaufen können …

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… und wir waren bei Monika Bartels auf dem Zottelhof zum Herbstfest. Wer Interesse an Produkten aus Alpaka- und Lamafell oder Schafwolle hat sowie den Stoffwechselendprodukten in pürierter und getrockneter Form als Dünger wird bei ihr fündig. Ich selber habe eine Bettdecke aus Alapakafell für den Sommer aus ihrem Hause in Gebrauch und finde die sehr angenehm klimatisierend. Im Winter brauche ich allerdings eine Schafwolldecke extra. Und ein Schaffell. Und eine Wärmflasche.

Nun gut, Lamawanderungen und tiergestützte Therapie kann man bei ihr auch machen und natürlich werden auch überzählige Tiere (Lama, Alpaka, Ouessant-Schafe) verkauft.

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Das war der Oktober. Einerseits hatte ich schon das Gefühl, dass er merklich ruhiger war als die Vormonate, andererseits haben wir ordentlich geschafft. Vielleicht auch gerade deswegen?
Die Fotos werden meinem persönlichen Eindruck nicht gerecht, aber man hat ja auch nicht immer die Kamera im Anschlag, wenn das Leben passiert.

Und bei euch so? Habt ihr euch die Zeit genommen, die vermutlich letzten schönen Tage des Jahres zu geniessen, etwas kreatives, konstruktives oder besonders tolles kulinarisches gemacht, das Hamsterrad am Laufen gehalten oder alles zusammen?

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26 Gedanken zu „Willkommen November, ich habe dich nicht vergessen

  1. Unterwegs mit mir

    Am Liebsten hätte ich zu jedem Bild meinen Kommentar abgegeben aber ich beschränke mich auf den doppelten Regenbogen, auch wenn der 2. nur sehr fein zu erkennen ist, das superordentliche neue Regal *Neid* und den Pfannekuchen, wo mir schon am frühen morgen das Wasser im Mund zusammenläuft.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Vielen Dank! Der doppelte Regenbogen direkt über dem Haus am grauen Himmel hat mich auch sehr erfreut. Perfekt, dass ich dann auch zuhause war, ihn gesehen habe und abdrücken konnte.
      Solltest du mal in der Nähe sein, bist du herzlich eingeladen, dir hier einen Pfannkuchen einzuverleiben. 🙂
      LG Oli

      Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Vielen Dank liebe Annette. Der Sonnendörrer aka Solartrockner (ich weiss immer nicht, wie ich ihn nennen soll) ist der brauen Kasten mit Glasscheibe und Gitternetz auf dem Foto. Ich habe ihn mit der Baumfrau getauscht, wo er sich aufgrund des Waldgartens nicht bewährt hat. Hier steht er in der Trockenmauer auf der SW-Seite und man kann an sonnigen, kühlen Tagen noch Kräuter darin trocknen. Im Frühherbst habe ich es mit Obst getestet, das funktionierte auch. Man kann die Konstruktion aber noch wesentlich verbessern, wenn man vorne eine Zuluft einbaut und die Luft vorher erwärmt. Ich habe dazu schon tolle Zeichnungen gefunden. Wahrscheinlich schreibe ich mal einen extra Beitrag dazu. Auf jeden Fall ist sowas knorke, um kostenfrei und energieneutral Sachen zu trocknen.
      Ebenfalls in dieser Mauer an der SW-Seite will ich noch einen Solarofen haben, einfach eine Kochkiste mit Glasplatte, schwarz ausgeschlagen wo man auch in unserem Klima prima energieneutral schmoren können soll. Muss ja alles mal getestet werden. 🙂
      LG Oli

      Antwort
  2. Doris

    Ach, November geht noch, da kann es noch schöne Tage geben. Noch sind die Wälder bunt, auch das Laub am Boden.
    Man hat noch gut Möglichkeiten Pilze zu finden. http://www.pic-upload.de/view-32083575/P1020179m_1.jpg.html Luftlinie 500m entfernt von Zuhause gefunden.
    Du wolltst auch noch Pilze suchen, ich weiß nicht wie die Wälder bei euch sind. Hier im Ruhrgebiet sind es hauptsächlich Buchen. Die Steinpilze und auch die Maronen treiben sich gerne unter sehr alten Buchen herum. Moos ist egal, gibt es hier ohnehin nicht viel. Darauf achten das nicht allzuviel Brombeerbüsche und Efeu den Boden bedecken, hat keinen Sinn dort.

