Schlagwort-Archive: Zweinutzungshuhn

Hühnerküken – Gauloises Blanche – weisse Bresse-Hühner

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Wie neulich im Nebensatz erwähnt, gibt es mal wieder einige Neuigkeiten, die ich unterschlagen habe. Unter anderem haben wir uns entschieden, eine neue Hühnerrasse zu testen. Die Vorwerk-Hühner sind toll, keine Frage, aber vielleicht haben andere Mütter ja auch schöne Söhne. Oder andere Rassen ihre Vorzüge. Abgesehen davon glaube ich, dass sich bei uns über kurz oder lang eine bunte Schar von Hühnern ansammeln wird weil wir uns immer wieder aufs Neue begeistern lassen und Vielfalt mögen. Dazu kommt noch der Eierfarben-Faktor: alleine schon deswegen müssen wir Bielefelder Kennhühner und Marans und Araucaner haben. Und alle kreuzen.
Aber zurück zum Thema ‚Gauloises Blanche‘. Weiterlesen

Freilaufende Raptoren

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Wie ich in dem Beitrag über den Hühnerstall und anderswo bereits berichtet habe, sollen die Hühner ja ausserhalb der dauernass-kalten Jahreszeit relativ frei laufen, zumindest sollten sie ein großes Freilaufgehege bekommen. Nun begab es sich, dass die Nachbarshühner unsere Seite vom Zaun grüner fanden und sich hier bei uns unter die Enten und Gänse mischten.
Vielleicht ist unsere Seite vom Zaun tatsächlich grüner und bei ihnen zuhause haben die Schafe die Grasnarbe eingekürzt – Tatsache ist jedenfalls: wenn unsere Koppel für Nachbarshühner ausreichend Käfer, Würmer& Gras bereithält, dann wird es wohl auch für die eigenen reichen und es gab keinen Grund mehr, die Hühnerschar in der Voliere zu halten. Weiterlesen

Gepökeltes Brathähnchen mit Succotash

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Dieses Gericht habe ich vor der feindlichen Übernahme meines Körpers durch die hartnäckigen Erkältungsviren gemacht, zu einer Zeit, als ich noch schmecken konnte. Die Veröffentlichung dann wurde wohl schon aufgrund der fiesen Symptome verschoben.
Wie auch immer, dieser gepökelte Brathahn war noch besser als der erste und das salzige, gepökelte Fleisch in Verbindung mit dem süsslichen Succotash eine Wucht.

Nachtrag: Succotash, eine Gemüsemischung indigener Amerikaner, nennt man die Mischung von Mais und (Lima*-)Bohnen, eine Kombination, die zusammen 101% biologische Wertigkeit der Proteine erreicht, ausserdem ergänzen die Proteine der Bohnen gut die Kohlenhydrate des Mais‘. In Teilen des Südens der USA wird jede Zubereitung von Gemüse mit Butter oder Schmalz Succotash genannt.
Dank Alex‚ Hinweis nochmal ergänzt. Weiterlesen

Ein wenig mehr Farbe für’s Frühstücksei

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Am 3 Januar fand in Kellinghusen die grösste Geflügelschau Schleswig-Holsteins statt und da wollten wir doch gerne mal nachsehen, welche Hühnerrassen uns noch gefallen könnten, was der Entenmarkt so hergibt, ob es auch mal Gänse zur Ausstellung verschlägt, ob uns jemand reinen Gewissens robuste Puten empfehlen kann und einen Grund finden, warum wir keine Zeit haben, am Windfang weiter zu arbeiten. Ich hatte gelegentlich mit dem Gedanken gespielt, mir einige Araucaner-Hühner zuzulegen; einmal wegen der türkisfarbenen Eier, dann weil sie irgendwie ja sehr speziell und urtümlich sind und dann könnte ich mir vorstellen, dass sie aufgrund der riesigen Füsse und des ruhigen Gemüts prädestiniert sind, um im Selbstversorgergarten in einem Chicken Tractor Gartenarbeit abzuleisten in Form von Unkrautvernichtung und Bodenbearbeitung bei gleichzeitiger Teil-Selbstversorgung mit Futter. Weiterlesen

