Schlagwort-Archive: Gemüsegarten

Riesige Herbsthimbeeren

IMG_4331

Große Freude herrscht, die erste der vielen Herbsthimbeeren, die ich im Frühjahr gepflanzt habe, trägt bereits wieder reife Früchte. Somit hatten wir nur eine ganz kurze Erntepause bei den Himbeeren, vielleicht 2 Wochen? Ich hatte bei der Baumschule Horstmann geschätzte 24 Pflanzen bestellt, Sommer- und Herbsthimbeeren, jeweils die resistentesten, aromatischsten. Nun sollen die sich bewähren, wer zu anfällig ist oder fade schmeckt, fliegt raus und wird durch Ableger einer besseren Sorte ersetzt. Jetzt im Herbst müssen wir dringend noch das geplante Spalier aus Schwachholzstangen aka Bohnenstangen errichten, was im Frühjahr wegen Arbeitsüberschuß aus der Liste gefallen ist.

Kohlweißling mal wieder

kohlweissling1

Ja, ich weiß: es ist nicht sonderlich schlau, Kohl ohne Kulturschutznetz anzubauen.
Ja, ich weiß: Hochbeete eignen sich vorzüglich zum Befestigen von Netzen, Folien, Zeugs.
Ja, ich weiß: eine Forenbekannte hatte mir schon vor Monaten solides Gestänge empfohlen.

Und nun haben wir den Salat, die großen und auch kleinen Kohlweißlinge haben mal wieder eines unserer Gemüsebeete als Aufzuchtstation für ihre Brut ausgewählt. Dieses Jahr kredenzen wir Grünkohl ‚Ostfriesische Palme‘ und Sibirischen Kohl ‚Russischer Roter‘, sollte der Platz zu eng werden, können die kleinen Raupen notfalls auf die Steckrübe ‚Wilhelmsburger‘ zurückgreifen. Weiterlesen

Schrecken mit Quecken Teil V

quecke

Tja, liebe Leidensgenossen. Habt ihr auch einen total queckeverseuchten Garten? Versucht ihr eine Wiese oder Koppel zu einem Nutzgarten mit Beeten zu machen? Seid ihr schon fast wahnsinnig geworden bei dem Versuch, die Queckenwurzeln auszusieben, heraus zu ziehen, auszumerzen, zu vernichten, sie einfach irgendwie loszuwerden, notfalls mit Gewalt? Weiterlesen

Tomatenjammer: die Braunfäule schlägt zu

tomaten-ringelblumen-mischkultur

Letztes Jahr haben wir die Tomaten letztmals im Folienzelt auf der Süd-West-Seite angebaut. Sie hatten dort zwar ständig Sonne, standen geschützt, wurden nicht nass und wurden trotzdem vom Wind gelüftet – aber sie trugen kaum, kümmerten und bekamen seltsame Flecken von denen ich nicht sagen kann, ob es die Braunfäule war. Im Jahr davor hatten wir Gemüseeule zu Besuch, Raupen, die uns alles an- und abgefressen haben.

Dieses Jahr habe ich die Sorte ‚Clarita‚ von Dreschflegel, eine ‚wüchsige Neuzüchtung aus dem Freilandtomatenprojekt‘ angebaut, ausserdem Buschtomate ‚Latah‚, eine verblüffend frühe, robuste, in Idaho gezüchtete Buschtomate und die Marktomate ‚De Berao‚ angebaut von der es heisst: ‚diese alte, bis 4 m hohe Sorte bringt einen sehr hohen, allerdings späten Ertrag und ist auch im Freiland relativ krautfäuletolerant‘. Zusätzlich dazu noch Wildtomaten. Weiterlesen

