Wer warm haben will, muss Holz machen. So ist das hier bei uns.
Wer warm haben will, muss Holz machen, transportieren, kleinmachen, aufstapeln, abdecken, per Schubkarre den Hang hochschieben, ins Haus schleppen, regelmässig die Öfen beschicken und nicht zuletzt den Dreck wegmachen, den es hinterlässt, ständig Holz durchs Haus zu schleppen. So müsste es vollständig und korrekt heissen. Weiterlesen
Schlagwort-Archive: Selbstversorgung
Natürliche Wintertränke für Kaninchen
Jeder Nutztierhalter kennt wohl die Problematik mit eingefrorenen Tränken und Trögen. Entweder man schleppt mehrmals am Tag Giesskannen mit heißem Wasser zu den Gehegen oder man beheizt die Tränken selber mittels elektrischem Heizstab oder Grablicht. Kaninchen stillen ihren Wasserbedarf normalerweise über die Nahrung. Das funktioniert aber natürlich nur, solange die Nahrung saftreich ist und ausreichend zur Verfügung steht. In Gefangenschaft gehaltene Kaninchen (und das gilt in den allermeisten Fällen wohl auch für Gehegehaltung) haben zumindest im Winter diese Möglichkeit nicht. Zumeist wird im Winter überwiegend Heu gefüttert und als Energiespender gegen die Kälte mitunter Kaninchenmüesli. Weiterlesen
Hagebutten-Marmelade aus Strandrosen
Da wo ich herkomme, wachsen Wildrosen am Strand. Natürlich nicht nur dort, aber wer würde ernsthaft auf die Idee kommen, Hagebutten von Feldwegen zwischen gespritzten Feldern oder am Rande von Schnellstrassen zu ernten?
Eben. Und genau das ist hierzulande, in meiner neuen Heimat das Problem. Ich kenne hier nur potentiell verseuchte Standorte von Wildrosen und auch die bessere Hälfte ist eher ratlos, wo man sie reinen Gewissens ernten könnte – und er kennt eine Menge Feldwege und abgeschiedene Plätze. Weiterlesen
Neues aus dem Hühnerhaus
Ich bin so froh, dass wir nun die Hühner bei uns haben, es ist wirklich eine Freude, ihnen zuzusehen. Den kleinen Auslauf – der später einmal als Mutter-Kind-Einheit dienen soll oder eben im Falle einer neuen Vogelgrippe mit Aufstallungspflicht als rundum geschlossener und somit erlaubter Auslauf – ist mittlerweile schwarz. Es wurde fleissig gescharrt, gepickt, sich gegenseitig Würmer abgejagt und gehudert. Weiterlesen
Putenoberkeule nach Art des Hauses
In meiner Herkunftsfamilie gab es am Heiligen Abend immer Pute. Um genau zu sein Putenoberkeulen und für jeden eine Beilage nach Wunsch. Ich bevorzuge natürlich Rosenkohl und Semmelknödel aber auch Kartoffeln und Rotkohl gehörten immer dazu.
Bei meinem Mann gab es wohl meistens Ente. Dieses Jahr hatte ich Wunschkost und ausserdem hatten wir ja die Tausch-Pute von der ich neulich berichtete gerade abgeholt. Weiterlesen
Ein neuer Vorwerk-Hahn ist eingezogen
Letzten Sonntag war es soweit und unsere Hühnerschar hat ein neues Oberhaupt bekommen. Der blutsfremde Vorwerkhahn ist planmässig eingezogen und hat sich an sich wacker geschlagen. Am ersten Abend hatte er zwar Schwierigkeiten die Hühnerklappe zu finden und kam nicht auf die Idee, dass man die Hühnerleiter die man morgens herunter gegangen ist auch wieder hinaufsteigen könnte , aber abgesehen von diesem kleinen Faux pas hat er sich direkt gut eingefügt. Weiterlesen
Gepökelter Vorwerk-Hahn NT. Knusprig & saftig.
Da wir ja Vorwerkhühner halten und die überzähligen Hähne geschlachtet haben, kann es nun öfter mal naturbelassenes, bio-gefüttertes und freilaufendes Huhn geben. Beziehungsweise Hahn. Heute nennt man das wohl ‚Bruderhahn‘ und fühlt sich besser dabei als früher, als man vorübergehend vergessen hatte, dass die Nachtzucht zu einem guten Teil männlich ist. Obwohl Vorwerks Zweinutzungshühner sind und demnach eine anständige Legeleistung haben und trotzdem Fleisch ansetzen, kann man die Schlachtkörper natürlich nicht mit denen von Fleischrassen vergleichen – geschweige denn von Masthybriden. Weiterlesen
Die Ernte geht weiter: nochmals Schlachttag. Enten & Gänse & eine Tausch-Pute
Wie immer zeige ich die Fotos der Schlachtkörper nach dem Klick, der die bewusste Entscheidung, sich tierische Nahrungsmittel anzusehen, unterstreicht. Für alle anderen ein Foto unseres ungefährlichen und trotzdem vom Kleinkind arg strapazierten Adventskranzes sowie gute Wünsche für eine leckere vegetarische oder vegane Vorweihnachtszeit und allzeit eine ausgewogene Nährstoffversorgung.
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XXL Eierkartons gesucht
Es ist ein lauwarmer Winter und die Flugenten legen bereits seit einigen Wochen wieder Eier. Ende Dezember hätten sie theoretisch dann ein Gelege beisammen und Ende Januar bis Anfang Februar würden die Küken schlüpfen. Viel zu früh.
Ich sammle also zumindest die Eier, die im Stall gelegt werden ein und benutze sie für Kuchen. Gelagert werden müssen sie aber bis dahin auch und da kommt nun das Problem. In den Eierpappen für Hühnereier ist bei Weitem nicht genug Platz für Enteneier und man bekommt den Deckel nicht richtig zu. Fangen noch mehr Enten an zu legen, muss ich die Eierkartons stapeln und mit nicht richtig geschlossenen Deckeln gibt das Stürze und Spiegelei. Weiterlesen
Yacon-Anbau in Norddeutschland
Yacon ist eine Verwandte des Topinambur und kommt ebenfalls aus Südamerika und zwar aus den peruanischen Hochebenen der Anden. Dort wird sie seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel angebaut und wird, wie ich irgendwo aufgeschnappt habe, zum Durst löschen gegessen. Der Geschmack der Speicherwurzeln erinnert uns etwas an eine Mischung aus Nashi und Mango. Von der Nashi das birnige und von der Mango das harzige. Aber da liest man manchmal auch was anderes, mag daran liegen, dass Geschmäcker verschieden sind, meine gehässige Vermutung ist allerdings, dass viele Seiten nur voneinander abschreiben und kaum einer der Autoren Yacon selber probiert hat. Soweit ich informiert bin, ist der Obst-Gemüse-Exot in Europa nicht als Lebensmittel zugelassen weil er hier keine Tradition hat (nicht, weil es nicht gesund wäre). Gedünstet oder gebraten sollen die Wurzeln an Wasserkastanien erinnern. Weiterlesen










