Wir sind mal wieder zu einer Stiege voll Chilis gekommen und ich hatte den wilden Plan, ein Chili-Gemüse zu machen und dazu – altbewährt und irrwitzig lecker zum Entschärfen – Bohnenmus. Offenbar hatte ich die Schärfe der Chilis etwas unterschätzt, nachdem ich 250g von Kernen und Häuten befreit hatte, wunderte ich mich über Niesanfälle und kostete mal etwas aufmerksamer die Chilis. Heissa! Die restlichen vorbereiteten 500g Chilis schob ich schnell beiseite und überlegte mir weitere entschärfende Maßnahmen. Weiterlesen
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Wildschweingulaschsuppe
Wir essen anscheinend weniger Fleisch als geplant, anders kann ich mir nicht erklären, warum die Truhen noch immer Reh, Lamm, Wildschwein, Gänse, Enten, Pute, Hasen, Hähne & den Fasan beinhalten. Ein unhaltbarer Zustand. Also los ans Verarbeiten.
Ich beginne mit einem köstlichen Wildschwein-Gulasch. Superzart, fruchtig-süßlich und ein wenig scharf. Perfekt möchte man sagen, hörte sich das nicht so abstoßend arrogant an.
Mit Ratatouille gefüllte Rondini
Leider war ich nicht schnell genug, um ein schönes Foto von der so grell bunten Kreation zu machen – da hatte der Herr des Hauses bereits angerichtet, zerschnippelt und gekleckert. Aber immerhin. Im Lager befand sich (an der Seite von 7 Hokkaidos) noch eine ausgereifte Rondini* und unser ‚Gröntüchhöker‘ hatte Auberginen, Paprika, rote Zwiebeln, Knoblauch und Chili übergeben. Außerdem scheint seit Tagen die Sonne, die Temperaturen steigen tagsüber in den zweistelligen Bereich und ich schufte trotz immer noch anhaltender Erkältung bereits im Garten – Ausblick auf den Sommer also, zumindest Frühling. Folgerichtigerweise musste ich aus den vorhandenen Zutaten Ratatouille zubereiten. Weiterlesen
Mit Ziegenkäse gefüllte Pimientos und mexikanisches Bohnenmus
Man könnte auch sagen ‚Pimientos rellenos de Queso y Frijoles refritos‚. Ein ähnliches Gericht habe ich bei meinem alten Stamm-Mexikaner regelmässig feuerspeiend als Vorspeise genossen. Kennengelernt habe ich die gefüllten Pimientos allerdings nicht zu meiner Zeit auf den Kanaren, die ja ein Schmelztiegel südamerikanischer und europäischer Kulturen sind, sondern beim Mexikaner im Ostblock. Ernüchternde Realität ist mein Cross-over. Tut mir leid, dass ich euch nicht Bilder von heißen, sternenklaren Nächten mit Blick auf den Atlantik male. Zumindest nicht in diesem Fall, vielleicht erzähle ich später mal davon, dass die Fensterfront meiner Wohnung in dem kanarischen Nest wo ich wohnte einen unverbauten Blick auf den Atlantik freigab. Zurück zu den Pimientos. Weiterlesen
Lobia Masala Konkani Style – Black eyed Peas Curry Goa Style (mit Kokos)
Vor einiger Zeit begab es sich, dass ich in der großen klitzekleinen Stadt, die uns mit allem versorgt, was wir nicht selber anbauen und der Hofladen nicht führt, einen türkischen Supermarkt ansteuerte und ein paar trockene Vorräte aufstockte.
Aus heiterem Himmel überfiel mich vor ein paar Tagen die Idee, ein Bohnen-Curry zu machen, eine aufschlussreiche Recherche auf indischen Kochseiten ergab, dass das anscheinend eine gute Idee ist, dass mal wieder massenhaft Leute voneinander abschreiben, dass es je nach Weltanschauung die interessantesten Dinge gibt, die Menschen sich versagen zu essen (Zwiebeln & Knoblauch!), dass die Variante mit Kokos Konkani bzw. Goa zugeschrieben wird und dass ich das Gericht lieber verwestlicht kochen möchte. Weiterlesen
Scharfes Apfelchutney
Wohl dem, der im Sommer und Herbst wenn Überfluss im Garten und in den Hofläden herrscht, daran denkt und sich die Zeit nimmt, etwas von dieser frischen Fülle in den Winter zu retten!
Schnell ist ein wenig Reis oder ähnliches gekocht und zusammen mit einem Glas selbst gemachten Chutney hat man eine leckere und gesunde kleine Mahlzeit auf dem Tisch, von der man genau weiss, was darin ist. Dieses Apfelchutney schmeckt zu Fleisch ebenso gut wie zu Reis, Fladenbrot oder als Zutat für andere Gerichte. Weiterlesen
Paprikaanbau im Freiland in Norddeutschland 2015 (und ein wenig Verarbeitung)
Nachdem wir in den letzten Jahren Paprika eher im bescheidenen Umfang oder mit zweifelhaftem Erfolg angebaut haben, veränderten wir in der Saison 2015 einige Parameter und können recht zufrieden sein.
Die Beurteilung muss natürlich immer vor dem Hintergrund erfolgen, dass wir hier im feucht-kühlen Norddeutschland ohne Gewächshaus gärtnern. Weiterlesen
Chili-Quark aus der letzten Chili-Ernte des Jahres
Nachdem ein früher Frost zwar einen Teil meiner Paprika- und Chiliernte dahingerafft hatte und die Ernte des Großteils notwendig machte, standen an der SW-Wand in einem Topf immer noch tapfer einige wenige Chili-Pflanzen. ‚Feuerküsschen‘ und vermutlich ‚Rotes Teufele‘. Dank dem lauwarmen Winter hatten die Pflanzen es bis vor kurzem tatsächlich bis in den Dezember hinein gut überstanden. Verrückt, nächsten Monat könnte man schon wieder mit der Anzucht neuer Pflanzen beginnen! Weiterlesen
Selbst gemachte Guacamole-Salsa mit Tomatillos aus eigenem Anbau
Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal Tomatillos angebaut. Tomatillos gehören traditionell an viele mexikanische Salsas, so auch an Guacamole. Über den Anbau von Tomatillos werde ich sicherlich noch einmal einen gesonderten Artikel verfassen, hier geht es nun erst einmal um das Guacamole-Rezept. Die fertige Guacamole-Salsa wurde dann zusammen mit Lagergemüsen zu einer Herbstkreation eines Wraps verarbeitet. Wahrscheinlich kann man Tomatillos in größeren Städten in Feinkostläden oder auf gut ausgestatteten Märkten bekommen. Hier in der Provinz darf man so ein Sortiment nicht erwarten und es geht nichts über den eigenen Anbau. Der Geschmack der Tomatillos ähnelt dem anderer Physalis-Beeren, frisch, leicht süß, etwas säuerlich und relativ speziell. Weiterlesen
Süßkartoffel-Chili
Seit einiger Zeit schraube ich an einem Rezept für ein ganz anderes Chili mit Bataten herum. Gleich der erste Versuch gefiel mir ausgesprochen gut, leider habe ich nichts dokumentiert und mein unzuverlässiges Hirn ist auch keine Hilfe. Zwischen dem ersten Süßkartoffel-Chili und dem letzten lagen einige Versuche, die wirklich nicht der Rede wert sind.
Kategorie ‚macht satt, aber Nachschlag brauche ich nicht‘. Die aktuelle Version kann man so lassen, sie schmeckt wirklich gut. Weiterlesen









