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Gartenrundgang Anfang Juno & Vorstellung der Bresse-Hühner

Blühender Salbei, weiße Pfingstrose, Erdbeerminze, Zierapfel, Holunder

Ich nehme euch schnell mit auf einen Gartenrundgang aus Anfang Juni. Wir haben anscheinend kaum Frühblüher, aber so langsam geht es hier nun auch los mit überbordender Blütenfülle. Derzeit ist augenscheinlich blau und blau-violett dran: Salbei, Storchschnabel, Iris, Bergflockenblumen, wilde Stiefmütterchen, Thymian, Rosmarin und die Kornblumen sind auch bald dran.
Es herrscht eine Üppigkeit und Fülle, die man sich noch im März nicht vorstellen konnte – oder geht es nur mir so: im Winter und Frühjahr kommt mir der Garten so karg und leer vor, als würden überall freie Plätze darauf warten, mit Bäumen und Sträuchern gefüllt zu werden und im Sommer dann weiß ich beim besten Willen nicht mehr, wo ich leere Plätze entdecken konnte.

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Willkommen Juno, willkommen Sonnenwende

Die wahrscheinlich schönste Zeit des Jahres ist da denn derzeit spielt sich ein Großteil des Lebens draussen ab. Die Temperaturen hier bei uns im echten Norden sind beständig hoch wie seit Jahren nicht mehr und es gibt wenige Gründe, das Haus aufzusuchen.
Auch Touristen aus ganz Deutschland wissen die schleswig-holsteinische Lebensart, die Meere, das Klima und die vom blühenden Raps gelben Landschaften offenbar noch mehr als sonst zu schätzen. Dazu trägt vermutlich auch die bis dato bombenarme Stimmung hier oben bei. Wo hat man das noch?

Der Juni bringt uns lange, lange helle Tage und kurze Nächte, für viele Eltern tägliche Erklärungen, warum es trotzdem schon nachts und damit irgendwann einmal Zeit zum Schlafen ist und er bringt uns die Sommersonnenwende. Dieses hohe Fest erinnert uns wieder einmal daran, dass wir jeden schönen Moment auskosten sollten denn das Rad der Zeit dreht sich schneller und schneller, die Tage werden wieder kürzer und ich bedaure es sagen zu müssen, aber gefühlt schon bald wird die derzeit überbordende Natur vom Werden ins Vergehen übergehen und die dunkle Jahreszeit Einzug halten. Noch nie raste der Jahreslauf so schnell und selten überstürzten sich internationale und andere Ereignisse so sehr, dass viele schon abgestumpft resignieren und auf medialen Einfluß und Informationen verzichten. Weiterlesen

Gartenrundgang Mai

Ein Gartenrundgang quer durch den Mai, denn entgegen aller guter Absichten werde ich es wohl nicht schaffen, die Rundgänge alle 2 Wochen zu machen. Dieser Mai ist ein wunderschöner! Herrlicher Frühsommer mit wenig Wind und strahlend blauem Himmel so wie wir es hier oben in Schleswig-Holstein sehr lange nicht mehr gesehen haben.
Die Windmüller sind nicht erfreut aber die Pflanzen und die Menschen leben auf, auch ich kann mich gar nicht sattsehen an dem frischen Grün, den Formen und Farben und dem neuen Leben. Zwar sind die Gemüsepflanzen durch das kalte Frühjahr noch zurück und ich habe es noch immer nicht geschafft, alle Zöglinge auszupflanzen aber nun trennen mich nur noch der Kauf von etlichen Pflanztöpfen sowie mehrerer Wagenladungen Erde davon – denn: wir haben nun einen Folientunnel in der Größe, wo ich vermutlich auf längere Sicht nicht auf Platzprobleme stoßen werde! Seht selbst. Weiterlesen

Die letzte Ernte des Jahres: Kürbisse und Tomaten

Mein Bauchgefühl war mal wieder richtig, und so begab es sich, dass ich rechtzeitig genau einen Tag vor dem ersten Schneefall und dem Einsetzen der Nachtfröste daran ging, meine Zierkürbisse und die restlichen Cherrytomaten aus dem Gewächshaus zu ernten.
Leider war ich mit der Aussaat etwas spät dran und habe es außerdem versäumt, die Erde mit Kompost anzureichern. Sonst hätte ich vermutlich einen besseren Ertrag gehabt.
Trotzdem sind aus dem Saatgut recht stattliche Pflanzen entstanden, die im Nu das halbe Gewächshaus in Beschlag genommen haben. Die Ernte bestand aus 5 wunderschönen Zierkürbissen von verschiedenen Sorten, die eine perfekte Tischdekoration für den Herbst und natürlich für Halloween geben. Die Kürbissamen für das nächste Jahr sind auch schon gekauft: Gewarzte Zierkürbisse “Dandy” nämlich.

Im gegenüberliegenden Beet des Gewächshauses standen noch meine Tomatenpflanzen, die mich den ganzen Sommer und Frühherbst hindurch wacker mit wirklich leckeren Tomaten versorgt haben und ebenfalls mangels Rückschnitt, das halbe Gewächshaus überwuchert haben und sogar auf das Glasdach geklettert sind. Einige der auf dem Dach wachsenden Tomaten haben anscheinend schon Nachtfrost bekommen oder die Temperaturschwankungen zwischen den sehr warmen, sonnigen Tagen und kalten Nächten nicht vertragen und sind aufgeplatzt. Aus diesen habe ich die Kerne entnommen, in einem Sieb unter fließendem wasser abgespült und auf Küchenpapier getrocknet. Im Frühjahr werden aus der Saat dann neue Tomaten gezogen, da sich diese Sorte wirklich bewährt hat.

Einzig meine Paprika kümmerte das ganze Jahr vor sich hin und hat nur eine magere Schote hervorgebracht, obwohl ich die vorgezogene Jungpflanze vor Regen geschützt und wohltemperiert ins Gewächshaus gepflanzt habe.
Vermutlich habe ich es als Paprika-Anfängerin versäumt, die erste Blüte, die Königsblüte, abzubrechen.
Diese bringt nämlich, wie in meinem Falle, nur eine Frucht hervor.
Zumindest habe ich meine Lektion gelernt und im nächsten Jahr kann es nur besser laufen.

Info: Paprika anbauen
Info: Kürbisse aus eigenen Samen ziehen
Info: Tomaten anbauen
Quelle: Kürbissaat kaufen (sehr umfangreiches Angebot)