Nonne – Lymantria monacha

Ein weiterer Gast aus der Ordnung der Schmetterlinge hat sich ins Haus verirrt und auch er gehört zu den Schädlingen, ein Männchen von Lymantria monacha, der Nonne. Die Nonne ist ein Nachtfalter aus der Familie der Trägspinner und erreicht eine Flügelspannweite von 30 bis 50 Millimetern, Weibchen werden grösser als Männchen.
Die Färbung der Vorderflügel ist variabel schwarz-weiß mit Zick-Zack-Binden, die Hinterflügel sind grau. Kommt es zu einer Massenvermehrung, sind 50% der neuen Generation schwarz und haben dann Ähnlichkeit mit den Männchen des Schwammspinners.

Der angerichtete Schadfraß dauert an einem Ort 1-2 Jahre an und verlagert sich dann weiter, bevorzugt werden Fichte, Buche und Kiefer befallen. Natürlich begünstigen Monokulturen aus nicht standortgerechten Forsten das Auftreten und die Höhe der Schäden, zur Prophylaxe kann man also durchaus Mischbestand anlegen … oder eben zu Gift, Viren, Bakterien und natürlichen Feinden wie Schlupfwespen greifen, was natürlich auch fleissig getan wird, denn eine Raupe frisst etwa 200 Kiefern-, beziehungsweise 1000 Fichtennnadeln und beschädigt beim Abbeißen noch einmal so viele.

Quellen und Links:
Schäden an einem Forst nach einer Massenvermehrung von Nonnen
Nonne
Lymantria monacha
Lepiforum

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Goldafter – Euproctis chrysorrhoea

Dieser wunderschöne Falter erschien Ende Juli in einer heißen Sommernacht am Terrassenfenster. Er saß sehr ruhig und ließ sich ausgezeichnet fotografieren, wie eine Diva im weißen Nerzmantel. Dank der Bestimmungshilfe eines freundlichen Mitglieds im Lepiforum, wissen wir nun, dass es ein sogenannter Goldafter ist. Kaum zu glauben, dass Euproctis chrysorrhoea, so der wissenschaftliche Name ein Schädling sein soll. Weiterlesen

Kürbiskuchen mit Schokoladenglasur

Dieser Kürbiskuchen wird sehr saftig und locker und schmeckt nachgewiesenermaßen auch Menschen, die Vorbehalte gegenüber Kürbissen haben.
Der Kuchen bleibt einige Tage lang saftig und kann somit auch gut vorbereitet werden.
Natürlich paßt ein Kürbiskuchen perfekt zum Nachmittagskaffee an Halloween. Weiterlesen

Die letzte Ernte des Jahres: Kürbisse und Tomaten

Mein Bauchgefühl war mal wieder richtig, und so begab es sich, dass ich rechtzeitig genau einen Tag vor dem ersten Schneefall und dem Einsetzen der Nachtfröste daran ging, meine Zierkürbisse und die restlichen Cherrytomaten aus dem Gewächshaus zu ernten.
Leider war ich mit der Aussaat etwas spät dran und habe es außerdem versäumt, die Erde mit Kompost anzureichern. Sonst hätte ich vermutlich einen besseren Ertrag gehabt.
Trotzdem sind aus dem Saatgut recht stattliche Pflanzen entstanden, die im Nu das halbe Gewächshaus in Beschlag genommen haben. Die Ernte bestand aus 5 wunderschönen Zierkürbissen von verschiedenen Sorten, die eine perfekte Tischdekoration für den Herbst und natürlich für Halloween geben. Die Kürbissamen für das nächste Jahr sind auch schon gekauft: Gewarzte Zierkürbisse “Dandy” nämlich.

Im gegenüberliegenden Beet des Gewächshauses standen noch meine Tomatenpflanzen, die mich den ganzen Sommer und Frühherbst hindurch wacker mit wirklich leckeren Tomaten versorgt haben und ebenfalls mangels Rückschnitt, das halbe Gewächshaus überwuchert haben und sogar auf das Glasdach geklettert sind. Einige der auf dem Dach wachsenden Tomaten haben anscheinend schon Nachtfrost bekommen oder die Temperaturschwankungen zwischen den sehr warmen, sonnigen Tagen und kalten Nächten nicht vertragen und sind aufgeplatzt. Aus diesen habe ich die Kerne entnommen, in einem Sieb unter fließendem wasser abgespült und auf Küchenpapier getrocknet. Im Frühjahr werden aus der Saat dann neue Tomaten gezogen, da sich diese Sorte wirklich bewährt hat.

Einzig meine Paprika kümmerte das ganze Jahr vor sich hin und hat nur eine magere Schote hervorgebracht, obwohl ich die vorgezogene Jungpflanze vor Regen geschützt und wohltemperiert ins Gewächshaus gepflanzt habe.
Vermutlich habe ich es als Paprika-Anfängerin versäumt, die erste Blüte, die Königsblüte, abzubrechen.
Diese bringt nämlich, wie in meinem Falle, nur eine Frucht hervor.
Zumindest habe ich meine Lektion gelernt und im nächsten Jahr kann es nur besser laufen.

Info: Paprika anbauen
Info: Kürbisse aus eigenen Samen ziehen
Info: Tomaten anbauen
Quelle: Kürbissaat kaufen (sehr umfangreiches Angebot)

Walnußernte

Nachdem im September die ersten Walnüsse gefallen sind und direkt von hungrigen Garten-Mitbewohner eingesammelt oder entkernt wurden, habe ich mich nun, Mitte Oktober daran gemacht, die restliche Ernte einzufahren. Letztes Jahr brachten die beiden uralten Walnußbäume mehrere Stiegen Ertrag, dieses Jahr allerdings, haben die Bäume gerade soviel getragen, dass der Boden meines Korbes bedeckt war – ähnlich sah es auch schon bei der Apfelernte aus. Weiterlesen

Die Vorzüge des Landlebens

Die Ruhe und Abgeschiedenheit des Landlebens bringt zumeist den Vorteil mit sich, dass man wenig von Verkehrslärm, Abgasen, pingeligen Nachbarn und betrunken durch die Straßen ziehenden Kneipenheimkehrern belästigt wird. Wenn sich nicht gerade landwirtschaftliche Flächen in der direkten Nachbarschaft befinden, fallen auch die lauten Landmaschinen und die gleißend helle Beleuchtung in der Erntezeit sowie der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln rund ums Jahr weg. Weiterlesen

Zwiebel-Mozzarella-Stückchen

Diese herzhaften Blätterteig-Stückchen eignen sich prima als Snack oder als Vorspeise.
Den Belag kann man natürlich je nach Geschmack und zuhause vorhandenen Zutaten variieren (Zucchini, Parmesan, Pilze, Fenchel).
Wer es gerne noch etwas herzhafter mag, kann den Belag um Salamischeiben oder gekochten Schinken erweitern. Weiterlesen