Die sinnvollste Verwertung für ungeliebtes oder im Überfluss vorhandenes Eiweiss ist im Selbstversorgergarten wahrscheinlich die Transformation zu einem anderen Eiweiss.
Karpfen in Hühnchen zu transformieren hatte ich bereits angesprochen, auch Weißfisch zu Ente ist denkbar, Fleischreste zu Wachtelfleisch, überschüssige Milch zu Schweinefleisch wäre ein Klassiker, Quecke zu Kaninchen ein Traum. Neu für mich entdeckt habe ich die Möglichkeit, Enteneier in Hühnereier zu verwandeln. Alchemie für Selbstversorger. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Garten
Gartenkatzen
Die Katzen haben die nächste Stufe ihrer angedachten beruflichen Laufbahn eingeschlagen. Nachdem sie erfolgreich rohes Fleisch unter Knurren verspeist, im Windfang einen Vogel gefangen, getötet und gegessen sowie die Jagd ausreichend miteinander und mit Kastanien geübt haben, waren sie nun reif für die Aussenwelt.
Unter normalen Umständen hätte ich sie sehr bald nach dem Einzug in den Garten gelassen, aber die Umstände sind nicht normal im Sinne von natürlich, im Sinne von ‚Landidylle in der Pampa‘ denn eine stark befahrene Strasse läuft am Grundstück entlang – vielleicht der Preis für das Landschaftsschutzgebiet hinter dem Grundstück? Weiterlesen
Schrecken mit Quecken Teil VI
Tja, auch der nunmehr sechste Teil der allseits verhassten Serie „Schrecken mit Quecken“ ist natürlich das Eingeständnis einer Pleite. Merke: Wenn Du Quecke verjauchen willst – was an sich ja ein prima Plan ist – benutze doch lieber keine weißen Eimer dafür.
Diese lassen nämlich zuviel Licht hindurch was die Überlebenskünstlerin Quecke zum Anlass nimmt, submers, ohne Substrat und mit diffusem Licht, was wohl kaum einer anderen Pflanze reichen würde, einfach weiter zu wachsen.
Nächster Versuch mit dunklen Tonnen. Oder Schrot. Oder Hühnern. Notfalls Schweinen.
Natürliche Wintertränke für Kaninchen
Jeder Nutztierhalter kennt wohl die Problematik mit eingefrorenen Tränken und Trögen. Entweder man schleppt mehrmals am Tag Giesskannen mit heißem Wasser zu den Gehegen oder man beheizt die Tränken selber mittels elektrischem Heizstab oder Grablicht. Kaninchen stillen ihren Wasserbedarf normalerweise über die Nahrung. Das funktioniert aber natürlich nur, solange die Nahrung saftreich ist und ausreichend zur Verfügung steht. In Gefangenschaft gehaltene Kaninchen (und das gilt in den allermeisten Fällen wohl auch für Gehegehaltung) haben zumindest im Winter diese Möglichkeit nicht. Zumeist wird im Winter überwiegend Heu gefüttert und als Energiespender gegen die Kälte mitunter Kaninchenmüesli. Weiterlesen
Ein wenig mehr Farbe für’s Frühstücksei
Am 3 Januar fand in Kellinghusen die grösste Geflügelschau Schleswig-Holsteins statt und da wollten wir doch gerne mal nachsehen, welche Hühnerrassen uns noch gefallen könnten, was der Entenmarkt so hergibt, ob es auch mal Gänse zur Ausstellung verschlägt, ob uns jemand reinen Gewissens robuste Puten empfehlen kann und einen Grund finden, warum wir keine Zeit haben, am Windfang weiter zu arbeiten. Ich hatte gelegentlich mit dem Gedanken gespielt, mir einige Araucaner-Hühner zuzulegen; einmal wegen der türkisfarbenen Eier, dann weil sie irgendwie ja sehr speziell und urtümlich sind und dann könnte ich mir vorstellen, dass sie aufgrund der riesigen Füsse und des ruhigen Gemüts prädestiniert sind, um im Selbstversorgergarten in einem Chicken Tractor Gartenarbeit abzuleisten in Form von Unkrautvernichtung und Bodenbearbeitung bei gleichzeitiger Teil-Selbstversorgung mit Futter. Weiterlesen
Immer noch Wetter: Anti-Matsch-Maßnahmen im Schlammgarten

Wie bereits berichtet säuft hier alles ab. Erst hatten wir ausreichend Sommermonsun um Reisanbauen zu können und nun einen dermassen verregneten, warmen Winter, dass fast sämtliche Koppeln und Äcker unter Wasser stehen. Wie ich höre konnten einige Bauern ihren Mais nicht vollständig abernten und die Vermutung liegt nahe, dass einige Güllereservoire auch langsam an ihre Belastungsgrenze stossen weil viele Nutzflächen schlicht nicht befahrbar sind.