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Hier fallen die letzten Blätter jetzt mit aller Gewalt. Heute morgen sah das toll aus, Schnee und buntes Laub fielen einträchtig zusammen von den Bäumen und wurden von hinten von der tiefstehenden Sonne beleuchtet. Ein Wahnsinnsbild. Der Boden ist steinhart gefroren, wir hatten heute früh -7°C. Trotzdem will ich zumindest den einen Wald nochmal ansteuern und gucken, ob der Boden durch die geschützte Lage da offen geblieben ist. Du hast ja wieder eine tolle Ernte eingefahren.
      Heute war ich damit beschäftigt, meine Laubvorräte in den Beeten und bei den Hühnern zu verteilen während die Kleine im Kindergarten war. Wir haben ja jetzt Stallpflicht und die Mädels sind vor Langeweile fast eingegangen in der Voliere. Jetzt haben sie Laub und scharen und picken wie wild. 🙂

      Antwort
      1. Doris

        Den Bericht über die Stallpflicht habe ich gelesen. Die Geflügelpest ist sicher von den Zugvögeln hergebracht. Wenn die weg sind dürfen die Hühner bestimmt wieder raus. Bring das den Hühnern bei.
        Ist doch auch gut das die Hühner das Laub durchwühlen und das Kleinvieh fressen, so kommt weniger von den Schädlingen auf die Beete. Das Laub kann später auf die Beete, gleich mit Dünger.
        Maronen halten auch mal leichten Frost aus, oder kommen auch noch nach dem Frost. Darf natürlich nicht zu kalt sein. Hier gibt es massenhaft Hallimasch, wenn ich mich nur trauen würde.
        Die Steinpilze habe ich heute mit Schmand gemacht, dazu Koteletts. Man, die mußten weg. Wenn ich nachmittags arbeite koche ich nicht, bin zu spät Zuhause. Vorige Woche hatte ich noch nicht gewußt das ich auch Montag und Dienstag arbeiten muß und heute sowieso. Weihnachten muß ich auch arbeiten, ist ja klar. Ich überlege ob und was ich einwecken könnte. Ein bisschen was Besseres möchte ich mir gönnen. Einfrieren ist nicht so mein Fall.

      2. Oli@Landidylle Autor

        Na, ich hoffe, dass die Stallpflicht bald aufgehoben werden kann und diese Krankheit keine epidemischen Ausmasse annimmt. Für die Gänse wird es ja noch härter als für die Hühner, nur kann man denen wohl weniger helfen und das Stallleben erträglich machen. Die wollen laufen und grasen, ich weiss gar nicht was passiert, wenn man die bei Weizen gefangen hält …
        Die Schlachter werden Hochkonjunktur haben.
        Laub mit Schiet ist in Kombination der beste Dünger und recht ausgewogen vom Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis her.

        Was Besseres eingeweckt, hm, ich überleg‘ mal mit. Irgendwie schwierig.

  3. Doris

    Im Hofladen gibt es gefrorenes Rindleisch, so um die 15 € das Paket. Allerdings würde ich lieber Gulasch daraus machen als ein Bratenstück das leicht trocken wird..Für Braten nehme ich lieber marmoriertes Fleisch, ist überhaupt besser finde ich. Tiefgefroren kann man nicht gut sehen wie das Fleisch aussieht. Ich wollte mir überhaupt merken was die im Angebot haben, Beinscheiben und Rouladen sah ich auch, mehr weiß ich ich nicht mehr.
    Ja, die Hühner haben einen schönen Auslauf, das wird gehen. Weiß man schon wie lange das Problem andauern wird ? Im Frühjahr wieder wenn die Zugvögel zurückkommen?