Ein neuer Vorwerk-Hahn ist eingezogen

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Letzten Sonntag war es soweit und unsere Hühnerschar hat ein neues Oberhaupt bekommen. Der blutsfremde Vorwerkhahn ist planmässig eingezogen und hat sich an sich wacker geschlagen. Am ersten Abend hatte er zwar Schwierigkeiten die Hühnerklappe zu finden und kam nicht auf die Idee, dass man die Hühnerleiter die man morgens herunter gegangen ist auch wieder hinaufsteigen könnte , aber abgesehen von diesem kleinen Faux pas hat er sich direkt gut eingefügt. Weiterlesen

Gepökelter Vorwerk-Hahn NT. Knusprig & saftig.

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Da wir ja Vorwerkhühner halten und die überzähligen Hähne geschlachtet haben, kann es nun öfter mal naturbelassenes, bio-gefüttertes und freilaufendes Huhn geben. Beziehungsweise Hahn. Heute nennt man das wohl ‚Bruderhahn‘ und fühlt sich besser dabei als früher, als man vorübergehend vergessen hatte, dass die Nachtzucht zu einem guten Teil männlich ist. Obwohl Vorwerks Zweinutzungshühner sind und demnach eine anständige Legeleistung haben und trotzdem Fleisch ansetzen, kann man die Schlachtkörper natürlich nicht mit denen von Fleischrassen vergleichen – geschweige denn von Masthybriden.  Weiterlesen

Hühner-Curry mit Weißkohl, Chili-Nudeln und Kokossauce

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Dieses Curry ist das asiatische Pendant zu Spaghetti Carbonara, sehr schnell, einfach und ein echtes Wohlfühlessen, welches trübe Tage etwas aufhellt. Soulfood.
Neulich habe ich asiatische Chili-Nudeln entdeckt und diese haben sich wirklich perfekt mit dem Kohl und dem würzigen Hühnchen ergänzt. Weiterlesen

Herbst-Wraps mit selbstgemachtem Guacamole-Dip

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Diese Wraps sind folgerichtigerweise überwiegend aus Lagergemüsen entstanden, denn die letzten Salatgurken waren wattig geworden, Tomaten hatten wir ohnehin kaum und hier ist bei Weitem nicht das Wetter für Sommergemüse. Der Rotkohl liegt geerntet im kalten Vorflur und fängt ohnehin langsam an, unansehnlich zu werden. Den Trombincinos gefällt es im Vorflur besser und ich überlege schon spätestens seit der Ernte, wie ich sie verarbeiten könnte. Rote Linsen wollte ich schon lange machen, geschlachtete Hähne warteten im Gefrierschrank auf ihren Einsatz und die Tomatillos wurden zusammen mit gekauften Bio-Avocados zu einer Guacamole-Salsa (Rezept hier) verarbeitet. Es ist also mal wieder ein richtiges Selbstversorger–Essen geworden – wenn man großzügig ist und von den zugekauften Wraps, dem Ahornsirup, Öl und ein paar Gewürzen absieht. Und den Linsen, da will ich nächstes Jahr den Anbau testen. Weiterlesen

Hahn aus dem eigenen Stall auf mediterranem Gemüse geschmort

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Heute war es soweit, wir haben den ersten eigenen Hahn zubereitet. Es war ein Vorwerkhahn von diesem Jahr, mit um die 2 Kilo genau richtig für eine Mahlzeit für uns.
Das Fleisch war fest und muskulös aber zart genug und der Geschmack recht intensiv.
Er wurde auf einem Gemüsebett geschmort und nach etwa 2 Stunden Garzeit im Bräter aus dem Bett gehoben, mit Honig eingestrichen und mit Oberhitze gebräunt. Weiterlesen

Es war Schlachttag

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Aus Respekt vor hier mitlesenden Menschen, die (derzeit) eine andere Ernährungsform als die omnivore bevorzugen und sich dem Zeitgeist gemäß keine Fotos von toten Tieren ansehen möchten, eingangs ein Bild von quietschfidelen Flugenten, die ein artgerechtes Leben führen dürfen. Wer an hochwertigen, tierischen Lebensmitteln interessiert ist, kann ja weiterklicken. Weiterlesen