Diese Tarte Tatin ist ein Festschmaus, nicht mehr und nicht weniger!
Wie so oft fand sich alles zusammen. Meinem aufmerksamen Leser Bernhard von KampfdenKalorientierchen.com fielen aufgrund meiner Wintergerichte und der Serie ‚Vom eingemachten Leben‚, in der es darum geht, leckere Gerichte aus eingelagerten Zutaten herzustellen, einige tolle Rezepte ein. Er schickte mir einige Urschweizer Rezepte, die wir hier noch nachkochen und vorstellen werden aber auch dieses Rezept für eine Tarte Tatin mit Zwiebeln aus dem Périgord (weil ich kurz erwähnte, dass wir mit einem spontanen Besuch, eine Tarte Tatin aßen). ‚Tarte Tatin aux oignons rouges et au fromage de chèvre‘ heisst es im Original und stammt vom Kommissar Bruno, beziehungsweise aus dem Kochbuch, was aufgrund der in den Krimis vorkommenden Rezepte erschaffen wurde: ‚Brunos Kochbuch: Rezepte und Geschichten aus dem Périgord‘.
Verständlicherweise, denn wer von diesen schmackhaften Kreationen liest, möchte sie bestimmt auch nachkochen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Sabrina & Bernhard von Kampfdenkalorientierchen.com, ich finde es ganz, ganz lieb von euch, dass ihr euch die Zeit nehmt, mir eure tollen Rezepte zur Verfügung zu stellen! Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Aus eingelagerten Zutaten
Gemüseeintopf mit Graupen
So leicht und bunt wie er daherkommt, könnte man diesen Eintopf für eine frische Frühlingssuppe halten. Es handelt sich allerdings im Zutaten aus den Erdmieten, vom Winterbeet und aus der Vorratskammer. Passt also durchaus bei dem einen oder anderen mit ähnlichem Lebensstil in die Kategorie ‚vom eingemachten Leben‘. Weiterlesen
VEL: Kubanische Frijoles Negros
Nach dem Erscheinen und Diskutieren des Artikels ‚The hungry Gap‘ finde ich es noch spannender als zuvor, nach abwechslungsreichen und leckeren Gerichten Ausschau zu halten, die aus eingelagerten Zutaten gekocht werden können. Natürlich bleiben wir der Hausmannskost bzw. dem Arme-Leute-Essen treu – dieses Mal ein Abstecher nach Kuba. Weiterlesen
Bigos – Polnischer Eintopf mit Sauerkraut
Da sich im Leben ja oftmals vieles fügt wenn man es zulässt, wir immer Augen und Ohren offen halten nach Rezepten für Gerichte aus der Vorratskammer und Verwendungen für unsere Vorräte sowie überhaupt leckere Sachen, die andere kochen – und der Herr des Hauses dazu auch noch ein sehr kommunikativer Mensch ist, der viel rumkommt, sind wir auf Bigos gekommen. Sicher kann man das auch einfacher haben, aber bei einem lütten Klönschnack Rezepte austauschen hat doch wesentlich mehr Qualität. Weiterlesen
Lobia Masala Konkani Style – Black eyed Peas Curry Goa Style (mit Kokos)
Vor einiger Zeit begab es sich, dass ich in der großen klitzekleinen Stadt, die uns mit allem versorgt, was wir nicht selber anbauen und der Hofladen nicht führt, einen türkischen Supermarkt ansteuerte und ein paar trockene Vorräte aufstockte.
Aus heiterem Himmel überfiel mich vor ein paar Tagen die Idee, ein Bohnen-Curry zu machen, eine aufschlussreiche Recherche auf indischen Kochseiten ergab, dass das anscheinend eine gute Idee ist, dass mal wieder massenhaft Leute voneinander abschreiben, dass es je nach Weltanschauung die interessantesten Dinge gibt, die Menschen sich versagen zu essen (Zwiebeln & Knoblauch!), dass die Variante mit Kokos Konkani bzw. Goa zugeschrieben wird und dass ich das Gericht lieber verwestlicht kochen möchte. Weiterlesen
Himmel un Eer
Gestern gab es zum ersten Mal in diesem Hause ‚Himmel un Ääd‚ oder um es auf Plattdeutsch zu sagen ‚Himmel un Eer‚. Anscheinend hat dieses Gericht in Norddeutschland keine Tradition, zumindest nicht hier oben oder keine uns bekannte – und das, obwohl deftiges Arme-Leute-Essen und vor allem die Kombination aus süß und salzig sehr weit verbreitet ist. Und wenn man sich die Zutaten ansieht, eignet es sich auch prima als Winteressen aus Lagervorräten, Äpfel, Kartoffeln und geräucherte Wurst hat man im Winter ja noch recht lange vorrätig.
