Schlagwort-Archive: Johannisbeere

Männerkuchen

Wie im Januarbeitrag versprochen, veröffentliche ich hier das Rezept für meinen Männerkuchen. Männerkuchen aufgrund der Tatsache, dass dieser Kuchen den anwesenden Männern mit Bärten sehr viel besser mundete als den Frauen.
Als ich anmerkte, dass etwas weniger Schokolade in diesem Kuchen auch reichen würde, wiegelten sie vehement ab. Huch! Die Männer wollten mehr Schokolade als die Frauen!? Mit diesem Anti-Klischee sind wir voll auf Kurs schätze ich – und der Kuchen hatte seinen Namen weg. Weiterlesen

Schütteljohannisbeeren als Preiselbeerersatz

Eines der vielen, vielen Rezepte, die sich samt zugehöriger Fotos auf meiner Festplatte scharen und auf Veröffentlichung warten ist dieses: Schütteljohannisbeeren
Schütteljohannisbeeren sind ein Ersatz für Preiselbeeren, da diese nicht auf jedem Boden gedeihen weil sie ein spezielles Milieu benötigen und sich abseits der wilden Vorkommen anscheinend sowieso etwas kapriziös zeigen. Für mein Empfinden sind Preiselbeeren allerdings ein notwendiger Bestandteil der Vorratskammer – gar nicht mal so sehr für Wildgerichte, sondern um ein Brot mit Camembert damit zu bereichern.
Im Gegensatz zu Preiselbeeren, die hier bislang nicht gedeihen, haben wir Johannisbeeren im Überfluss, also gab ich diesem Rezept eine Chance. Weiterlesen

Johannisbeer-Apfelmus

Es ist die Zeit des Jahres, wo die Äpfel im Lager merklich zu altern beginnen und man einen Gutteil verkochen oder verbacken kann. Ausserdem schafft der Hobbygärtner nun langsam Platz in der Tiefkühltruhe und so können Früchte, die zu unterschiedlichen Zeiten Saison haben, zueinander kommen. Schwarze Johannisbeeren und Herbstäpfel.
Die Inspiration für dieses farbintensive Apfelmus war allerdings eine gänzlich andere und verlangt nach einem outing. Weiterlesen

Früher ging das.

Beeren an der Sonne trocknen. Früher ging das.

Alte Bücher sind toll. Natürlich finde ich Bücher generell toll, wie meine eindrucksvollen Stapel quer durch’s Haus und unter Bücherlasten zusammenbrechenden Schränke unter Beweis stellen, aber wenn Bücher als Zeitzeugen fungieren, denen man schwerlich Schönfärberei und Demenz unterstellen kann, ist es besonders toll. In Sommern wie diesen, wo wir uns gegenseitig von unseren Erinnerungen an heißere Zeiten erzählen während die Zeitungsfritzen sich dabei lächerlich machen, ständig und immer auf’s Neue zu beteuern, wie falsch doch unsere Erinnerungen sind, dass jeder neue Sommer mal wieder der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war und die gemeinen Menschen generell zu verblendet sind um ihren eigenen Erinnerungen und Gefühlen vertrauen zu können, sind sie noch toller. Ich danke meinem Mann, der sehr viel weniger geizig ist als ich und mir ein altes, holsteinisches Kochbuch kaufte, welches ich zwar seit Jahren auf Sicht hatte, bis dato aber nicht kaufte weil ich eine stoische Geduld beim Warten auf Schnäppchen entwickeln kann. Weiterlesen

3 Johannisbeeren-Marmelade mit Aronia und Sternanis

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Seit Jahrzehnten Fan von eher herben Marmeladen wie Ingwer- oder Orangenmarmelade – was in der Praxis heisst, dass ich sie etwa 3 Mal im Jahr esse – habe ich neulich gelesen, dass sich Sternanis ganz gut in Marmeladen machen soll und wollte das mal ausprobieren. Da der Nachwuchs derzeit eine süsse Phase hat, war auch sichergestellt, dass es einen dankbaren Abnehmer gibt. Zusätzlich habe ich noch einige Aronia-Beeren an die Johannisbeeren gegeben, diese nehmen durch ihr herbes Aroma auch ein wenig Süße. Weiterlesen

Crema Balsamica Cassis

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Wir verwenden Aceto Balsamico und Crema Balsamica ziemlich häufig, sei es ganz klassisch zu Tomaten-Mozzarella-Salat, zu gebratenem Chicorée auf Schafskäse oder zu Rehfleisch.
Naheliegend war daher, einmal selber auszuprobieren, diesen herzustellen. Nur: ich habe einfach nicht daran gedacht, dass es möglich ist. Blinder Fleck oder so, geht nicht, kann nicht gehen, ist was ganz besonderes. Bislang haben wir unsere speziellen Essige aus Husum bezogen und zu diesem Zwecke einen kleinen Ausflug mit Verkostung unternommen, was auch sehr zu empfehlen ist, aber nicht mehr zwingend nötig. Ich bin nämlich neulich per Zufall über ein Rezept von Bushcook gestolpert, welches ich für meine Zwecke etwas abgewandelt habe. Weiterlesen