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Ich kann mich gar nicht erinnern, wie lange es die letzten Male dauerte. Die Stallpflicht ist ja eh umstritten – also ob sie hilft ist umstritten, es gibt einige Belege dafür, dass es Unsinn ist. Aber das nützt mir jetzt nichts. Soweit ich weiss, sind wild lebende Enten die Überträger und die haben wir über Winter ja zum Teil auch hier.
      Tiefgefrorenes Fleisch geht am besten, wenn man dem Verkäufer voll vertrauen kann finde ich, ansonsten ist das tatsächlich ein kleines Glücksspiel.
      Gulasch mit Pilzen ist doch auch was feines.

      Antwort
  4. Jacqueline

    Was für ein toller und inspirierender Rückblick! Bei mir war leider für den Acker keine Zeit 😦 Er ist ziemlich verwildert fürchte ich. Aber es war nicht zu ändern. Kind krank, viel auf der Arbeit, wichtige Abgabetermine und schlechtes Wetter. Wenn es geregnet hat ist der Acker für mindestens 3 Tage nicht betretbar… Aber es gab auch schöne Momente. Ich habe viel mit der Kleinen gebastelt, umgeräumt, Rezepte getestet und jeden Marktbesuch genossen. Und die letzte Oktoberwoche ganz besonders, denn da war ich mit meinen Hortkindern die ganze Woche im Wald 🙂 Herrlich. Stundenlang nur schnitzen, am Lagerfeuer kochen, in Seilen klettern. Toll.

    LG
    Jacqueline

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Das klingt sehr erfüllend liebe Jacqueline! Und deine Ackerprobleme kenne ich nur zu gut, allzu schnell kommt eines zum anderen und schon hat die Natur sich die mühsam angelegten Beete zurück erobert. Es ist sehr schade, aber lässt sich manchmal nicht ändern. Ich hoffe für uns beide, dass wir nicht allzu weit zurückgeworfen werden mit dem Boden!
      LG Oli

      Antwort
  5. Stefanie

    Liebe Oli, wie so oft bin ich ganz fassungslos, was Ihr so alles macht. Und dann kriegst Du nebenbei auch noch diese irrsinnig langen, schönen Beiträge hin. Ziehe den Hut, Stefanie

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Vielen Dank Stefanie! Ja, die Beiträge haben die Tendenz wirklich lang zu werden. Man kann froh sein, dass ich mit 2 Fingern tippe, würde ich so schnell tippen, wie ich rede … herrje! 😉
      Ich habe wirklich den Eindruck, dass ich selber viel weniger mache nach der arbeitsreichen Saison, kann aber auch daran liegen, dass nun etwas Zeitdruck wegfällt. Interessanter Aspekt die subjektive Wahrnehmung von der Leistung wenn der Druck wegfällt, ich werde das mal beobachten. Leben mit Jahreszeiten ist spannend.
      Liebe Grüße, Oli

      Antwort
  6. Alex

    Hi Oli,
    Wieder ein sehr schöner und informativer Bericht von Dir, gespickt mit tollen Fotos!
    Es ist schon gut, wenn man sich vernetzen kann und dadurch eine Tauschwirtschaft und anderes aufbaut. Hier in der Stadt ist es mir nicht mehr möglich, aber als ich vor über 30 Jahren von dem „verkopften“ Heidelberg (alles Studenten mit 2 linken Händen) nach Karlsruhe in eine WG zog, und der Sohn des Hauses (mein Mitbewohner) mich innerhalb von 2 Wochen allen seinen Freunden vorgestellt hatte, die nach kurzer Zeit auch meine Freunde wurden und sind, begriff ich den Unterschied zwischen Reden und Handeln. Diese Leute halfen mit allen praktischen Dingen und waren immer da, wenn ich etwas brauchte. Dieser Geist (Community) ist wichtig, wie Du besser als ich weisst, aber auch das Gut, das in dieser Zeit das Flüchtigste ist. Jedenfalls noch mehr Erfolg als bisher bei der Vernetzung, ihr macht das schon! 🙂
    LG Alex

