Es ist nicht so, dass ich es nicht schon vor Jahren angeregt hätte, sich das Holzhacken einfacher zu machen. Aber ich wurde überhört. Da hier auf dem Hof, wie berichtet so viel Holz gehackt werden muss, wie Wärme im Haus erwünscht ist, wäre es schlau gewesen, früher der Effektivität zu mehr Effizienz zu verhelfen.
Aber es ist nunmal so, wir sind beide Spätzünder und machen uns das Leben mitunter schwerer als notwendig.
Auf Besuch bei einer Selbstversorger-Bekannten sah ich diese rückenschonende, praktische, Verletzungsrisiko minimierende und eben effiziente Methode wieder und regte zuhause wieder an. Und an. Und an. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Leben
Gewinn beim NABU-Gewinnspiel zum Plastikfasten ‚Besser leben ohne Plastik‘ – Buchvorstellung
Vor knapp 2 Wochen habe ich endlich meine wachsgetränkten Baumwolltücher als plastikfreien Ersatz für Frischhaltefolie hergestellt und darüber berichtet, passenderweise bekam ich am selben Tag einen Newsletter vom NABU und stiess darüber auf den Selbstversuch der Redakteurin Nicole Flöper ‚44 Tage Plastikfasten‚. Die Beiträge sind im Übrigen sehr interessant und lesenswert! Wie es sich so fügte, lief dort gerade ein Gewinnspiel, ich machte entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten mit und gewann tatsächlich eine Ausgabe des Buches ‚Besser leben ohne Plastik‘. Sehr schön! Weiterlesen
Ostereier färben mit natürlichen Farben aus der Speisekammer
In den letzten Wochen und Tagen gab es einige Artikel zum Thema ‚Naturfarben für Ostereier‘ und dank den Bloggern – die wahrscheinlich extra für diese Artikel 2x nacheinander bunte Ostereier gegessen haben – eine Menge Informationen zu verschiedenen Techniken, Ostereier natürlich zu färben: mit Tee, mit Zwiebelschalen, mit Gewürzen. Gerade wenn man Ostereier mit Kindern zusammen färbt, sollte man sich ernsthaft Gedanken machen, ob es nicht der richtige Zeitpunkt ist, um auf Naturfarben umzusteigen, denn selbst die zugelassen, synthetischen Farben sind ernsthaft ungut wie Doris sehr schön recherchiert hat.
Die Verbraucherzentralen und Naturschutzverbände halten übrigens auch Listen mit den konventionellen Ostereifarben samt deren Nebenwirkungen sowie Tipps zu natürlichen Alternativen bereit.
An sich wollte ich dieses Jahr Eier mit Tee färben, dazu hat Nicole einen schönen Beitrag mit tollen fotografisch dokumentierten Ergebnissen geschrieben, aber dann ritt mich doch wieder mein Experimentiergeist. Weiterlesen
The Peace of Wild Things
von Wendell Berry
Eine gute Nacht!
Vorgestern Abend, illuminiert vom Abendrot. Vermutlich. Hoffentlich!
Wenn nicht, dann gute Nacht! Weiterlesen
1 Hochzeit, 3 Todesfälle, 2 Fälle von Doofheit und 1 erstaunlicher Fall
1 Hochzeit: Das Gänsepaar gemeinsam von Sommer an über den Winter zu bringen hat sich gelohnt. Es wurde ein Nest gebaut und zumindest 1 Ei gelegt. Nun ist das Nest mit Stroh allseits isoliert und ich kann nicht mehr hineinsehen.
3 Todesfälle: 2 kapitale Ratten lagen tot am Hühnerstall. Gut für uns und glücklicherweise hatte kein Huhn davon gefressen. Ach ja, ich weiss, Ratten sind DAS Tabuthema schlechthin unter Nutztierhaltern. Verzeihung. Der dritte Todesfall ist Marianne, das weiße Dudelhuhn. Sie war den Tag zuvor schon sehr müde und schwach und ich ahnte, dass es nicht mehr lange dauern würde.
2 Fälle von Doofheit: Enten ins Bett gebracht, durchgezählt, 2 fehlen. Check: auf dem Grundstück nicht zu finden, dann ist das so. Entweder sie kommen wieder oder sie/wir haben Pech gehabt. Fuchsfallen kontrolliert, eine ist zu. Immer noch nicht geschaltet. Falle geöffnet um zu sehen, ob der Rest von einem Jäger erledigt werden muss: 2 Enten flattern heraus mit einem Gesichtsausdruck der sagte „OK ja, es ist uns schon einmal passiert, aber mal unter uns: eigentlich ist es doch gar nicht passiert oder? Also Schwamm drüber, lass‘ uns mal schnell in den Stall wir haben Hunger!“
1 erstaunlicher Fall: Meine Katze frisst Porree. Direkt vom Beet.
Winterkochen auf der Feuerstelle
Gut, wirklich gekocht haben wir nicht, aber immerhin das leckere Bigos aufgewärmt. Reicht auch für den Feierabend eines Arbeitstages und ist ein schöner Ausklang für den Tag.
Alle haben sich den ganzen Tag schon darauf gefreut und besprochen, was alles gemacht wird:
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The Hungry Gap
‚The hungry gap‚ beschreibt die Zeit, in der die eingelagerten Gemüse langsam schlecht werden, die Kartoffeln keimen und ungeniessbar werden – aber draussen im Garten und in der Natur noch zu wenig Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, um die Menschen satt zu machen.
Ich grübele seit Tagen, ob es einen deutschen Begriff für diesen Zustand gibt, aber ich kenne keinen und konnte auch keinen finden. Kennt ihr einen?
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Ehrgeizige Ziele für eine kleine Katze
Heinzi wächst nicht, gefühlt ist er noch genauso groß wie an dem Tag, als er hier ankam und er sieht noch immer aus wie ein Baby. Huberta hingegen streckt sich, hat kein struppiges Babyfell mehr und treibt sich am liebsten draussen herum.
Heinzi bevorzugt heimische Gefilde und startet bei jedem Öffnen der Küchentür den rasanten Versuch, sein Heim – den Windfang – fluchtartig zu verlassen und in die Küche zu gelangen.
Große Vögel können ihn davon abhalten. Kurz.
Selber fangen wäre aber auch schon wieder ein bisschen viel verlangt für einen Stubenhocker, er lässt sich die Beute lieber anliefern.
Ob daraus nochmal ein echter, sich selbst versorgender Kater wird, der uns das Ungeziefer kurz hält?
Winter-Wochenendbeschäftigung bei Selbstversorgers
Wer warm haben will, muss Holz machen. So ist das hier bei uns.
Wer warm haben will, muss Holz machen, transportieren, kleinmachen, aufstapeln, abdecken, per Schubkarre den Hang hochschieben, ins Haus schleppen, regelmässig die Öfen beschicken und nicht zuletzt den Dreck wegmachen, den es hinterlässt, ständig Holz durchs Haus zu schleppen. So müsste es vollständig und korrekt heissen. Weiterlesen









