Diese Tarte Tatin ist ein Festschmaus, nicht mehr und nicht weniger!
Wie so oft fand sich alles zusammen. Meinem aufmerksamen Leser Bernhard von KampfdenKalorientierchen.com fielen aufgrund meiner Wintergerichte und der Serie ‚Vom eingemachten Leben‚, in der es darum geht, leckere Gerichte aus eingelagerten Zutaten herzustellen, einige tolle Rezepte ein. Er schickte mir einige Urschweizer Rezepte, die wir hier noch nachkochen und vorstellen werden aber auch dieses Rezept für eine Tarte Tatin mit Zwiebeln aus dem Périgord (weil ich kurz erwähnte, dass wir mit einem spontanen Besuch, eine Tarte Tatin aßen). ‚Tarte Tatin aux oignons rouges et au fromage de chèvre‘ heisst es im Original und stammt vom Kommissar Bruno, beziehungsweise aus dem Kochbuch, was aufgrund der in den Krimis vorkommenden Rezepte erschaffen wurde: ‚Brunos Kochbuch: Rezepte und Geschichten aus dem Périgord‘.
Verständlicherweise, denn wer von diesen schmackhaften Kreationen liest, möchte sie bestimmt auch nachkochen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Sabrina & Bernhard von Kampfdenkalorientierchen.com, ich finde es ganz, ganz lieb von euch, dass ihr euch die Zeit nehmt, mir eure tollen Rezepte zur Verfügung zu stellen! Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Backen
Puddingschnecken mit Himbeeren à la Christina

Vor einigen Tagen las ich bei Christina ein Rezept für besagte Puddingschnecken mit Himbeeren, die sahen verdammt gut aus, Hefeteig, Pudding und Himbeeren hören sich wie ein Dream Team an und Christina schrieb:
heut gibt’s ein Rezept mit Pudding und Himbeeren, was kann da schon schief gehen?
Ha! Ich erwähnte noch, dass ich zwar ständig koche und Brot backe, aber wenig Süßkram mache, aber wer hätte gedacht, dass ich an einem solchen recht simplen Rezept grandios scheitere? Hätte ich nicht versprochen zu berichten, falls ich für unsere Feierlichkeit am Sonntag die Puddingschnecken backe, hätte ich selbstverständlich den Mantel des Schweigens darüber gebreitet. Weiterlesen
Dinkelbrot mit Leinsamen aus dem neuen Gärkorb
Neulich habe ich endlich in zwei Gärkörbe beziehungsweise Brotformen investiert. Nicht, dass sie wirklich notwendig wären, um ein schönes Brot zu backen, aber irgendwie mag ich das Aussehen der Brote, die in einem Gärkorb geformt wurden manchmal sehr gerne leiden. Weiterlesen
Kümmel-Weißbrot als Beilage zu deftigen Eintöpfen
Dieses Weißbrot eignet sich perfekt als Beilage zu deftigen Eintöpfen weil es ausser jeder Menge Kümmel keine prominenten Eigenaromen mitbringt. Ja, man ahnt und sieht es kaum, aber in 2 dieser Laibe habe ich eine Handvoll Kümmelsamen versenkt.
Während mein Bigos auf dem Herd köchelte, beschloss ich, dass Kartoffeln als Beilage nicht so schön passen und erinnerte mich an alte Zeiten in Osteuropa wo viel Kümmelbrot gemacht wurde. Das passt!