    Antwort
    1. Oli@Landidylle Autor

      Vielen Dank Alex für deinen lieben Kommentar und den Impuls. Mein Eindruck ist, dass unter ‚Kopfleuten‘ das linke-Hände-haben manchmal etwas gefeiert wird. Ein hier nicht näher bezeichneter Verwandter von mir reagierte mal empört mit den Worten ‚Ich bin doch kein Handwerker!‘ als er um einen kleinen Gefallen, einen kleinen Handgriff gebeten wurde. Das ist meiner Meinung nach ein extremer Fall von willentlicher Verblödung und die grassiert in meiner Generation und denen danach die ich beobachten kann. Die Leute bis etwa Baujahr Mitte der Sechziger aus denen wir viele Freunde und Bekannte rekrutieren, haben diese Allüren eher nicht. Und die davor eh nicht, die haben eher neben dem Studium alte Bauernhäuser als Kommunen aus dem Lehm gestampft oder in aller Welt Drogen ausprobiert, bevor sie Karriere gemacht haben, bequem wurden und zum großen Teil die alten Werte vergessen. 😀 😀
      Aber zu wissen, dass man etwas mit den Händen oder im Austausch mit einer Gemeinschaft machen KANN, das bleibt ja im Hinterkopf. Schade drum, wenn einige freiwillig drauf verzichten.

      Ich habe übrigens noch etwas rausgesucht, was an unser anderes Gespräch bez. Welternährung und GMO anknüpft. Das hatte Angela dankenswerterweise mal veröffentlicht:

      UN Report Says Small-Scale Organic Farming Only Way to Feed the World
      http://www.technologywater.com/post/69995394390/un-report-says-small-scale-organic-farming-only

      Hier noch eine Meinung dazu: http://derstandard.at/2000031453863/Oekologin-Bio-koennte-die-Welt-zweimal-ernaehren

      Danke und ja, ich denke wir machen das schon ganz gut und es wird naturgemäß immer besser je dichter das Netz eh schon ist. Und trotz dem gesagten kann ich nur immer alle, also ALLE dazu ermuntern, Tausch und Austausch zu versuchen.
      Denn allen Unkenrufen zum Trotz gibt es ja auch genug Beispiele aus der akademischen Welt. Hühnchen gegen Tierarztleistung, rechtliche Beratung gegen Handwerksleistungen, Geigenunterricht gegen Gartenpflege … was weiss ich alles.
      Vielleicht ist es in einigen Kreisen einfach nur ungewohnt und muss erst wieder etabliert werden.

      LG Oli 🙂

      Antwort
      1. Alex

        Die Links geb ich an meinen Freund in Kiel weiter, bin gespannt, was er dazu sagt, speziell zum 2. Artikel über die etwas umstrittene Aktivistin.
        Aber eine lustige Sache bezüglich Tauschgeschäft kann ich auch erzählen. Der Bruder meiner ehemaligen Lebensgefährtin ist Professor für (klassische) Gitarre in Karlsruhe mit vielfältigen Verbindungen zu Menschen aus Kultur und Wirtschaft. Außerdem hatte er damals schon einen Musikverlag. Der Platzhirsch der Bierbrauer in Karlsruhe, Dr. Höpfner war Mitgesellschafter des Verlags und es ging um eine Übersetzung des Begleittexts der Oper Blaubart von Bela Bartok, der vom Verlag herausgegeben wurde. Der Text war sehr anspruchsvoll, meine Partnerin hatte X-Jahre Klavier gespielt und Kontrapunkt gelernt, ich war nur in Englisch gut und hatte, was Musik betraf, viel Intuition. Zusammen übersetzten wir den wirklich schwierigen Text, wurden auch in der Druckversion als Übersetzer erwähnt. Dann kam die Bezahlung: 160 l Pils in 4x40l Gebinden mit Zapfanlage mitten im Sommer während einer Weltmeisterschaft! Ich hab mich nicht beschwert 🙂
        LG Alex