Nun, hier bei uns im Selbstversorgergarten hat sich die Lage immer noch nicht entspannt. Der Pfad runter zum Teich und damit zu den Ställen von den Gänsen und den Enten ist mittlerweile eine breite, schlammige Schlitterbahn und man versinkt zwangsläufig bis über die Knöchel im Matsch. Weiterlesen
Neues aus dem Hühnerhaus
Ich bin so froh, dass wir nun die Hühner bei uns haben, es ist wirklich eine Freude, ihnen zuzusehen. Den kleinen Auslauf – der später einmal als Mutter-Kind-Einheit dienen soll oder eben im Falle einer neuen Vogelgrippe mit Aufstallungspflicht als rundum geschlossener und somit erlaubter Auslauf – ist mittlerweile schwarz. Es wurde fleissig gescharrt, gepickt, sich gegenseitig Würmer abgejagt und gehudert. Weiterlesen
Ein neuer Vorwerk-Hahn ist eingezogen
Letzten Sonntag war es soweit und unsere Hühnerschar hat ein neues Oberhaupt bekommen. Der blutsfremde Vorwerkhahn ist planmässig eingezogen und hat sich an sich wacker geschlagen. Am ersten Abend hatte er zwar Schwierigkeiten die Hühnerklappe zu finden und kam nicht auf die Idee, dass man die Hühnerleiter die man morgens herunter gegangen ist auch wieder hinaufsteigen könnte , aber abgesehen von diesem kleinen Faux pas hat er sich direkt gut eingefügt. Weiterlesen
Die Ernte geht weiter: nochmals Schlachttag. Enten & Gänse & eine Tausch-Pute
Wie immer zeige ich die Fotos der Schlachtkörper nach dem Klick, der die bewusste Entscheidung, sich tierische Nahrungsmittel anzusehen, unterstreicht. Für alle anderen ein Foto unseres ungefährlichen und trotzdem vom Kleinkind arg strapazierten Adventskranzes sowie gute Wünsche für eine leckere vegetarische oder vegane Vorweihnachtszeit und allzeit eine ausgewogene Nährstoffversorgung.
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XXL Eierkartons gesucht
Es ist ein lauwarmer Winter und die Flugenten legen bereits seit einigen Wochen wieder Eier. Ende Dezember hätten sie theoretisch dann ein Gelege beisammen und Ende Januar bis Anfang Februar würden die Küken schlüpfen. Viel zu früh.
Ich sammle also zumindest die Eier, die im Stall gelegt werden ein und benutze sie für Kuchen. Gelagert werden müssen sie aber bis dahin auch und da kommt nun das Problem. In den Eierpappen für Hühnereier ist bei Weitem nicht genug Platz für Enteneier und man bekommt den Deckel nicht richtig zu. Fangen noch mehr Enten an zu legen, muss ich die Eierkartons stapeln und mit nicht richtig geschlossenen Deckeln gibt das Stürze und Spiegelei. Weiterlesen









