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Herbst-Wraps mit selbstgemachtem Guacamole-Dip

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Diese Wraps sind folgerichtigerweise überwiegend aus Lagergemüsen entstanden, denn die letzten Salatgurken waren wattig geworden, Tomaten hatten wir ohnehin kaum und hier ist bei Weitem nicht das Wetter für Sommergemüse. Der Rotkohl liegt geerntet im kalten Vorflur und fängt ohnehin langsam an, unansehnlich zu werden. Den Trombincinos gefällt es im Vorflur besser und ich überlege schon spätestens seit der Ernte, wie ich sie verarbeiten könnte. Rote Linsen wollte ich schon lange machen, geschlachtete Hähne warteten im Gefrierschrank auf ihren Einsatz und die Tomatillos wurden zusammen mit gekauften Bio-Avocados zu einer Guacamole-Salsa (Rezept hier) verarbeitet. Es ist also mal wieder ein richtiges Selbstversorger–Essen geworden – wenn man großzügig ist und von den zugekauften Wraps, dem Ahornsirup, Öl und ein paar Gewürzen absieht. Und den Linsen, da will ich nächstes Jahr den Anbau testen. Weiterlesen

Selbst gemachte Guacamole-Salsa mit Tomatillos aus eigenem Anbau

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Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal Tomatillos angebaut. Tomatillos gehören traditionell an viele mexikanische Salsas, so auch an Guacamole. Über den Anbau von Tomatillos werde ich sicherlich noch einmal einen gesonderten Artikel verfassen, hier geht es nun erst einmal um das Guacamole-Rezept. Die fertige Guacamole-Salsa wurde dann zusammen mit Lagergemüsen zu einer Herbstkreation eines Wraps verarbeitet. Wahrscheinlich kann man Tomatillos in größeren Städten in Feinkostläden oder auf gut ausgestatteten Märkten bekommen. Hier in der Provinz darf man so ein Sortiment nicht erwarten und es geht nichts über den eigenen Anbau. Der Geschmack der Tomatillos ähnelt dem anderer Physalis-Beeren, frisch, leicht süß, etwas säuerlich und relativ speziell. Weiterlesen

Kartoffel-Pastinaken-Rahmsuppe mit geschmorten Zwiebelringen, Champignons und Speck

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Heute zeige ich Euch wieder ein klassisches Selbstversorger-Gericht. Ich bewundere ja immer die exotischen Ingredienzen und Gerichte auf anderen Kochblogs und bin ein wenig neidisch, dass es hier in der Provinz nichtmal einen Teil der Zutaten zu kaufen gibt, aber andererseits bin ich stolz und dankbar, dass wir uns von eigener Hände Arbeit und vom eigenen Land ernähren können könnten und nur wenig zukaufen müssten. Da das Hauptaugenmerk bei uns ja darauf liegt, aus der eigenen Ernte möglichst abwechslungsreiche und leckere Gerichte zu zaubern, und diese Ernte und dieser Anbau nun mal im feucht-kühlen Norddeutschland stattfindet, gibt es hier eher klassisches Arme-Leute-Essen. Aber wir stellen auch fest, dass man mit ein wenig Phantasie und zugekauften Produkten sehr feine Dinge zaubern kann und das in allerbester Qualität. Direkt vom Beet auf den Tisch. Heutzutage ist DAS der wahre Luxus. Weiterlesen

Schnitzel in Mandelkruste mit sauer-scharfem Kohl

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Jedes Jahr im Herbst nehme ich mir ‚Das Winterkochbuch‘ von Jane Lawson vor, lese Rezepte, lasse mich inspirieren, verteile jede Menge Gedächtnisstützen in Form von Post-its in dem Buch und koche am Ende doch kaum etwas davon. Sehr seltsam. Ich glaube kaum, dass es an meiner Unlust liegt, mich an Rezepte zu halten, denn das müsste ich ja nicht und das tue ich ja sonst auch nicht sklavisch. Wie auch immer, in den letzten Tagen tobt hier ein ordentlicher Herbststurm ums Haus, man erledigt draussen nur die notwendigsten Dinge und zieht sich dann wieder ins Haus zurück; ein perfektes Setting, um sich ein wenig mehr ums leibliche Wohl zu kümmern.

