Archiv der Kategorie: Pflanzen

Wir legen unseren Garten so an, dass eine möglichst essbare Landschaft im Kleinen entsteht – sei es für uns oder die Nutztiere, die wir halten (und dann essen). Ansonsten werden einheimische Pflanzen gesetzt, die aber wiederum ja auch für irgendjemanden essbar sind. ‚Nützlinge‘, ‚Schädlinge‘ oder Ast- und Strauchwerk für die Kaninchen. In dieser Kategorie geht es allerdings meist um Obst Gemüsepflanzen.

Ananaskirschen als Delikatesse

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Letztes Jahr hatte eine junge, schöne Prinzessin ungezählte Ananaskirschenpflanzen in ein Hochbeet gepflanzt, sodass hier nichts anderes mehr wuchs. Wer hätte auch geahnt, dass diese Exoten so wuchern? Wer hätte gedacht, dass man vor lauter wild um sich greifender Pflanzen bald keine Früchte mehr zu finden waren? Erschwerend kommt hinzu, dass die Genussreife dann erreicht ist, wenn die Früchte von alleine abfallen und die Haut pergamentartig wird. Wühlt man also mit seinen unegalen Fingern auf der Suche nach den Objekten der Begierde in dem über und über mit Ananaskirschen bewachsenen Beet herum, so fallen zwangsläufig jede Menge Früchte auf den Boden. Reif. Genussreif. Und kaum wieder zu finden  in dem Gemehre. Weiterlesen

Japanische Weinbeeren

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Anfang der Saison habe ich die 4 alten Himbeersträucher sowie etwa 24 neue in verschiedenen Sorten an ihren Ort der Bestimmung gepflanzt. Interessehalber kam auch eine japanische Weinbeere (rechts im Bild neben einer dunklen Himbeere) dazu. Diese wird auch Rotborstige Himbeere (Rubus phoenicolasius) genannt, ist aber keine Himbeere. Die Früchte sind ganz schön klein oder? Weiterlesen

Ernte der Hokkaidos

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Kürzlich hatte ich ja berichtet, dass aufgrund vieler sinnvoller Massnahmen, unsere Kürbispflanzen dieses Jahr sehr gut dastehen. 20 Früchte pro Pflanze hatte ich etwa stehenlassen, damit sie alle eine Chance haben auszureifen – dann kam die Fäule.

Kleine und mittlere Früchte wurden am Blütenansatz braun, dann insgesamt braun gesprenkelt und dann fielen sie ab. Mittlerweile denke ich, dass wir gut beraten sind mit einer Ausbeute von insgesamt 20 Hokkaidos zufrieden zu sein. 2 hatte ich schon geerntet, diese 15 kommen hinzu und an den Pflanzen hängen auch noch einige, die weiter ausreifen sollen. Weiterlesen

Der Pflaumenbaum

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Vorletztes Jahr haben wir einige ältere Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäume günstig erstanden und neben der kleinen Streuobstwiese wo die Enten laufen auf den grösseren Teil der Koppel gepflanzt. Die Bäume wurden in der Baumschule zum Gewinnen der Edelreiser genutzt, waren es also gewohnt, ständig und immer geschnitten zu werden. Weiterlesen

Schrecken mit Quecken Teil IV

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Ich weiß wirklich nicht mehr, wieviele Artikel ich über unseren Kampf gegen die Quecke geschrieben habe. Anscheinend sind sie alle dem Daten- und Backup-Verlust zum Opfer gefallen und auf archive.org waren sie auch nicht gesichert. Sei es drum, vielleicht taucht mein altes Backup irgendwann wieder auf und ich kann einen weiteren Teil der alten Beiträge wieder einspielen. Regelmässige Leser können sich sicherlich noch an die ein oder andere Anekdote erinnern und neu dazu gestoßenen sei gesagt: wir reden hier nicht von ein wenig Quecke im Gemüsebeet, hier geht es um den Versuch, ein wenig Gemüse auf der verqueckten ehemaligen Koppel anzubauen.

Diese von Quecke durchwachsene Zwiebel oben im Bild ist ein weiterer Beweis für die subversiven Versuche dieses Unkrauts uns auszuhungern und die Herrschaft über die Koppel  den Gemüsegarten endgültig zu übernehmen.

Ein Kürbisjahr – Zwischenstand

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Dieses Jahr haben wir durch den außerordentlichen Fleiß der besseren Hälfte 3 neue Hochbeete bekommen, 4 sogar wenn man das Quadratmeterbeet mitrechnet, was eigens für 2 Zucchinipflanzen gebaut wurde.

Gefüllt sind die Beete mit Strauchschnitt, Rinderdung und darauf 30cm Reifekompost. Die Erde ist mit einem Vlies abgedeckt welches vor übermässiger Verdunstung und Verunkrautung schützt. Offenbar produzieren die Beete Wärme und haben ein behagliches Klima denn offenbar fühlen sich sowohl die Hokkaido-Kürbisse in Hochbeet Nr. 1, als auch die Gurken in Nr. 2 ausgesprochen wohl. Die älteren Hochbeete scheinen den neuen in wenig nachzustehen, ein im ‚Paprika-Beet‘ gepflanzter Butternut-Kürbis hat unüberschaubar viele Früchte angesetzt und droht regelmässig alles um ihn herum zu verschlingen und zu überwuchern. Weiterlesen

Faulende Zucchini

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Dieses Jahr habe ich 4 Zucchinipflanzen in 3 verschiedenen Sorten und eine Rondini angebaut.
Sie stehen in 2 verschiedenen, neu aufgesetzten Hochbeeten in 30cm Reifekompost, darunter befindet sich Rinderdung. Optimale Wachstumsbedingungen also, es gibt mehr als ausreichend Nährstoffe, Wärme und ein Vlies sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit aus dem Boden nicht übermässig schnell verdunstet. Weiterlesen

Große Pilze

Auf dem gut gepflegten und abgelagerten Pferdemisthaufen wachsen große Pilze. Wirklich groß, wie ich finde. Bestimmt 15 cm im Durchmesser. Für mich sehen sie aus wie ‘weiße Anis-Champignons’, da wir aber nicht ausreichend Ahnung von Pilzen haben, um die Art sicher bestimmen zu können und uns beim Thema Pilze sofort an den trippenden Pfarrer aus “Detroit Rock City” (DAS … ist ein … ganz schön scharfer Pilz!) erinnern, haben wir diese Exemplare entsorgt. Eine kurze Recherche ergab, dass es sich fast ebenso gut um den giftigen Karbol-Champignon handeln könnte.

Rosenkohlernte

Nachdem es die ersten zaghaften Bodenfröste gegeben hat, wollten wir gerne mal unseren Rosenkohl testen. Die ersten, unteren, Röschen wurden also geerntet, bissfest gegart und in Butter geschwenkt. Sie waren schmackhaft, aber ich kann nicht sagen, ob sie mir besser gefallen haben als vergleichbare gekaufte Ware (Bio). Einige Röschen waren recht locker gewachsen und die Größe war, wie im echten Leben, sehr unterschiedlich. Vielleicht schmeckt die nächste Charge besser nachdem es ernstzunehmenden Frost gegeben hat?