Seit einiger Zeit schraube ich an einem Rezept für ein ganz anderes Chili mit Bataten herum. Gleich der erste Versuch gefiel mir ausgesprochen gut, leider habe ich nichts dokumentiert und mein unzuverlässiges Hirn ist auch keine Hilfe. Zwischen dem ersten Süßkartoffel-Chili und dem letzten lagen einige Versuche, die wirklich nicht der Rede wert sind.
Kategorie ‚macht satt, aber Nachschlag brauche ich nicht‘. Die aktuelle Version kann man so lassen, sie schmeckt wirklich gut. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Kochen
Französisches Baguette
Französisches Baguette ist eine so vielseitige Beilage, dass man es eigentlich mehrmals im Monat backen könnte. Ich führe meinen Hefeteig mittlerweile fast nur noch kalt; so lässt er sich auch prima tagelang im Kühlschrank aufbewahren und ist schnell einsatzbereit. Fast noch schneller, als wenn man ihn warm gehen lässt und dafür dann dieses typisch extrem fluffige Gebäck bekommt. Weiterlesen
Kürbissuppe mit Kochschinken und Kokos
Die Kürbisernte ist dieses Jahr trotz der seltsamen Zucchinifäule, die irgendwann auch die Hokkaidos erwischt hat, zufriedenstellend ausgefallen. Neben der Hokkaido-Porree-Quiche, die ich liebe, die bessere Hälfte aber verzichtbar findet, soll es natürlich auch Kürbissuppe und Kürbisbrot aus dem Selbstversorgergarten geben. Das Rezept für die Kürbissuppe ist dem Daten- und Backupverlust zum Opfer gefallen, ich wusste nur noch, dass darin gekochter Schinken vorkommt. Verzagen bringt nichts, also habe ich kurzerhand ein neues Rezept entworfen und bin begeistert. Weiterlesen
Kochen damals und heute. Rückblick auf die Baustellen-Küche
DAS waren Zeiten! Aber nicht die schlechtesten. Zuvor habe ich nämlich auf einer Elektroplatte im Rohbau gekocht. Es dauerte sicher eine Stunde bis ein Topf voll Wasser kochte und die umliegenden AKWs fuhren Extraschichten. Im Spätherbst in einem Rohbau ohne Fenster, mit Bau-Tür und bei Außentemperaturen zu kochen ist wahrlich kein Spaß – das kann ich euch versichern. Also überlegt gut, ob ihr jemals auf eine Baustelle in diesem Zustand zieht. Im Nachhinein klingen die Schilderungen vom Leben auf der Baustelle ja immer recht romantisch wie ich finde und letztlich sind es auch Erfahrungen, die einem keiner nehmen kann. Weiterlesen
Chia-Schokoladenpudding mit Kokos-Aprikose
Gestern stolperte ich über ein neues Blog, nämlich mylovelygreenkitchen. Dort entdeckte ich ein Rezept für Chia-Schoko-Pudding mit Pfirsich-Kokosmus und erinnerte mich prompt an die halbe Dose eingelegte Aprikosen, die nach einer nächtlichen Heißhungerattacke noch von der Nacht im Kühlschrank stand.
Zwar habe ich mein Dessert etwas abgewandelt, aber das Ergebnis war superlecker und ich bin mir sicher, dass es auch das Original ist. Chapeau! Weiterlesen
Schmorgurken
In meiner Familie gibt es keine Tradition für Gurkengerichte. Im Gegensatz zu vielen anderen Familien in Schleswig-Holstein, wo diese Rezepte wohl von flüchtenden Vorfahren aus slawischen Ländern mitgebracht wurden. Schmorgurken sind ein ideales Selbstversorger-Gericht: sowohl Frühkartoffeln als auch Schmorgurken aka Schälgurken lassen sich ohne großen Aufwand und in großer Menge im eigenen Garten anbauen. Will man auf Speck nicht verzichten, was ich bei diesem Gericht auch nicht empfehlen würde, und hält man keine eigene Sau im Garten, könnte man Kaninchenspeck benutzen – oder ganz banal beim regionalen Bio-Laden seines Vertrauens kaufen. Weiterlesen
Wok-Kohl mit Curry und Krabben
Vor einiger Zeit habe ich beim Bio-Händler meines Vertrauens einen Weißkohl ‚Ackerpille‘ gekauft. Die Marktfrau pries ihn als sehr mild und nicht blähend an, was sicherlich vor allem für Kinder mit Kolikneigung eine gute Sache ist. Sie empfahl mir einen Wok-Kohl daraus zuzubereiten. Auf der Suche nach einem inspirierenden Rezept stieß ich auf dieses Kohlcurry.
