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Willkommen Juli & einige Gedanken zur Zeit, zur Zukunft von Landidylle sowie eine Erklärung zur Sendepause

The light at the end of the tunnel has been turned off until further notice. NOT.

Es ist nun ziemlich genau mittlerweile über einen Monat her, seitdem ich den letzten Beitrag veröffentlicht habe. Zwar habe ich in der jüngsten Vergangenheit öfter über die rasende Zeit geklagt und bin zuletzt immer etwas spät dran gewesen mit meinen Monatsrückblicken, die derzeitige Sendepause hatte allerdings andere Gründe.
Wenn ich mir in den vergangenen Wochen Gedanken über die Zeit gemacht habe, dann über die Zeit in der wir leben. Dass die gemessene Zeit offenbar tatsächlich abartig schnell dahinrast ist vermutlich eine Nebenerscheinung der Zeit – im Sinne von Epoche – in der wir leben, denn meine natürlich höchst empirischen Privatforschungen zu dem Thema haben ergeben, dass sowohl junge als auch alte, medial abgeschirmte wie auch in der Wischphone-Matrix lebende Menschen dies so wahrnehmen.

Während ich selbst also in den vergangenen Wochen ein krasses Wechselbad der Gefühle nahm, aus der die landidyllische Lebensweise im wesentlichen als die wohltuende, die echte, die ehrliche und die durch alle Zeiten getragene hervorging, möchte ich für die Webseite Landidylle.com und für euch eben dieses Wechselbad nicht.
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Willkommen März, willkommen Frühling

Nun wird es wirklich hohe Zeit, den März zu begrüßen. Der Frühling ist da, die Natur erwacht zu neuem Leben und entwickelt sich mal wieder so explosionsartig, wie man es sich im Winterhalbjahr nicht träumen lässt, nach alter Tradition rasseln die Waffen um dem Kriegsgott Mars zu huldigen, im Selbstversorgergarten ackert das Schlachtross und die Tag-und-Nacht-Gleiche steht vor der Tür. Im Gegensatz dazu lief der Februar fast noch in Zeitlupe ab, ungeliebt ist er von den meisten, denn so langsam hat man den Winter über, will nicht mehr frieren und zumindest hier oben im Norden auch mal wieder das Sonnenlicht sehen. Weiterlesen

Willkommen Februar, willkommen Midlife Crisis (sofern ich dafür Zeit finde)

Verfall

Februar. Der letzte Monat des Winters. Ich kann den Frühling bereits riechen, die Vögel ganz offenkundig auch, denn kaum ist der Zensus der Vogelschar aka Stunde der Gartenvögel vorüber (bei der sich kaum nennenswert Vögel in unserem Garten gefunden haben), zwitschert und tiriliert es aus ungefähr jedem Baum und Strauch. Zwar ist der Februar meistens noch einmal gut für spontane und echte Wintereinbrüche, aber es lässt sich nicht mehr leugnen, dass die dunkle Jahreszeit nun wirklich bald vorbei ist und die Natur schon bald zu neuem Leben erwachen wird. Das Bauernjahr beginnt und im alten Brauchtum wird das Licht in die Welt getragen. Apropos Licht und Welt: ein weiteres denkwürdiges Ereignis im Februar ist seit einigen Jahrzehnten mein Geburtstag. Weiterlesen