Auch wenn Chicorée treiben eigentlich eine klassische Winterarbeit ist und dabei zwangsläufig ein Wintersalat herauskommt, den man prima mit Obst kombinieren kann, essen wir Chicorée mit Abstand am liebsten gebraten als Vorspeise. Die bei uns immer wieder beliebte Kombination bitter-süß-salzig kann auch hier durch die Wahl des Balsamicos mit einer fruchtigen Note verändert werden. Im oberen Bild ist ein Himbeer-Balsamico. Weiterlesen
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Radicchio-Salat mit getrockneten Tomaten, Apfel und Apfel-Aperitif mit Orange
Ein weiterer toller Wintersalat, der durch die Zusammenstellung von bitter, süß und sauer zusammen mit dem vollmundigen, warmen Geschmack getrocknet Tomaten eine gelungene Kreation von uns ist.
Radicchio ist ja einer der wirklich noch bitteren Wintersalate, was einen guten Hinweis auf seinen gesundheitlichen Nutzen gibt. Als Kontrast passen dazu klitzekleine Schnitzel eines festen, süßen Apfels, sehr fein geschnittene getrocknete Tomate und der Apfel Aperitif mit Orange aus dem Findling-Shop. Bislang konnte ich noch nicht herausfinden, wie man diesen Essig selber herstellen kann, aber irgendwann werde ich mich sicherlich in meine Hexenküche zurückziehen und genau dieses testen. Weiterlesen
Herbstgemüse-Pfanne
Da sich derzeit die Körbe und Eimer voll mit Erntegut bis in den Windfang hinaus stapeln und aneinander reihen, fehlt Zeit an allen Ecken und Enden. Es ist diese Zeit im Jahr, wo man 12 Stunden ernten und roden, 12 Stunden verarbeiten und einlagern könnte und nicht zu vergessen etliche Stunden Reste, Schiet und Dreck vom rein- und raustragen, umher räumen, schnippeln und sonstigem wegputzen könnte. Dabei arbeitet man gegen die schwindende Anzahl von Sonnenstunden, die Tage werden kürzer gerade dann, wenn wir sie lang bräuchten. Zumindest besteht kein Mangel an den verschiedensten Gemüsen. Aber wenn ich am Ende eines langen Arbeitstages rund gelaufene Füße habe und nur noch ab ins Bett und schlafen ab an den Rechner und bloggen möchte, dann fehlt mir mitunter doch die Lust, mir kreative Kochideen einfallen zu lassen. Weiterlesen
Mit Reh-Hack gefüllte Paprikas und spanischer Reis
Manchmal fügt sich alles so schön zusammen, und ich weiß, dass Zweifel und der Unmut meist gar nicht angebracht sind. Vorgeschichte: Wir haben uns ja bekanntermassen in den Kopf gesetzt, uns nicht nur mit Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten selbst zu versorgen und die Tiere zur Fleischproduktion selber aufzuziehen oder auf der Jagd zu erlegen – nein, wir wollen auch noch das Tüpfelchen auf dem i, die Sahnehaube, die Delikatessen.
Rüben, Kartoffeln und Kohl als Grundnahrungsmittel kann in Norddeutschland jeder anbauen. Die Kunst wäre, in diesem mitunter traurigen Klima auch viele der Exoten, auf die man mittlerweile nicht mehr verzichten will, aus eigenem Anbau zur Verfügung zu haben.
Wir sind dieses Jahr zwar schon an den Tomaten gescheitert, da die samenfesten Sorten, die wir im Anbau hatten, aufgrund der Feuchte sofort der Kraut- und Braunfäule erlegen sind, dafür haben wir aber Yacon, Süsskartoffeln und Tomatillos – mit wieviel Erfolg wird sich demnächst bei der Ernte zeigen. Und wir geben so schnell nicht auf!
Unser Paprikabeet beispielsweise war beeindruckend, leider reiften die meisten Früchte in diesem Jammertal aus kalter, feuchter Luft nicht aus. Nachdem ich nach den ersten beiden Frostnächten stundenlang unverdrossen Früchte erntete war klar: die Ernte ist groß, nur grün! Weiterlesen
Feldsalat mit Speck und Blaubeer-Balsamico
Vermutlich habe ich es an dieser Stelle noch nicht erwähnt, weil es für uns ziemlich alltäglich ist, aber möglicherweise bringe ich ja jemanden auf den Geschmack.
