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Willkommen November, ich habe dich nicht vergessen

Doppelter Regenboden über unserem HofNein, November, du graues Elend, ich habe dich nicht vergessen. Du Bindeglied zwischen (optimalerweise) herrlich warmen Oktobertagen mit buntem Laub und zunehmend kühler, klarer Luft – die wohl jeder Norddeutsche liebt – und der gemütlichen Adventszeit und dem Ausklang des Jahres mit Weihnachtsfest und Silvester im Dezember.
Der Selbstversorger und Hobbygärtner hat nun schon weniger zu tun, je nach persönlichen Gegebenheiten und dem Status des Gartens wäre selbiger jetzt noch winterfest zu machen und wir haben die beste Pflanzzeit solange der Boden noch offen ist. Die Öfen laufen, Obst wird gedörrt, Kuchen gebacken und manch einer ist schon im Endspurt und will die letzten Arbeitstage des Jahres herumbringen, bevor das Rennen von Neuem beginnt.
Ansonsten kann ich dem November in Norddeutschland wenig Schönes abgewinnen. Ein grauer Himmel trifft auf graue Landschaften, es gibt wahlweise Nieselregen, Herbststurm mit peitschendem Regen oder Nebel der ebenfalls so nass ist, dass man an sich Ölzeug bräuchte. Weiterlesen

Gefahren beim Fenster putzen

Fenster putzen am Altbau

Nein, ich bin nicht vom Hocker gefallen. Obwohl die Gefahr besteht, wenn jemand ohne Schwindelfreiheit auf einen Hocker steigt, dessen Beine im Kiesbett versinken.
Unkrautvlies, Kies, Granitmauer, Buchsbaum – man würde es nicht vermuten, aber sowas gibt es hier. Hintergrund ist, dass es an der Straße etwas ordentlicher aussehen soll, als es im restlichen Garten der Fall ist und keiner von uns Lust hat, dort zu arbeiten. Es reicht schon, alle paar Wochen das Unkraut vom Bürgersteig und aus der Gosse – direkt neben den vorbei rasenden LKW und Autos – zu entfernen und damit 500€ Strafgeld zu sparen die es kosten würde, wenn wir Sand und Unkraut nicht wegputzen. Der Verlauf des Gartens von vorne nach hinten ist also leidlich ordentlich bis natürlich chaotisch.
Aber zurück zum Fenster putzen.

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Das alte Haus: die Mauer muss weg.

halbes-haus

Nach längerer Zeit mal wieder ein Beitrag über die Sanierung des Hauses. Wenn ich in dem Tempo weiterschreibe, überholt die nächste fällige Renovierung die Beiträge über die alte Sanierung. Das wollen wir ja nicht. Der aufmerksame Leser wird feststellen, dass sich einige Informationen über den Verlauf mit den Handwerkern wiederholen, aber da ja auch immer mal Quereinsteiger mitlesen, ist das ganz gut so – denke ich.

Ich hatte ja berichtet, dass die Außenmauern des Stallgebäudes beim Kauf marode waren und das Gebäude entweder abgerissen oder die Mauern separat neu aufgemauert werden mussten. Auf der rückwärtigen Seite war das mit einem Mauerabschnitt bereits geschehen, dort bestand das Mauerwerk aus Kalksandstein und einem potthässlichen 80er Jahre Verblender.
Die restlichen Wände standen mehr oder weniger frei, waren also über weite Strecken aus dem Verband gebrochen (wie man auf den alten Fotos schön sehen kann) und der Frost sprengte munter weiter Vollziegel aus dem Verband. Und bevor Wände von alleine einstürzen, soll man das lieber geplant machen. Weiterlesen