Archiv für den Monat März 2016

Wildschweingulaschsuppe

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Wir essen anscheinend weniger Fleisch als geplant, anders kann ich mir nicht erklären, warum die Truhen noch immer Reh, Lamm, Wildschwein, Gänse, Enten, Pute, Hasen, Hähne & den Fasan beinhalten. Ein unhaltbarer Zustand. Also los ans Verarbeiten.
Ich beginne mit einem köstlichen Wildschwein-Gulasch. Superzart, fruchtig-süßlich und ein wenig scharf. Perfekt möchte man sagen, hörte sich das nicht so abstoßend arrogant an.

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Pasta mit Bärlauch und roter Spitzpaprika

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Wir lieben Bärlauch. Egal ob zu Pasta, im Frischkäse auf frisch gebackenem Brot oder im Kräuterquark zu einer Kartoffel. Das Zeug ist einfach wahnsinnig lecker und wahrscheinlich macht auch der psychologische Faktor etwas aus; was rar ist und auch heute noch nicht über das ganze Jahr im Überfluss verfügbar, muss verzehrt werden solange es geht.
In diesem Sinne habe ich im Februar argwöhnisch meine Bärlauchbestände im Garten betrachtet. Mein Bärlauch war definitiv viel früher dran als irgendwo im Umkreis, aber ich wollte     an sich noch keine grössere ernte vornehmen, damit die Pflanzen sich erstmal noch weiter ausbreiten können, denn Schleswig-Holstein ist Bärlauch-Wüste. Lieget vielleicht auch daran, dass wir hier keine wirklichen Wälder haben, in jedem Fall sollte man, wen man Bärlauch frisch ernten möchte, selber welchen anbauen oder die wenigen ‚wilden‘ Stellen kennen.

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Freilaufende Raptoren

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Wie ich in dem Beitrag über den Hühnerstall und anderswo bereits berichtet habe, sollen die Hühner ja ausserhalb der dauernass-kalten Jahreszeit relativ frei laufen, zumindest sollten sie ein großes Freilaufgehege bekommen. Nun begab es sich, dass die Nachbarshühner unsere Seite vom Zaun grüner fanden und sich hier bei uns unter die Enten und Gänse mischten.
Vielleicht ist unsere Seite vom Zaun tatsächlich grüner und bei ihnen zuhause haben die Schafe die Grasnarbe eingekürzt – Tatsache ist jedenfalls: wenn unsere Koppel für Nachbarshühner ausreichend Käfer, Würmer& Gras bereithält, dann wird es wohl auch für die eigenen reichen und es gab keinen Grund mehr, die Hühnerschar in der Voliere zu halten. Weiterlesen

Mit Ratatouille gefüllte Rondini

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Leider war ich nicht schnell genug, um ein schönes Foto von der so grell bunten Kreation zu machen – da hatte der Herr des Hauses bereits angerichtet, zerschnippelt und gekleckert. Aber immerhin. Im Lager befand sich (an der Seite von 7 Hokkaidos) noch eine ausgereifte Rondini* und unser ‚Gröntüchhöker‘ hatte Auberginen, Paprika, rote Zwiebeln, Knoblauch und Chili übergeben. Außerdem scheint seit Tagen die Sonne, die Temperaturen steigen tagsüber in den zweistelligen Bereich und ich schufte trotz immer noch anhaltender Erkältung bereits im Garten – Ausblick auf den Sommer also, zumindest Frühling. Folgerichtigerweise musste ich aus den vorhandenen Zutaten Ratatouille zubereiten. Weiterlesen

Gepökeltes Brathähnchen mit Succotash

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Dieses Gericht habe ich vor der feindlichen Übernahme meines Körpers durch die hartnäckigen Erkältungsviren gemacht, zu einer Zeit, als ich noch schmecken konnte. Die Veröffentlichung dann wurde wohl schon aufgrund der fiesen Symptome verschoben.
Wie auch immer, dieser gepökelte Brathahn war noch besser als der erste und das salzige, gepökelte Fleisch in Verbindung mit dem süsslichen Succotash eine Wucht.