Unser absoluter Lieblingssalat ist Feldsalat mit Speck und wechselnden Balsamico-Essigen. Glücklicherweise (was diesen Aspekt angeht) geht es auf den Winter zu und somit auf die Hochsaison des bitteren Feldsalats. Wie so oft gefällt uns die Mischung aus süß-bitter-sauer-salzig besonders und je nachdem, für welche Sorte Balsamico man sich entscheidet, kommt noch eine ausgesprochen fruchtige Note hinzu. Weiterlesen
Feigen-Aubergine-Feta-Crème
Bestimmt kennt ihr die wahnwitzig leckere Feigencrème vom Orientalen auf dem Markt?
Würzig, süsslich und irgendwie bekommt man nie so ganz heraus, was die geheimen Ingredienzen sind. Dieses Zeug hat definitiv einen eingebauten Suchtfaktor. Um es ganz dekadent im großen Stil als alleinigen Sattmacher zu einem frischen Fladenbrot zu essen, ist es aber recht teuer. Ein weiterer guter Grund, die Feigen-Auberginen-Crème selber herzustellen. Wir bauen (noch) keine Feigen an, in meinem alten Garten hatte ich einen Feigenbaum und der trug satt. Überbordend viel. Aber ich gebe zu, dass ich damals nicht so genau wusste, was ich aus den Feigen machen soll und somit sind die meisten dann verkommen. Was für ein Verlust! Weiterlesen
Fladenbrot (noch nicht perfekt)
Kürzlich benötigte ich als Brotbeilage dringend ein Fladenbrot und machte mich auf die Suche nach einem Rezept, was originale Schmackhaftigkeit und Konsistenz verspricht. Einige wenige konnte ich finden, ich habe auch exakt das verlangte Mehl benutzt, den Hefeteig entgegen meiner Gewohnheiten warm geführt, den Teig immer und immer wieder gefaltet und zweimal gehen lassen, im Ofen geschwadet. Trotzdem ist das Ergebnis eher ein flaches Weißbrot teutonischer Art als ein typisch türkisches oder griechisches Fladenbrot, so wie wir es schätzen. Weich und fluffig aber trotzdem zäh zu zerreissen mit großen Luftlöchern. Weiterlesen
Süßkartoffel-Chili
Seit einiger Zeit schraube ich an einem Rezept für ein ganz anderes Chili mit Bataten herum. Gleich der erste Versuch gefiel mir ausgesprochen gut, leider habe ich nichts dokumentiert und mein unzuverlässiges Hirn ist auch keine Hilfe. Zwischen dem ersten Süßkartoffel-Chili und dem letzten lagen einige Versuche, die wirklich nicht der Rede wert sind.
Kategorie ‚macht satt, aber Nachschlag brauche ich nicht‘. Die aktuelle Version kann man so lassen, sie schmeckt wirklich gut. Weiterlesen
Französisches Baguette
Französisches Baguette ist eine so vielseitige Beilage, dass man es eigentlich mehrmals im Monat backen könnte. Ich führe meinen Hefeteig mittlerweile fast nur noch kalt; so lässt er sich auch prima tagelang im Kühlschrank aufbewahren und ist schnell einsatzbereit. Fast noch schneller, als wenn man ihn warm gehen lässt und dafür dann dieses typisch extrem fluffige Gebäck bekommt. Weiterlesen
Kürbissuppe mit Kochschinken und Kokos
Die Kürbisernte ist dieses Jahr trotz der seltsamen Zucchinifäule, die irgendwann auch die Hokkaidos erwischt hat, zufriedenstellend ausgefallen. Neben der Hokkaido-Porree-Quiche, die ich liebe, die bessere Hälfte aber verzichtbar findet, soll es natürlich auch Kürbissuppe und Kürbisbrot aus dem Selbstversorgergarten geben. Das Rezept für die Kürbissuppe ist dem Daten- und Backupverlust zum Opfer gefallen, ich wusste nur noch, dass darin gekochter Schinken vorkommt. Verzagen bringt nichts, also habe ich kurzerhand ein neues Rezept entworfen und bin begeistert. Weiterlesen










