8 Schlangengurken
1 Rondini
5 große Schmorgurken
14 Zucchini
45 Einlegegurken
Alles von heute. Und da hängt noch mehr an den Pflanzen. Ich brauche mehr Gärtöpfe! Mehr Rezepte! Mehr Einkochgläser! Mehr Zeit!
Eigentlich haben wir uns dieses Jahr ein wenig sicher vor Marderattacken gefühlt, denn uns hat ein Marder in den Windfang gekackt – und da wo ein Marder wohnt räubert er nicht. Andere Marder auch nicht, das gäbe Haue wegen Wilderei in fremdem Revier. Weiterlesen
Es begab sich, dass große Plagen über das Land kamen. Durch die Zwiebeln wuchs die Quecke, den Pflaumenbäumen brachen die Äste ab vor lauter Fruchtbehang, es gab eine große Dürre und danach sintflutartige Regenfälle. Die Krähen labten sich an den Enteneiern und die restlichen Gelege waren taub. Das ging landauf und landab so, die Menschen wollten aber auf ihre Weihnachtsbraten nicht verzichten und bettelten also bei den professionellen Geflügelhändlern nach Küken. Weiterlesen
Letztes Jahr hatte eine junge, schöne Prinzessin ungezählte Ananaskirschenpflanzen in ein Hochbeet gepflanzt, sodass hier nichts anderes mehr wuchs. Wer hätte auch geahnt, dass diese Exoten so wuchern? Wer hätte gedacht, dass man vor lauter wild um sich greifender Pflanzen bald keine Früchte mehr zu finden waren? Erschwerend kommt hinzu, dass die Genussreife dann erreicht ist, wenn die Früchte von alleine abfallen und die Haut pergamentartig wird. Wühlt man also mit seinen unegalen Fingern auf der Suche nach den Objekten der Begierde in dem über und über mit Ananaskirschen bewachsenen Beet herum, so fallen zwangsläufig jede Menge Früchte auf den Boden. Reif. Genussreif. Und kaum wieder zu finden in dem Gemehre. Weiterlesen
Anfang der Saison habe ich die 4 alten Himbeersträucher sowie etwa 24 neue in verschiedenen Sorten an ihren Ort der Bestimmung gepflanzt. Interessehalber kam auch eine japanische Weinbeere (rechts im Bild neben einer dunklen Himbeere) dazu. Diese wird auch Rotborstige Himbeere (Rubus phoenicolasius) genannt, ist aber keine Himbeere. Die Früchte sind ganz schön klein oder? Weiterlesen
Kürzlich hatte ich ja berichtet, dass aufgrund vieler sinnvoller Massnahmen, unsere Kürbispflanzen dieses Jahr sehr gut dastehen. 20 Früchte pro Pflanze hatte ich etwa stehenlassen, damit sie alle eine Chance haben auszureifen – dann kam die Fäule.
Kleine und mittlere Früchte wurden am Blütenansatz braun, dann insgesamt braun gesprenkelt und dann fielen sie ab. Mittlerweile denke ich, dass wir gut beraten sind mit einer Ausbeute von insgesamt 20 Hokkaidos zufrieden zu sein. 2 hatte ich schon geerntet, diese 15 kommen hinzu und an den Pflanzen hängen auch noch einige, die weiter ausreifen sollen. Weiterlesen
Vorletztes Jahr haben wir einige ältere Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäume günstig erstanden und neben der kleinen Streuobstwiese wo die Enten laufen auf den grösseren Teil der Koppel gepflanzt. Die Bäume wurden in der Baumschule zum Gewinnen der Edelreiser genutzt, waren es also gewohnt, ständig und immer geschnitten zu werden. Weiterlesen
Ich weiß wirklich nicht mehr, wieviele Artikel ich über unseren Kampf gegen die Quecke geschrieben habe. Anscheinend sind sie alle dem Daten- und Backup-Verlust zum Opfer gefallen und auf archive.org waren sie auch nicht gesichert. Sei es drum, vielleicht taucht mein altes Backup irgendwann wieder auf und ich kann einen weiteren Teil der alten Beiträge wieder einspielen. Regelmässige Leser können sich sicherlich noch an die ein oder andere Anekdote erinnern und neu dazu gestoßenen sei gesagt: wir reden hier nicht von ein wenig Quecke im Gemüsebeet, hier geht es um den Versuch, ein wenig Gemüse auf der verqueckten ehemaligen Koppel anzubauen.
Diese von Quecke durchwachsene Zwiebel oben im Bild ist ein weiterer Beweis für die subversiven Versuche dieses Unkrauts uns auszuhungern und die Herrschaft über die Koppel den Gemüsegarten endgültig zu übernehmen.
Dieses Jahr hatten viele Enten- und Gänsehalter Pech mit dem Nachwuchs. Die Eier waren taub, die Gelege blieben tot. Da wir als Omnivoren auf unsere Weihnachts- und Winterbraten aus vernünftiger Haltung genauso wenig verzichten wollen wie Verwandte und Bekannte, blieb uns nichts übrig ausser einige Küken zuzukaufen. Dachten wir*. Weiterlesen
Dieses Jahr haben wir durch den außerordentlichen Fleiß der besseren Hälfte 3 neue Hochbeete bekommen, 4 sogar wenn man das Quadratmeterbeet mitrechnet, was eigens für 2 Zucchinipflanzen gebaut wurde.
Gefüllt sind die Beete mit Strauchschnitt, Rinderdung und darauf 30cm Reifekompost. Die Erde ist mit einem Vlies abgedeckt welches vor übermässiger Verdunstung und Verunkrautung schützt. Offenbar produzieren die Beete Wärme und haben ein behagliches Klima denn offenbar fühlen sich sowohl die Hokkaido-Kürbisse in Hochbeet Nr. 1, als auch die Gurken in Nr. 2 ausgesprochen wohl. Die älteren Hochbeete scheinen den neuen in wenig nachzustehen, ein im ‚Paprika-Beet‘ gepflanzter Butternut-Kürbis hat unüberschaubar viele Früchte angesetzt und droht regelmässig alles um ihn herum zu verschlingen und zu überwuchern. Weiterlesen