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Willkommen August. Erntezeit und ein kleines bisschen Herbststimmung.

Willkommen August! Ein reicher Monat mit großer Ernte, Freude im Herzen beim Einbringen, Verarbeiten und Konservieren – und einer Menge notwendigem Geschick beim Zeitmanagement.
Johann Wolfgang von Goethe sagte, säen sei nicht so beschwerlich als ernten – rein technisch gesehen gebe ich ihm recht, aber wer voller Stolz und Freude die Früchte der monatelangen Arbeit erntet, der zieht diese schwerere Arbeit doch der anderen vor.
Für mich bedeutet jedes Erntegut, welches ich auftischen, verarbeiten und einlagern kann ein Stück Glück und Zufriedenheit.
Was kann es befriedigenderes geben, als auf eine basale Art und Weise für sich selber sorgen zu können?
Der August hält viele dieser zutiefst nährenden Tätigkeiten und Gefühle für den Hobbygärtner und Selbstversorger bereit, wohl dem, der für ausreichende Zeitfenster sorgen kann, um jeden Aspekt davon zu geniessen. Hilfreich ist es dabei ganz praktisch gesehen, bewährte Werkzeuge und Rezepte greifbar zu haben.

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Zurück zum Ursprung, kochen im Dutch Oven

Dutch Oven in der Feuerstelle

Vor einiger Zeit erwähnte ich schon kurz, dass hier ein Dutch Oven eingezogen ist und nun möchte ich von meinen Erfahrungen damit und meinen Gedanken dazu aus Sicht des norddeutschen Selbstversorgers berichten.
Zunächst einmal wundert es mich ungemein, dass man im Zusammenhang mit Dutch Ovens gemeinhin ausschliesslich die Schlagwörter draussen kochen oder outdoor cooking hört.
Natürlich punktet der Topf dort – am offenen Feuer oder über glühenden Kohlen – ganz besonders, aber wer etwas weiter denkt wird sofort feststellen, dass ein Bräter aus Gusseisen sich auch auf dem modernen Gasherd oder im Backofen gut macht. Ob er auf Füßen steht oder nicht. Weiterlesen

Willkommen November, ich habe dich nicht vergessen

Doppelter Regenboden über unserem HofNein, November, du graues Elend, ich habe dich nicht vergessen. Du Bindeglied zwischen (optimalerweise) herrlich warmen Oktobertagen mit buntem Laub und zunehmend kühler, klarer Luft – die wohl jeder Norddeutsche liebt – und der gemütlichen Adventszeit und dem Ausklang des Jahres mit Weihnachtsfest und Silvester im Dezember.
Der Selbstversorger und Hobbygärtner hat nun schon weniger zu tun, je nach persönlichen Gegebenheiten und dem Status des Gartens wäre selbiger jetzt noch winterfest zu machen und wir haben die beste Pflanzzeit solange der Boden noch offen ist. Die Öfen laufen, Obst wird gedörrt, Kuchen gebacken und manch einer ist schon im Endspurt und will die letzten Arbeitstage des Jahres herumbringen, bevor das Rennen von Neuem beginnt.
Ansonsten kann ich dem November in Norddeutschland wenig Schönes abgewinnen. Ein grauer Himmel trifft auf graue Landschaften, es gibt wahlweise Nieselregen, Herbststurm mit peitschendem Regen oder Nebel der ebenfalls so nass ist, dass man an sich Ölzeug bräuchte. Weiterlesen

Willkommen Oktober, mögest du gülden sein.

nebel-starter

Willkommen Oktober, einer meiner liebsten Monate, der Abschluss der schönsten Jahreszeit, die für mich aus dem kühleren Teil des Spätsommers und dem schönen Teil des Herbstes besteht. Ein Oktober mit buntem Laub, frischer, kühler, würziger Luft, wärmenden Sonnenstrahlen, abendlichen Lagerfeuern, der Gewissheit, dass die Speisekammer gut gefüllt ist, kräftigen Eintöpfen aus dem Erntesegen und den ersten Ofenfeuern ist so schnell durch nichts zu toppen.
Nach diesem kalten, verregneten Sommer wäre es ein schönes Geschenk, einen trockenen, goldenen Oktober zu bekommen. Aber ich will nicht undankbar sein, der September war schon eine phantastische Entschädigung; das Wetter war wunderbar, die Ernte reich, der Fleiß groß und wir haben aus den 30 Tagen das beste herausgeholt. Weiterlesen