Den Anstoß gab die wunderbare Wili beziehungsweise ihre Idee, dieses Gericht mit dem hier veröffentlichten Karamell-Apfelmus zu probieren. Mein Beitrag war, auch die Zwiebeln zu karamellisieren und so legten wir los. Weiterlesen
VEL: Sauerkraut mit Kartoffelpüree und Kohlwurst

Dieses Rezept ist so simpel, dass es an sich jeder im Tiefschlaf zubereiten kann, aber in der neuen Serie VEL ‚Vom Eingemachten leben‚ darf es natürlich der Vollständigkeit halber nicht fehlen und ausserdem passt es ja perfekt zu dem Artikel in dem ich berichte, wie wir unser Sauerkraut selber herstellen.
Ihr könnt, wie berichtet, die Gärung eures Sauerkrauts dann abbrechen, wenn euch der Säuregrad und der Geschmack am besten gefallen und das Kraut portionsweise in Gläsern einkochen. Obwohl eingekochtes Gemüse im Gegensatz zu Obst normalerweise nur eine Halbkonserve ergibt, würde ich wetten, dass Sauerkraut durch die Säure eine Vollkonserve wird. Weiterlesen
VEL: Birnen, Bohnen & Speck aus der Vorratskammer
Dieser Beitrag gehört zur Reihe ‚Vom Eingemachten leben‚, wer Birnen, Bohnen & Speck saisonal aus frischen Zutaten herstellen möchte, wird hier fündig. (Allerdings sind im Rahmen des Datenverlusts die Fotos des Beitrages verloren gegangen).
Birnen, Bohnen & Speck aus Vorräten aus der Speisekammer ist bei uns ein typisches Selbstversorger-Fast-Food. Späte Termine, quengeliges Kind, zu lange draußen gearbeitet, generelle Unlust zu kochen – da bietet es sich an, auf die selbst hergestellten Konserven aus dem Vorratslager zurückzugreifen. Weiterlesen
VEL: Spaghetti mit Tomaten-Karottensauce und Sellerie-Pesto
Ebenfalls angeregt durch eine Unterhaltung, die hier im Blog entstanden ist, möchte ich die Serie ‚Vom Eingemachten leben‚ starten. Dabei soll es um Gerichte gehen, die aus den eingemachten und eingelagerten Zutaten hergestellt werden.
Wer – aus welchen Gründen auch immer – Vorratshaltung betreibt, will diese später zu meist einfachen aber schmackhaften Gerichten kombinieren und ich möchte versuchen, einige Rezepte zusammenzutragen, die aus der Speisekammer des Selbstversorgergartens entspringen. Weiterlesen
Kartoffel-Pastinaken-Rahmsuppe mit geschmorten Zwiebelringen, Champignons und Speck
Heute zeige ich Euch wieder ein klassisches Selbstversorger-Gericht. Ich bewundere ja immer die exotischen Ingredienzen und Gerichte auf anderen Kochblogs und bin ein wenig neidisch, dass es hier in der Provinz nichtmal einen Teil der Zutaten zu kaufen gibt, aber andererseits bin ich stolz und dankbar, dass wir uns von eigener Hände Arbeit und vom eigenen Land ernähren können könnten und nur wenig zukaufen müssten. Da das Hauptaugenmerk bei uns ja darauf liegt, aus der eigenen Ernte möglichst abwechslungsreiche und leckere Gerichte zu zaubern, und diese Ernte und dieser Anbau nun mal im feucht-kühlen Norddeutschland stattfindet, gibt es hier eher klassisches Arme-Leute-Essen. Aber wir stellen auch fest, dass man mit ein wenig Phantasie und zugekauften Produkten sehr feine Dinge zaubern kann und das in allerbester Qualität. Direkt vom Beet auf den Tisch. Heutzutage ist DAS der wahre Luxus. Weiterlesen