Ananaskirschen als Delikatesse

ananskirschen2

Letztes Jahr hatte eine junge, schöne Prinzessin ungezählte Ananaskirschenpflanzen in ein Hochbeet gepflanzt, sodass hier nichts anderes mehr wuchs. Wer hätte auch geahnt, dass diese Exoten so wuchern? Wer hätte gedacht, dass man vor lauter wild um sich greifender Pflanzen bald keine Früchte mehr zu finden waren? Erschwerend kommt hinzu, dass die Genussreife dann erreicht ist, wenn die Früchte von alleine abfallen und die Haut pergamentartig wird. Wühlt man also mit seinen unegalen Fingern auf der Suche nach den Objekten der Begierde in dem über und über mit Ananaskirschen bewachsenen Beet herum, so fallen zwangsläufig jede Menge Früchte auf den Boden. Reif. Genussreif. Und kaum wieder zu finden  in dem Gemehre. Weiterlesen

Japanische Weinbeeren

japanische-weinbeere

Anfang der Saison habe ich die 4 alten Himbeersträucher sowie etwa 24 neue in verschiedenen Sorten an ihren Ort der Bestimmung gepflanzt. Interessehalber kam auch eine japanische Weinbeere (rechts im Bild neben einer dunklen Himbeere) dazu. Diese wird auch Rotborstige Himbeere (Rubus phoenicolasius) genannt, ist aber keine Himbeere. Die Früchte sind ganz schön klein oder? Weiterlesen

Ernte der Hokkaidos

hokkaidos

Kürzlich hatte ich ja berichtet, dass aufgrund vieler sinnvoller Massnahmen, unsere Kürbispflanzen dieses Jahr sehr gut dastehen. 20 Früchte pro Pflanze hatte ich etwa stehenlassen, damit sie alle eine Chance haben auszureifen – dann kam die Fäule.

Kleine und mittlere Früchte wurden am Blütenansatz braun, dann insgesamt braun gesprenkelt und dann fielen sie ab. Mittlerweile denke ich, dass wir gut beraten sind mit einer Ausbeute von insgesamt 20 Hokkaidos zufrieden zu sein. 2 hatte ich schon geerntet, diese 15 kommen hinzu und an den Pflanzen hängen auch noch einige, die weiter ausreifen sollen. Weiterlesen

Schrecken mit Quecken Teil IV

zwiebel-quecke

Ich weiß wirklich nicht mehr, wieviele Artikel ich über unseren Kampf gegen die Quecke geschrieben habe. Anscheinend sind sie alle dem Daten- und Backup-Verlust zum Opfer gefallen und auf archive.org waren sie auch nicht gesichert. Sei es drum, vielleicht taucht mein altes Backup irgendwann wieder auf und ich kann einen weiteren Teil der alten Beiträge wieder einspielen. Regelmässige Leser können sich sicherlich noch an die ein oder andere Anekdote erinnern und neu dazu gestoßenen sei gesagt: wir reden hier nicht von ein wenig Quecke im Gemüsebeet, hier geht es um den Versuch, ein wenig Gemüse auf der verqueckten ehemaligen Koppel anzubauen.

Diese von Quecke durchwachsene Zwiebel oben im Bild ist ein weiterer Beweis für die subversiven Versuche dieses Unkrauts uns auszuhungern und die Herrschaft über die Koppel  den Gemüsegarten endgültig zu übernehmen.

Ein Kürbisjahr – Zwischenstand

hokkaidos

Dieses Jahr haben wir durch den außerordentlichen Fleiß der besseren Hälfte 3 neue Hochbeete bekommen, 4 sogar wenn man das Quadratmeterbeet mitrechnet, was eigens für 2 Zucchinipflanzen gebaut wurde.

Gefüllt sind die Beete mit Strauchschnitt, Rinderdung und darauf 30cm Reifekompost. Die Erde ist mit einem Vlies abgedeckt welches vor übermässiger Verdunstung und Verunkrautung schützt. Offenbar produzieren die Beete Wärme und haben ein behagliches Klima denn offenbar fühlen sich sowohl die Hokkaido-Kürbisse in Hochbeet Nr. 1, als auch die Gurken in Nr. 2 ausgesprochen wohl. Die älteren Hochbeete scheinen den neuen in wenig nachzustehen, ein im ‚Paprika-Beet‘ gepflanzter Butternut-Kürbis hat unüberschaubar viele Früchte angesetzt und droht regelmässig alles um ihn herum zu verschlingen und zu überwuchern. Weiterlesen