Nachtrag: Succotash, eine Gemüsemischung indigener Amerikaner, nennt man die Mischung von Mais und (Lima*-)Bohnen, eine Kombination, die zusammen 101% biologische Wertigkeit der Proteine erreicht, ausserdem ergänzen die Proteine der Bohnen gut die Kohlenhydrate des Mais‘. In Teilen des Südens der USA wird jede Zubereitung von Gemüse mit Butter oder Schmalz Succotash genannt.
Dank Alex‚ Hinweis nochmal ergänzt. Weiterlesen

Krank und chaotisch im Vorfrühling

Gekeimte Kartoffeln 'Roter Erstling'

Nachdem gefühlt allerorten in den Gartenblogs derzeit Fotos von Aussaaten, Keimlingen und anderen Zöglingen gezeigt werden, fühle ich mich gezwungen, auf meine Art nachzulegen.
Meine Saatschalen und Aussaatbeete sehen nicht anders aus, als in den anderen Jahren auch, da gibt es an sich nichts Aussergewöhnliches zu sehen. Ausserdem habe ich mir eine wirklich bösartige Erkältung zugezogen und lag 2 Tage stramm im Bett, habe Zwiebelsaft geschluckt, Lindenblütentee gesoffen und mit Kamillenbädern inhaliert.

Ich bin also nicht sehr gut in der Zeit – aber andererseits bin ich auch sonst nie besonders früh oder spät dran gewesen, sondern irgendwo im Mittelfeld. Passend, dass ich die Sache nicht sportlich sehe, sondern zufrieden bin mit dem was sich trotz alledem – oder gerade wegen der entspannten Einstellung – über das Jahr auf den Beeten entwickelt. Weiterlesen

Ringelblumen-Balsam selbstgemacht

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Letztes Jahr hatte ich nach längerer Zeit mal wieder Ringelblumen im Garten. Und zwar satt und dreckig wie man hier sagt. In Hülle und Fülle, soviel, dass ich am Ende eimerweise die Kaninchen damit gefüttert habe, ähnlich wie Dill und Kamille. Früher gab es natürlich auch schon Ringelblumen bei mir, auch wenn ich sie nie verwendet habe, sondern mich nur an der beeindruckenden Wuchskraft und Fröhlichkeit, die sie ausstrahlen, erfreut habe.
Nach dem Gartenwechsel und mangelnder Saatgutgewinnung war dieser Garten dann Calendula-frei. Auf einem Flohmarkt in Friedrichstadt dann hatte eine alte Dame einen Stand und verkaufte Ringelblumensaat lose aus einem großen Karton, abgemessen wurde mit einem Pflanzpott. Auf diese Weise zu Saatgut zu kommen ist natürlich besonders sympathisch und da wir eine besondere Beziehung zu der Stadt haben, umso mehr. Also wurden 2015 recht viele Ringelblumen angebaut. Weiterlesen

Tarte Tatin mit karamellisierten Zwiebeln und Schafskäse

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Diese Tarte Tatin ist ein Festschmaus, nicht mehr und nicht weniger!
Wie so oft fand sich alles zusammen. Meinem aufmerksamen Leser Bernhard von KampfdenKalorientierchen.com fielen aufgrund meiner Wintergerichte und der Serie ‚Vom eingemachten Leben‚, in der es darum geht, leckere Gerichte aus eingelagerten Zutaten herzustellen, einige tolle Rezepte ein. Er schickte mir einige Urschweizer Rezepte, die wir hier noch nachkochen und vorstellen werden aber auch dieses Rezept für eine Tarte Tatin mit Zwiebeln aus dem Périgord (weil ich kurz erwähnte, dass wir mit einem spontanen Besuch, eine Tarte Tatin aßen). ‚Tarte Tatin aux oignons rouges et au fromage de chèvre‘ heisst es im Original und stammt vom Kommissar Bruno, beziehungsweise aus dem Kochbuch, was aufgrund der in den Krimis vorkommenden Rezepte erschaffen wurde: ‚Brunos Kochbuch: Rezepte und Geschichten aus dem Périgord‘.
Verständlicherweise, denn wer von diesen schmackhaften Kreationen liest, möchte sie bestimmt auch nachkochen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Sabrina & Bernhard von Kampfdenkalorientierchen.com, ich finde es ganz, ganz lieb von euch, dass ihr euch die Zeit nehmt, mir eure tollen Rezepte zur Verfügung zu stellen! Weiterlesen

Der praktische Hühnerstall

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Einen Vorteil hat es wenn man jahrelang auf seine Hühner warten muss: man kann sich in der Zwischenzeit ausreichend Gedanken über die Konstruktion des Hühnerstalls machen. Dass er auf Stelzen stehen muss ist klar bei unserer Witterung, mir fällt hier in der Umgebung spontan nur ein Hühnerstall ein, der nicht auf Stelzen steht oder ein Bauwagen ist. Darunter können sich die Tiere bei Regen nicht nur unterstellen, sondern man kann dort auch den Huderplatz mit Sandbad oder Aschebad anlegen, wo die Tiere Federpflege betreiben.

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