Schlagwort-Archive: Pfannkuchen

Sopaipillas pasadas con Chancaca

Sopaipillas mit ChancacaSopaipillas an sich scheinen ein ziemlich abwechslungsreich einsetzbares Essen zu sein, es gibt sie mit Hefe und mit Backpulver hergestellt, gefüllt und ungefüllt, herzhaft und süß. In ihrer Heimat Chile werden sie wohl (wie der Namensbestandteil pasadas vermuten lässt) als Snack, als Street Food angeboten. Chancaca ist eine gewürzte Sauce, eingedickt oder auch nicht, aus Zuckerrohr. Sopaipillas con Chancaca sind also die Pfannkuchen – oft werden sie auch als chilenisches Brot oder Brötchen bezeichnet – mit dieser Sauce bzw. in dieser Sauce. Wahrscheinlich fragt sich ein jeder, der dieses Gericht zum ersten Mal sieht oder liest, ob nicht verdammt viele Kalorientierchen darin wohnen und ich denke, man kann mit Gewissheit sagen: Ja! Dieses Mahl gehört zu den alimentären Exzessen, die man sich vor allem in Hinblick auf seine Bauchspeicheldrüse nur gelegentlich antun sollte. Allerdings geht es einem nach dem Genuss nicht schlecht, ‚Death by Chocolate‚ beispielsweise ist da um einige Klassen körperverletzender. Weiterlesen

Rhabarber-Grütze (mit Buchweizenpfannkuchen)

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Endlich habe ich den ersten Rhabarber geerntet und glücklicherweise war ich letztes Jahr so schlau, ein paar Erdbeeren einzufrieren, um beides zu einer typisch norddeutschen Grütze zu verarbeiten. Ein Glas eingefrorene Stachelbeeren waren auch noch da – perfekt für eine saure, nordische Grütze. Ich bereite Grütze ganz traditionell mit Sago zu. Mit Speisestärke wäre es dann eine Kaltschale. Dazu passen hervorragend Buchweizenpfannkuchen, auch wenn das vermutlich eher nicht so traditionell ist, aber da man Grütze durchaus auch als Hauptgericht essen kann, passt der Sättigungsfaktor dann besser – vor allem wenn man quadratmeterweise Beete vorbereitet, kubikmeterweise Kompost umgeschichtet und tonnenweise Kompost zum Nutzgarten hochgefahren hat. Viva la Hanggarten! Weiterlesen

Apfelpfannkuchen à la Oli

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Früher haben wir unsere Mutter des Öfteren bekniet, sie möge doch unbedingt mal wieder Pfannkuchen machen. Wir hätten sie einmal die Woche essen können. Ihre waren wirklich die weltbesten. Das lag unter anderem daran, dass sie frisch auf den Tisch kamen und nicht im warmen Ofen zwischengelagert wurden, wo sie zwangsläufig pappig geworden wären. Jeder Pfannkuchen kam frisch aus der Pfanne auf den Teller und ganz zum Schluss (oder vielleicht auch schon zwischendurch, nachdem die lungernde Brut notdürftig gesättigt war?) ass unsere Mutter dann auch etwas. Weiterlesen