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Hahn aus dem eigenen Stall auf mediterranem Gemüse geschmort

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Heute war es soweit, wir haben den ersten eigenen Hahn zubereitet. Es war ein Vorwerkhahn von diesem Jahr, mit um die 2 Kilo genau richtig für eine Mahlzeit für uns.
Das Fleisch war fest und muskulös aber zart genug und der Geschmack recht intensiv.
Er wurde auf einem Gemüsebett geschmort und nach etwa 2 Stunden Garzeit im Bräter aus dem Bett gehoben, mit Honig eingestrichen und mit Oberhitze gebräunt. Weiterlesen

‚Russischer Roter‘ Kohl mit rotem Quinoa und Karotten

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Dieses Jahr haben wir als Wintergemüse unter anderem den Blattkohl ‚Russischer Roter‘ angebaut. Er hat gefiederte, grün-türkisfarbene Blätter, die teilweise rot überhaucht und teilweise rot gerändert sind. Der sibirische Kohl soll extrem winterhart sein, ob dem so ist werden wir vielleicht feststellen. Die Blätter können immer wieder geerntet werden und nach dem Winter treiben sie wohl schnell wieder aus. Der Geschmack ist mild-süsslich-nussig, die meisten Quellen beschreiben den Geschmack zwar als ‚kohlrabiartig‘, aber das konnten wir nicht feststellen. Weiterlesen

Schokoladenpudding mit Zitronenschale

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Einfach, schnell und interessant. Ein schokoladiges Dessert mit fruchtiger Note.
Man bereite einen Schokoladenpudding nach Gusto, z.B. nach diesem Rezept, füge 2 Messerspitzen fein geriebene Zitronenschale hinzu, fülle den Pudding in Dessertschälchen, belege ihn mit Schokoladenlinsen und drapiere etwas Julienne geschnittene und in Zucker konservierte Zitronenschale darauf. Schon fertig.

Apfelpfannkuchen à la Oli

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Früher haben wir unsere Mutter des Öfteren bekniet, sie möge doch unbedingt mal wieder Pfannkuchen machen. Wir hätten sie einmal die Woche essen können. Ihre waren wirklich die weltbesten. Das lag unter anderem daran, dass sie frisch auf den Tisch kamen und nicht im warmen Ofen zwischengelagert wurden, wo sie zwangsläufig pappig geworden wären. Jeder Pfannkuchen kam frisch aus der Pfanne auf den Teller und ganz zum Schluss (oder vielleicht auch schon zwischendurch, nachdem die lungernde Brut notdürftig gesättigt war?) ass unsere Mutter dann auch etwas. Weiterlesen

Hot Dog Buns

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Selbst gebackene Hot Dog-Brötchen sind absolut notwendig, wenn man einmal im Jahr einen Heißhunger auf Hot Dogs hat, wie wir festgestellt haben. Wahrscheinlich kennt jeder, der gutes Essen gewöhnt ist, diesen Zustand zwischen Magenschmerzen, Reue und Übelkeit nach dem ‚Genuss‘ von … Fraß. Muss ja nicht zwangsläufig Fast Food sein, auch die ein oder andere Einladung zu einer Grillparty brachte uns schon in die Bredouille. Was auch immer heutzutage in industriell hergestellte Lebensmittel gepanscht wird, der davon entwöhnte Körper rebelliert, wird er mit der Aufgabe überfordert, diese Nahrungsmittelzusätze zu sortieren und zu entsorgen. Trotzdem haben wir so alle 3 Monate Appetit auf Fast Food. Burger, die unmöglich unfallfrei zu essen sind, weil sie vor lauter gestapelten Zutaten und diversen Saucen eine Instabilität entwickeln wie ein Wolkenkratzer im Sturm, gelegentlich sogar Pommes Frites und eben Hot Dogs. Weiterlesen

Grüner Spargel mit Tomaten & Pasta

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Ein Gericht, was eigentlich in den Frühsommer gehört, wenn der grüne Spargel gerade noch und die ersten Tomaten schon Saison haben. Da ich heute aber eine Abwandlung davon gekocht habe und noch Fotos vom Original vorhanden waren, kann ich es auch gleich richtig machen und das Rezept jetzt und hier notieren. Es ist nämlich wirklich gut, leicht, schnell und einfach – passt herrlich zum Sommer wo ich eigentlich rund um die Uhr im Garten zu tun hätte und weniger Zeit als sonst zum Kochen bleibt. Weiterlesen