      2. Oli@Landidylle Autor

        Hahaha, nicht schlecht.
        Und auch ein schönes Beispiel dafür, wie schwer es manchmal fällt, die angemessene Tauschware und -menge zu finden. Der Übersetzer von ‚Ininite Jest‘ von David Foster Wallce, Ulrich Blumenbach, hat 6 Jahre an der Übersetzung gesessen, einen Hungerlohn bekommen und wenn ich es richtig erinnere, hätte er das Werk nicht vollenden können ohne von seinen Verwandten durchgefüttert zu werden. (Fällt mir gerade dazu ein und falls du es nicht gelesen hast, lege ich es dir hiermit sehr ans Herz, ein herausragendes Buch und komplett anders als alles was ich kenne).
        Du hast dich über 160 Liter Bier nicht beschwert und deine Leber dankt es dir wahrscheinlich. 😀
        Aber abgesehen von dem Gefrotzel sind Tauschgeschichten immer schöner zu erzählen als wenn man schnöden Mammon erhalten hätte oder?
        (Und Bela Bartok habe ich früher stundenlang mit meiner ersten Schwiegermutter gehört, bei relativ viel Wein, aber 160 Liter vermutlich nicht) 😀
        LG und ein schönes Wochenende, Oli

      3. Alex

        Den David Foster Wallace hab ich vor etwa 5 Jahren gelesen. Es dauerte eine Weile, bis mir klar wurde, um was es da ging ;.)
        Im Moment bin ich bei einem anderen Klassiker, nämlich Thomas Pynchon. Er ist auch sehr empfehlenswert, das ist mein zweites Buch von ihm, sein Klassiker „Gravity’s Rainbow“.
        Die Leber mußte ich seit dieser Zeit von Bier auf Weisswein (Riesling) umgewöhnen 🙂
        LG Alex

      4. Oli@Landidylle Autor

        Ich habe ‚Unendlicher Spaß‘ gleich 2x nacheinander gelesen. 😉
        Erstmal weil ich schwer beeindruckt war und dann wegen der ganzen verschiedenen Handlungsstränge und um überhaupt einmal festzustellen, ob ich mir alles richtig zusammengereimt hatte. In die Phase hätte Pynchon sicher auch gut gepasst, war vor fast 7 Jahren, bevor ich das Haus kaufte, eine seltsame Phase. Derzeit liegt hier ‚A Nation of Farmers‘ von Sharon Astyk – immer noch oder wieder, auch empfehlenswert, auch verstörend, aber eben anders und schrecklich real. 😉
        LG Oli

      5. Oli@Landidylle Autor

        Ach so, ich habe übrigens die deutsche Übersetzung gelesen, nicht das Original – welches angeblich auch viele Muttersprachler an ihre Grenzen führt. Das nur zur Ergänzung weil ich eben vermutlich missverständlich geschrieben habe.

  7. Doris

    Gestern habe ich einen blog entdeckt der vielleicht dein Interesse wecken könnte: http://heimgemacht.blogspot.de/ aus Ostfreisland. Allerdings, das vermute ich mal bei der Ausstattung des Hofes, vermutlich ist da Geld vorhanden. Aber es sind schöne Bilder und es gibt bestimmt viele Anregungen.

    Antwort

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