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Warum legt man Einlegegurken 24 Stunden in Wasser?


Gelegentlich kommt die Frage auf, warum man Gurken für 24 Stunden in Wasser legen soll, bevor man sie einlegt oder einkocht bzw. warum man dies früher so gemacht hat.
Ich habe nun in einem alten Kochbuch die Original-Erklärung aus früherer Zeit gefunden und will sie euch nicht vorenthalten. Weiterlesen

Honig-Senfgurken (mit Chili und/oder Dill)

Honig-Senfgurken

Nachdem ich letztes Jahr jede Menge Einlegegurken in verschiedenen Würzmischungen fermentiert habe – was die gesündere weil probiotische und natürlichere Variante ist, Gurken zu konservieren – versuche ich mich dieses Jahr wieder an sauren Gurken als Essiggurken. Wobei ich gar nicht genau weiss, ob der Begriff ’saure Gurken‘ klar einer Herstellungsmethode zugewiesen werden kann. Sauer werden die Gurken in jeden Fall, ob man sie im Gärtopf fermentiert oder auf die ‚brutale Art‘ mit einer Essiglösung einkocht.
Es muss vor 2 Jahren gewesen sein, dass ich gutgläubig ein Rezept nachgeahmt habe, was sich auf den ersten Blick ganz gut las und als Ergebnis viel zu saure, verhunzelte Gurken bekam. Dieses Problem scheint öfter aufzutauchen und je mehr man sich umhört, je mehr man bei Grillabenden, an der Gartenpforte, im Schnack mit anderen Hobbygärtnern und Selbstversorgern Rezepte austauscht, umso öfter hört man zähneknirschend, dass die sauren Gurken dann etwas zu sauer geworden sind. Wobei ich mir manchmal auch nicht sicher bin, ob die Leute einen vernünftigen Essig benutzt haben. Wer natürlich Branntweinessig als Zutat benutzt, wird vermutlich nie einen leckeren Sud damit herstellen können – aber zum Entkalken ist das Zeug bombig. Allerdings ist das nur meine Meinung, ihr dürft sehr gerne eine andere haben. Weiterlesen

Senfgurken mit Senfpaste (und Senfkörnern)

Senfgurken mit Senfpaste

Zu den Dingen, die mich immer wieder überrumpeln gehört neben Weihnachten und anderen Feiertagen auch die plötzliche Reife von massenhaft Obst und Gemüse und die damit verbundene Notwendigkeit, diese zu verarbeiten – wozu man gewisse Zutaten braucht.
Während ich früher, wenn ich als Schulmädchen am Buß- und Bettag alleine vor der Schule stand einfach wieder nach Hause dackeln konnte – oder mit Anne spielen gehen! Anne war eine Weile eine Schwester im Geiste und erschien auch unplanmässig an freien Tagen – während das früher also ging und die Zeit trotzdem träge weiter floß, gerate ich heute etwas mehr ins Rotieren. Rahhh! Wie kann man in einem Selbstversorgerhaushalt zuwenig Senfkörner im Haus haben? Und überhaupt, wieso habe ich kein Saatgut genommen als es da war? Wieso habe ich zuwenig Essig? Zwar habe ich meinen selbst gemachten und verschiedene spezielle, aber ich will die wertvollen Erzeugnisse ja nicht nur irgendwie konservieren, sondern jeweils die bestmöglich passende Variante wählen können.  Weiterlesen