Manchmal fügt sich alles so schön zusammen, und ich weiß, dass Zweifel und der Unmut meist gar nicht angebracht sind. Vorgeschichte: Wir haben uns ja bekanntermassen in den Kopf gesetzt, uns nicht nur mit Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten selbst zu versorgen und die Tiere zur Fleischproduktion selber aufzuziehen oder auf der Jagd zu erlegen – nein, wir wollen auch noch das Tüpfelchen auf dem i, die Sahnehaube, die Delikatessen.
Rüben, Kartoffeln und Kohl als Grundnahrungsmittel kann in Norddeutschland jeder anbauen. Die Kunst wäre, in diesem mitunter traurigen Klima auch viele der Exoten, auf die man mittlerweile nicht mehr verzichten will, aus eigenem Anbau zur Verfügung zu haben.
Wir sind dieses Jahr zwar schon an den Tomaten gescheitert, da die samenfesten Sorten, die wir im Anbau hatten, aufgrund der Feuchte sofort der Kraut- und Braunfäule erlegen sind, dafür haben wir aber Yacon, Süsskartoffeln und Tomatillos – mit wieviel Erfolg wird sich demnächst bei der Ernte zeigen. Und wir geben so schnell nicht auf!
Unser Paprikabeet beispielsweise war beeindruckend, leider reiften die meisten Früchte in diesem Jammertal aus kalter, feuchter Luft nicht aus. Nachdem ich nach den ersten beiden Frostnächten stundenlang unverdrossen Früchte erntete war klar: die Ernte ist groß, nur grün! Weiterlesen










