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Herbst-Wraps mit selbstgemachtem Guacamole-Dip

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Diese Wraps sind folgerichtigerweise überwiegend aus Lagergemüsen entstanden, denn die letzten Salatgurken waren wattig geworden, Tomaten hatten wir ohnehin kaum und hier ist bei Weitem nicht das Wetter für Sommergemüse. Der Rotkohl liegt geerntet im kalten Vorflur und fängt ohnehin langsam an, unansehnlich zu werden. Den Trombincinos gefällt es im Vorflur besser und ich überlege schon spätestens seit der Ernte, wie ich sie verarbeiten könnte. Rote Linsen wollte ich schon lange machen, geschlachtete Hähne warteten im Gefrierschrank auf ihren Einsatz und die Tomatillos wurden zusammen mit gekauften Bio-Avocados zu einer Guacamole-Salsa (Rezept hier) verarbeitet. Es ist also mal wieder ein richtiges Selbstversorger–Essen geworden – wenn man großzügig ist und von den zugekauften Wraps, dem Ahornsirup, Öl und ein paar Gewürzen absieht. Und den Linsen, da will ich nächstes Jahr den Anbau testen. Weiterlesen

Trombolina d’Albenga – eine Entdeckung

Tromboncino

Immer auf der Suche nach neuem,schmackhaften Lagergemüse bin ich Anfang des Jahres im Dreschflegel-Katalog über den ‚Trombolina d’Albenga‘ gestolpert. Er wird dort Keulenzucchini ‚Trombetta di Albenga‘ genannt und beschrieben als „rankend. Viele, keulenförmige, meist zum Kreis gebogene Früchte mit kleiner Samenhöhle und viel Fleisch“ und sollte gut lagerfähig sein. Also wurde er gekauft und ausgesät in einem Anzuchttopf.

Als ich Mitte/Ende Mai meine Zucchini, Rondini, Kürbisse und Gurken auspflanzte, überraschte mich ein Hagelschauer, die Hagelkörner zerschossen von vielen Pflanzen die Blätter und nicht alle kamen durch. An eine frei gewordene Stelle pflanzte ich vermeintlich einen Butternut-Kürbis. Später im Jahr beobachtete ich argwöhnisch die Früchte und konnte sie so gar nicht zuordnen. Grün gestreift wie eine Zucchini aber laaaang und gebogen. Weiterlesen

Kürbissuppe mit Kochschinken und Kokos

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Die Kürbisernte ist dieses Jahr trotz der seltsamen Zucchinifäule, die irgendwann auch die Hokkaidos erwischt hat, zufriedenstellend ausgefallen. Neben der Hokkaido-Porree-Quiche, die ich liebe, die bessere Hälfte aber verzichtbar findet, soll es natürlich auch Kürbissuppe und Kürbisbrot aus dem Selbstversorgergarten geben. Das Rezept für die Kürbissuppe ist dem Daten- und Backupverlust zum Opfer gefallen, ich wusste nur noch, dass darin gekochter Schinken vorkommt. Verzagen bringt nichts, also habe ich kurzerhand ein neues Rezept entworfen und bin begeistert. Weiterlesen

Ernte der Hokkaidos

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Kürzlich hatte ich ja berichtet, dass aufgrund vieler sinnvoller Massnahmen, unsere Kürbispflanzen dieses Jahr sehr gut dastehen. 20 Früchte pro Pflanze hatte ich etwa stehenlassen, damit sie alle eine Chance haben auszureifen – dann kam die Fäule.

Kleine und mittlere Früchte wurden am Blütenansatz braun, dann insgesamt braun gesprenkelt und dann fielen sie ab. Mittlerweile denke ich, dass wir gut beraten sind mit einer Ausbeute von insgesamt 20 Hokkaidos zufrieden zu sein. 2 hatte ich schon geerntet, diese 15 kommen hinzu und an den Pflanzen hängen auch noch einige, die weiter ausreifen sollen. Weiterlesen

Hokkaido-Porree-Quiche

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Eigentlich ist dieses Gericht perfekt für den Spätwinter geeignet, weil es aus Lagergemüse besteht. Der Hokkaido-Kürbis hält sich je nach Art des Anbaus und Lagerraum bis in den Frühling hinein und der Porree steht – eventuell mit ein wenig Winterschutz – zumindest bis zum Spätwinter im Beet. Danach räume ich ihn ab und lagere ihn in der Speisekammer, indem ich ihn in Eimer stelle, die mit eben feuchtem Sand halb gefüllt sind.