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Dinkel-Vollkornbrot mit Chia
An sich wollte ich etwas ganz anderes backen. Anscheinend ist meine Vorratshaltung noch sehr verbesserungswürdig, denn das Weizenmehl war mal wieder alle. Also gab es ein Dinkelbrot. Dinkel ist ohnehin lecker, wollte ich sowieso viel öfter machen. Als kleine Beigabe waren Leinsamen geplant, aber diese waren unauffindbar oder auch alle. Alternativ bietet sich ja Chia an. Mein Mann hat neulich die Theorie aufgestellt, dass Leinsamen die einheimische, ökologisch korrekte Alternative zu den derzeit gehypten Chia-Samen ist und so ganz abwegig finde ich die Idee nicht. Da die Quellfähigkeit vom Chia erstaunlich ist und ich nicht das Risiko eingehen wollte, dass mir der Teig darunter leidet, habe ich die Samen (2 gehäufte EL) vorab in Wasser eingeweicht. Weiterlesen
Kürbis-Karotten-Brot – ein wenig süss
Gelegentlich wird von einigen stillen Mitlesern dieser Seite moniert, dass ich zuwenige meiner Brotrezepte veröffentliche. Ich versuche mich zu bessern und direkt mal ein paar nachzuschieben, sofern ich mich noch an die Zutaten erinnern kann und Fotos gemacht habe.
Dieses ist ein Karotten-Kürbis-Brot, welches ich gebacken habe, um einen passenden Träger für die Sternanis-Marmelade zu haben. Weiterlesen
Sauerteig-Roggenbrot mit langer Haltbarkeit
Angeregt durch die Unterhaltung, die nach dem Veröffentlichen des Runenbrotes entstanden ist, habe ich einen Test gemacht und einen uralten Sauerteig-Ansatz (Anstellgut) angefüttert und 2 Tage später verbacken.
Das Ergebnis ist, wie von diesem Sauerteigansatz gewohnt, super. Ein schweres aber lockeres, saftiges Brot, was sich unter anderem dank dem verwendeten Kochstück sehr lange frisch hält.
Für mich war es ein interessanter Versuch, wie lange sich so ein hungernder Ansatz tatsächlich reaktivieren lässt. In meinem Fall waren es einige Monate. Weiterlesen
Hot Dogs mit Bratwurst, Schmorzwiebeln und süssem Hausmachersenf in Roggen-Buns
Die rustikale Variante des allseits beliebten Fast Food mit rot gefärbten Würstchen, totem Mehl und mit allerlei ‚Es‘ stabilisierten Gurken und Röstzwiebeln.
Das Originalrezept, welches ich für unsere Zwecke abgewandelt habe, findet sich in dem hier schon einmal erwähnten ‚Winterkochbuch‘ von Jane Lawson.
Für kurz entschlossene ist dieses Rezept nichts, es handelt sich hierbei nämlich durchaus nicht um fast food, sondern die Vorbereitung braucht seine Zeit, namentlich der süsse Hausmachersenf. Diesen habe ich bereits vor einigen Wochen angefertigt, sodass er ordentlich Zeit zum Durchziehen hatte. Weiterlesen
Das Runenbrot
Aus aktuellem Anlass muss ich notfallmässig schnell das Brotrezept für ein ganz einfaches, aber sehr herzhaftes Brot zwischenschieben. Das Brot besteht überwiegend aus Ruchmehl, etwas Roggenmehl habe ich zugefügt sowie Gewürze.
Ruchmehl ist ein aus Weizen oder Dinkel produziertes Mehl. Weissmehl wird vorwiegend aus dem inneren Teil des Getreidekornes hergestellt. Das Ruchmehl wird jedoch nach dem Entzug eines Teils des Weissmehls gewonnen und enthält daher einen größeren Anteil der äusseren Schalenschicht. Es enthält mehr Eiweiss, Mineralstoffe und Vitamine aus der Randschicht des Korns. Ruchmehl ist deshalb in seinem biologischen Nährwert dem Weiss- und Halbweissmehl überlegen. Es verfügt über einen ausgeprägteren Geschmack als Weissmehl und eignet sich für dunkle Backwaren
Mit Hack, Feta und Paprika gefülltes Brot
Früher gab es bei uns gelegentlich gefülltes Brot. Eine herzhafte und unproblematische Möglichkeit, ein leckeres und vollwertiges Mahl auch zum kalt essen oder mitnehmen zu bereiten. Also habe ich mich mal daran versucht. Die Mengenverteilung der Zutaten war leider nicht ganz ausgewogen; zu viel Hack und zu wenig Brotteig führten dazu, dass es im Ergebnis etwas feucht wurde und damit schlecht zu schneiden.
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