Schlagwort-Archive: Honiggurken

Ingwer-Honiggurken mit Chili

Ingwergurken

Jaja, überall wird über Kürbisse gebloggt, ich habe einen Quittenlauf und komme jetzt noch mit einem Gurkenrezept um die Ecke. Ende Oktober vielleicht etwas ungewöhnlich aber ich fand gerade einen meiner berüchtigten Schmierzettel mit Küchennotizen wieder und konnte ihn entziffern. Die beste Gelegenheit also, um eines der letzten diesjährigen Gurkenrezepte nachzuliefern. Mit Quitten geht es später weiter und Kürbisse … Kürbisse sind ein Lagergemüse und werden hier – von einigen kleinen Ausnahmen abgesehen – über Winter verbraucht.
Wer seine Einlegegurken hat ausreifen lassen, hat jetzt noch welche liegen und kann sie noch einmachen oder im Winter den Tieren als Wintertränke füttern.
Salatgurken, die ja auch oft für Honiggurken benutzt werden, hat man jetzt eher nicht mehr, es sei denn, man lässt sie quer durch die Welt zu sich nach Hause karren.

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Honig-Senfgurken (mit Chili und/oder Dill)

Honig-Senfgurken

Nachdem ich letztes Jahr jede Menge Einlegegurken in verschiedenen Würzmischungen fermentiert habe – was die gesündere weil probiotische und natürlichere Variante ist, Gurken zu konservieren – versuche ich mich dieses Jahr wieder an sauren Gurken als Essiggurken. Wobei ich gar nicht genau weiss, ob der Begriff ’saure Gurken‘ klar einer Herstellungsmethode zugewiesen werden kann. Sauer werden die Gurken in jeden Fall, ob man sie im Gärtopf fermentiert oder auf die ‚brutale Art‘ mit einer Essiglösung einkocht.
Es muss vor 2 Jahren gewesen sein, dass ich gutgläubig ein Rezept nachgeahmt habe, was sich auf den ersten Blick ganz gut las und als Ergebnis viel zu saure, verhunzelte Gurken bekam. Dieses Problem scheint öfter aufzutauchen und je mehr man sich umhört, je mehr man bei Grillabenden, an der Gartenpforte, im Schnack mit anderen Hobbygärtnern und Selbstversorgern Rezepte austauscht, umso öfter hört man zähneknirschend, dass die sauren Gurken dann etwas zu sauer geworden sind. Wobei ich mir manchmal auch nicht sicher bin, ob die Leute einen vernünftigen Essig benutzt haben. Wer natürlich Branntweinessig als Zutat benutzt, wird vermutlich nie einen leckeren Sud damit herstellen können – aber zum Entkalken ist das Zeug bombig. Allerdings ist das nur meine Meinung, ihr dürft sehr gerne eine andere haben. Weiterlesen