Nun gefällt mir diese Quiche aber so gut, dass ich sie schon jetzt mit dem ersten reifen Hokkaido-Kürbis zubereiten musste. Sehr zum Leidwesen der besseren Hälfte, der dieses Gericht zu ’nüchtern‘ ist. Sprich, es fehlt das Fleisch. Glücklicherweise passt Lachs gut dazu. Weiterlesen

Ein Kürbisjahr – Zwischenstand

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Dieses Jahr haben wir durch den außerordentlichen Fleiß der besseren Hälfte 3 neue Hochbeete bekommen, 4 sogar wenn man das Quadratmeterbeet mitrechnet, was eigens für 2 Zucchinipflanzen gebaut wurde.

Gefüllt sind die Beete mit Strauchschnitt, Rinderdung und darauf 30cm Reifekompost. Die Erde ist mit einem Vlies abgedeckt welches vor übermässiger Verdunstung und Verunkrautung schützt. Offenbar produzieren die Beete Wärme und haben ein behagliches Klima denn offenbar fühlen sich sowohl die Hokkaido-Kürbisse in Hochbeet Nr. 1, als auch die Gurken in Nr. 2 ausgesprochen wohl. Die älteren Hochbeete scheinen den neuen in wenig nachzustehen, ein im ‚Paprika-Beet‘ gepflanzter Butternut-Kürbis hat unüberschaubar viele Früchte angesetzt und droht regelmässig alles um ihn herum zu verschlingen und zu überwuchern. Weiterlesen

Kürbiskuchen mit Schokoladenglasur

Dieser Kürbiskuchen wird sehr saftig und locker und schmeckt nachgewiesenermaßen auch Menschen, die Vorbehalte gegenüber Kürbissen haben.
Der Kuchen bleibt einige Tage lang saftig und kann somit auch gut vorbereitet werden.
Natürlich paßt ein Kürbiskuchen perfekt zum Nachmittagskaffee an Halloween. Weiterlesen

Die letzte Ernte des Jahres: Kürbisse und Tomaten

Mein Bauchgefühl war mal wieder richtig, und so begab es sich, dass ich rechtzeitig genau einen Tag vor dem ersten Schneefall und dem Einsetzen der Nachtfröste daran ging, meine Zierkürbisse und die restlichen Cherrytomaten aus dem Gewächshaus zu ernten.
Leider war ich mit der Aussaat etwas spät dran und habe es außerdem versäumt, die Erde mit Kompost anzureichern. Sonst hätte ich vermutlich einen besseren Ertrag gehabt.
Trotzdem sind aus dem Saatgut recht stattliche Pflanzen entstanden, die im Nu das halbe Gewächshaus in Beschlag genommen haben. Die Ernte bestand aus 5 wunderschönen Zierkürbissen von verschiedenen Sorten, die eine perfekte Tischdekoration für den Herbst und natürlich für Halloween geben. Die Kürbissamen für das nächste Jahr sind auch schon gekauft: Gewarzte Zierkürbisse “Dandy” nämlich.

Im gegenüberliegenden Beet des Gewächshauses standen noch meine Tomatenpflanzen, die mich den ganzen Sommer und Frühherbst hindurch wacker mit wirklich leckeren Tomaten versorgt haben und ebenfalls mangels Rückschnitt, das halbe Gewächshaus überwuchert haben und sogar auf das Glasdach geklettert sind. Einige der auf dem Dach wachsenden Tomaten haben anscheinend schon Nachtfrost bekommen oder die Temperaturschwankungen zwischen den sehr warmen, sonnigen Tagen und kalten Nächten nicht vertragen und sind aufgeplatzt. Aus diesen habe ich die Kerne entnommen, in einem Sieb unter fließendem wasser abgespült und auf Küchenpapier getrocknet. Im Frühjahr werden aus der Saat dann neue Tomaten gezogen, da sich diese Sorte wirklich bewährt hat.

Einzig meine Paprika kümmerte das ganze Jahr vor sich hin und hat nur eine magere Schote hervorgebracht, obwohl ich die vorgezogene Jungpflanze vor Regen geschützt und wohltemperiert ins Gewächshaus gepflanzt habe.
Vermutlich habe ich es als Paprika-Anfängerin versäumt, die erste Blüte, die Königsblüte, abzubrechen.
Diese bringt nämlich, wie in meinem Falle, nur eine Frucht hervor.
Zumindest habe ich meine Lektion gelernt und im nächsten Jahr kann es nur besser laufen.

Info: Paprika anbauen
Info: Kürbisse aus eigenen Samen ziehen
Info: Tomaten anbauen
Quelle: Kürbissaat kaufen (sehr umfangreiches Angebot)