Das kann man ohne weiteres unverändert so kochen – es ist sehr lecker. Aber natürlich habe ich im Laufe der Zeit etwas herumgeschraubt. Weiterlesen
Zwiebelsuppe
Eine kräftige Zwiebelsuppe ist einfach und schnell gemacht und passt prima als Vorsuppe zu vielerlei Hausmannskost. Nahrhaft, schmackhaft, heizt ein – perfekt nach einem Arbeitstag im herbstlichen Garten. Während die klassische Französische Zwiebelsuppe, die meiner recht ähnlich ist, mit Mehl abgebunden wird, haben wir festgestellt, dass es uns wesentlich besser gefällt, eine gekochte Kartoffel in der Suppe zu pürieren. Das Ergebnis wird fein sämig und das Aroma gewinnt. Weiterlesen
Es herbstet, die Bratäpfel dürfen zubereitet werden!
Ich kann es nicht oft genug erwähnen: der Herbst ist meine liebste Jahreszeit, solange es nicht permanent regnet. Schöne, frische abends kühle Luft, reifes Obst wohin man sich wendet, man bekommt langsam Lust, sich abends wieder in Decken und Schaffelle zu mummeln und auch mal den Ofen anzuwerfen.
Ruhigen Gewissens können jetzt die ersten Bratäpfel als Nachspeise zubereitet werden. Welche Apfelsorte sich dafür eignet, müsst ihr probieren oder Menschen aus eurem Umfeld fragen. Bei hunderten verschiedenen Apfelsorten ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass wir alle Zugriff auf die gleichen Sorten haben – es sei denn, man bevorzugt die geschmacksneutralen aber gut transportfähigen Supermarktäpfel. Wobei ein gut sortierter Supermarkt normalerweise auch schöne Sorten bereithalten sollte. Weiterlesen
Was kochen mit frischen Datteln?
Letztens gab es einen heftigen Herbststurm mit sintflutartigen Regenfällen, als wir gerade auf dem Wochenmarkt waren. So kam es, dass wir uns bei einem Höker unterstellten, bei dem wir üblicherweise nicht kaufen weil er nur Waren aus konventionellem Anbau hat.
NUR? Nein, nicht nur, manchmal gibt es dort auch Kräuter, Pilzen und Obst aus Wildsammlung – je nach Saison. Er ist der einzige, der im Frühjahr Bärlauch verkauft wenn ich nicht irre und er hatte die wilden Blaubeeren. Nun gab es dort frische Datteln zu kaufen. Natürlich musste ich die mitnehmen und probieren. Ich habe zwar bereits in einem Land gelebt, wo Datteln wachsen, aber ich kann mich beim besten Willen nicht entsinnen, ob ich frische, also gelbe Datteln gegessen habe. Diese sind noch sehr fest und hinterlassen einen etwas pelzigen Geschmack wie ich finde. Andere Probanden waren da allerdings anderer Meinung.
Nun habe ich allerdings überhaupt keine Ahnung, was am am besten mit diesem kostbaren Obst anstellt, zum roh essen sind sie zu unreif, wie ich finde (und danach geht es hier ja 😉 ) und brauche Tipps! Weiterlesen









